Tiere essen

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Kicky: Tiere essen
38
17.05.11 19:54
#1
Jonathan Safran Foer,der Bestsellerautor aus USA (ganz wunderbar sein Buch "Extrem laut und unglaublich nah" )hat ein Buch gegen die Massentierhaltung geschrieben "Tiere essen".Und jeder ,der sich fragt warum so viele Menschen in seiner Bekanntschaft an Krebs sterben oder warum Antibiotika nicht mehr helfen oder einfach ,was er tun kann um diese unglaublichen Zustaände in den agrarindustiellen Massentierhaltungen und Schlachhöfen abzuschaffen,der sollte wirklich dieses Buch lesen
http://www.stern.de/kultur/buecher/...ert-dem-fleisch-ab-1593592.html
Er ruft in Erinnerung, dass 99,9 Prozent der Masthühner, 95 Prozent der Schweine und 78 Prozent der Rinder aus Intensivhaltung stammen. Er schreibt, dass fast ein Drittel der Landoberfläche dieses Planeten für Viehzucht genutzt werden, und dass die landwirtschaftliche Nutztierhaltung erheblich mehr zur globalen Erwärmung beiträgt als alle Autos dieser Welt. Und er weist darauf hin, dass allein für die Ernährung eines einzigen Amerikaners rund 21.000 Tiere sterben müssen.  
   Wenn Sie ein Huhn bei Aldi oder Lidl oder Netto zu 3 Euro kaufen,beteiligen Sie sich an diesem Unsinn,der dazu führt,dass jetzt bereits die Hühnerteile,die wir Deutschen nicht so gerne essen wie Hühnerbrust,nach Afrika exportiert werden und dort die Kleinfarmer kaputt machen.

Nicht nur er macht sich Gedanken.Der Naturschutzbund hat in einem seiner letzten Hefte geschrieben über Wutbürger in Wietz
http://www.nabu.de/nabu/nh/2011/1/13345.html

Dort soll 2011 die größte Hähnchenschlachtanlage Europas entstehen. 134 Millionen Hähnchen könnten dort im Jahr geschlachtet werden. Das sind 27.000 pro Stunde und über 2,5 Millionen Hähnchen pro Woche. Und das, obwohl bereits jetzt in Deutschland mehr Hähnchenfleisch produziert als gegessen wird. Um den immensen Hunger der Schlachtfabrik zu stillen, müssen Berichten zufolge allein im Umkreis von 100 Kilometern 400 neue Mastanlagen mit Stallplätzen für jeweils 40.000 Tiere gebaut werden.

Smithfield aus USA ,der nicht nur Kentucky Fried Chicken beliefert ,sondern neben Tyson auch als schlimmstes Beispiel in USA mit seinen Massentierproduktionen gilt,hat längst nach Europa und auch nach Deutschland expandiert.http://de.wikipedia.org/wiki/Smithfield_Foods    Smithfield Foods ist inzwischen auch auf dem europäischen Markt vertreten (besitzt dort z. B. seit 2006 die Sara Lee Foods Europe, zu deren Marken unter anderem „Aoste“ gehört, sowie die Marke Weight Watchers im Bereich gekochter Fleischprodukte), hat Tochtergesellschaften und Beteiligungen in Deutschland, Rumänien, Frankreich, England, Polen und Spanien. Weitere Marken von Smithfield Foods in Europa sind unter anderem: Morliny, PEK, Smithfield Authentic Deli, Krakus, Yano, Constar, Animex, Mazury, Agryf, Suwalki, Ekodrob, Tygryski, Morlinki, Berlinki, Comtim, Campofrío. All diese Viecher ,die ein äusserst schmerzvolles Leben haben,landen dann in den Supermärkten und ermöglichen die Billigpreise.

