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Kernschmelze beim Rettungsschirm/ Implosion des €


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KliP:

Wie die Banken die Regierungen erpressen

 
01.02.12 22:31
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ierungen-erpressen-1.1272512

und wenn man dann noch dieses daneben hält:
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,812752,00.html
(und in vielen anderen europ.  Ländern wirds kaum besser sein)
dann muss man leider feststellen dass dieses Europa schon verdammt weit vorangeschritten  ist auf seinem
Weg der Verantwortungslosigkeiten einer kleinen "Elite" ;)

Wie weit ist es noch bis Weimars Ende?
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KliP:

Bonität von Deutschland auf AA- heruntergestuft,

 
03.02.12 08:39
von einer unabhängigen Ratingagentur, die von den Anlegern bezahlt wird und nicht von den Emittenden. Und die den großen Ratingagenturen meist voraus ist.
Für Leser dieses Threads sind die Erwägungen nichts Neues, sogar die Gründe sind dieselben wie von mir  im Thread seit Monaten aufgeführt. Ich lese heute zum ersten Mal von dieser Agentur und der Abstufung. Bekannt war mir bisher,  dass die chinesische Agentur Dagong letztes Jahr sowohl USA als auch Frankreich und Italien  vor den Ami-Agenturen runtergestuft hatte. (Usa am 3.8.2011, Frankreich am 8.12.2011) ( boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_551310 )

Die EZB hat nach meinen Infos übrigens nur ein Eigenkapital von 11 Mrd, bei einer Bilanzsumme von 2,7 Bio ..

www.faz.net/aktuell/finanzen/...eutschland-nicht-11634320.html

Euro-Krise
"Die Finanzmärkte verstehen die Folgen der Euro-Rettung für Deutschland nicht"
01.02.2012 ·  Seag Egan ist Chef einer unabhängigen Ratingagentur. Er hat die Bonität von Deutschland auf AA- heruntergestuft, drei Stufen unter der Bestnote.
Was verstehen die Märkte im Fall von Deutschland noch nicht?

Die Märkte verstehen nicht, dass mit der Unterstützung von schwächeren Staaten und ihren Banken Kosten verbunden sind. Die Rettung gibt es nicht umsonst. Und diese Kosten werden sich auf eine Art und Weise zeigen, die dem Steuerzahler wohl nicht bewusst ist. Die Märkte applaudieren derzeit den jüngsten Aktionen der Europäischen Zentralbank ...

... den Banken für drei Jahre billig Geld zum Zinssatz von 1 Prozent zur Verfügung zu stellen ...

... und sie glauben, dass dies der richtige Schritt zur richtigen Zeit war. Aber Verluste können sich nicht in Luft auflösen. Sie werden einfach von den schwächeren Staaten und ihren Banken zu den Steuerzahlern der stärkeren europäischen Länder transferiert. Deutschland steht ganz oben auf dieser Liste. Das war der Grund für unsere Abstufung.

Wie werden sich die Kosten zeigen?

Die Europäische Zentralbank wird letztlich einige Verluste machen. Wenn es der EZB an Kapital fehlt, wird sie sich an die Bundesbank und andere nationale Zentralbanken wenden. Das wird die Bundesbank harte Euro kosten. Dazu wird es wegen der Wertminderung des Euro Kosten in Form von Inflation geben. Am Ende des Prozesses wird wahrscheinlich die Verschuldungsquote von Deutschland und den anderen großen europäischen Ländern steigen und das Wirtschaftswachstum sich abschwächen.
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KliP:

Der kluge Herr Tsang (Hongkong)

 
03.02.12 08:59
von dem könnten unsere Politiker einiges lernen. ;) Und solange sie dies nicht tun, werden sie von den schlauen Chinesen auch kein Geld sehen (Merkel wurde - nicht überraschend - gerade ohne Zusagen  heimgeschickt um "ihre Hausaufgaben zu machen").
Sondern die Chinesen werden die europäische Schwäche wie bisher zum Ausbau der eigenen Machtbasis nutzen. EIn bisschen wedeln mit ihren 3 Bio Fremwährungsschätzchen  wie eine  Mohrrübe vor den Nasen der Esel,  und dabei in aller Ruhe :

- Unsere Technologie billig kaufen oder per erzwungenem asymmetrischem Transfer umsonst bekommen (ausländische Unternehmen, die sich in China niederlassen einen mind. 50% Partner haben, und sind zahllosen Regulierungen und Kontrollen  unterworfen, Rechtssicherkeit gibt es in China nicht  )  
- weitere Handelserleichterungen rauspressen
- Brückenköpfe für den Export /Import errichten (Costco/Piräus)  
usw.
- Marktführerschaft und Dominanz in möglichst vielen Branchen anstreben.
(Bei den erneuerbaren Energien führen sie gerade vor wie es geht, EDP, Solarenergie)

Jeder Euro, den die Chinesen uns leihen, wenn sie es dann doch mal tun werden, wird sehr teuer  bezahlt sein. Und damit meine ich nicht die Zinsen.

www.faz.net/aktuell/finanzen/...rkte-ueberzeugen-11633414.html

Wie sollen Jobs entstehen, wenn die Eurozone vor einer Rezession steht?

Ich kenne die Verhältnisse nicht genau. In Hongkong drohte damals eine Kreditklemme in den kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei hatten sie gute Produkte. Also garantierten wir die Kredite gegenüber den Banken. Am Ende überlebten die Betriebe und mit ihnen die Arbeitsplätze. Aber es musste schnell geschehen, damit die Hoffnung nicht verflog. Daneben halfen wir den Ärmsten in der Bevölkerung, zum Beispiel über Mieterleichterungen in staatlichen Wohnungen oder Zuschüssen zu den Schulgeldern. Auf diese Weise konnte das Konsumniveau gehalten werden. Heute ist Hongkong stärker denn je. Wir haben Vollbeschäftigung, und die Wirtschaft wächst. Wir verfügen über ein Triple A der Ratingagenturen.



