So sieht also das Ende der Krise aus

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RedAlert: So sieht also das Ende der Krise aus
12
28.08.09 08:20
#1
7 Postings ausgeblendet.
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Cragganmore: Die Ersten, die über die Wupper gehen,
5
28.08.09 13:34
#9
sind Opel und VW. BMW und Daimler haben wenigstens Kunden, die noch in der Lage sind, die bedarfs- und zukunftslosen Autos zu kaufen.
jocyx: nicht nur Tagesschau ..
5
28.08.09 13:45
#10
auch der Stern merkt, das das Palaver vom Ende der Krise nur Wahlkampf ist:

http://www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/...insolvenz-1505808.html
jocyx: auch das Konjunkturpaket II wird zum Rohrkrepierer
 
28.08.09 13:47
#11
BarCode: Ende der Krise?
2
28.08.09 13:49
#12
Keine Spur. Ende des Abschwungs. Das ist was anderes. Wenn man ganz unten in einer Welle steht, ist zwar das Ende der Abwärtsbewegung erreicht, aber längst nicht das Ende der Krise. Auf dem Nieveau von 2004 oder b2005 hat man auch ein Arbeitslosenniveau in ähnlicher Höhe zu erwarten. Kein vernünftiger Mensch hat bisher behauptet, dass sich das nie auf den Arbeitsmarkt durchschlagen würde. Allerdings: Die Arbeitslosigkeit kommt mit einiger Verzögerung. Weil die meisten Arbeitgeber eben nicht auf Teufel komm raus sofort ihre gut eingearbeiteten  Leute rausschmeißen, sondern versuchen, sie so lange wie möglich zu halten - über Kurzarbeit und Kooperationsverträge.
Sind halt nicht alle Kapitalisten böse Kapitalisten...
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
RedAlert: Jawoll, Herr Leher
2
28.08.09 13:50
#13
BarCode: Brav.
2
28.08.09 13:52
#14
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
vega2000: Das Ende der Krise?
2
28.08.09 13:53
#15
Mal abgesehen davon das ich von Studien die am Rande der Glaskugel angesiedelt sind wenig halte, glaube ich nicht das das das Ende der Krise wäre, -ganz im Gegenteil: Sollte sich die Prognose Bewahrheiten (Gott bewahre uns davor), wäre das der Anfang einer nicht mehr einzudämmenden Krise.

Übrigens: Kennt ihr die zwei liebsten Hobbys der Deutschen?


















1. Schwarz sehen; 2. Den Teufel an die Wand mahlen
Zur Summe meines Lebens gehört im Übrigen, dass es Ausweglosigkeit nicht gibt!
Tony Wonde.: Schön, daß du mit allen Arbeitgebern und Firmen
 
28.08.09 13:53
#16
in Deutschland gesprochen hast und uns an deinen gesammelten Informationen hier teilhaben läßt, Barkurti!

Vielen Dank dafür! :)

LG Tony
BarCode: Der Stern mal wieder....
 
28.08.09 13:54
#17
vor 3 Monaten stand da das hier:

"Am Tag, als der Euro kam

Deutschland erlebt ein Wunder: Das Konjunkturpaket II wirkt exakt so, wie von der Regierung versprochen. Die Milliarden aus Berlin sichern tatsächlich Arbeitsplätze. Der stern folgte dem ersten ausgezahlten Euro von Finanzminister Peer Steinbrück bis aufs Konto eines Tischlers, der nun neue Fenster für eine Schule baut. Von Walter Wüllenweber"

http://www.stern.de/politik/deutschland/...s-der-euro-kam-701989.html
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
vega2000: Und dann so etwas
 
28.08.09 13:58
#18
http://www.welt.de/wirtschaft/article4406831/...-Konjunkturpaket.html

27. August 2009, 07:21 Uhr
Das Geld ist da, doch niemand will es haben: Nach einer Aufstellung des Bundesrechnungshofes haben vier Bundesländer bislang keine Mittel aus dem Konjunkturpaket II abgerufen. Und auch die anderen Länder halten sich zurück. Die Bundesregierung beschwichtigt – und verweist darauf, dass schon deutlich mehr Gelder gebunden seien.

In mehreren Bundesländern ist offenbar auch ein halbes Jahr nach dem Beschluss zum Konjunkturpaket II noch kein Geld angekommen. Das belege eine Aufstellung des Bundesrechnungshofes, wie „Bild.de“ berichtet. Betroffen seien Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Dort hätten Länder und Kommunen bis Mitte August keinen einzigen Cent abgerufen – obwohl das Konjunkturpaket vor gut einem halben Jahr in Kraft getreten ist. Auch in Hessen sei bisher kaum Geld geflossen.

Insgesamt haben die Länder und Kommunen dem Bericht zufolge bis Mitte August 95,4 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket abgerufen. Das entspricht gerade mal ein Prozent der insgesamt verfügbaren 10 Milliarden Euro. Am meisten Geld sei mit 21,2 Millionen Euro bisher in Nordrhein-Westfalen geflossen. Dahinter folgten Niedersachsen (16,4 Mio. Euro), Hamburg (13,7 Mio. Euro) und Rheinland-Pfalz (13,1 Mio. Euro).

