Papst: Köln ist besser als Fegefeuer!

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moya: Papst: Köln ist besser als Fegefeuer!
 
16.08.05 09:11
#1
Papst: Köln ist besser als Fegefeuer!

1. Et is, wie et is. 2. Et kütt, wie et kütt. 3. Et hätt noch immer jot jejange. Das ist angewandte Philosophie auf kölsche Art - und Motto unserer Kolumne "Sie Köln uns mal ..."

Von EDGAR FRANZMANN

Frisch aus dem Urlaub zurück. Das Wetter? Irgendetwas zwischen Früh-November und Spät-April. Aber waren die 41 im Grad im Schatten in Südwestfrankreich wirklich besser?
Ja, eigentlich schon.

Natürlich ist Köln die schönste Stadt der Welt. Aber im Urlaub habe ich selbst kleinste Städte gesehen, in denen die Verwaltung nicht nur für fließende Brunnen, sondern sogar für blühenden Blumenschmuck sorgt. Straßen haben keine Löcher, Bürgersteige sind müllfrei.

Irgendwie dämmert mir, war das bei uns vor ein paar Jahren nicht auch noch so?

Sagt mir eine Kollegin nach ihrem Urlaub: "Für mich ist Istanbul die schönste Stadt der Welt. Und so sauber. Kein Vergleich mit Köln."

Ja, krutzitürkennocheinmal, wo sollen wir denn jetzt mit unseren Vorurteilen hin, dass wir die Saubersten und Besten sind?

Kölle, do bess e Jeföhl! Irgendetwas muss hier doch toller und noch viel tollerer als anderswo sein.

Ein erster Hinweis kam jetzt von Papst Benedikt XVI: Köln ist besser als Fegefeuer!

Ich zitiere aus der koeln.de-Meldung zum Weltjugendtag:

"Nach einem in Rom veröffentlichten Dekret können jene Gläubigen einen vollkommenen Ablass erhalten, die mit entsprechender Gesinnung an einer Veranstaltung und am Abschlussgottesdienst des Treffens in Köln teilnehmen. Laut Dekret gelten dabei die üblichen Voraussetzungen wie die Beichte, der Empfang der Kommunion und ein Gebet nach Intention des Papstes. Mit dem Ablass werden dem Gläubigen die zeitlichen Sündenstrafen erlassen."

"Wir sind alle kleine Sünderlein" und "Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel" sind ja altbekannte Kölner Volkslieder. Nie waren sie so wahr wie heute.

In diesem Sinne: Ich freu' mich auf den Weltjugendtag im "hillijen Köln". Eins ist doch klar: in Düsseldorf hätte das mit dem Ablass nicht geklappt, oder?

Gruß Moya

Kalli2003: jenau!
 
16.08.05 09:25
#2

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

moya: Habe ich es doch gewusst
 
16.08.05 10:07
#3
das ich dem Kalli damit eine Freude machen kann.
Haben die Franzosen am Montag alle nach Köln geschickt
die kam am Donnerstag vergangener Woche mit 12 Bussen an.

Gruß Moya

lutzhutzlefutz: Weltklasse!
 
16.08.05 13:17
#4
Wer sich hier die Tage mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegt, muß aufpassen, daß er nicht über einen nutzlos in der Gegend herumliegenden Pilger stolpert. Noch dazu kommt, daß die wenn sie nicht in der Gegend rumliegen mit ihren Rucksäcken, die ganzen Sitzplätze in den Bahnen blockieren. Schaut man sich die Mädels an, liegt oftmals die Frage nach der Mittagspause in der Geisterbahn oder dem Schlachthof nahe.

Ob die alle wirklich so christlich sind, oder einfach nur billig vö.... wollen???
moya: Na na na das muß doch nicht sein
 
16.08.05 14:00
#5
oder lutzehutzelfutz.

Bei uns waren sie noch alle lustig und amüsant bevor sie alle
nach Köln fuhren.

Gruß Moya

Kalli2003: nur Gegröhle in der Stadt :-(
 
16.08.05 14:03
#6

eine polnische Gruppe rief auch irgendetwas... Könnte "Wir waren Papst" gewesen sein.

