Rechtes Gesocks...

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potzblitzzz: Rechtes Gesocks...
2
21.06.12 12:30
#1
...tarnt sich heutzutage als "moderate Mitte".

Diese Masche macht sie schwer angreifbar. Sie sind ja "die Normalen", wenn überhaupt, dann höchstens patriotisch.

Man sollte nicht drauf hereinfallen.
52 Postings ausgeblendet.
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potzblitzzz: Ich habe nicht davon gesprochen, dass Leute etwas
 
22.06.12 10:19
#54
für Deutschland geleistet haben, sondern dass die etwas für sich selbst geleistet haben.
Lumberjack77: hmm ... warum drehst denn alles rum?
 
22.06.12 10:21
#55
du hast das recht gepachtet, potz.
Katjuscha: Monti, nur weil man Fakten auflistet,
 
22.06.12 10:21
#56
ist man noch lange nicht paranoid in Sachen Rechtsextremismus.

Sorry, ich kann halt mit dem Begriff der Nation, genau wie einem einheitlichen Volk wenig anfangen. rightwing hat es in #24 sehr gut beschrieben. Ähnlich denke ich auch. Ich kann doch nicht auf ehemalige Dichter oder heutige Politiker stolz sein, nur weil sie zufällig in den selben (durch Menschenhand, meist nach Kriegen) gemachten Grenzen leben wie ich heute. Wo ist da der Sinn. Genauso gut könnt ich ja dann stolz auf russische Dichter oder grieschiche Philosophen sein, wenn man mit irgendwelchen Grenzen nichts anfangen kann. Das alles hindert mich aber nicht daran, mit der deutschen Nationalmannschaft mitzufiebern. Das liegt aber nicht am Nationalbegriff, sondern daran, dass ich halt mit diesen Sportlern am meisten medial konfrontiert werde und ihnen daher die Daumen drücke. Würde ich 2-3 Jahre in Spanien leben, würd ich halt zwei Mannschaften die Daumen drücken, wie es viele meiner Auswandererfreunde ebenso machen.

Und nur weil potz oder ich ne andere Meinung als du bezüglich Nationalstolz haben, ist man auch nicht paranoid, sondern sagt lediglich seine Meinung dazu. Du darfst ja auch gerne deine haben, aber bitte verlang doch nicht, dass andere User zumindest versuchen, dir eine andere Meinung näher zu bringen.
Du willst offenbar immer nur, dass alle schön ruhig sind und am besten über gar nichts diskutieren. Die schöne heile Welt, in dem Fall halt innerhalb einer Nation.
potzblitzzz: Ich kenne auch keinen Dichter oder Autoren, der
 
22.06.12 10:23
#57
etwas für Deutschland schreibt. Schreiben ist etwas Intimes - das macht man für sich selbst. Wenn es dann verlegt wird und andere Menschen es lesen, dann ist es eine Genugtuung, und man kann auf die eigene Leistung stolz sein. Selbst, wenn es niemand lesen möchte, und man es dennoch gut findet, kann man stolz darauf sein. "Deutschland" oder jedes andere Land hat damit rein gar nichts zu tun.
Lumberjack77: du scheinst es nicht ganz zu verstehen.
 
22.06.12 10:34
#58
ich gehe nur auf deine varangegangenen posts ein.

zunächst sehe ich es wie du. stolz kann man in der regel nur auf etwas sein das man selbst geschaffen hat. ich selbst würde mich nicht als patriot bezeichnen, da ich auf mein land nicht stolz bin. aber ich bekenne mich zu meinem heimatland und schäme mich nicht dafür. nicht mehr und nicht weniger - klar soweit?

aber wenn du schreibst, mann kann nur auf etwas selbst geschaffenes stolz sein - hier nennst du dichter, denker, sportler usw. gebe ich dir recht.

im umkehrschluss komme ich nach reichlicher überlegung zum schluss, dass ich ja auch etwas geschaffen hab für unser land, zahl steuern und bin im weitesten sinne im beruflichen betätigungsfeld sozialarbeiter.

ob ich nun freiwillig steuern zahl oder nicht - ist doch unerheblich - fakt ist das ich dadurch was fürs gemeinwohl tue und ein winziger teil von einer großen gemeinschaft bin. vielleicht kann ich dann doch stolz sein?

ein uhrwerk funktioniert nur wenn jedes einzelne rädchen funktioniert.
potzblitzzz: Sehe ich nicht so.
 