Der Protest gegen die Schweinemastanlage in Hassleben läuft immer noch vehement weiter.Hier beabsichtigt ein Holländer Harrie van Gennip eine Anlage für 68000 Schweine .http://www.kontraindustrieschwein.de/index1.html
Die Albert-Schweitzer-Stiftung ruft zur Unterschrift beim Online-Protest auf
https://albert-schweitzer-stiftung.de/...mastanlage-hassleben-stoppen

Interessant ist ,dass es inzwischen einNetzwerk gibt Bauernhöfe statt Agrarfabriken
http://www.bauernhoefe-statt-agrarfabriken.de/
und dass Niedersachsen die Agrarfabriken nicht mehr fördern will und genehmigen will und eine 3200l-Milchviehnalage in Diepholz abgelehnt hat

youtube ist voll von heimlich gefilmten Massentierhaltungen z.B.
http://www.youtube.com/watch?v=L_vqIGTKuQE&feature=related  Smithfield
http://www.youtube.com/watch?v=zhlhSQ5z4V4&feature=relmfu Schlachthaus
http://www.ladyclip.com/videos/play/74109915  Billigfleisch-der alltägliche Wahnsinn
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potzblitzzz: @Kicky... Ich möchte damit nur sagen, dass
4
28.03.12 11:46
auch Biofleisch keinen Tierschutz darstellt.

Menschen, die Biofleisch wollen, machen das aus purem Eigennutz - es ist kein Gefallen, den man den Tieren erweist, denn auch darum haben sie nie gebeten. ;-) Das gute Gewissen wird von der Bio-Fleischindustrie mit Absicht als Marketinggrundlage verwendet.
BRAD P007: @#178 Wobei der ursprüngliche Grundgedanke
5
28.03.12 13:50
von BIO in den 90er Jahren nicht "gesunde Ernährung" war, sondern dass die Landwirtschaft bei BIO alles möglichst  so produziert, dass sie die Natur möglichst wenig schädigt.

Das wissen heute teilweise nicht einmal mehr die, die mit BIO handeln.

Aber bei dem ursprünglichen Ansatz hätte ich heute keine Probleme "Bio-Fleisch" zu essen
Lumberjack77: bio ist volksverdummung.
4
28.03.12 14:33
da gibt es genug die ein marktlücke gewittert haben und sich nun dumm und dämlich verdienen. meist ist da nicht mal bio drinn.

der größte witz ist ja der BIO-SPRIT.
was meint ihr wieviel energie rausgehauen wird um die produkte anzubauen die sich später mal biosprit schimpfen dürfen. weiterhin werden dadurch evtl. auch nahrungsmittel knapp.
Lumberjack77: fleisch essen find ich generell ok.
4
28.03.12 14:43
das ist schließlich das grundprinzip der evolution.r
fressen und gefressen werden.

wenn unsere vorfahren in der urzeit ebenfalls auf vegetarien gemacht hätten würde die gattung mensch nicht da stehen wo sie heute steht
BarCode: "meist ist da nicht mal bio drin"
2
28.03.12 14:52
Auch so ne launige Behauptung, um seinem Ressentiment ein bisschen Auslauf zu geben...
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
rightwing: unbedingt reinklicken
 
28.03.12 18:16
ein thread zum thema käfighaltung
!!! vorsicht: heftige bilder !!!:

http://www.ariva.de/forum/lasst-die-huehner-frei-315841
Kicky: Ströbeck will keine Putenmastanlage
2
12.05.12 10:00
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/...Massentierhaltung.html

...."Der Ortschaftsrat Schachdorf Ströbeck beschließt, dass in der Gemarkung Ströbeck die industrielle Massentierhaltung nicht zugelassen wird."

Begründet wird diese Ablehnung mit einem grundsätzlichen Problem, das sich aus der industriellen Massentierhaltung ergibt: Die Gefahr des Auftretens sogenannter multiresistenter Keime. Das sind Keime, die selbst mit dem Einsatz von Antibiotika nicht mehr zu bekämpfen sind. Experten führen das Auftreten dieser Keime unter anderem auf den massiven Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung zurück....