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

lutzhutzlefutz: Bin froh,
 
16.08.05 14:22
#7
wenn diese ganzen "Christen" endlich wieder ihrer Arbeit nachgehen.
Kalli2003: na super :-( und wie komme ich nach Hause??
 
16.08.05 16:39
#8

Im Gewühl der guten Laune

Die Invasion der fröhlichen jungen Menschen. Fassungslos bleiben viele Kölner in der Innenstadt stehen und schauen den Gästen aus aller Welt zu. Und die singen, tanzen, lachen - Köln ist überfüllt und keinen stört es. Überall bilden sich lange Schlangen - an den Bahnhöfen, am Dom, vor Läden und Verkaufsständen. Bahnhofsvorplatz und Roncalli-Platz sind ein einziges Fahnenmehr. Gruppen aus aller Herren Länder - zum Teil gleich gekleidet - tragen ihre Nationalfahne vor sich her, um sich im Gewühl nicht zu verlieren. Die neue Treppe am Bahnhof ist vor lauter Menschen nicht mehr zu sehen.

Am Neumarkt geht nichts mehr, die Straßenbahnen stauen sich bis Deutz. U-Bahnen können ihre Fahrgäste nicht mehr aussteigen lassen, weil die Bahnsteige überfüllt sind. Viele Pilger gehen kurz entschlossen zu Fuß, die Hohenzollernbrücke ist zum Pilgerweg mutiert.

Glücklicherweise hat sich pünktlich mit dem Eintreffen der vielen Pilger das Wetter beruhigt. Zwar scheint noch nicht die Sonne vom Himmel, aber der Fröhlichkeit der Besucher kann sich kaum ein Kölner entziehen. 400 000 Pilger bevölkern mittlerweile Köln und Umgebung. "Die singen ja schon in der Straßenbahn", freut sich eine Kölnerin, die im Gewühl der U-Bahn-Station Reichensperger Platz auf den nächsten Zug wartet. Und nicht nur in der Bahn. Gesungen wird beim Warten auf dem Bahnsteig, auf den Wegen durch die Stadt - und dass in den verschiedensten Sprachen. Besonders sangesfreudig: die Italiener, die ohnehin das größte Kontingent an WJT-Teilnehmern stellen.


Für die Jugendlichen aus mehr als 190 Ländern scheint der Weltjugendtag in erster Linie den Charakter eines überdimensionierten Pfadfinder-Lagers zu haben: Sie schlafen in Turnhallen, Schulen und Zelten, ziehen singend durch die vernieselte Kölner Altstadt - und mancher Helfer in roter Weltjugendtags-Jacke steht Bier nippend am Straßenrand.

Die religiöse Dimension des Ereignisses ist ihnen gleichwohl bewusst. "Wir wollen Party machen und unseren Glauben leben", sagt der 18-jährige Wallarand aus Paris, der mit wehender französischer Fahne durch die Straßen von Köln läuft. Er ist vor allem gekommen, um den neuen Papst Benedikt XVI. zu sehen - jenen Mann, der bislang eher als strenger Dogmatiker denn als Freund symbolischer Gesten galt.

"Man sagt, er sei ziemlich konservativ", sagt Wallarands Freund Corentin. "Deshalb bin ich gespannt, wie er hier auftritt." Obwohl der junge Franzose in seinem Alltag nicht alle Lehrsätze des Kirchenoberhauptes strikt befolgt, hat er dennoch großen Respekt vor dessen "moralischer Integrität".

So wie Wallarand und Coretin pendeln in Köln und Umgebung die meisten der 400.000 Dauerteilnehmer mit größter Selbstverständlichkeit zwischen Spaß-Events und kirchlichen Andachten. Vor der Kirche St. Maria im Kapitol etwa hat sich eine Gruppe junger Südafrikaner versammelt und grölt den Beatles-Klassiker "Let it be". Eine Nonne beaufsichtigt milde lächelnd das Treiben; ein roter Anstecker mit der Schlagzeile "Wir sind Papst" haftet an der Ordenstracht. Ein Mönch sagt mit gespielter Resignation: "Hier ist noch alles durcheinander."

