Strompreise werden drastisch steigen...

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bullybaer: 007Bond
 
20.03.12 15:30
#51
u. a. begründen die Versorger den Anstieg auch mit dem Betrieb/Ausbau/Investition der Netzinfrastruktur. Wäre bestimmt interessant das einmal zu überprüfen.

Der Löwenanteil des Strompreises ist ohnehin nicht der Strom selbst, sondern die Durchleitungsgebühr. Schaut euch dazu einmal an wie sich der Strompreis eines Sondervertragskunden lt. Stromliefervertrag zusammensetzt.
1984 was not meant as an instruction manual
Reise: Warum...
 
20.03.12 15:43
#52
produzieren die AKW´s in Deutschland mittlerweile ca. 6 Mrd. € Gewinn p.a.? Weil die Betriebskosten gestiegen sind oder weil die Kunden über den Tisch gezogen werden?
Und die Investitionen für einen Netzausbau / -umbau sollen die Kunden nach Möglichkeit onTop zahlen.
007Bond: Die Wahrheit ist doch,
3
20.03.12 15:51
#53
dass der "Otto-Normal-Verbraucher" den Industriestrom subventioniert. Schaut einfach mal nach, was Großabnehmer für die Kilowattstunde zahlen!
Monti Burns: @kiiwii #45
 
20.03.12 19:06
#54
Merkel ist alternativlos hab ich geschrieben, nachdem
Du auf meine Frage nach Deiner Alternative, es vorgezogen
hast, ins Bett zu gehen.

Es war auch leicht süffisant gemeint, analog zu ihrem
eigenen Lieblingswort, die häufig ihre geäußerten Meinungen/
Entscheidungen verzieren.
mod: Die jetzige Bu-Reg. ist
3
20.03.12 19:14
#55
nicht sehr gut, aber mit "befriedigend" zu bezeichnen.
Rot-Grün dagegen wäre höchstwahrscheinlich nur ein "Ungenügend",
wenn man die nicht zu finanzierenden sozialen Wohltaten berücksichtigen
würde.
... die Wirtschaft muss brummen, damit alle Arbeit haben.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
saba: Halbwahrheit #53
2
20.03.12 19:18
#56

der Normal-Verbraucher/Verdiener subventioniert via Stromrechnung die unsinnigen Fördersummen für die Solarenergie.

Und die Industrie? ich glaube ein Großteil wäre schon abgewandert, wenn die mit exorbitanten Strompreisen belastet wäre. Also ist ein "Rabatt" da aus wettbewerbsgründen völlig gerechtfertigt.    

Monti Burns: @lehna #30
2
20.03.12 19:31
#57
Gut, als Betreiberin einer PVA, nehme ich mal das
"Keine Ahnung haben" zurück.

Dein Satz aus # 14 zeigt aber

"Mir muss dein böser Multi gar noch 25 Cent für jedes selbstgenutztes KW zuzahlen.
Ich versteh das zwar nicht- aber war 2009 noch Gesetz.... "

dass es mit dem Wissen nicht zum Besten stehen kann
Da bist Du aber nicht alleine. Mit meinem Nachbarn kann ich zum Beispiel
nicht Fachsimpeln, der hat noch viel weniger Ahnung und war ein relativ
hohes Tier bei der SZ. Der gleiche Typ rechnet mir aber vor, wie hoch
seine Rendite sei. Anbei ein paar Zeilen hierzu vom BWL - Steuerinstitut
Magdeburg (gilt für Anlagen, die in etwa zu dieser Zeit installiert worden sind)

"Auch wenn die tech. Angaben der Modulhersteller zugrunde gelegt werden,
so ist bei strikter betriebswirtsch. Berechnung die Montage von Solardächern
trotz verbliebener Förderung heute nicht mehr rentabel"

In unserem Dorf und allen Dörfern rundrum haben vielleicht 10-20 %
aller dafür geeigneten Dächer eine PVA oder STA. Warum haben alle
anderen keine, wenn man sich damit eine "Goldene Nase" verdienen
kann. Lauter Leute, die nicht rechnen können ?

Der ausschlaggebende Grund für unsere, bar bez. Anlage, war
ganz eindeutig nicht die Vergütung sondern die kalte Enteignung
von vor allem Barvermögen, die im vollen Gange ist,
namentlich als Inflation bekannt. Lieber was auf dem Dach, mit
Perspektive, als buntbedruckte Papierbildchen.