Genau dieses vor dem Hintergrund dass die Banken in Europa das billige EZB Geld eben nicht im großen Stil an die Wirtschaft verleihen.

www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/...schaft/6141970.html
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KliP:

Wohin die EZB-Milliarden fließen ...

 
03.02.12 11:40
..erst nach Italien (50 Mrd für die Banken) und gleich wieder raus in die Schweiz.
Bei den Abflüssen in die Schweiz ist natürlich klar, dass die Bancos  klamm werden.  
Toller Verschiebebahnhof, den Sie da aufziehen, Herr Draghi.
Ich hoffe, Ihre Freunde werden Ihnen später, wenn Sie im EZB-Ruhestand sind,  auch wieder richtig danken.

Das ist die verrückteste Story seit langem:
Die Schweizer Banken mieten schon Hotelsafes weil sie nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld der Italiener und Griechen. Und die sogar die Russen staunen. Think Goldman, Think Big. Was sind dagegen die  lupenreinen russischen  Demokratoren  und ihre putzige Oligarchenclique doch für ärmliche Kleingeldschieber ..  

www.welt.de/wirtschaft/article13847224/...ien.html?wtmc=plista

Schweizer mieten Hotelsafes für Kapital aus Italien
Italiens oberster Steuerfahnder führt einen verzweifelten Kampf gegen seine Landsleute. Die schaffen Millionen über die Schweizer Grenze.
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KliP:

Feigenblättchen Monti

 
05.02.12 11:49
und derselbe Schlendrian und das Absaugen anderer EU-Länder über Hilfen geht ungeniert weiter.
Ich habe oben schon die öffentlichkeitswirksamen Aktionen der ital. Steuerfahndung
als Show bezeichnet, hinter den Kulissen regieren die alten Kräfte weiter.
An der Spitze steht als Showmaster Monti der sich - anders als der unsägliche  Bunga-Clown - mit den Eu-Mechanismen bestens auskennt und so viel effektiver die Besitzstandswahrung italienischer
Reicher
auf anderer Länder Kosten betreiben kann. Ohne wirkliche Reformen durchsetzen zu müssen. Im Zweifelsfall kann er sich auch noch darauf berufen, dass seine Notverordnungen von den "Bösen" Parlamentariern blockiert werden.

www.welt.de/wirtschaft/article13850932/...-Angela-Merkels.html

Es bleibt dabei:
Italien hülfe sich am besten selbst, wenn es effektiv Steuern eintriebe und Kapitalflucht verhinderte. Ob Monti das wirklich kann und will darf weiterhin bezweifelt werden.
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KliP:

Flankierende Propaganda der italienischen Banker

 
05.02.12 12:24
nachdem sie sich reichlichst aus der Geldpumpe der EZB bedient haben (sieh oben), und italienische
Schrottanleihen als Sicherheit hinterlegen und wieder neue kaufen durften,
wird nun flugs der Rückgang der Zinsen als Vertrauensbeweis  der Investoren
in die Reformen im Land umgedeutet. "solidere Finanzpolitik"? Es werden immer noch neue Schulden gemacht. ;)

www.faz.net/aktuell/finanzen/...und-griechenland-11635768.html

„Interessante Preise“
"Die Preise sind im Moment immer noch sehr interessant", sagt Paolo Guida von Banca Intesa Sanpaolo, Verantwortlicher der Aktienanalyse für Privatkunden. Beim Blick auf die italienischen Aktien schaut Guida am liebsten auf mittel- und langfristige Kursziele für Italien und kann dabei im Moment vor allem Positives erkennen. Für die Bewertung Italiens sei derzeit besonders die Politik maßgeblich, und die steuere in Richtung eines Neustarts für das Land. Europa bringe zudem überall eine solidere Finanzpolitik. Diese Veränderungen hätten die Finanzmärkte offenbar beeindruckt.


Dass den durchaus leistungsfähigen vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Italien (die den Unterschied zur Situation in Griechenland ausmachen) damit nicht geholfen ist, weil die Banken ihnen zu wenig Kredite für Investitionen geben, verschweigt der Banker natürlich gerne.  Es wird also durch die EZB Geldpumpe kein echtes Wirtschaftswachstum gefördert, sondern ledigleich die Kurse der Banken und Anleihen (und damit der Indizes) etwas gedopt.  Das ist auf längere Sicht seher kontraproduktiv für die Wirtschaft (Investorengelder kommen der Realwirtschaft nicht zu gute, weil die von der EZB leichtes Geld geschenkt bekommen )  und damit lediglich ein Strohfeuereffekt.   Welchen Herren dienen die beiden Marios letztlich?


Quelle :  Vorletzter Absatz
www.welt.de/wirtschaft/article13850932/...-Angela-Merkels.html

Und so sucht sich in Italien die Ernüchterung ihren Weg in die Gesellschaft. Die Angst davor, dass die Kleinen die harten Opfer bringen, von denen der Premier spricht, die Großen aber laufen gelassen werden. Dass die italienischen Großbanken zwar einen überproportional großen Gebrauch von der Kreditlinie der Europäischen Zentralbank machen, die ihnen eine Kapitalbeschaffung fast zum Nulltarif ermöglicht. Dass die Investitionsneigung von Unternehmen in einer schrumpfenden Wirtschaft dennoch viel zu schwach ausgeprägt ist, auch weil sie, wie ihre Verbände klagen, derzeit kaum Kredite von ebenjenen Großbanken bekommen.
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KliP:

Vorbild für Griechenland! ..