22.06.12 10:49
#59
Dann kauf Dir ne Banane und sei stolz darauf, das Du mit der Umsatzsteuer den Laden hier zusammenhälst.  

Ich habe es schon mal geschrieben: der Mensch als Steuerzahler ist für den Staat zu 100% ersetzbar. Fällt ein Steuerzahler weg, spielt das keine Rolle, denn er nimmt auch nicht mehr die bereitgestellten staatlichen Leistungen in Anspruch.
Lumberjack77: also wenn alle so denken -
 
22.06.12 10:59
#60
fällt ein steuerzahler weg - dann bekommt der transferleistung und nimmt deutlich mehr leistung in anspruch und zahlt nichts.
Lumberjack77: du hast voll den plan.
 
22.06.12 10:59
#61
 
22.06.12 11:11
#62
Ich schrieb: "fällt ein Steuerzahler weg" in Bezug auf den Wohnort. Es geht doch hier um den Bezug zu Deutschland.

Dass Du überhaupt einen Job hast, ist eine Leistung Deines Arbeitgebers. Wenn er es schafft, Dich zu beschäftigen, kann er stolz darauf sein. Ich würde das nicht schaffen - da wären mir meine Nerven zu kostbar.
Lumberjack77: das ist ja logisch - du agent
 
22.06.12 11:14
#63
was arbeitest du?
potzblitzzz: Geht Dich überhaupt nix an
 
22.06.12 11:16
#64
Jedenfalls verdiene ich mein Geld selbst.
rightwing: hmmm ...
 
22.06.12 11:22
#65
... hier wird recht viel über stolz geredet. weiss nicht, ich denke sowieso eher europäisch und sehe deutschland nur als eine kulturnation - "stolz" trifft nicht ganz das gefühl, das ich habe, wenn ich bruckner, mozart, mendelson oder bach höre, sehe was pettenkofer, robert koch,  und robert bosch hervorgebracht haben ... oder mal wieder im faust blättere. es ist eher so, dass ich mich an dieser kultur und dem erreichten freue und mich frage, wie es gerade hundsprimitive leute immer wieder fertigbringen in aller rohheit, bosheit, dummheit auf andere runterzuschauen - ich gestehe es den rechtsradikalen eigentlich gar nicht zu, stolz auf dieses land zu sein, denn für so ziemlich alles was aus dieser ecke kam, muss man sich echt schämen. die ganz grossen leute in unserer kultur hielten sich selten für etwas besseres, viele waren verkopft, neudeutsch "nerdig", kümmerten sich nicht um status, eher um ihr werk, viele waren juden, viele waren tief religiös, neigten also nicht zur selbstüberschätzung.
Lumberjack77: ui ui, nicht böse sein potz.
 
22.06.12 11:27
#66
glaub ich dir, ja. ein weiters kommentar konnte ich mir gerade noch verkneifen.

natürlich kann ein arbeitnehmer kompensiert werden. wir haben aber in bw, noch freie stellen, wo sich keine geeigneten bewerber finden. ich vermute , zuviel arbeitsverweigerer
Lumberjack77: mehr arbeitsanreize müssten geschaffen werden.
 
22.06.12 11:28
#67
rightwing: #59
 
22.06.12 11:34
#68
geht ja eigtl. am thema vorbei ... aber schöne steilvorlage.
----- WIR SIND EINER MEINUNG, POTZZ! (täterätääää) -----

" ... der Mensch als Steuerzahler ist für den Staat zu 100% ersetzbar ..."

