wenn die Oberschicht weiter ihre jährlichen Renditen von mind. 5% einkassieren will?
Mathematisch ist es quasi unmöglich das Defizit nennenswert zu senken.
Möglichkeit 1 die 5% Rendite (Vermögenswachstum) müsste deutlich reduziert werden. Wird jedoch nicht gemacht, weil dann Kapitalflucht droht und das Geld aus den USA verstärkt abwandert. Durch die Abwanderung wiederum kommen die Banken ins Trudeln, so dass Möglichkeit 1 quasi nicht möglich ist.
Möglichkeit 2, die 5% Renditen werden über die Privatbanken finanziert.
Ebenfalls unrealistisch, weil die Banken momentan froh sind, wenn sie über die Runden kommen. Zudem müssten die Geldmengen bei den Privatbanken wieder deutlich steigen und wohin sowas führt, haben wir 2008 erleben dürfen.
Möglichkeit 3, Einführung einer Vermögenssteuer oder Kapitalsteuern um vor allem die großen Geldvermögen abschöpfen zu können und wieder zurück zu führen, so dass die Geldmenge weniger stark steigen MUSS, somit auch das Defizit geringer ausfallen kann.
Diese Möglichkeit wäre eine wirklich wirksame und nachhaltige Lösung der Schuldenproblematik, weil es die Umverteilung auf ein gesünderes Maß limitieren und extreme Auswüchse begrenzt bzw. erschwert.
Leider ist diese Möglichkeit ebenfalls unrealistisch, weil die Eliten ja an der Macht sind und sich ja nicht selbst in die Taschen greifen würden. Zudem gilt es als kommunistisch auf "Privateigentum" zuzugreifen. Dabei steht meines Wissens nach sogar im Grundgesetz, dass Privateigentum nur solange Bestand hat, wie es die Existenz des Staates nicht gefährdet (oder so ähnlich).
Noch besser wäre natürlich, wenn man eine regulierende Möglichkeit hätte, dass Vermögen erst gar nicht so groß werden könnten, denn dann müsste man auch nix wieder wegnehmen (Wegnehmen ist psychologisch weitaus belastender als gar nicht erst bekommen)
Obama steht letztendlich vor dem gleichen Problem wie überall auf der Welt, die Reichen werden auf Kosten des Volkes immer reicher und Reichtum kennt keine Grenzen oder Bescheidenheit.