2
05.02.12 13:19
Einfach mal ansehen, es ist die alte Idee von Raiffeisen in modernem Gewand.

www.handelsblatt.com/video/made-in-germany/...agn/6109224.html

Es ist m.E. kein Zufall dass dies gerade  im Baskenland so gut läuft.

In Griechenland müsste, damit das Modell erfolgreich starten könnte,  vermutlich zunächst der ganz große Reset stattfinden, sprich Staatspleite.  Verbunden mit einem Aufbrechen der
verkrusteten Strukturen aus übermächtigen Gewerkschaften, korrupten Politikern und viel zu vielen überflüssigen Beamten, die mit ihrer  Klientelwirtschaft das Land abwürgen und lähmen.
Dazu finden sich mehr als genug Beispielen in den vorausgegangenen Posts.
Solange diese Schicht mit fremdem Geld am (parasitären)  Leben gehalten wird, wird sie auch alles tun um ihre Privilegien zu sichern.  Mit unzähligen Vorschriften, Gesetzen sichern sich Beamte und Gewerkschafter ihre Existenzberechtigung.   Erst nach einem harten Reset, bei dem man auch etwas Chaos und Anarchie in Kauf nehmen muss,  - Not macht erfinderisch - würde sich  ein   freies, kreatives und verantwortliches  Unternehmertum wie bei Mondragon entfalten können.  Auch in Griechenland gibt es eine Jugend die in solchen Modellen ihre Chancen erhalten könnte.

Die Leute dort brauchen keinen staatlichen Mindestlohn (in Griechenland derzeit 750 Euro), sie sind zugleich Unternehmer
und fühlen sich verantwortlich für das Ganze.  Sie nehmen bei Nachfrageschwankungen    auch vorübergehende  Einkommenseinbußen in Kauf um damit  sichere Arbeitsplätze für alle Genossen zu erhalten.

Wir hatten das in Deutschland bei der letzten Rezession 2008/2009 auch gesehen.
Flexible Kurzarbeitsmodelle, Weiterbeschäftigung qualifizierter Leute bei moderaten Gehaltseinbußen, ein vernünftiges Zusammenhalten aller ,   halfen Deutschlands Unternehmen, die Krise gut zu überstehen und gleich wieder voll durchzustarten.
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KliP:

Gute Bank , Böse Bank

 
07.02.12 08:30
sehr lesenswerter Artikel, der die Kritik an dem derzeit vorherrschenden und immer mehr dominierenden Großbanken/Investmentbankensystem
historisch unterfüttert,
www.faz.net/aktuell/feuilleton/...ank-boese-bank-11637849.html

Und man sollte, das ist mir wichtig, durchaus differenzieren zwischen den Regionalbanken wie Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken bei uns, und den durch große Investmentbankabteilungen ertragsdominierten Großbanken, die eben zum Teil Hedgefonds geworden sind.  Diese Teile sind unbedingt, ebenso wie die Hedgefonds selber, die zunehmend Schattenbanken werden, genauer  zu überwachen und ihre volkswirtschaftlich gefährliche Wucherung einzugrenzen.
Der Wunsch dazu besteht offenbar, ob es durch BaFin derzeit geleistet werden kann, ist
dagegen fraglich.
www.handelsblatt.com/politik/international/...ken/6144506.html

Unsere Regionalbanken, die sich noch dem ursprüglichen Bankauftrag verpflichtet sehen,
nämlich Sparer und Kreditnehmer vernünftig zusammenzubringen und zu "versorgen" und die im allgemeinen  keine unbeherrschbaren Riesenräder mit 42-fach kreditgehebelten Zockergeschäften  auf virtuellen Handelsplattformen drehen müssen, die sollten wir stärken und uns nicht von der EU mit unsinnigen Vorschriften zur Regulierung  kaputtmachen lassen. Die EU-Kommision  halt leider die Tendenz mit scheinbar besten Absichten im Endeffekt immer die Entwicklung großer Strukturen zu begünstigen. (Landwirtschaft ..)

www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...immung/6119332.html

Regionalbanken sorgen, wenn man sie richtig arbeiten lässt, für sichere Arbeitsplätze, sie können die lokalen Kreditnehmer besser einschätzen und haben sich in der Krise stabil gezeigt.  Und wenn doch mal ein Vorstand über die Stränge schlägt und seinem Kegelfreund und Bauunternehmer einen Millionenkredit zu leichtfertig und verlustbringend vergibt, dann hält sich der Schaden für den Steuerzahler in Grenzen, denn  die Bank wird vom Verband aufgefangen und liegt nicht
wie HRE, IKB, CoBa/DreBa dem Steuerzahler ad infinitum mit hunderten Milliarden  
auf der Tasche. (Die CoBa hat es bis heute keine Zinsen auf die staatlichen Hilfen gezahlt). Das teure  Desaster einiger Landesbanken war ebenso ein klarer  Beweis , dass mit zunehmender  Entfernung vom eigentlichen Bankauftrag die gesellschaftliche
Schadwirkung exponentiell zunimmt.  
Die Verschuldung Bayerns ist durch das BayernLB Debakel (das die Regierung Stoiber zu verantworten hat) in den letzten 3 Jahren schneller gewachsen als die Griechenlands.