Dass Ordnung und Organisation ein Problem werden könnten, ist nach den Worten des Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, indes kaum zu befürchten. "Begeisterungsfähigkeit und Disziplin" - diese Kombination sei es, die ihn schon bei vergangenen Jugendtagen beeindruckt habe.


So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

Kalli2003: @Kölner: aktuelle Verkehrslage
 
16.08.05 16:51
#9

Verkehrslage aktuell vom 16. August

16:30 Uhr: Abfahrt Deutzer Brücke ist für den PKW-Verkehr in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt; Sperrungen wegen Überfüllung in der Innenstadt; Die Pilger werden aufgefordert, zu Fuß zum Stadion zu gehen.

Die Cäcilienstraße ist von der Nord-Süd-Fahrt in Richtung Neumarkt wegen starken Fußgängeraufkommens gesperrt.


Bereich Innenstadt: Die Cäcilienstraße ist von der Nord-Süd-Fahrt in Richtung Neumarkt wegen starken Fußgängeraufkommens gesperrt. Die Pilger werden aufgefordert, zu Fuß zum Stadion zu gehen.

Bereich Deutz: Die Abfahrt der Deutzer Brücke ist ab sofort für den Individualverkehr in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Der Verkehr wird über die Markmannsgasse in Fahrtrichtung Rheinuferstraße abgeleitet.


Öffentliche Verkehrsmittel

An der Haltestelle Neumarkt ist die KVB zurzeit an der Grenze der Aufnahmefähigkeit. Es besteht ein Zugrückstau vom Neumarkt bis zur Deutzer Brücke. Trotz des Einsatzes von Einsatzwagen können die Fahrgäste Richtung Stadion nicht zügig aufgenommen werden.

Zusätzlich zum Straßenbahnverkehr werden ab Rudolfplatz Gelenkbusse zum Stadion eingesetzt. Der Bereich Neumarkt wird zurzeit durch Einsatzkräfte der Polizei überregelt.

Auf der Ost-West-Achse werden 16 zusätzliche Züge in Richtung Stadion eingesetzt. Die U-Bahnhöfe Deutz und Dom/Hauptbahnhof sind total überfüllt. Die KVB fordert auch hier die Pilger auf zu Fuß zum Stadion zu gehen.


Autobahnring Köln

A 1 Kölner Ring: Köln Richtung Euskirchen
Zwischen AK Köln-Nord und AS Köln-Bocklemünd 2 km Stau

A 3 Kölner Ring: Oberhausen Richtung Frankfurt
Zwischen AS Köln-Mülheim und AK Köln-Ost 2 km Stau

A 4 Olpe Richtung Köln


Zwischen AS Köln-Merheim und AK Köln-Ost 1 km Stau


Sperrungen

Die Cäcilienstraße ist von der Nord-Süd-Fahrt in Richtung Neumarkt wegen starken Fußgängeraufkommens gesperrt.

Die Abfahrt der Deutzer Brücke ist ab sofort für den Individualverkehr in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Der Verkehr wird über die Markmannsgasse in Fahrtrichtung Rheinuferstraße abgeleitet.

Dompropst-Ketzer-Straße ab Einmündung Marzellenstraße
- gesperrt für den Fahrzeugverkehr
- Fahrzeuge der Anwohner nur frei, wenn sie über Garagenplatz verfügen
- Zufahrt zum Bahnhof für Taxis frei
- Lieferverkehre nur zwischen 24.00 Uhr bis 06.00 Uhr erlaubt

Breslauer Platz/Johannisstraße ab Kreisverkehr
- gesperrt für den Fahrzeugverkehr
- Zufahrt zum Bahnhof für Taxis und Busse der KVB frei
- Lieferverkehre nur zwischen 24.00 Uhr bis 06.00 Uhr erlaubt

Der Hauptbahnhof ist ganztägig mit privaten Fahrzeugen nicht erreichbar. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof ist nur mit Bussen der KVB sowie Taxen möglich. Fußläufig ist alles erreichbar.
Die Zufahrt zu dem Parkhaus Hauptbahnhof/Breslauer Platz ist weiterhin möglich.