Welche Konsequenzen eine solche Kurskorrektur im Ortschaftsrat insgesamt hätte, blieb gestern unklar. Aus Müllers Sicht müsste der Bebauungsplan für das Ströbecker Industriegebiet anschließend entsprechend geändert werden. ....Es bleibt die Frage, wie die Stadträte in Halberstadt das sehen. Schließlich haben alle Entscheidungen des Ortschaftsrates Ströbeck nur beratenden Charakter.

das genau ist der Kern des Pudels- in einem Industriegebiet ist eigentlich alles zulässig,allerdings benötigt die Putenmastanlage ab einer bestimmten Grösse auch eine immissionsrechtliche Genehmigung.Wie nun der kleine Ortschaftsrat eines kleinen Dorfes den Gemeinderat von Halbertstadt dazu kriegen will,in langwierigem baurechtlichen Verfahren den genehmigten Bebauungsplan für das Industriegebiet zu ändern und die eventuellen Entschädigungsforderungen wegen Planungsschäden abzuwenden ??
Ach hätten die Bürger doch vorher bedacht,dass es völlig genügt hätte,ein Gewerbegebiet zu planen,in dem nur nicht erheblich störende Betriebe zulässig sind,-dann sässen sie jetzt nicht in der Falle!
Kicky: Gift im Getreide
3
10.07.12 10:11
Das Spritzmittel Glyphosat wird auf immer mehr Feldern und Gartenbeeten ausgebracht. Nun haben Wissenschaftler das Gift im Urin von Menschen nachgewiesen. Ein Hinweis, dass sich der Wirkstoff entgegen den Versprechen von Produzenten in der Nahrungskette anreichert und nicht so rasch abbaut.

Eine noch nicht veröffentlichte Studie der Universität Leipzig kommt nun ebenfalls zu einem alarmierenden Ergebnis. "Wir haben Glyphosat im Urin von Menschen, Nutztieren und wild lebenden Tieren nachgewiesen, in fast allen Proben", sagte Professorin Monika Krüger am Freitag der Süddeutschen Zeitung. Sie leitet das Institut für Bakteriologie und Mykologie, das die Untersuchung durchführt. "Dies ist ein bedenkenswertes Ergebnis. Es zeigt, dass Glyphosat höchstwahrscheinlich mit der Nahrung aufgenommen und dann über die Niere ausgeschieden wird."

Krüger und ihre Kollegen forschen an einer Methode zum sicheren Nachweis von Glyphosat. Bisher gibt es hierfür noch kein abschließendes Analyseverfahren. Unter anderem haben die Wissenschaftler im vergangenen Dezember eine Gruppe von Angestellten, Journalisten und Anwälten untersucht, die in ihrem Alltag nicht mit Pestiziden in Berührung kommen. Bei allen Probanden konnte das Gift im Urin nachgewiesen werden. Ein Hinweis, dass sich der Wirkstoff entgegen den Versprechen von Produzenten in der Nahrungskette anreichert und sich nicht so rasch abbaut.

Umweltschützer fordern einen sofortigen Stopp für den Einsatz des umstrittenen Mittels in der Landwirtschaft. "Da sich die Pestizide nicht so rasch abbauen, enthält das frisch geerntete Getreide noch große Mengen des aggressiven Pflanzengifts", warnt Anja Sobczak vom Umweltinstitut München. "Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet so gut wie nicht statt."

Zwischen 2002 und 2010 seien nur 42 Proben untersucht worden. Es gebe keine verlässlichen Angaben darüber, ob und wie stark etwa Brötchen mit dem Gift belastet seien. Auch die Leipziger Wissenschaftlerin Krüger kritisiert, dass die Risiken des Wirkstoffs viel zu wenig erforscht seien. "Wir wissen nicht, welche Mengen für Erkrankungen des Menschen relevant sind." Unklar sei auch, welche Auswirkungen Glyphosat auf den Stoffwechsel im menschlichen Körper habe. "Da gibt es noch erheblichen Forschungsbedarf."