Das Finanzministerium betonte dagegen, dass von diesen Zahlen keine Rückschlüsse auf Erfolg oder Misserfolg des Konjunkturpaketes möglich seien. Bereits die Hälfte der Mittel aus dem Programm sei gebunden.

Schon eine Umfrage von WELT ONLINE unter den Bundesländern hatte vor Kurzem ergeben, dass diese bislang nur 200 Mio. Euro abgerufen hatten. Daraufhin hatten sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier Kritik am zähen Abfluss der Mittel zurückgewiesen. Nun dürfte die Diskussion wieder neuen Zündstoff bekommen.
Zur Summe meines Lebens gehört im Übrigen, dass es Ausweglosigkeit nicht gibt!
BarCode: Zahlt ihr die Handwerker,
2
28.08.09 14:06
#19
bevor sie was gemacht haben? Das Geld ist zur Hälfte weg, entnehme ich anderen Berichten. D.h.: die Aufträge sind beantragt und vergeben, werden aber erst nach Ausführung der Leistung bezahlt. Ist doch üblich so, oder? Ich finde es übrigens richtig, dass es in gut geplante Projekte geht und nicht kopflos rausgepfeffert wird.
Jedenfalls ist es mir lieber, die Schulen werden von Steuern renoviert als die Bankentürme in Frankfurt...
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
RedAlert: BC
3
28.08.09 14:07
#20
Ich bin ziemlich sicher das der ganze Mist noch nicht mal richtig angefangen hat.

Es wird sich fürchterlich rächen das der gemeine Bürger mit immer weniger Kohle abgespeisst wird. Viele kommen schon heute, auch ohne Anschaffungen, kaum über die Runden, wer soll da noch die so toll produzierten Klamotten kaufen?

Und so wie es aussieht soll der Trend ja wohl noch verschärft werden. Was sagte die CDU letztens? Wir wollen Arbeit schaffen in dem wir den Billiglohnsektor ausweiten? Irgend sowas war das.

Herzlichen Glückwunsch.
Auf welcher Schule lernt man sowas? Gebt den Leuten immer weniger für ihre Arbeit dann wird auch die Wirtschaft florieren.

Und ich bin gerne auf deiner Seite, dass es sicherlich auch eine Menge fürsorgliche und anständige Chefs gibt
andyy: und wenn ich schreibe, das der DAX mit 5.500 Punkt
2
28.08.09 14:08
#21
viel zu hoch steht, bin ich der böse

bei  4.500 wäre derzeit  ggf. der richtige Stand
BarCode: Dass die Lohndrückerei
4
28.08.09 14:10
#22
volkswirtschaftlicher nonsense ist, spricht sich ja so langsam rum. Und dass die CDU nicht mit Geld umgehen kann, sollte langsam auch jeder gemerkt haben.
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
BarCode: Ob der DAX auf 4500 oder auf 5500
3
28.08.09 14:13
#23
steht, sagt über den aktuellen Zustand der Volkswirtschaft eh nicht viel aus. Wenn es so billig Geld gibt, steigt auch der DAX...
"Das Wissen über makroökonomische Zusammenhänge ist so weit fortgeschritten, dass größere Wirtschaftskrisen ausgeschlossen werden können."
FED-Chef Bernanke, als er noch Wirtschaftsprofessor war...
RedAlert: Du bist ein Träumer, oder?
 
28.08.09 14:15
#24
70% finden das die Tante Merkel einen guten Job macht:-) Darüber könnte ich mich jedesmal aufs Neue beömmeln.
gogol: und so vielleicht das Ende von Opel ??
 
28.08.09 18:17
#25
Mouton: Hm, 90.000 Arbeitslose mehr
 
28.08.09 21:43
#26
könnte für unser Unternehmen 90.000 Kunden bedeuten.
RedAlert: Wenn einer sagen würde:
 
28.08.09 21:46
#27
Im Winter haben wir nur  90 000 Arbeitslose mehr als jetzt, würden alle ein Freudenfest feiern.(ausser natürlich die armen Betroffenen)

Hänge mal noch ne Null dran, selbst das wird nicht reichen, befürchte ich.
RedAlert: Das kommt der Wahrheit wohl ziemlich nahe
 
28.08.09 21:54
#28
90.000 Jobs in Autobranche bedroht
Das Ende der staatlichen Subvention ist nahe. Und damit wohl auch der kurzzeitige Boom. Es droht ein dramatischer Einbruch der Nachfrage - und ein Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen in der Schlüsselindustrie.
Die Experten erwarten, dass die Nachfrage in Deutschland nach dem künstlichen Boom im kommenden Jahr um bis zu 25 Prozent einbricht. Die Nachlässe für Neuwagen von bis zu 30 Prozent ließen die ohnehin schon marginalen Renditen im Handel unter die Nulllinie sinken.
Die Lage der Autohändler sei besonders prekär, obwohl diese im laufenden Jahr dank der Abwrackprämie sogar mehr Autos verkaufen werden als im Jahr zuvor.
Quelle: FTD
Thyssianer: ihr habt ja alle richtig ahnung ...
 
