Mittwoch, 22. Mai 2013
Schiefergasförderung kommt durch die Hintertür
EU plant Frackzwang für Deutschland
Von Christoph Herwartz
Wenn der EU-Gipfel in Brüssel über Energiepolitik spricht, steht auch der jüngste Vorstoß der Kommission zum höchst umstrittenen Fracking im Raum. Bürgerinitiativen sind alarmiert, denn wenn die EU diese Art der Gasförderung erlaubt, kann sich Deutschland kaum noch dagegen wehren. Der Bundesregierung könnte allerdings gar nichts Besseres passieren.
Ob Kohle, Öl oder Gas - die Gewinnung von Brennstoff ist in der Regel ein sehr schmutziges Geschäft. Landschaften werden umgebaggert, Gewässer verseucht, überschüssiges Material abgefackelt. In Brüssel versuchen Politiker über einen Umweg, die neue Methode, fossile Energie aus dem Boden zu holen, durchzusetzen: Per Fracking soll in Gestein eingeschlossenes Gas freigesetzt werden. Dazu wird mit Chemikalien und Sand angereichertes Wasser in ein Bohrloch gepresst, bis der Stein aufbricht und das Gas an die Oberfläche tritt. In Deutschland wehren sich Umweltschützer massiv gegen Fracking, die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich dagegen aus. Die Industrie will dagegen unbedingt an das Gas. Die Regierung muss sich entweder mit den Bürgerinitiativen oder mit den Energiekonzernen anlegen.
www.n-tv.de/politik/...g-fuer-Deutschland-article10679196.html
Tja mit wen wird man sich da wohl anlegen..sicher nicht mit der Hand, mit der man gefüttert wird.
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