Tabus schaffen Unsicherheit

Postings: 21
Zugriffe: 320 / Heute: 1
Neuester, letzter geles. Beitrag
Antwort einfügen | Talkforum
Rubensrembr.: Tabus schaffen Unsicherheit
8
13.09.11 19:00
#1
und schaden der demokratischen Entwicklung. Deshalb muss über die Abwicklung
Griechenlands gesprochen werden, und zwar ausgiebig. Griechenland ist zwar
schon seit 2008 pleite, dies ist jedoch noch nicht bei allen Politikern angekommen,
und in der Öffentlichkeit noch viel weniger. Der Kapitalmarkt ist nicht bereit,
Griechenland Kapital zur Verfügung zu stellen. Weil das nicht sein darf, wird
der Kapitalmarkt einfach ausgeschaltet und Kredite werden von den übrigen
Staaten der Euro-Zone bzw. vom EFSF vergeben. Das hat nichts mehr mit
Marktwirtschaft zu tun und Ludwig Erhard würde sich im Grab umdrehen, wenn
er davon erführe.
Merkel erweckt den Eindruck, dass über die Insolvenz Griechenlands nicht gespro-
chen werden darf, weil sonst der Kapitalmarkt davon erfährt. Aber der Kapital-
markt ist selbst am besten informiert. Wenn das Problem Griechenland nicht dis-
kutiert und gelöst wird, dann wird es immer wieder hoch kommen. Tabus lösen
das Problem nicht: Griechenland ist innerhalb der Euro-Zone mit seinen Produkten
nicht konkurrenzfähig und wird jedes Jahr höhere Verluste erzielen und immer
wieder neue Unruhe und Unsicherheit auslösen, die auch auf andere Staaten
ausstrahlen wird.
Hill: 1941
 
13.09.11 19:05
#2
haben wir doch mal die "Angestellten des auswärtigen Amts " dort für Ordnung sorgen lassen!
BarCode: Von Ludwig Ehrhardt
4
13.09.11 19:08
#3
hast du so viel Ahnung, wie der Papst vom poppen...

Vor dem nächstenm (100.??) Thread, in dem du den Rausschmiss GRs aus der Eurozone forderst, versuch einfach mal was anderes: Anstatt dir immer nur das reinzuziehen, was deine Vorurteile bestätigt, suche mal ausschließlich nach Beiträgen, die die Risiken und Kosten eines solchen Schrittes beinhalten könnten.
Davon gibt es von sehr intelligenten Menschen jede Menge. Das heißt nicht, dass sie 100% recht haben müssen. Aber die Behauptung: GR raus und wir leben auf Wolke 7 und alles ist rosa und bunt und wunderbar: Das ist ein Wahn!
Und die permabnente Behauptung, alle, die da Risiken sehen, seien Betrüger, ist schlicht billige Hetze.
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
mod: BC, sorry, soviel muss sein
3
13.09.11 19:10
#4
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
BarCode: Ist mir auch aufgefallen.
 
13.09.11 19:16
#5
Aber danke für den substanziellen Einwand...
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
mod: You're welcome!
 
13.09.11 19:19
#6
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
Rubensrembr.: #3 Dass du selber Quark und Propaganda
2
13.09.11 19:51
#7
schreibst, ist dir anscheinend noch nicht aufgefallen. Vielleicht darf ich dich
darauf hinweisen, dass du nicht einmal den wesentlichen Inhalt eines
Postings erfasst.
Venetian_Bla.: Barcode
5
13.09.11 19:58
#8
ist Unterstaatssekretär im Kanzleramt und beauftragt, den Euro bei Ariva mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen.

Einer muß es ja tun.

Dafür wurde ihm ein Budget von 70.000 Schweizer Franken eingeräumt, da man dem Braten selber nicht so richtig traut.
Venetian_Bla.: In erster Linie
 
13.09.11 20:03
#9
sind doch Feuchtgebiete Tabuzonen, außerhalb dessen darf es keine geben.

Also, Frau Roche, ab in die Regierung.
Wir brauchen mehr Transparenz !
meingott: Der Papst und poppen
 
13.09.11 20:09
#10
Wart mal, da schau ich mal in meinen Gottbuch nach.

Soso..ahaa...Ok, ich muss sagen , gemaust hat er wirklich noch nie....immer nur GERATZELT  

HAHAHAHAH
SOLIDARITÄT MIT PALÄSTINA
darkpassion: Warum sind Feuchtgebiete
 
13.09.11 20:11
#11
Tabuzonen??? Frau schwitzt doch auch mal noch woanders.
Evermore: #3 Von "Ehrhardt" haben viele keine Ahnung,
4
13.09.11 21:40
#12
aber das macht ja nichts.