Auenweg Zwischen Mindener Straße und Sachsenbergstraße gesperrt. KVB-Linienverkehr ist von der Sperrung ausgenommen.


Der Tag heute

Es werden keine wesentlichen Straßenverbindungen in Köln gesperrt. Damit ist die Erreichbarkeit aller Stadtbereiche während des Tages gegeben. Im Zentrum bis zu den Ringen werden jedoch sehr viele Pilger – meist zu Fuß  – unterwegs sein, so dass es an einigen Stellen im Innenstadtbereich zu Einschränkungen durch Fußgänger kommen wird. Dabei handelt es sich vor allem um die Bereiche Dom und Hauptbahnhof, Roncalliplatz, Altstadt, Heumarkt, Neumarkt, Hohe Straße, Schildergasse und das Gebiet rund um den Mediapark.
Große Veranstaltungen in Köln mit vielen Teilnehmern sind der Eröffnungsgottesdienst im RheinEnergieStadion (mögliche Störungen im Bereich Aachener Straße, Dürener Straße und Stadion) sowie die nachmittäglichen Veranstaltungen auf der Großbühne am Mediapark.

Wegen der besonderen Nachfrage zum Eröffnungsgottesdienst im Stadion verstärken die Kölner Verkehrs-Betriebe den Takt auf der Strecke der Linie 1 bis auf eine maximale Belastung von 2 – 3 Minuten.

304.000 Pilger haben sich bisher im Erzbistum Köln registrieren lassen.

Das WJT-Kreuz ist für den Eröffnungsgottesdienst im Stadion errichtet worden. Die Anreise der Pilger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion hält unerwarteterweise weiterhin stark an. Stadt, Polizei und KVB haben massive Maßnahmen zur Bewältigung der Situation eingeleitet.

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

maxperforma.: Seht's locker
 
16.08.05 17:14
#10
hättet Ihr 400.000 junge moslemische Pilger in der
Stadt würden Euch die Rucksäcke in den öffentlichen Verkehrmitteln
noch mehr aufregen

gruß Maxp.
lutzhutzlefutz: Kann es nicht in Strömen regnen?
 
17.08.05 08:34
#11
So Pilger sind ziemlich exakt so musikalisch wie die Kruste eines Aldibrotes, und das schon morgens in der Bahn. Plädiere dafür, daß der nächste WJT in Clausthal-Zellerfeld oder Rodach durchgeführt wird, damit der normal arbeitenden Bevölkerung noch Platz zum Leben bleibt.
Dr.UdoBroem.: Aus gegebenem Anlass:
 
17.08.05 10:05
#12
Stoppt die Katholikenflut!

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe nichts gegen Katholiken. Im Gegenteil, jeder Katholik, der sauber ist und hier seit Jahren seine Steuern zahlt, ist mir willkommen. Ich wehre mich nur dagegen, daß wir Norddeutschen durch den Zustrom von schwarzen Schafen und ihren bischöflichen Hirten unsere kulturelle Identität verlieren.
Leider ist es den meisten Katholiken aufgrund ihrer fundamentalistischen Einstellung bisher nicht gelungen, ihre naturreligöse Vorstellung von Sexualität, nach der sexuelle Handlungen nur zum Zwecke der Fortpflanzung ausgeübt werden dürfen, abzulegen. Das führt dazu daß diese Bevölkerungsgruppe, die wir einst als Gäste in unser Land riefen, sich vermehrt haben wie die Karnickel in der Geest. Sind es nicht jene Katholiken, die durch ihre beharrliche Ablehnung jeder Form von Empfängnisverhütung in erheblichen Umfang zur Verschärfung von Problemen wie Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit beigetragen haben?
Nach Untersuchungen des Landeskriminalamtes Bayern wurde eindeutig nachgewiesen, daß 78,47% aller bayrischen Straftäter Katholiken sind, Allen diese Zahl macht schon deutlich, daß der dramatische Anstieg der Kriminalität in den letzten Jahren nicht unabhängig vom Katholikenproblem betrachtet werden darf. Nach stellen die Katholiken in unserem Norddeutschland eine Minderheit dar, doch alleine in der Zeit von 1961 bis 1987 hat sich diese Zahl um mehr als 22% erhöht. Schon das Symbol, daß die Katholiken anbeten, das Bildnis eines Gefolterten am Kreuz, ist beredtes Zeugnis einer latenten Gewaltbereitschaft dieser Gruppe. Muß es erst so weit kommen, daß sich keine norddeutsche Frau mehr aus Angst vor Katholiken auf die Straße traut?

