Rio Tinto macht sich keine Sorgen
Das schleppende Wachstum in China hat Auswirkungen auf die Nachfrage nach Rohstoffen. Doch nicht jeder Bergbaukonzern lässt sich davon wirklich beeindrucken.
Bei Rio Tinto (WKN: 852147) zeigt man sich von der aktuellen Wachstumsschwäche in China recht unbeeindruckt. Eisenerz-Chef Sam Walsh glaubt, dass das asiatische Land in diesem Jahr rund 8 Prozent wachsen wird. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Rohstoffen hoch bleiben wird. 2011 wuchs die chinesische Wirtschaft um 9,2 Prozent, für 2012 rechnet die Regierung mit 7,5 Prozent. Das Wachstum hat direkten Einfluss auf das Eisenerzgeschäft von Rio Tinto, da China zu den größten Nachfragern zählt.
Aber auch hier gibt sich Walsh entspannt. Er sieht ein sehr robustes Erzgeschäft - sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht. Entsprechend denkt sein Konzern nicht daran, die Expansionsbemühungen beim Eisenerz zurückzufahren. Man steht zu den Investitionen und will keine Kürzungen vornehmen. Mitbewerber BHP Billiton (WKN: 850524) hatte dagegen jüngst gesagt, dass man das Investitionsprogramm über 80 Milliarden Dollar überprüfen wolle. Bei Rio Tinto stehen solche Gedanken offensichtlich nicht auf der Tagesordnung.
Die Unternehmensführung setzt bei der künftigen Nachfrage nach Eisenerz jedoch nicht nur auf China als Wachstumstreiber. Walsh verweist darauf, dass auch in vielen Schwellenländern die Verstädterung voranschreitet, was einen erhöhten Bedarf an Stahl nach sich zieht. Er nennt dabei Indonesien, die Philippinen, Thailand und Brasilien.
http://www.goldinvest.de/index.php/rio-tinto-macht-sich-kein…
Das schleppende Wachstum in China hat Auswirkungen auf die Nachfrage nach Rohstoffen. Doch nicht jeder Bergbaukonzern lässt sich davon wirklich beeindrucken.
Bei Rio Tinto (WKN: 852147) zeigt man sich von der aktuellen Wachstumsschwäche in China recht unbeeindruckt. Eisenerz-Chef Sam Walsh glaubt, dass das asiatische Land in diesem Jahr rund 8 Prozent wachsen wird. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Rohstoffen hoch bleiben wird. 2011 wuchs die chinesische Wirtschaft um 9,2 Prozent, für 2012 rechnet die Regierung mit 7,5 Prozent. Das Wachstum hat direkten Einfluss auf das Eisenerzgeschäft von Rio Tinto, da China zu den größten Nachfragern zählt.
Aber auch hier gibt sich Walsh entspannt. Er sieht ein sehr robustes Erzgeschäft - sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht. Entsprechend denkt sein Konzern nicht daran, die Expansionsbemühungen beim Eisenerz zurückzufahren. Man steht zu den Investitionen und will keine Kürzungen vornehmen. Mitbewerber BHP Billiton (WKN: 850524) hatte dagegen jüngst gesagt, dass man das Investitionsprogramm über 80 Milliarden Dollar überprüfen wolle. Bei Rio Tinto stehen solche Gedanken offensichtlich nicht auf der Tagesordnung.
Die Unternehmensführung setzt bei der künftigen Nachfrage nach Eisenerz jedoch nicht nur auf China als Wachstumstreiber. Walsh verweist darauf, dass auch in vielen Schwellenländern die Verstädterung voranschreitet, was einen erhöhten Bedarf an Stahl nach sich zieht. Er nennt dabei Indonesien, die Philippinen, Thailand und Brasilien.
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