Starrechtsanwalt Rolf Bossi hält die deutsche Strafjustiz für praktisch kriminell und vergleicht diese mit der Nazijustiz im III. Reich!
Der wohl bekannteste deutsche Rechtsanwalt Rolf Bossi, hat nun ein Buch herausgebracht (Eichborn-Verlag), Titel: "Halbgötter in Schwarz". Ferner strahlte die ARD im Kulturreport gestern eine Sendung darüber aus. Darin vergleicht Bossi u. a. die bundesdeutsche Strafjustiz mit jener von Prinzip her aus dem Hitlerreich. Das läge auch an der fehlenden Aufarbeitung der Rechtssprechung aus dem III. Reich.
Er meinte u. a., Rechtsbeugung sei in Deutschland an der Tagesordnung und die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
So werden regelmäßig Beweisanträge unterdrückt oder verschwinden. Das Hauptverhandlungsprotokoll wird von den Richtern manipuliert, sodaß die effektiven Beweise aus den mündlichen Verhandlungen fehlen. Würde man schließlich einen Strafantrag wegen Rechtsbeugung gegen den mutmaßlich kriminellen Richter stellen, käme dieser obligatorisch zur Ablehnung bzw. Einstellung. Ferner gibt es bei einer Anklage vor einer Landgerichtsstrafkammer oder Schwurgericht keine Berufungsmöglichkeit, so dass man der Willkür der Richter ausgeliefert sei.
Auch greift der die derzeitige Bundesjustizministerin scharf an und zwar wegen der Einschnitte bezüglich der geplanten Strafrechtsreform, die unmenschlich sei.
Auch ein Richter kam in der TV-Sendung zu Wort und bestätigte die Worte von Bossi als wahr.
Frage: Was ist da los? Leben wir in einem "Bananenstaat" ???
(links ein typischer Rechtsanwalt aus Berlin)
am 17.5.05 in der ARD ging es um das Thema "Verbrecherjustiz" pauschal.