Nasch wie vor stehen eine Vielzahl der Rituale im eklatanten Widerspruch zum Grundgesetz. Hierzu nur zwei Beispiele: Während das Grundgesetz Ehe und Familie unter besonderen Schutz stellt, verbietet die katholische Kirche ihren Priestern kategorisch die Eheschließung und Familiengründung. Während nach dem Grundgesetz Männer und Frauen gleichberechtigt sind, ist es Frauen in der katholischen Kirche verboten, Priesterin zu werden.
Muß es erst soweit kommen, daß der Erzbischof von Rom die Macht an sich reißt, um das Grundgesetz außer Kraft zu setzten und seinen sogenannten Gottesstaat zu errichten?
Besonders besorgniserregend ist für Fachleute die Tatsache, daß zwischen der Einführung des Bundessozialhilfegesetzes im Jahre 1961 und dem Anstieg der Katholikenzahl in Norddeutschland direkte Zusammenhänge vermutet werden können, Hier ruhen sich die Katholiken ganz offensichtlich in der Hängematte unseres Wohlfahrtsstaates aus. Zwar sind wir noch eines der reichsten Länder der Erde, aber wie lange können wir uns diesen Mißbrauch noch leisten? Bereits jetzt sind die negativen Einflüsse auf die deutsche Wirtschaft erkennbar. Die hohe Anzahl ihrer religiösen Feiertage führt zu Produktionseinbußen in Milliardenhöhe. Dies hat die Konkurrenzfähigkeit zum Beispiel zur japanischen Industrie, in der so gut wie keine Katholiken arbeiten, erheblich beeinträchtigt. Muß die Deutsche Wirtschaft erst völlig am Boden liegen, bis die Katholikenflut eingedämmt wird?
Die Katholiken haben ihren eigenen Staat, eine Heimat, in der sie nicht unterdrückt und verfolgt werden. Wenn sie zu uns kommen, geschieht das in der Regel nur aus wirtschaftlichen Gründen, obwohl der Vatikan das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt hat. Müssen wir am Ende alle 900 Millionen Katholiken der Welt aufnehmen?
Nein, wir können das Katholikenproblem dieser Welt nicht alleine lösen, und die zunehmende Katholikenfeindlichkeit in Norddeutschland erfordert sofortiges Eingreifen und Handeln. Wir schlagen deshalb vor:

   * Abweisung aller Katholiken an der Grenze Norddeutschlands
   * Sofortige Abschiebung aller kriminellen Katholiken in den Vatikan
   * Erteilung einer befristeten Aufenthaltgenehmigung nur bei Nachweis eines Arbeitsplatzes
   * Ausweisung aller Katholiken bei Sozialhilfebetrug und Arbeitslosigkeit
   * Unterbringung aller Katholiken in Gemeinschaftsunterkünften
   * Ausweisung der Katholiken bei verfassungsfeindlichen Aktivitäten

Das Boot ist voll! Stoppt die Katholikenflut!




Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.
Eichi: OHHHH @Dr.UB als Ketzer!
 
17.08.05 10:21
#13
Ein Kriegshetzer?

Hoffe nur, der 30-jährige Krieg wieder holt sich nicht.
Bekanntmachung.gif
lutzhutzlefutz: Witzig!
 
17.08.05 10:21
#14
Das nenn ich mal gute Satire, doc!