Glyphosat ist ein sogenanntes Herbizid und gehört zu den weltweit meistgenutzten Spritzmitteln in der Landwirtschaft. In Südamerika wird es großflächig auf Sojafeldern eingesetzt. Dort laufen bereits Klagen von Anwohnern, die Gesundheitsschäden und Todesfälle in Zusammenhang mit dem Gift bringen. Auch bei deutschen Hobbygärtnern sind glyphosathaltige Mittel beliebt, Bahnstrecken werden damit von lästigem Pflanzenbewuchs befreit.

Entwickelt wurde das Herbizid vom amerikanischen Agrarkonzern Monsanto, der es als "Roundup" verkauft. Er brachte auch gentechnisch veränderte Sojasorten auf den Markt, die gegen das Mittel resistent sind. Seit der Patentschutz vor einigen Jahren ausgelaufen ist, nutzen auch andere Hersteller den Wirkstoff Glyphosat, dazu gehören etwa die Chemiekonzerne Bayer und Syngenta......

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/...t-gift-im-getreide-1.1406344
rightwing: hmmmmmmm ...
 
10.07.12 10:47
bei all dem gerede über steaks, etc bekomme ich langsam hunger!
Kicky: Fleisch ist kein Pullover
4
19.07.12 10:19
...SZ: Herr Schröder, Dackel und Kätzchen werden gehätschelt, aber die Sau wird nur als Billigkotelett im Supermarkt wahrgenommen. Was läuft da schief?

Schröder: So einiges. Das liegt daran, dass Nutztiere hinter Stallmauern gehalten werden und weitgehend aus unserem Blickfeld verschwunden sind. Wenn aber eine Sau in einem Verschlag gehalten wird, der etwa so groß ist wie ein Bügelbrett, dann tut das dem Tier nicht gut. Trotzdem wird es gemacht, und das wirkt sich auf den Preis aus. Seit Jahren diskutieren wir mit Aldi, Lidl und anderen Händlern, dass man Fleisch eben nicht wie Billigpullover einkaufen kann. Hier geht es um Lebewesen..... Ich habe mich irgendwann gefragt, ob ich tatsächlich jeden Tag Fleisch essen muss und bin zum Ergebnis gekommen: Nein.
. Weniger zu essen, ist der einzige Weg, die Tierhaltung zu verändern und das Problem der Welternährung zu lösen. Es darf nicht sein, dass in Südamerika Regenwald abgeholzt und  Monokulturen angelegt werden, um Sojafutter für Rinder, Schweine und Hühner in Europa zu beschaffen.

...Tiere werden gehalten, um sie im industriellen Maßstab zu nutzen - maximaler Ertrag bei möglichst geringem Einsatz. Sie werden so stark ausgebeutet, dass sie leiden und kaum noch allein lebensfähig sind. Zum Beispiel hat eine Kuh früher 20 Jahre lang Milch gegeben. Heute lebt eine Turbomilchkuh im Schnitt nur 4,7 Jahre, bevor sie zum Schlachter kommt......

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/...1342451264/860x860/antwort.jpg
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-ist-kein-pullover-1.1415048
Tim Buktu: Fleisch frisst Land
2
25.07.12 15:37
Raubbau am Regenwald - Fleisch frisst Land - Wirtschaft - sueddeutsche.de
Ein Hamburger mit Pommes und Salat vernichtet mehr als drei Quadratmeter Regenwald. Ohne es zu merken, tragen auch deutsche Verbraucher zum Raubbau in Südamerika bei - genau wie ihre Hunde und Katzen.
seltsam: Fleisch frisst Land
 
25.07.12 17:01
und E10?
Kicky: Was ist in den Ställen los? Antibiotika im Wasser
 
07.09.12 13:05
http://faz-community.faz.net/blogs/tierleben/...-in-den-staellen.aspx

