Anleger gehen raus Öl und Gold verbilligen sich
http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/...ch-article1385946.html
Zitat:"...Die Sorge über einen Rückfall der US-Konjunktur in die Rezession treibt die Anleger aus dem Rohstoffmarkt. Vor allem der Ölpreis bekommt die Skepsis zu spüren. Doch selbst Gold, sonst gerne als sicherer Hafen genutzt, spürt die Unsicherheit der Anleger.
US-Öl der Sorte WTI verbilligte sich in der Spitze um 1,7 Prozent auf 73,41 Dollar je Fass (159 Liter). Ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit rund 76 Dollar 0,7 Prozent weniger als am Vorabend. "Die schwache Nachfrage des weltgrößten Ölverbrauchslandes macht sich in steigenden Lagerbeständen an Rohöl und Ölprodukten bemerkbar. Diese liegen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Anfang der 80er Jahre", schrieben die Analysten der Commerzbank.........."
und
..........Gold - sonst von Anlegern gerne in Krisenzeiten als sicherer Hafen genutzt - konnte von der Unsicherheit kaum profitieren. Die Feinunze verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 1234,10 Dollar. Da kaum jemand Inflationsgefahren sehe, verliere das gelbe Metall mehr und mehr seine Funktion als Versicherung gegen den Preisverfall, sagte ein Analyst.........."
RICHTIG erkannt: das waren eine Schlagzeilen vom 31. August 2010 - die genauso klingt wie aktuelle Schlagzeilen und wie jene bei früheren Gold/Ölpreiskorrekturen. WITZIGERWEISE war Ende August (Datum der oben zitierten ntv Schlagzeile) dann auch der Schlusspunkt der Gold- und Ölpreis korrektur. Danach legte Gold 200 USD zu und Öl rund 20 % auf über 90 USD pro Barrel.
Panik ist hier fehl am Platz, erst recht, wenn man physisches EM hält (dass Silberpapierzocker im Schock sind, kann ich verstehen - ist aber bei Silber auch nichts Neues, sondern eher "normalfall"). 2011 sollte man sich dennoch nicht zuviel vom Gold erwarten, denn vieles (PIIGS) und die anziehende Inflation ist bereits eingepreist. Nur wenn in diesem Zusammenhang News kommen, die schlimmer sind als der Markt erwartet, kann man in 2011 mit weiteren Preissteigerungen rechnen. In diesem Zusammenhang teilte ich bereits anfang Jänner nicht die teils zu optimistischen Goldpreisprognosen. Das alles ändert aber nichts der hohen Bedeutung physische EM-bestände langfristig zu halten, denn die Schuldenkrise wird sich in den kommenden Jahren deutlich verschärfen - dann werden "unkonventionelle Lösungen" nötig sein (wie haircuts - alles Gute für die Pensionskassen und Lebensversicherer wünsche ich dann) bzw. eine längere Zeit erhöhte Inflation, die Geld mitsamt den Schulden stark entwerten werden.
Wie auch immer - Öl wird den Goldpreis auch in kommenden Jahren stützen. In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf das järhliche "Jänner/Feb-Tief" beim Öl. Blickt man auf die jährlichen Ölcharts, dann sieht man, dass Ende Jänner - anfang Februar normalerweise JAHRESTIEFSTstände erreicht werden. Aktuell bewegt sich der Ölpreis immer noch auf rund 90 USD. Bleibt dieses Tief heuer aus und die Weltwirtschaft setzt ihren Erholungskurs > dann haben wir ab Mai wieder rund 3-stellige Ölpreise.
Werde von einem psychopathischen "witzig" - Stalker verfolgt. Von wem? Seht meine Bewertungen