... uuuund wissen das die schergen, die an der schweizer grenze deutsche autos filzen auch?
und die, die ohne verdacht die bankkonten ausspähen?

ich würde ja noch weitergehen und sagen:
" der staat in seiner heutigen form ist für den steuerzahler zu 100% ersetzbar!
(für nichtsteuerzahler natürlich nicht)"
Lumberjack77: right - der letzte absatz gefällt mir am besten
 
22.06.12 11:36
#69
rightwing: fand ich übrigens interessant
 
22.06.12 11:38
#70
was gerade ein schweizer zu diesem thema sagte:

in der schweiz gehört der staat den bürgern - in deutschland ist es andersherum
potzblitzzz: Diese Schergen spüren denjenigen nach, die hier
 
22.06.12 11:44
#71
in Deutschland leben (und somit von der durch Steuern geschaffenen Infrastruktur profitieren) und ihr Geld hier verdienen, das sie dann auch hier versteuern müssten.

Dieser Vergleich greift also nicht.

Hier ging es um Patriotismus, bzw. "Liebe" zum Land. Manche sagen sogar "Vaterlandsliebe". Steuern sind kein Indikator dafür, denn es gibt ebenso arbeitslose ALG2-Empfänger, welche diesen Patriotismus für sich beanspruchen.
Lumberjack77: der patriot ist nicht gleich auslaenderhasser.
 
22.06.12 12:11
#72
zu dem schluss bin ich nach der diskussion gekommen
rightwing: @potzz
 
22.06.12 12:18
#73
ganz so einfach ist das nicht.
wenn jemand in deutschland arbeitet, geld verdient, dann hat er selbstverständlich qua steuer seinen teil am gemeinwesen zu tragen, d'accord (über höhe und details sollten wir hier nicht reden)

aber!
wenn ich mein versteuertes geld im ausland anlege, nutze ich weder deutsche infrastrukturen, noch wird die wertschöpfung auf deutschem boden erbracht - man braucht nicht viel phantasie um das zu dem satz zu verkürzen "was leute mit legalem geld in der schweiz machen, geht den fiskus einen haarigen, alten scheissdreck an!"

tatsächlich ist es jedoch nicht so und die aktuelle steuerdefinition bezieht sich nicht auf die nutzung der strukturen, sondern um mich als person - ergo, ich "gehöre" diesem land, ergo, das ist nur ein klitzekleiner schritt zur leibeigenschaft.

kleiner logischer zirkelschluss: wer sein geld woanders "arbeiten" lässt, etzieht unserem staat  geld? gut. wie ist es dann, wenn ich mein geld im ausland versaufe und verhure? da geht unserem land aber ganz schön was durch die lappen, nicht. bis vor zwanzig jahren gab es in einem teil deutschlands ein konstrukt um genau dies zu verhindern ... wäre ja eine möglichkeit.
potzblitzzz: Wenn Du versteuertes Geld ins Ausland bringst,
 
22.06.12 12:21
#74
ist das vollkommen okay. Das ist Globalisierung.
Depothalbiere.: das problem sind aber nicht die versteuerten
 
22.06.12 13:51
#75
gelder, das kannst mir glauben....;)

und "leibeigene" sind eher die, die sowenig geld haben, daß se nich mehr wegkönnen.

die ihr geld im ausland anlegen, können jederzeit das land verlassen und sich woanders ne existenz aufbauen.
gott, vergib uns unsere schuld, unsere gläubiger weigern sich!

jetzt erst recht!! CO2 und spaß dabei !!

"politiker sind nicht an weisungen gebunden, wohl aber an überweisungen"
potzblitzzz: ... ist einfach klebrig...
 
29.06.12 15:03
#76
potzblitzzz: Ein Rückblick ins Jahr 1925
 
01.07.12 18:05
#77
potzblitzzz: Auch interessant: Rechtsextreme in der EU
 
01.07.12 18:29
#78

Drei Teile, hier Teil 1 v. 3:



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