Die Meldung, die Anfang der Woche aus Nordrhein-Westfalen kam, hatte eigentlich das Zeug dazu, ganz großen Wirbel zu verursachen. Sie ist mindestens so brisant wie der Fund resistenter Keime auf Geflügelfleisch,,,,,Diesmal bleibt es bemerkenswert ruhig. Dabei bergen die Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen eigentlich noch mehr Zündstoff: Das Landesumweltamt in NRW hatte in 42 Geflügelställen Trinkwasserproben genommen. In 26 Ställen wurden auffällige Rückstände ermittelt. Mastgeflügel komme teils sogar ohne tierärztliche Verordnung und häufig außerhalb von Therapiezeiten in Kontakt damit - im Extremfall bis zu drei Jahre später,

Jetzt analysierten sie Trinkwasser, also den Stoff, dem üblicherweise beim Geflügel Arzneimittel zugesetzt werden. Sie fanden Antibiotika darin - und das zu Zeiten, in denen der Landwirt überhaupt keine von seinem Tierarzt gekauft hatte. Zumindest war dieser Kauf nicht dokumentiert in den Unterlagen......
Trash: #181
 
07.09.12 13:13
"wenn unsere vorfahren in der urzeit ebenfalls auf vegetarien gemacht hätten würde die gattung mensch nicht da stehen wo sie heute steht"

Unabhängig von meiner Essgewohnheit sage ich einfach mal, dass das dann wohl besser gewesen wäre ^^
100 % food speculation free - Don`t let your money kill people !
Kicky: Wieviel Bio ist im Bioei?
 
07.09.12 13:22
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/...n-bio-sein-?buchstabe=R

von wegen Edeka,Rewe und Alnatura verkaufen Bioeier aus fragwürdiger Massentierhaltung ....Hühner mit nacktem Hintern,tote Hühner

Beispiel Bio-Eier: Bei einem Blick hinter die Kulissen, entdecken die Reporter Produktionsbedingungen wie im konventionellen Bereich. Massentierhaltung nur eben mit Öko-Siegel. Bedingungen, die der Verbraucher so nicht erwartet und seinem Bio-Verständnis widersprechen.

"Fakt"-Reporter recherchieren die Hintergründe der billigen Bio-Lebensmittel. Wie werden Bio-Fleisch, -Obst und -Gemüse produziert? Wir stoßen auf nicht artgerechte Tierhaltung, die Vernichtung von deutschen Bio-Lebensmitteln aufgrund von Billigimporten und qualitativ schlechte Nahrungsmittel. Und alles firmiert unter dem Label "Bio".

http://www.daserste.de/information/...e-billig-kann-bio-sein-100.html
cap blaubär: iss wie mit den schimmelbasierenden backenzymen
 
07.09.12 14:08
man hat es mit bösartigen winkeladvokaten zu tun, die aufpassen watt zu deklarieren iss oder was als bio durchgeht,allerdings iss zwischen ethisch einwandfrei und bio halt ein riesenunterschied,wenn ihr das artgerecht nett gehaltene schweinchen futtern wollt müsst ihr zum hofladen eures vertrauens,wenn datt durch xy-hände läuft wird die beschissrate mit jeder umschlagstelle höher(wie schon oft gepostet bei lebensmittel und im gesundheitswesen gehört bescheissen zum ehrencodex)
blaubärgrüsse
Kicky: Tierfreundliches Schweine-und Hühnerfleisch ab1.1.
 
22.10.12 13:18
kommt jetzt auf den Markt mit Zertifikaten vom Tierschutzbund
Deutsche Verbraucher werden bald dieses tierfreundliche Fleisch in vielen Supermärkten kaufen können. Ab dem 1. Januar 2013 soll nach Informationen der "Welt" erstmals Schweine- und Hühnerfleisch, das der Tierschutzbund mit seinem Label zertifiziert hat, in den Frischetheken und Selbstbedienungsregalen mehrerer Handelsketten bundesweit liegen.Zwei Handelsketten planen derzeit, das als tierfreundlich gekennzeichnete Schweinefleisch zu verkaufen. Kaisers Tengelmann will zunächst in 170 Märkten seine Frischfleisch-Selbstbedienungstheken mit den gekennzeichneten Schnitzeln und Koteletts bestücken – zusätzlich zu herkömmlichem Schweinefleisch und Bioprodukten.