Da kann Stoibers einstiger Lieblingslakai nun die bekannte Windmaschine anwerfen,  und substanzlos wie immer vom Einsparen einer Mrd pro Jahr schwadronieren,
www.sueddeutsche.de/bayern/...illiarde-euro-schulden-1.1274271
wie er will, (woher das Geld realistisch kommen soll ist nämlich völlig unklar, Södersche Luftnummer, die 27. )
an den Zusatzschulden , die  durch das BayernLB Desaster aufgetürmt wurden, werden meine Kinder noch abzahlen, wenn Söder schon seine (aus Steuern finanzierte) Rente verjuxt.
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KliP:

Sabotage der Beamten in Griechenland

2
07.02.12 23:15
www.welt.de/wirtschaft/article13855574/...enland-den-Rest.html

Die Politiker und Papdemos führen doch nur noch Shows für die EU-Öffentlichkeit auf. Umgesetzt wird nachher wieder nichts, wenn das Geld erst wieder fließt.
Nochmal 145 Milliarden für Märchen und Ankündigungen ..
 
Ich bin gespannt, ob die EU wieder auf die Tricks mit den Ankündigungen reinfällt.

Wie wäre es denn,  zur Abwechslung mal erst dann zu zahlen,  wenn die 30000 Beamten und Staatsangestellten, die letztes Jahr schon entlassen werden sollten, tatsächlich entlassen sind? Am besten ganz oben anfangen, mit den Behördenleitern, die bisher am meisten sabotiert haben. ;)
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KliP:

EU-Subventionen sind "Schuld"

 
09.02.12 07:52
am griechischen Desaster ..sagt JETZT SOGAR der griechische Wirtschaftsminister (in diesem Thread stehts schon etwas  länger). Eigentlich wäre diese Krise der beste Anlass, diesen irrwitzigen Subventionsunsinn der EU gründlich zu reformieren statt  immer nur an den Folgen herumzukurieren - die Behandlungskosten übersteigen ohnehin schon jedes erträgliche Maß. Subventionen sparsam einsetzen, immer  nur zeitlich befristet (5-8 Jahre)  und stark degressiv gestaltet, Nachschläge wenn überhaupt nur in in extremen Ausnahmefällen und wenn wirklich im Land eine sinnvolle Entwicklung nachweisbar stattgefunden hat.

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-grossem-knall-11642696.html


Wirtschaftsminister warnt vor „großem Knall“
08.02.2012 ·  Michalis Chrysochoidis hat im F.A.Z.-Gespräch die europäische Subventionspolitik der vergangenen Jahrzehnte für den wirtschaftlichen Niedergang seines Landes verantwortlich gemacht. Seine Landsleute warnt der griechische Wirtschaftsminister.
Von MICHAEL MARTENS UND MANFRED SCHÄFERS
ArtikelBilder (1)Lesermeinungen (14)

© REUTERS
Griechenlands Wirtschaftsminister Michalis Chrysochoidis
Der griechische Wirtschaftsminister Michalis Chrysochoidis hat die europäische Subventionspolitik der vergangenen Jahrzehnte für den wirtschaftlichen Niedergang Griechenlands verantwortlich gemacht. Die Subventionen hätten die Produktionsbasis des Landes ausgehöhlt und dazu geführt, dass immer weniger exportiert worden sei, sagte Chrysochoidis in einem Gespräch mit der F.A.Z. Auf die Frage, ob die Subventionen Griechenland zerstört haben, antwortete der als Reformer geltende Minister: „Ja. Während wir mit der einen Hand das Geld der EU nahmen, haben wir es nicht mit der anderen Hand in neue und wettbewerbsfähige Technologien investiert. Alles ging in den Konsum. Das Ergebnis war, dass jene, die etwas produzierten, ihre Betriebe schlossen und Importfirmen gründeten, weil sich damit mehr verdienen ließ.“

Laut Chrysochoidis kann Athen zudem in naher Zukunft nicht mit Investitionen aus dem Ausland rechnen: „Solange die Verhandlungen über den Schuldenschnitt und das neue Paket der Troika nicht abgeschlossen sind, wird niemand in Griechenland investieren“, sagte er. Seine Landsleute warnte er, dass Griechenland nur mit einer entschlossenen Reformpolitik


Die Investitionsbereitschaft wird auch gering bleiben,  solange übermächtige Fakelaki-Bürokraten, eine korrupte und lahmarschige  Justiz  und die alles beherrschenden Gewerkschaften das Land weiter im Würgegriff halten.
Welcher Industrielle  hat schon Lust, da sein Geld zu verbrennen, wo ständig gestreikt wird, man auf Genehmigungen Jahre wartet  und 1000 Vorschriften von unfähigen und arroganten  Sesselfurzern erfüllen muss?
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KliP:

Interessante Reaktion der Zahler

 
09.02.12 20:28
auf die sogenannte "Einigung" von Papdemos mit den Parteiführern nach tagelanger Show.
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,814369,00.html

Inzwischen sieht man die frommen  Absichtserklärungen zunehmend realistischer.
Die Sache muss ja noch durchs Parlament und dann auch noch  umgesetzt werden.
Und das war bei den bisherigen Sparvorhaben selten gelungen.  Zudem sich die PASOK in Auflösung befindet.

Ich vermisse auch den Durchgriff auf die großen Auslandsvermögen der Griechen - die scheinen völlig unangetastet zu bleiben.  Der Schäuble macht ein Abkommen mit der Schweiz und holt bis zu 30% auf deutsche Vermögen in der Schweiz raus, und der deutsche Steuerzahler darf dann noch zusätzlich  für griechische Steuerhinterzieher in dei Bresche springen?  
Wo bleibt denn da die Gleichbehandlung?  