Ein Kollege von mir ist auch hochbeglückt über die momentane Katholikenflut. Er wohnt in der Nähe eines temporärern Asylheimes (Kirche und Turnhalle), steigt er aus der Bahn, treibt er die Joint rauchenden Pilger vor sich her, die um 22.00 Uhr vor seiner Wohnung rumsingen und irgendein Pfarrer auf die Idee kommt um die Zeit die Kirchenglöcklein erklingen zu lassen.

Er findet den WJT jetzt schon prima! Er freut sich schon richtig, wenn der Oberpope am Donnerstag kommt...
lutzhutzlefutz: ...dann ist Karneval am Rhein
 
17.08.05 10:31
#15
und keiner ist allein...

So viele überzeugte Karnevalisten in letzter Zeit gibt´s nur im Febraur noch mehr von zu sehen. Verkleidet als Mönch, als Fallschirmspringer (mit Rucksack), mit Hundehalsband, als VIP (mit Ausweis an der Hose) und so närrische T-Shirts...

Wußte garnicht, das die Saison schon begonnen hat, dabei ists doch noch Zeit bis zum 11.11. !
quantas: Die lassen die Kasse richtig klingeln
 
17.08.05 16:14
#16
Pilger lassen Kassen klingeln.

Weltjugendtag verhilft Region Köln zu Mehreinnahmen.

Köln erwartet in den nächsten Tagen rund 405'000 Pilger. Das hilft der Kölner Wirtschaft über die Sommerflaute hinweg. Die Region rechnet mit einem Mehrumsatz zwischen 160 und 180 Millionen Euro.

Ist doch ein sehr positiver Nebeneffekt.

Kalli2003: inglisch vor KVB
 
18.08.05 10:16
#17

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

(Verkleinert auf 72%) vergrößern
dinglisch4KVB.JPG
moya: Inglisch mit Kalli
 
18.08.05 10:45
#18
Jor Ticket is nott känzelt.

Gruß Moya

Eichi: Woher nimmt der Papst nur die Vollmacht
 
18.08.05 10:53
#19
einem Gläubigen die zeitlichen Sünden zu erlassen?

Was ist für den Papst Sünde? Der Papst hat eine persönliche und subjektive Moralvorstellung nach den Lehren der 10 Gebote und biblischen Hinweisen im Neuen Testament. Jesus wird als Gott verehrt und ist der Erlöser von allen Sünden für einen Getauften.

Für wen ist für den Papst die Hölle vorgesehen?
Gruß_Eichi.BMP
moya: Benedikt: "Ich bin tief bewegt"
 
18.08.05 13:15
#20

Der Papst ist in Deutschland gelandet

Benedikt XVI. wird von Bundespräsident Horst Köhler herzlich begrüßt (Foto: ddp)  
Papst Benedikt XVI. ist in Deutschland eingetroffen. Joseph Ratzinger landete um 11.54 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf dem Flughafen Köln-Bonn. Er kam aus Rom mit einer Maschine der italienischen Fluggesellschaft Alitalia. Mehrere hundert Zuschauer klatschten und jubelten bei der Landung.

"Ein großer, ein schöner Tag für uns alle"
Auf dem Flughafen erwarteten Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzler Gerhard Schröder das Kirchenoberhaupt von weltweit rund einer Milliarde Katholiken. "Wir freuen uns, dass Sie Ihre erste Reise hierher nach Deutschland unternehmen", sagte Köhler. "Das ist ein großer, ein schöner Tag für uns alle."

"Tief empfundener Dank"
In einem Grußwort betonte der Papst seine Freude, "auf dem Boden meines lieben Vaterlandes Deutschland" zu stehen. Er sage Gott "tief empfundenen Dank", dass er seine Besuche außerhalb der Grenzen Italiens gerade in seinem Geburtsland und zu einem so Frieden stiften Anlass beginnen dürfe. Für Benedikt XVI. ist es die erste Auslandsreise nach seiner Wahl zum Papst am 19. April als Nachfolger von Johannes Paul II.

"Ich bin tief bewegt"
Im Mittelpunkt des viertägigen Deutschlandbesuchs steht der Weltjugendtag in Köln mit mehr als 400.000 Jugendlichen aus fast 200 Ländern. "Ich bin tief bewegt und danke Gott für diese Gelegenheit", sagte Ratzinger vor dem Abflug. Das Treffen der jugendlichen Gläubigen in Deutschland sei "ein Zeichen des Friedens".