Testmärkte sollen München, Berlin und mehrere Großstädte im Rhein/Ruhr-Gebiet sein, vermarktet werden soll unter der Eigenmarke "Birkenhof". Die Konsumgenossenschaft Coop Kiel plant, in gut 20 seiner "Sky"-Supermärkte in Kiel das Schweinefleisch in der Frischetheke komplett durch das zertifizierte Fleisch zu ersetzen......

Mit "Bio" hat das zunächst nichts zu tun. Die zertifizierten Produkte sollen eine Zwischenstufe zwischen konventionell hergestelltem und Biofleisch darstellen. Bei Biofleisch sind die Anforderungen an die Tierhaltung noch höher, zusätzlich müssen die Mäster sich an hohe Standards bei den Futtermitteln halten.Das neue, als tierfreundlich gekennzeichnete Fleisch soll den Verbraucher etwa zehn Prozent mehr kosten als konventionell hergestelltes Schweinefleisch, während Bioschweinefleisch etwa doppelt so teuer ist. Entsprechend wenig wird es in Deutschland bisher nachgefragt. Bio macht bisher nur 0,4 Prozent des verkauften Schweinefleischs aus.
http://www.welt.de/wirtschaft/article110099941/...den-Supermarkt.html
Kicky: Der Lidl und das Ei
 
02.03.13 15:15
2.03.2013 ·  Für Lebensmittelskandale gibt man Bauern und Industrie die Schuld. Doch die wirtschaften im Korsett großen Preisdrucks. Heute der Hühnerskandal - und schon morgen brüllt der Einkäufer vom Discount wieder: „15 Prozent billiger!“

.....Derzeit liefern zwei Zucht-Konzerne (Hendrix und EW Group) fast alle Eier auf der Welt. Die gehen an eine Brüterei, und die liefert Küken an einen Kükenstall, dieser dann Junghennen an Hennen-Halter, diese Eier an Packstellen, und diese liefern dann an den Handel. Für ein Ei bekommt der Bauer rund 11 Cent. Er mache, heißt es, mit 100 Eiern 1 Cent Gewinn. Wer nicht zigtausend Hennen hält, kann davon nicht mehr leben.....

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...idl-und-das-ei-12099364.html
Kicky: Deutschlandkarte Massentierhaltung
 
09.03.13 13:53
....In der Landwirtschaft steht Niedersachsen für das massenweise Einsperren von Hühnern. Weil das Hühnereinsperren ein mitunter schmutziges Geschäft ist, gibt es jetzt einen niedersächsischen Eierskandal – und der süddeutsche Bauer darf hoffen, ein paar Eier mehr zu verkaufen.

Die Lage nahe den großen Häfen ist schuld: Für die intensive Hühnerzucht braucht man mehr Futter, als das Land hergibt – dieses Futter kam seit 1885 mit Schiffen und der Eisenbahn. Bis heute gibt es im Norden mehr Massenzucht als im Süden. Im Osten sorgte die DDR für große Ställe. Die werden immer noch genutzt, ausgebaut oder umgebaut, vom Schweinestall zum Putenstall. Wo Arbeitsplätze rar sind, freut man sich über die paar, die die Massenzucht bringt. Ferien auf dem Bauernhof kann man ja woanders machen. In noch beliebteren Gegenden als Niedersachsen. http://www.zeit.de/2013/11/Deutschlandkarte-Massentierhaltung
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
massentiere.jpg
kiiwii: da sieht man mal wieder, daß die ZEIT keine Ahnung
 
09.03.13 13:57
hat...
Kicky: Deutsche Fleisch-Fabriken werden immer größer
3
11.03.13 09:58
Es sind Bilder, der jeden erschaudern lassen, der sie einmal gesehen hat: Hühner, die im Millisekunden-Takt von Maschinen getötet werden. Küken, die geschreddert werden, weil sie männlich sind, und sich darum ihre Mast nicht lohnt. Schweine, denen die Ringelschwänzchen abgeschnitten werden, weil sie sich die sonst unter dem Stress der Massentierhaltung gegenseitig abknabbern würden.