Selbstverständlich hoffe ich, dass die Module (hochqualitativ bei uns)
länger halten und nicht, wie ich mal vermute, der chinesische Billigschrott
nach 5-10 Jahren den Geist aufgibt und daraus am Ende, auch ohne
die Einspeisevergütung ein schönes Plus zu vermelden ist, falls ich

dann überhaupt noch lebe. Renditeberechnungen wie die von meinem
Nachbarn oder auch von Dir Lena sind für den A....., weil erstmal
gar keine belastbaren Erkenntnisse vorliegen, wie lange die wesentlichen
Bestandteile einer PVA überhaupt durchhalten. Unser WR von SMA
ist nach 3 Monaten ausgetauscht worden.

Den Mega-Ärger mit den EON-Konzern, der bis heute andauert müßte
man nämlich auch mal renditemäßig quantifizieren.

Davon hört man aber nichts, wie über viele andere begleitende
Umstände auch nicht. Alles Theoretiker.
Monti Burns: saba #56
 
20.03.12 19:42
#58
Unsinnig ist die Solarförderung, vor allem auf Hausdächern mE
nicht. Auf deutschen Freiflächen ja.

Die Höhe der Förderung, besser  die Anpassung der Förderung,
war von Anfang an fehlerhaft. Erstens zu hoch und zweitens
die Intervalle der Anpassung zu lang, was zu (erhofften) Mitnahmeeffekten
führte, wie jetzt und zuletzt.
007Bond: @saba: Die Industrie wäre abgewandert?
 
20.03.12 19:47
#59
Was soll das denn? Wandern etwa die Bürger wegen dem hohen Stromkosten aus? Die zahlen ja bereits seit Jahren den völlig überteuerten Strompreis! Die Industrie wäre durchaus in der Lage ihren Strom selber zu produzieren (Stichwort Solarenergie, Windkraft etc.).

Allerdings ist es eine bodenlose Frechheit und darüber hinaus eine Anmaßung, dass der normale Stromkunde - hierzu zählen im Übrigen auch Millionen von Gewerbetreibenden - den Strom für unsere Industrie - sozusagen "hinten herum" - in Form von völlig überteuerten Strompreisen bezahlen soll!

Das wäre vergleichsweise nicht anders, wenn ein "Vorstandsvorsitzender" meinen würde, dass, wenn er mal in einer Kneipe ein Bier trinken möchte, würde er hierfür nur maximal 50 Cent zahlen wollen - den Rest sollen doch bitteschön die anderen Gäste im Lokal zahlen - andernfalls käme er nicht mehr wieder! ... *LOL
Monti Burns: @Bond
 
20.03.12 20:00
#60

Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV (Sonderkundenumlage)  Zum 01.01.2012 wurde von Seiten der Bundesnetzagentur eine neue Umlage gemäß § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) eingeführt. Stromintensive Unternehmen mit einem besonderen Strombezug, ist es dadurch möglich teilweise von den Netzentgelten befreit zu werden. Diese entgangenen Kosten werden mit Hilfe der Umlage auf alle Stromabnehmer in Deutschland verteilt. Aufgrund von Prognosen wurde die so genannte § 19-Umlage von den Übertragungsnetzbetreibern ermittelt. Die Umlage wird erstmalig ab dem 01.01.2012 erhoben und beträgt 0,18 Ct/kWh inkl. USt für das Jahr 2012.

lehna: # 57 Monti...
 
20.03.12 20:08
#61
als Besitzer von PV-Anlagen wirst als Unternehmer eingestuft- Ok, als subventionierter Unternehmer.
Und somit trägst auch Risiko- bist halt kein Beamter, wo dir der Steuerzahler bis zur Urne alles garantiert.
Allerdings gibts das sonst kaum, das dir die Abnahme und Preis eines Produktes auf 20 Jahre garantiert wird. Somit hast schon echte Lerckerlies, um in PV- Anlagen zu investieren.
Da ich meinen Strom auch selbst nutze, zahlt mir EON 25 Cent für jedes selbstverbrauchtes KW noch drauf- 20 Jahre lang. War so im EEG- Gesetz 2009 festgeschrieben.
Das sollte 2009 ein Anreiz sein, auch eigenen Strom zu nutzen, damit der nicht noch auf Reisen geht.
Jetzt, ab April 2012 bekommst allerdings nichts mehr dazu, wenn du eigenen Strom verbrauchst...
Allles klar...
007Bond: Die Industrie zahlt in Deutschland für die Kw/h
 