Ansprache vom Rheinschiff aus

Mit Spannung wird erwartet, ob die gut 400.000 jungen Pilger in Köln den neuen Papst ähnlich begeistert empfangen werden wie dessen verstorbenen Vorgänger Johannes Paul II. bei den zurückliegenden Weltjugendtagen. Erster Höhepunkt des Papstprogramms wird am Nachmittag eine Schifffahrt auf dem Rhein sein mit einer Ansprache vom Boot aus auf Höhe der Poller Rheinwiesen. Anschließend besucht Benedikt XVI. den Kölner Dom. Er wird vor dem Dom zu den Gläubigen sprechen und danach mit dem Papamobil durch die Kölner Innenstadt fahren. Hunderttausende werden das Rheinufer und die Straßen säumen.

Höchste Sicherheitsstufe in der Domstadt
In Köln herrscht höchste Sicherheitsstufe. Im Stadtgebiet sind 4000 Polizisten im Einsatz. "Die Stadt ist ganz voll, voller als erwartet", sagte ein Polizeisprecher mit Blick auf die große Pilgerschar. Die Lage sei aber ruhig. Am Nachmittag wird der Schiffsverkehr auf dem Rhein für mehrere Stunden gesperrt, wenn der Papst zu seiner Rheinfahrt startet. In den vergangenen Wochen hatte die Polizei den Fluss mehrere Male abgesucht, die Poller Wiesen seien von gefährlicher Weltkriegsmunition befreit worden, hieß es.


Chaos am Kölner Hauptbahnhof
Nach dem Chaos am Kölner Hauptbahnhof in der Nacht zum Donnerstag wollen die Verantwortlichen zum Papstbesuch ein neues Maßnahmen-Konzept absprechen. Der nicht abreißende Strom junger Pilger des Weltjugendtags hatte am späten Abend am Hauptbahnhof ein Chaos ausgelöst. 19 erschöpfte italienische Pilger im Alter von 20 bis 30 Jahren hatten Kreislaufzusammenbrüche erlitten, zehn von ihnen mussten vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bischöfe erklären katholischen Glauben
In mehr als 100 Katechesen erläuterten Bischöfe den Pilgern des Weltjugendtags den katholischen Glauben. In Kirchen, Konzertsälen und Messehallen kamen junge Gläubige in Köln, Bonn, Düsseldorf und Umgebung zu den Unterweisungen in vielen Sprachen zusammen. Bis Freitag nehmen alle Pilger aus 197 Ländern an einer solchen Katechese teil.

Domwallfahrt im Mittelpunkt
Neben den Katechesen bildet die Domwallfahrt das zweite spirituelle Herzstück des Weltjugendtags. Zu Fuß gehen die jungen Leute zur Kathedrale, in der religiöse Musik die Grundstimmung verstärkt. In kurzer Zeit strahlen die Lichtertische an den Nebenaltären, etwa für den Heiligen Antonius oder die Gottesmutter Maria im Kerzenschein. Viele Jugendliche zünden Kerzen an und beten. Warum pilgern 400.000 Jugendliche nach Köln? "Man spürt, man ist mit seinem Glauben an Jesus Christus nicht allein", sagt die 18-jährige Julia.

Köhler: "Kein Griesgram-Klima"
Die Weltjugendtagsstimmung packt auch Horst Köhler, den Bundespräsidenten. Er besucht das "Globale Dorf" der Katholischen Landjugendbewegung in Bonn. "Hier ist kein Griesgram-Klima zu beobachten, sondern schlicht Begeisterung und ein großes Interesse am Andern." Es gebe zwar auch Jugendliche mit einer "Null-Bock-Haltung". Vorherrschend seien aber positive Einstellungen. "Ich bin nicht zu belehren, dass wir keine Chance haben sollten, eine bessere Welt zu schaffen." Mit ihrem Engagement könnten die Jugendlichen dazu beitragen.

Gruß Moya


 
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