Die Griechen haben in ganz Europa viele Milliarden gebunkert .. wenn man davon  30-50 Mrd als Sondersteuer abholen würde und davon griechische Staatsanleihen zu den gegenwärtigen Niedrigstkursen von 20-25%  kaufen würde
(also nominal eine enorme Summe!) wäre die Umschuldungsaktion um vieles  leichter.  
Vermutlich würde schon ein Teilkauf reichen um die Anleihekurse wieder steigen zu lassen -> Entlastung von Bankbilanzen!

Hier mal ein Beispiel wie ein griechischer Bürger selber die Lage realistisch  eingeschätzt und gehandelt hat - es wird nicht der einzige gewesen sein. Geld nach Deutschland und im Beutel ..
www.faz.net/aktuell/athen-eine-versinkende-stadt-11641364.html


Mit H. treffen wir uns bei Starbucks, weil es zu den wenigen Cafés gehört, wo das gesetzlich geltende Rauchverbot auch tatsächlich durchgesetzt wird. H. hat sein Erspartes schon vor zwei Jahren auf ein Konto bei einer Bank in Deutschland überwiesen. In Athen hat er noch 6000 Euro in bar. Die trägt er in einem Lederbeutel um den Hals. „Einen Vorteil hätte der Staatsbankrott. Wir wären endlich diese ganze Politikerbande los“, sagt H., der sonst nicht zur Naivität neigt.
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KliP:

Neu: Siemenseigene Bank

 
09.02.12 20:52
..als Folge der Finanzkrise, Kreditverknappung  (eine richtige Klemme liegt laut  Kaeser noch nicht vor)

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...iel/6190316.html


Was machen die Unternehmen, die diese Möglichkeit der "hauseigenen Finanzierung" nicht haben?
Schaeffler begab kürzlich 2 Mrd zu strammen Zinsen von 7,75% bis 8,75% !
www.manager-magazin.de/unternehmen/...ie/0,2828,813155,00.html
Um Bankschulden abzulösen! (wieviel Zinsen mussten die dafür wohl zahlen?)  
Das ist bei denen sicher eine besondere Situation wegen der hohen Verschuldung
durch die schlechtgetimte und zu große Conti-Übernahme 2008. Inzwischen
hat sich aber Gewinn und Umsatz gut erholt, Contikurs dito.
Es zeigt also, dass auch große Unternehmen keineswegs leicht an billiges Geld kommen, wenn sie so hohe Zinsen bieten müssen. Auch wenn die Anleihe stark überzeichnet war.
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KliP:

Der große Knall ...

 
09.02.12 22:13
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...r-grosse-knall-11643987.html

Siehe auch #6 vom 15.6.2011 hier und weitere Posts.
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KliP:

Langzeitgefahren der EZB-Aktionen

 
13.02.12 19:53
Economists Warn of Long-Term Perils in Rescue of Europe’s Banks

finance.yahoo.com/news/...warn-long-term-perils-130602365.html
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KliP:

Interessante Rechfertigung von Draghi

 
13.02.12 22:08
Besonders im allerletzten Absatz des Interviews.  Eigentlich eher eine gezielte Provokation ..  

www.ecb.int/press/pressconf/2012/html/is120209.en.html

Wenn Banker von ihm kein billiges  Geld wollen (mit dem er die Zombibanken seiner Freunde ja so großzügig ausstopft) , dann sind das für ihn Männlichkeitsposen.

Und wenn eine Bank ihre Ramschpapiere bei ihm ablädt und für 1% Zinsen Kredite absaugt, weil sie mangels Bonität am Kapitalmarkt allenfalls zu hohen Zinsen Geld geliehen bekäme, (und von anderen Banken nicht mal Übernachtkredite bekommt) dann sind das laut Draghi normale  "Geschäftsentscheidungen", kein letzter Strohhalm.

So kann man gezielte Marktverzerrung und Wettbewerbsverzerrung  natürlich auch schönreden.  Eine Bank die gut wirtschaftet und ihr Anlage- und Kreditportfolio
gut und risikoarm strukturiert hat, wird noch verspottet und hat einen Wettbewerbsnachteil gegenüber der Konkurrenz die zuviel Ramschpapiere in der Bilanz hatte. Die hat dann dafür   die EZB und somit alle Euro-Notenbaken.

Die EZB wurde  uns bei der Euroeinführung als so stabilitätsorinentiert  und seriös  wie die Deutsche  Bundesbank versprochen.
Entwickelt hat sie sich nun zu einer üblen Kopie der italienischen Notenbank zu Lirazeiten ..oder der FED, ist auch kein Unterschied mehr. Eigentlich ist es noch schlimmer.


Wie brutal die  italienische  Lira  über Jahrzehnte abgewertet wurde , gerät zunehmends in Vergessenheit.
In den späten 60er Jahren konnte man teilweise bequem rechnen 1000 Lira = 10 Mark.
Bei Euroeinführung  waren 1000 Lira nur noch ca 1 DM wert (genau 0,516 Euro)
en.wikipedia.org/wiki/Italian_lira
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KliP:

Griechenland Versäumnisse und Chancen

 
13.02.12 23:35
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,815022,00.html

Zudem lähmt die überbordende Bürokratie die Unternehmen. Absurde Verwaltungsregeln ersticken den Unternehmergeist und bauen hohe Hürden für alle auf, die in einen Markt eintreten wollen.

