nach sehr vielen Postings und auch Gesprächen im Kreise von Leutchen die auch handeln stellt sich für mich heraus, Beides kann man sehr gut fundamental untermauern.
Druckt die FED weiter Geld, wertet der Dollar weiter ab, dann ist die Variante nach oben die wahrscheinlichst Möglichkeit, denn dann hat es tatsächlich nichts mit den Fundamentaldaten zu tun, die Unternehmen passen sich in dem Fall dem inflationären Geldsegen an mit dem Resultat, daß uns sehr wahrscheinlich das gesamte Finanzsystem um die Ohren fliegt.
Wird nicht weiter Geld gedruckt, es kommt zu einer Exit Strategie und einer notwendigen Rückführung der Kredite durch die Notenbanken, sind die derzeitigen Marktteilnehmer gezwungen, sich frei zu machen und müssen dies selbst zu tiefsten Kursen noch tun, denn je tiefer es geht, umso mehr geraten sie in einem solchen Fall in Schieflage.
Für die Notenbanken bedeutet das, eine geringere Schuldenlast zu schultern, für einige auch große Banken das komplette Aus. Für den unbedarften Kleinanleger die Chance, wirklich nochmals zu Schnäppchenkursen rein zu können, gleichzeitig würde es zu einer Bereinigung der Märkte kommen und Abbau von Überkapazitäten. Für einen solchen Fall ist es notwendig, sich jetzt mal so die besten Unternehmen rauszuschreiben, die werden danach auch am meisten und stärksten steigen.
Ausschlaggebend ist, ob die Notenbanken ihr jetziges Vorhaben abblasen, weil sie sehen das sie damit die Situation auf lange Sicht verschlechtern, während kurzfristig komplett abtauchende Kurse die Politik natürlich erheblich unter Dampf bringt, wir bemerken das dann daran, daß man die Banker teert und vierteilt in den Medien, seitens der Politik und als Buhmänner dastehen werden.
Vom MArktverhalten her, also vom jetzigen Standpunkt, ist somit klar wie man vorgeht, der Bereich 5900 ist für mich vorerst der Triggerbereich für beide Seiten.
Hoffentlich habe ich Euch jetzt mal ganz ordentlich verwirrt und gehe mal so die Skat Karten mischen :-)