Von großer Bedeutung ist ebenfalls die Sicherung des Geldwerts, insbesondere durch eine unabhängige Zentralbank. Für Erhard ist die Soziale Marktwirtschaft ohne eine konsequente Politik der Preisniveaustabilität nicht denkbar. Nur diese Politik würde gewährleisten, dass sich nicht einzelne Bevölkerungskreise zu Lasten anderer bereichern. (Wikipedia)

Man muss unterscheiden zwischen einer (politisch zugelassenen) Pleite Griechenlands und einem Euro-Austritt Griechenlands. Wobei man dann weiter zwischen harten und weichen Vorgehensweisen unterscheiden müsste (Umfang des Schuldenerlasses/Goldenen Handschlags). Ich als Euro-Gegner habe selber vor einem Austritt Griechenlands gewarnt (dort).

Es ist grundfalsch nur die Kosten und Risiken bei den Vorschlägen der Euro-Skeptiker zu sehen und die verheerende Wirkung der Fortsetzung des Euro-Projekts zu verschleiern. Beide Wege sind extrem kostspielig (eben weil der Euro ein epochaler Fehler ist), aber nur durch den Vergleich kommt man der Erkenntnis näher.
Evermore: Ich fasse jetzt mal die Positionen der Parteichefs
2
13.09.11 21:50
#13
zusammen. Was FDP und CSU sagen ist größtenteils Wahlkampfgetöse, weil sie hinter den Kulissen Merkels Kurs stützen. Merkel hat als einzige Einfluss bei EU, EZB und IWF (diese drei "entscheiden" ob Griechenland weiterhin Geld bekommt).

Merkel: Will Griechenland Zeit und vermutlich mindestens bis 2013 weiter Geld geben, de facto (wenn auch öffentlich anderes verlautbart wird) ungeachtet der tatsächlichen Fortschritte in Griechenland. Passend dazu gibt Griechenland sich keine große Mühe.

Rösler: Will dass Griechenland in der Eurozone bleibt, will aber eine "geordnete" Insolvenz für Griechenland (zumindest als Option).

Seehofer: Ist froh über Röslers Worte, redet aber nicht selber von einer Pleite Griechenlands und will zunächst weiter Geld nach Griechenland geben. Will die Möglichkeit Länder wie Griechenland aus der Eurozone hinauszuwerfen (zumindest als Option). Rechtlich ist das derzeit unmöglich (und da Griechenland einer Vertragsänderung nicht zustimmen dürfte, bleibt es unmöglich).
ripper: Griechenland ist schon seit dem die Römer da
2
13.09.11 21:56
#14
waren, pleite, Rubens, was redest du denn da für einen Schmarren.

Husch, nun aber wieder zurück ins Heim, sonst fangen sie dich noch.

Bremen ist auch schon lange pleite, was sagt uns das?
mod: Was sagt uns das?
3
13.09.11 22:30
#15

Die leistungsfähigen Länder alimentieren Bremen und Berlin und und ... über den Länderfinanzausgleich.

_d8dd9d6a-d48f-458d-bedc-....jpg
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
mod: Für 70 Milliarden Euro
3
13.09.11 22:37
#16
hätte man bei uns schon z.B. viele Kitas bauen können.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
Karlchen_V: Nicht mit Heinz Erhardt verwechseln...
2
13.09.11 22:39
#17
beide waren dick - der eine aber blond, der andere brünett.
Rigomax: Aber beide haben dafür gesorgt, dass es in
3
13.09.11 23:09
#18
Deutschland wieder etwas fröhlicher zuging.
Jeder auf seine Weise.
Leider leben sie beide schon lange nicht mehr.
Rubensrembr.: Auch Bosbach spricht von der Möglichkeit
2
13.09.11 23:15
#19
einer Insolvenz.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,786104,00.html

Mit Blick auf eine mögliche Insolvenz Griechenlands sagte Bosbach: "Die Antwort kann nicht lauten, dass die Staatengemeinschaft auf Dauer haften oder gar zahlen muss. Wir müssen die Eigenverantwortung der Euro-Länder wieder stärken."

Eine Insolvenz könne daher nicht prinzipiell ausgeschlossen werden, auch wenn dies nicht das politische Ziel sei
kiiwii: es darf halt nicht jeder alles sagen
 
14.09.11 00:23
#20
"Life is a mountain, not a beach"
Rigomax: Nachts wird's dunkel.
 
16.09.11 23:20
#21
Au weia. Jetzt habe ich aber was ganz populistisches gesagt.

 
Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
RSS RSS-Feed
4 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Crossboy, Grinch, kiiwii, ripper