Derartige Zustände sind in Deutschland Realität und eine Folge der Massentierhaltung. Und von diesen Betrieben gibt es in Deutschland immer mehr, wie eine Studie nun zeigt.......

Im Zeitraum 2009 bis 2012 wurden bundesweit gut 38 Millionen neue Geflügelplätze beantragt beziehungsweise genehmigt. Die Zahl bezieht sich lediglich auf Masttiere. Legehennen und anderes Geflügel sind außen vor. Erstaunlicher noch sind die Steigerungsraten. Zwischen 2003 und 2005 lag die Zahl noch bei gut zehn Millionen. Zwischen 2005 und 2008 bei etwa 26 Millionen.

Nicht anders sieht es nach den Zahlen, die Höhn und Ostendorff ermittelt haben, bei den Schweinen aus. Gegenüber dem Zeitraum 2005 bis 2008 hat sich die Zahl der beantragten und/oder genehmigten Schweinehaltungsplätze um satte 60 Prozent auf über 2,5 Millionen erhöht. Damals waren es noch 1,54 Millionen. In den Jahren 2003 bis 2005 waren es 1,45 Millionen.

Deutschland wird immer mehr zum Massenfleischproduzenten für die Welt. Schwerpunkt der Fleischindustrie bleibt dabei Niedersachsen. Entlang der Autobahn 31, dem Chicken-Highway Niedersachsens, warten mehr Hühner auf ihren schnellen Tod als das Land Einwohner hat.........

Längst bekannt sind die Folgen der Massentierhaltung für Mensch und Umwelt: Regelmäßiger Antibiotika-Einsatz, ohne den ein Großteil der Tiere vorzeitig sterben würden. Die Überdüngung der Böden durch die anfallende Gülle. Die Belastung durch Lärm und Feinstaub für Anwohner solcher Mastanlagen, die gerne wie Hochsicherheitsgefängnisse mit Stacheldraht und Videoüberwachung geschützt werden. ....
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...n-immer-groesser-1.1575786-2
Kicky: Grüne Wende in Niedersachsen
 
13.03.13 09:44
....In den vergangenen Jahren sind rund 30.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft in Niedersachsen verloren gegangen. Wir wollen, anders als früher, die bäuerlichen Familienbetriebe stärken, die auf Umweltschutz und Tierschutz setzen und Verbraucherschutz gewährleisten. In diese Richtung wollen wir auch die Förderung umstellen. Das geht aber nur schrittweise und sehr sanft....Das heißt eine Steigerung des ökologischen Landbaus, so, wie es auch der Verbraucher wünscht. Niedersachsen ist beim Ökoanbau zurzeit noch Schlusslicht unter den Bundesländern....

...Der Verbraucher will vor allem eines nicht mehr: mit Subventionen die Massentierhaltung finanzieren. Er will keine Massentierhaltung, für die er am Ende indirekt zahlen muss, weil das Wasser gereinigt werden muss von antibiotikaresistenten Keimen. Wenn man diese externen Kosten einrechnet, dann ist heute schon das billige Hähnchen viel teurer. Der Verbraucher bezahlt es nur indirekt mit Steuergeldern und Subventionen für die Wasseraufbereitung. Diese Kosten wären sinnvoller angelegt in einer ökologischen Landwirtschaft und einer artgerechten Tierhaltung.

...Die Antwort auf viele Probleme liegt in einer regionalen und bäuerlichen Landwirtschaft, in der das Futter zum überwiegenden Teil selbst vom Landwirt erzeugt wird. Eine regionale und bäuerliche Landwirtschaft ist der beste Schutz vor solchen Skandalen.....