Also weg damit auf den Müll. Das geht in wenigen Wochen, wenn man will. Jede Vorschrift ist nur bedrucktes Papier  ;)
........
EU-Subventionsscheiße begünstigt dummes Verhalten der Bauern.
Verticken die Griechen  doch ihr hochwertiges Olivenöl ausgerechnet den Italienern zum Panschen .. nicht zu fassen.
In 1-2 Jahren kann man Marken etablieren und selber vermarkten. Man braucht noch nicht mal größere Betriebe, wie  Knapp meint(da tun sich Bauern traditionell  immer sehr  schwer, ihr Eigentum aufzugeben, so ein Konzentrationsprozess dauert jetzt zu lange, der kommt dann auch von selbst durch Kostendruck) . Schneller: Das  Stichwort heißt GENOSSENSCHAFTEN von Erzeugern  GRÜNDEN. Spanier, Franzosen, Italiener, Deutsche  kriegen das alle schon seit Jahrzehnten hin - bei Wein, Käse, Olivenöl und anderen Agrarprodukten  .. Maschinenringe erleichtern die Rationalisierung usw,

Doch statt es selbst zu verarbeiten und zu hohen Preisen als Edelöl zu vermarkten, gehe ein großer Teil der Produktion zu Billigpreisen nach Italien und werde dem dortigen Öl beigemischt.

Dabei wäre die Struktur der griechischen Landwirtschaft eigentlich perfekt geeignet für Feinschmeckerprodukte: Es dominieren Kleinbetriebe, die traditionelle Waren herstellen. Doch die Bauern haben es versäumt, mehr daraus zu machen.

Zu verdanken ist das unter anderem den jahrzehntelangen EU-Subventionen. Mit dem Geld aus Brüssel konnten sich die Bauern einigermaßen über Wasser halten - Innovationen oder Zusammenschlüsse hatten sie nicht nötig. Dabei ist sich Knapp sicher: "Um auf seine Kosten zu kommen, müsste man die Betriebe vergrößern."
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KliP:

Griechenland seit 200 Jahren immer dasselbe

2
16.02.12 09:29
Theater Das Land lebt seit seiner Geburt im totalen Bankrott“ (1858)
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...talen-bankrott-11645836.html
(ich meine ja, schon im antiken Athen gab es eine Schicht der Athener Bürger die auf Kosten der eingewanderten mit beschränkten Rechten lebte .. )

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...digt-mein-land-11651007.html
Der Knacker kommt auch nur aus der Kiste gekrochen, um die ausländischen Geldgeber zu beschimpfen.
Zu seinen korrupten und verlogenen Politikerkollegen sagt er nichts.

Genau deshalb sollte Europa die Finanzierung dieses Haufens stoppen. Das bleibt ein Fass ohne Boden. Die Rettungspakete addieren sich schon auf 345 Milliarden ..

Vorschlag: Übliche Inlandsfinanzierung in Notzeiten: Griechenland legt eine Serie  niedrigverzinste Zwangsanleihen  auf,  welche nur von Griechen gekauft werden MÜSSEN und zwar  vorrangig aus den Auslandsvermögen. Die Vermögen werden dazu teilweise eingefroren.   Damit kann Griechenland alle fälligen Anleihen dieses Jahr bedienen.
Die EU schafft es ja auch, arabische Konten einzufrieren und Bußgelder grenzüberschreitend einzuziehen. Da sollte es auch möglich sein,  den Griechischen  Auslandsvermögen bei der Repatriierung zu helfen.   Die reichen Griechen können auf diese Weise auch aktive Solidarität mit den armen Landsleuten beweisen.
Bisher sah man davon nämlich wenig.  

Es kann nicht sein, dass diese Leute ihr Land erst ruinieren durch Jahrzentelange Steuerhinterziehung, dann die EU-Partner über Jahre belügen und betrügen, sich 100 Mrd Transfer nur an Beihilfen erschleichen und dann in der Manier aggressiver Bettelbanden drohen, wenn der Geldfluss stockt.  
Die Sache ist doch eigentlich klar: Die Griechen haben die Abmachungen nicht eingehalten, also gibts kein Geld mehr.

Diese ganzen dramaturgischen Tricks nützen auch nicht mehr viel.

Brennende Häuser geben dramatische Bilder , die sofort ausgeschlachtet und instrumentalisiert werden von den üblichen Profiteuren nach dem Motto
"das Volk wehrt sich" ..
www.handelsblatt.com/politik/international/...aft/6211468.html
www.faz.net/aktuell/politik/...henland-die-nacht-in-der-athen-
brannte-11648192.html

ein paar dumme Politiker sind auch bei uns drauf reingefallen  ..nur:

- 2008 war die Randale in Athen  noch schlimmer - da ging es um einen 15 Jährigen, nicht um Sparpakete ...
- die griechische Polizei hat jahrzehntelange Erfahrung mit gewalttätigen Protesten, d
die schaut erst zu wie hunderte bekannte Hooligans von außen nach Athen kommen, schirmt das Parlament ab und schaut dann "überrascht " stundenlang  zu wie sich die
Kriminellen in den Seitenstraßen austoben. Das war ja  bisher noch nie da ..oder so ähnlich. Wer das Theater ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen. (Gabriel!)
Randalierer suchen gerne einen Grund zur Zerstörung ebenso wie krimeinelle Plünderer und in diesem Fall sieht es so aus
als ob man sie seitens der griechischen Staatsmacht
recht gerne gewähren ließ um auf die zögernden Geldgeber Eindruck zu machen.