28.08.09 22:02
#29
... finde eure analysen und einschätzungen ja auch echt spannend - aber was soll die regierung denn tun.

das sie in euren augen alles falsch macht habe ich jetzt mitbekommen. aber wo soll sie ansetzen ?

in zeiten wo die unternehmen weniger verdienen die ( bereits global gesehen hohen ) gehälter der arbeitnehmer erhöhen ?

oder sollte sie jeden tag verlauten lassen wie schlecht alles aussieht sodass 40 - 60 % der bevölkerung in panik verfällt seine letzten 7,50 € von der bank holt und unters kopfkissen packt.

ist es derzeit nicht gerade die tatsache das der einzelhandelskonsum uns am "laufen hält" - würde jeder seine kohle zurückhalten würde es noch schwärzer aussehen.

naja und das jetzt 2-3 automobilhersteller übern jordan gehen ist dann ebend so - die haben dann eben nicht ihre hausaufgaben der letzten jahre gemacht.
ist natürlich extrem scheiße für die mitarbeiter - aber es hat immer insolvenzen gegeben.

und wenn im nächsten jahren soviele autohändler dicht machen ist auch kein grund zur traurigkeit ( wenn man nicht selbst da arbeitet ) ich brauch in ner 50.000 einwohner stadt keine z.b. 3 opelhändler   ...

ihr könnt jetzt gerne auf mich schießen - das feuer ist eröffnet
RedAlert: Lieber Thyssen
3
28.08.09 22:23
#30
Es ist ganz einfach, wenn man nur mal einen kurzen Moment drüber nachdenkt.

Früher hatten wir auch leitende Angestellte die gut verdienten, aber nicht das 500fache vom Durchschnitt.
Um die Leute zu bezahlen musst du erstmal ne ganze Halde von Gütern oder Dienstleistungen zu überhöhten Preisen loswerden. Ganz nebenbei werden den ihre Gehälter laufend erhöht und die Malocher gucken in die Röhre und werden unterhalb der Preissteigerung abgefertigt.

Bei aller Logik und die Freude das es wenigsten einer halben Millionen Leute klasse geht, das konnte nicht auf Dauer gutgehen. Solange das nicht geändert wird geht es so weiter und wird immer schlimmer.
Du bist bei Thyssen Krupp Steel, nehme ich an. Die Walzstrassen haben im Moment eine Auslastung von 94%, Thyssen hat alles freigestellt oder rausgeschmissen was nicht unbedingt benötigt wird. Da soll nicht ein Subunternehmer mehr rumlaufen. Auf jeden Arbeiter kommen drei Leute die in Kutte rumrennen, Koordinator für dies, Koordinator für das.  Haben immer einen Zettel in der Hand um wichtig zu erscheinen. Jede Anlage und Schicht wurde von früher bis heute  runtergefahren von 12 auf 5 Leute, die Arbeiter pfeifen alle aus dem letzten Loch weil die Oberschicht den fetten Schluck aus der Pulle möchte.

Ich kenne es genauso aus dem Bergbau, einer malocht und drei gucken zu, frag mal wer die fette Kohle abzieht?

Wenn die ganzen Bonzen das Weite suchen, geht es genauso weiter wie vorher, denn die Arbeit machen die die den Plan von der Materie haben.

Das ist ein scheiss Todschlagargument von Leuten die man eigentlich gar nicht braucht und die es auch genau wissen..

Anstellen zum Scheren, Freunde.
Thyssianer: Soweit gebe ich dir recht Red ...
 
28.08.09 22:36
#31
... ich meinte es ja auch von seiten der politik her gesehen.

meinst du eine spd / cdu / fdp / linke usw. würden oder könnten daran was ändern ?!?

ich vermute nicht.

darum gings mir ...

was du da schriebst ist ja richtig - warum gehen manager mit mehreren mio. nach hause ?! da stehe ich hinter deiner meinung.

bin zwar nicht bei thyssenkrupp steel - aber verfolge das auch in den medien was da rund um die öfen abgeht ...
is schon traurig....andererseits kannst du natürlich nicht alle öfen auf 10% laufen lassen und 10.000 leiharbeiter extra beschäftigen die unsummen an kohle verschlingen wenn die arbeit nicht da ist. da muss man ein wenig unternehmerisch denken.

der vorstand und co sollte aber auch mal nen schritt kürzer treten. vollkommen richtig !
RedAlert: Aber natürlich können die
 
28.08.09 22:38
#32
sie müssen nur wollen, daran hapert es.
RedAlert: Lese keine Medien
 
28.08.09 22:40
#33
Suche dir Kumpels die dir erzählen was in echt abgeht.

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