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/interview-agrarminister-meyer
Kicky: genmanipuliertes Kraftfutter in Massentierhaltung
3
13.03.13 09:52
...Ostmann betreibt Fleischproduktion im großen Stil. 2.500 Schweine züchtet er, ein Stall für weitere 1.600 Tiere ist in Planung. Der Bauer gehört damit zu den größten Mästern in Niedersachsen. Oestmann kauft die drei Monate alten Ferkel bei einem Züchter, dann mästet er sie, von 28 Kilogramm hoch auf 120. Ein perfektioniertes Programm aus Kraftfutter, Stallklima und Medikamenten. Nach drei Monaten wiegen die Ferkel vier Mal so viel, dann kommt der Schlachthof, dann Lidl. "Es ist das, was der Verbraucher will", sagt Oestmann.

Es ist vor allem das, was Christian Meyer nicht mehr will.....
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/niedersachsen-agrarwende

Über 80 Prozent aller Soja-Importe auf dem deutschen Markt enthalten Gentechnik, zeigt die Studie des WWF. „Gentechnik landet mit Fleisch, Eiern oder Käse auf unseren Tellern, ohne dass wir es wissen. Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futtermittel gefüttert werden, müssen nicht gekennzeichnet werden“, warnt WWF-Referentin Dr. Birgit Wilhelm.... Futtermittel mit gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen sind zwar kennzeichnungspflichtig – aber nur gegenüber dem Tierhalter, der das Futter kauft. Fleisch, Eier und Milch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden.....

http://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/...nipuliertes-soja/
Kicky: über 50% von Fleischproben mit resistenten Keimen
2
20.04.13 10:06
Gehackte Pute,Schweinefleisch Schnitzel,gehacktes Rindfleisch aus Supermärkten enthielten Bakterien resistent  gegen Antibiotika
More than half of samples of ground turkey, pork chops and ground beef collected from supermarkets for testing by the federal government contained a bacteria resistant to antibiotics, according to a new report highlighting the findings......contaminated with antibiotic-resistant forms of bacteria, known as superbugs, like salmonella, E. coli and campylobacter.

The data, collected in 2011 by the National Antimicrobial Resistance Monitoring System
The government published the findings in February,but they received scant attention until the Environmental Working Group issued its report, “Superbugs Invade American Supermarkets,” which was partly underwritten by Applegate, which sells organic and antibiotic-free “natural” meats. .......
http://www.nytimes.com/2013/04/17/business/...-on-superbugs.html?_r=0
Kicky: Billigschnitzel exportieren,Bioprodukte importiere
3
07.05.13 10:45
n ,das ist das irrsinnige Ergebnis schwarz-gelber Agrarpolitik, die an den Interessen der Landwirte immer mehr vorbeigeht“, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Renate Künast. Die Verbraucher wollten längst eine neue ernährungspolitische Ausrichtung, „weg von Agrardumping und hin zu regionalen und ökologischen Produkten“.

Der Untersuchung nach hat sich das Handelsvolumen von Ökolebensmitteln hierzulande seit dem Jahr 2000 auf gut 7 Milliarden Euro verdreifacht; Deutschland ist mit einem Anteil von 30 Prozent der wichtigste Markt in Europa. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen aber hat sich nur verdoppelt: auf 6,3 Prozent oder 1 Million Hektar. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein sei 2010 mehr Fläche in konventionelles Ackerland zurückverwandelt worden als umgekehrt, schreiben die Autoren. Anderswo ist dagegen ein Bio-Boom ausgebrochen: Während 2004 in Polen nur knapp 83000 Hektar Land ökologisch bewirtschaftet wurden, waren es 2010 fast 522000 Hektar, ein Plus von 531 Prozent. In Frankreich betrug der Zuwachs 58 Prozent, in Deutschland nur 29 Prozent. „Jeder zweite Bio-Apfel und jede zweite Bio-Möhre, die in Deutschland verkauft werden, stammen inzwischen aus dem Ausland“, heißt es in der Studie......http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-reichen-nicht-12174744.html

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