Wenn in Berlin mal wieder Randale ist und Autos brennen, sollten wir vielleicht auch sagen: "Die deutsche bevölkerung hat genung von Zwangszahlungen nach Griechenland" ... ;)
Antworten
.Juergen:

wie dumm und dreist muss man eigentlich sein

 
16.02.12 09:51
wenn einem das wasser bis zum hals steht,
die potenziellen geld und entscheidungsträger zu beschimpfen?

hinzu kommt das die zusage der parteiführer auch nach den wahlen für die vereinbarungen voll einzustehen (welches voraussetzung für die neue kreditvergabe ist), schon wieder relativiert/egalisiert wurde.
..................................................
Zitat"
"Samaras, dessen Partei in allen Umfragen deutlich stärkste Kraft ist, aber vermutlich nicht allein wird regieren können, schränkte seine Garantieerklärung jedoch ein. Zwar werde er „Zielen, Vorgaben und grundlegenden Maßnahmen“ des Hilfsprogramms verpflichtet bleiben, könnte aber „im Rahmen des Programms“ Änderungen verlangen. Samaras fordert die Ausgabe von Eurobonds und ein milliardenschweres Konjunkturprogramm für Griechenland."

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...digt-mein-land-11651007.html
.................................................................­.....

das zeigt doch einmal mehr, dass die kreditgeber sich weder in der vergangenheit noch in der zukunft auf die zusagen griechischer politiker verlassen können.

da die bevölkerung anscheinend auch dagegen ist, wäre es doch das vernünftigste die griechen aus dem euro zu entlassen, den sie sich ja eh betrügerisch erschlichen hatten.

m.M. keine weiteren gelder an griechenland.. stoppt den wahnsinn, denn es ist ein fass ohne boden. ;-(

Antworten
KliP:

Der Bundestag sollte auf das griechischeVolk hören

 
16.02.12 18:33
www.welt.de/politik/ausland/...e-deutsche-Pistole-am-Kopf.html

und keine weiteren Kredite bewilligen. Die Griechen wollen ihr Schicksal endlich selbst bestimmen und in die Hand nehmen - das ist doch prima. Nach der Pleite können sie zeigen,  wie sie selber ohne Diktat udn Hilfen von Außen ihr Land gestalten. Die 100 Mrd , die sie an Infrastruktur- und anderen Hilfen in den letzten Jahrzehnten erhalten und verschwendet haben,  die werden ihnen geschenkt, es gibt aber auch kein neues Geld mehr aus EU Fördertöpfen.   An ihrem Nachbarn, der Türkei, können sie Unterricht im Aufbau nehmen. (die bekommen inzwischen auch EU Gelder aber weniger)

Nochmal: In früheren Zeiten, als es noch keine EU-Transfers gab, da mussten die Völker ihre Regierungen (und sich selbst) durch Anleihen selber finanzieren. Die Griechen haben genug Vermögen im Ausland gebunkert um ihr Staatsdefizit auf Jahre ausgleichen zu können. Und wenn es nicht reicht , dann müssen sie eben weniger ausgeben. (*)  Der deutsche Steuerzahler gibt sein Geld auch lieber für die Sanierung maroder Straßen im Inland aus. Jedes Land muss prinzipiell das Geld, das es ausgibt selber erwirtschaften.

Zwei Zahlen: Mindestrente Griechenland noch 2010  ca 480 Euro - Höchstrente 2300 (höher als die deutsche, eine Mindestrente gibt es bei uns in D  nicht - da muss dann die Sozialhilfe ran oder auch die Verwandschaft (!)
www.welt.de/politik/deutschland/...-Kind-Unterhalt-zahlen.html
Da machen auch 20% Streichung das Land nicht leistungsfähiger, denn:

Durchschnittsrente(!)  in Rumänien : 170 Euro
Staatsverschuldung Rumänien unter 40% vom BiP. Die Pro-Kopf Exportquote ist der Rumänen ist nicht so verschieden von der griechischen.

Warum bekommen die Rumänen nicht mehr Geld von uns, warum fordern sie es  nicht?

Die Griechen haben bisher ein Drohnenleben auf Kosten der anderen Länder - auch der armen in der EU - geführt -
es ist gut, dass sie nun den Stolz haben, das zu beenden und endlich für sich selbst zu sorgen. Diesen Stolz sollte man ihnen nicht nehmen. ;)
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KliP:

Luftbuchungen in Athen

 
16.02.12 23:24
..für die Troika reichen sie offenbar schon wieder  aus.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,815776,00.html

Ich meine das viele  Geld, das man in Griechenland schon wieder zu versenken im Begriff ist (145 Mrd) , wäre in Portugal und anderen Ländern besser angelegt.  
Den Portugiesen fehlen "nur" 30 Mrd ..
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KliP:

Genosse Sigmar Gabriel die Schlafmütze

 
17.02.12 17:52
ist JETZT endlich aufgewacht.
Gabriel will Konten reicher Griechen sperren
www.welt.de/wirtschaft/article13873234/...riechen-sperren.html

Mensch Genosse: Wir brauchen Politiker, die nach- und vordenken, keine die abschreiben :D

Da wundere ich mich hier schon seit Wochen, warum die reichen Griechen ungeschoren bleiben- das  wäre doch DAS ideale  Profil-Thema für alle sozialdemokratischen Parteien in Europa,
ein bisschen soziale Gerechtigkeit in die Griechenpleite zu bringen. Von der PASOK ist ja nichts zu erwarten weil die Funktionäre selbst betroffen wären.

Komischerweise ist auch von den anderen griechischen Linksparteien nichts in die Richtung zu hören.
Ich vermute ja, dass fast alle Kapital besitzenden griechischen Bürger  schon für die Pleite vorgesorgt haben/eingeplant haben  und im Ausland Geld deponiert haben - und deswegen wäre  eine Pleite  vermutlich viel weniger schlimm, als uns glauben gemacht wird.
Natürlich gibt es keiner zu , soll das Ausland erstmal zahlen, notfalls ein bisschen mit Nazikeule etc wedeln  und die Deustchen erpressen .. ist ja alles einfacher.  
Was soll das für ein Europa sein, wo ein Volk von 11 Mio ständig FORDERN KANN , dass ein Betrug und  Misswirtschaft über Jahrzehnte
von den anderen mit hunderten von Milliarden belohnt wird?

