... hier wird recht viel über stolz geredet. weiss nicht, ich denke sowieso eher europäisch und sehe deutschland nur als eine kulturnation - "stolz" trifft nicht ganz das gefühl, das ich habe, wenn ich bruckner, mozart, mendelson oder bach höre, sehe was pettenkofer, robert koch, und robert bosch hervorgebracht haben ... oder mal wieder im faust blättere. es ist eher so, dass ich mich an dieser kultur und dem erreichten freue und mich frage, wie es gerade hundsprimitive leute immer wieder fertigbringen in aller rohheit, bosheit, dummheit auf andere runterzuschauen - ich gestehe es den rechtsradikalen eigentlich gar nicht zu, stolz auf dieses land zu sein, denn für so ziemlich alles was aus dieser ecke kam, muss man sich echt schämen. die ganz grossen leute in unserer kultur hielten sich selten für etwas besseres, viele waren verkopft, neudeutsch "nerdig", kümmerten sich nicht um status, eher um ihr werk, viele waren juden, viele waren tief religiös, neigten also nicht zur selbstüberschätzung.