20.03.12 20:12
#62
9,79 Cent

Das ist hier nachzulesen:

http://www.bdi.eu/download_content/Publikation_Kostenfaktor_Strom.pdf

Erzähl mir doch nicht, dass es nur 0,18 Cent pro Kw/h sind ....
Monti Burns: Umlage als Teil des Strompreises
 
20.03.12 20:18
#63
für Privatkunden verstanden ?
Monti Burns: @kostoleni #33
 
20.03.12 23:55
#64
Auf die Länge kommt es nicht an, angeblich :-)
cap blaubär: schätze unsere stromkonzerne
 
21.03.12 04:46
#65
sind mit dem berühmten attribut flasche leer zu bedenken,vom vorher beschlossenen atomausstieg überrascht desgleichen vom"wettbewerb"inner regel sind datt dank landesbeteiligungen ja halbstaatliche klitschen(durch landesbeteiligungen recht regierdeppen nach dahin abzuschieben/wegzuloben)also wirtschaft auf landesbankniveu
also wundert euch nicht
blaubärgrüsse
lehna: SPD kämpft gegen grünen Strom...
 
22.03.12 09:33
#66
hier bei uns in Frankenberg/ Nordhessen.
Begründung: Geruchsprobleme könnten bei der geplanten Biogasanlage auftreten und Bauern würden in ihrer Entwicklung beschnitten.
http://eder-dampfradio.de/reader/items/578.html
Diese Verlogenheit stinkt zum Himmel. Denn im Bund palavert die SPD voll für grünen Strom. Aber vor Ort kämpft sie dagagen- um heimische Wähler zu beeindrucken...
lassmichrein: Wie immer:
2
22.03.12 09:53
#67
Grüner Strom ? Ja BITTE !
Vor unserer Haustür ? NEIN DANKE !
Meine Bilder kommen von photobucket.com. Lt. AGB stimmen die User der Weiterverbreitung EXPLIZIT zu.
007Bond: Wobei ich glaube,
 
26.03.12 14:01
#68
dass sie auch ein Atomendlager vor ihrer Tür ablehnen würden! ;-o
007Bond: ... wie ich im Übrigen auch!
 
26.03.12 14:01
#69
snappline: Tatsache ist das der
 
26.03.12 14:10
#70
Energiebedarf pro Haushalt im Schnitt sogar stark zurückgeht auf Grund der immer besser werden Technologie

So, und um das vorzubeugen würden vieles geschaffen und um den Energiebedarf sogar zu erhöhen mit Dingen die Strom brauchen, den Leuten vermittelt wird das sie noch das und das an elektrogeräten brauchen

Beispiel: Stand by Funktion, Elektrofahrräder, Waffeleisen, Eismaschinen, Joguhrtmacher, Händys mit allen drum und dran, Apps, Aktenvernichter, Photodrucker für daheim, Haarglättgeräte bis hin zu Elektroautos.

es werden immer wieder neue Dinge geschaffen die den Energieverbrauch pro Haushalt erhöhen.
snappline: Die
 
26.03.12 14:16
#71
Staubsauger bekommen immer mehr Watt damit so auch gut saugen, die Infrarotgeräte, die elektrischen Zahnbürsten, die neuen Bügelstadtionen, die Fensterputzmaschinen, die immer größer werdenden Fehrnseher

all das soll den Energiebedarf pro Haushalt erhöhen

wobei ich mich die ganze Zeit frage, für was brauchen Leute eine elektrisches Fahrrad ?
007Bond: Also ich stelle fest:
 
26.03.12 14:17
#72
Die Glülampen wurden und werden abgeschafft und durch Energiesparlampen in allen Haushalten ersetzt.

Der Stromverbrauch ist bei neueren Elektrogeräten i. d. R. meist sehr viel niedriger als bei früheren Geräten (vgl. Energieeffizienzklasse). Das betrifft auch den Stromverbrauch im sog. "Standby-Betrieb".

Anstelle von Elektrofahrrädern gab es früher Fahrräder mit Hilfsmotor auf Benzinbasis.

Also ich erkenne hier keinen höheren Energiebedarf privater Haushalte.
snappline: Na eben deswegen
 
26.03.12 14:19
#73
weil wie ich schon oben geschrieben haben, die Technologie immer besser wird

müssen neue elektrische Geräte her, ein Beispiel ist zb. der Digitale Bilderrahmen
snappline: Guckst du mal
 
26.03.12 14:26
#74
wieviele elektrische Geräte dein urgroßvater hatte und wieviele du
007Bond: Wollen wir dann nicht doch lieber
3
26.03.12 14:29
#75
bei den Neandertalern beginnen? ;-)

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