Der Wirtschaftsminister FORDERT auch schon wieder.
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...iden-projekten-11651765.html

Der  Mann  sollte zuerst mal dafür sorgen, dass die Rahmen bedingungen für sichere Investitionen
geschaffen würden, DAS wäre sein Job. Dazu müssten Vorschriften abgeschafft, Gesetze geändert und Beamte umgepolt werden. Das ist ihm natürlich zu mühselig, lieber  nach Geld von außen plärren wie gewohnt ..alles wie gehabt.
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KliP:

Zu den Risiken des neuen EZB-Tenders

 
17.02.12 18:38
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/...nders-11652021.html

Vermutlich hat die EZB nun, da sie sich auf die abschüssige Ebene begeben hat, kaum noch eine andere Wahl als der FED in ihren Maßnahmen zu folgen. Zumindest nicht, wenn sie nicht einen ganz klaren Schnitt machen will.

Zu meiner Kritik am Verschonen der griechischen Reichen:
Zum ersten Mal in diesem Thread im Post #9 vom 15.6.2011 nachzulesen bitte  hier
http://www.ariva.de/forum/...irm-Implosion-des-442890?page=0#jumppos9

Der Genosse Gabriel ist 8 Monate zu spät dran. Ich erinnere mich aber, dass Schäuble auch schon vor längerer Zeit an der Ungleichbehandlung Kritik übte.
Wenn die Forderungen jetzt erhoben werden, dann werden die Venizelosse natürlich aufschreien "schon wieder neue Forderungen" ;)
Dann wird man ihn fragen müssen, warum er gerade als Sozialdemokrat bisher kaum etwas  in die Richtung unternommen hat - Verhandlungen laufen mit der Schweiz erst seit Dezember 2011 , siehe Thread. .
Antworten
KliP:

EZB Tricks a la Bananenrepublik

 
17.02.12 21:40
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...dritter-klasse-11653733.html

Die kommen aus ihrer selbstgebauten Falle nicht mehr seriös raus.
Wenn kein normaler Investor mehr europäische Staatsanleihen kauft, dann wird die EZB immer mehr zum lender of last resort. Bis sie endgültig platzt. Dann ist auch der EURO
am Arsch, sorry, anders kann ich es nicht formulieren. Wenn wir Glück haben, dauert der Prozess
immerhin so lange bis sich der Renminbi endgültig als Weltwährung  etabliert hat.
Die Chinesen arbeiten schon dran. Bleibt ihnen ja auch sonst nicht viel übrig.  
Dollar nur noch inflationär gedrucktes Papier zum Heizen, Euro durch geplatzte Schulden ruiniert .. den können wir dann umrubeln  ....  :)

www.faz.net/aktuell/finanzen/...uen-weltwaehrung-11652458.html
Antworten
KliP:

Staatsanleihen sind die größte Spekulationsblase

 
17.02.12 21:58
sagt der Vermögensverwalter von H. Quandt.

www.faz.net/aktuell/finanzen/...pekulationsblase-11650736.html
Antworten
KliP:

Wieder mal klare Ansage von Sinn

 
18.02.12 23:38
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...n-in-der-falle-11653095.html
(er hat schon vor Monaten vor dieser Falle gewarnt)

Schlussfolgerungen (letzte beiden Fragen) sind dieselben wie in meinen Posts hier.
Wenn kein klarer Schnitt - sprich Staatspleite - gemacht wird, bleibt der Hauptteil der Schuldenscheiße in wenigen Jahren  an unseren deutschen Vermögen hängen und wird von uns über höhere Steuern abgezahlt werden müssen.  Und die Griechenzocker (Großanleger weltweit)  sind fein raus.  

Der ganze Aufwand mit der Agenda 2000, die teilweise schmerzhaften Reallohneinbußen unserer Arbeiter und Angestellten, alle Mühen der letzten 15 Jahre , Deutschland international wettbewerbsfähiger zu machen - für die Katz. Ob sich die deutschen Arbeitnehmer das gefallen lassen werden? Erst verzichtet und dann um den Lohn betrogen ...  das könnte heiß werden für unsere "Entscheidungsträger".
So wie die FDP können auch andere Parteien ins Nichts stürzen ...


Ich hoffe der Bundestag weiß was er zu tun hat und die Abstimmung ist namentlich. ;)

Was mich übrigens auch wundert: Die exobitante Konsumquote der Griechen war bekannt - Konsum auf Pump. Die schwache Exportquote war auch bekannt.  Damit war auch klar dass bei weniger Krediten  die Wirtschaft einbrechen wird - eiin normales Gesundschrumpfen, weil es die Jahre vorher ein kreditgepumptes Scheinwachstum ohne Substanz und Nachhaltigkeit  war. (Konsum/Importblase wie in den USA seit Jahren)
Wie bei jedem Unternehmen, das sich Umsatz mit zu viel Kredit kauft, und dann die Kapitalkosten nicht verdient.  

Wieso haben  denn eigentlich 2010 die Troika und die Regierungen der Geberländer dann die zusammenfantasierten viel zu optimistischen Projektionen der griechischen Regierung geglaubt?
Wurde da nur ein Feigenblättchen gesucht, um weiter Geld fließen zu lassen, bis einige Banken ihr Ramschportfolio in Richtung EZB erleichtern konnten?  
Wie oft lassen wir uns da noch an der Nase herumführen.
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