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Kernschmelze beim Rettungsschirm/ Implosion des €


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Illusionskünstler

 
24.01.12 18:32
die FAZ spricht es inzwischen auch ganz deutlich aus. Zumindest der Kommentator Steltzner. Es besteht bei den Schuldenprinzen nicht so wirklich der Wille ernsthaft und real zu reformieren, Reformen umzusetzen.  Dazu sind mittlerweile schon zu viele Dauerschmarotzer der jahrelangen Transfermilliarden  in Schlüsselpositionen oder als graue Eminenzen und Strippenzieher im Hintergrund. Handaufhalten, Hilfeschreien und notfalls die zögernden Geberländer  als antieuropäisch beschimpfen ist viel  einfacher als mit den eigenen Gewerkschaften und Milliardären streiten. Man sollte seitens der Deutschen Politik unbeeindruckt bleiben, aber ruhig die deutsche Stimmung kommunizieren.  

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...sionskuenstler-11622375.html

Warum hat Griechenland diesen gigantischen Transfer denn wohl erst zugelassen (angeblich 200 Mrd in die Schweiz  nur seit 2010)?  Und in andere EU-Länder.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...eld-in-der-schweiz-1.1168634

www.blick.ch/news/ausland/...es-schwarzgeld-rausruecken-184650


Montis Geplärre nach einem noch größeren Bailout wird auch langsam peinlich.
Der Mann soll mal erst seine Hausaufgaben richtig machen.
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ten-rettungsschirm-1.1263958

In der Manier aggressiver Bettelbanden wird dann gedroht ..braucht man denn  solche "Europäer" die Europa nur dann gut finden, wenn andere sie alimentieren?
Was jucken uns  antieuropäische Proteste in Italien, austreten werden die ohnehin nicht.

www.sueddeutsche.de/politik/...-protesten-in-italien-1.1255064

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-mehr-wachstum-11619326.html
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KliP:

Ergänzung zu Monti

 
24.01.12 18:36
"Monti braucht mehr Mut"
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...aucht-mehr-mut-11619312.html


Lahmes Reformpaket
Doch das jüngste Reformpaket vom Freitag, für Liberalisierungen und mehr Markt, ist ziemlich zahm ausgefallen. Zwar protestieren Taxifahrer, Apotheker oder Rechtsanwälte. Doch in zahlreichen Detailfragen hat die Regierung nachgegeben. Zudem wurden die vielen lokalen Versorgungsunternehmen von den Reformen ausgenommen. Diese sind oft Hochburgen der örtlichen Klientelwirtschaft. Die Bürger müssen über die Preise für Wasser, Strom oder Abfallbeseitigung ineffiziente kommunale Unternehmen finanzieren, damit weiterhin mancher Bürgermeister einen Posten für den Sohn seines Fahrers oder andere Freunde schaffen kann.
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Korrektur Griechenland

 
24.01.12 19:07
www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/...n/story/23588814



Vorbild könnte es nun auch die vermögenden Griechen treffen, die bisher von den Sparmassnahmen weitgehend verschont blieben. Wie Horst Reichenbach, Chef der EU-Griechenland-Taskforce, gegenüber der «Financial Times (FTD)»  berichtet, hat sich die Schweizer Regierung bereits dazu bereit erklärt, Gespräche über ein Steuerabkommen mit Griechenland aufzunehmen. Ein Treffen wird es nächste Woche geben, sagt ein Sprecher des Staatssekretariats für Finanzfragen (SIF).

Viele Steuerflüchtige seit Ausbruch der Finanzkrise

Ein entsprechendes Abkommen könnte massgeblich zur Rettung Griechenlands beitragen. Schätzungen zufolge sollen griechische Staatsbürger bis zu 200 Milliarden Euro auf Schweizer Banken gebunkert haben, berichtet die FTD. Bei einem grossen Teil könnte es sich um Schwarzgeld handeln. Im Zuge der Finanzkrise ist die Zahl von Steuerflüchtigen in Griechenland massiv gestiegen: Gemäss einer Statistik der griechischen Zentralbank sind allein seit Anfang 2010 mindestens 46 Milliarden Dollar abgeflossen. Geld, das der griechische Staat dringend benötigt.


Die Zentralbanker  haben also zugeschaut und eine Statistik gemacht.
Zu Gesetzen gegen Kapitalflucht und deren Umsetzung waren die Griechen wie immer nicht in der Lage.

Immerhin hat der Herr Venizelos, früher Verteidigungs-, jetzt Finanzminister  sein Vermögen schön diversifiziert.

siehe auch :
www.focus.de/finanzen/news/...r-ist-millionaer_aid_696617.html
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Taktieren von Samaras /GR

 
24.01.12 20:23
um eine Wahl zu gewinnen,  auf Kosten der zahlenden Europäer.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...aller-finanzhilfen-1.1266314

Für die Welt aber sicher  folgenreicher:
Man könnte auch sagen, die Vergriechung der USA schreitet leider sehr  schnell voran - Reps und Demokraten blockieren sich ständig gegenseitig in ihren "Sparvorschlägen"  und  der  Staatshaushalt wird letztlich nicht saniert. Aus wahltaktischen Gründen wird das Land geopfert.

Und ein reicher und tüchtiger  Steuersparer will dort ans Ruder - wessen Interessen wird der  dann wohl vertreten?
20 Mio $ Jahreseinkommen ist eine schöne Sache, die eigentlich zu bewundernde "Leistung"  aber sind die darauf mit nur 15% Satz gezahlten  Steuern.
Und natürlich ... Cayman :D


Danach verdiente er voriges Jahr und 2010 jeweils rund 21 Millionen
Dollar (16,2 Millionen Euro), berichtete die „Washington Post“ am Dienstag. Bei dem Einkommen handele es sich um Gewinne aus Investments, Dividenden und Zinseinkünften.
.......
Weil Kapitalgewinne und Dividenden in Amerika deutlich geringer besteuert werden als normaler Lohn, betrug Romneys Steuersatz den Angaben zufolge 2010 gerade einmal rund 14 Prozent, im Jahr darauf etwas über 15 Prozent. Der amerikanische Spitzensteuersatz liegt sonst bei 35
Prozent.
....
Romneys Gesamtvermögen wird auf 170 Millionen bis 250 Millionen Dollar (130 Millionen bis 195 Millionen Euro) geschätzt. Ein Teil davon soll in Investitionen stecken, die auf den Cayman-Inseln angesiedelt sind - einer Steueroase, die von vielen Reichen genutzt wird, um Kapital vor den Behörden zu verbergen.


www.faz.net/aktuell/politik/...uererklaerung-vor-11621669.html

Es gab aber schon einmal einen noch reicheren Rep-Kandidaten, der allerdings im Vorwahlkampf schon aufgab, Ross Perot. Immerhin reich geworden mit Elektronik und nicht mit fragwürdigem Investmentbanking. ;)
en.wikipedia.org/wiki/Ross_Perot
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KliP:

Pleite des größten unabhängigen Raffinieriebetreib

 
24.01.12 20:45
Raffineriebetreibers Europas (Petroplus) weil die Banken keine Kredite mehr geben.
Unabhängig bedeutet: Nicht zu einem Mineralölkonzern gehörig.

Der Konzern hatte  laut Bilanz 2010  damals Verbindlichkeiten von 1,6 Mrd USD bei einem Umsatz von 20,7 Mrd. USD  Fehlbetrag waren 100 Mio.  USD.
media.corporate-ir.net/media_files/irol/15/...sbericht2010.pdf

sieht eigentlich nicht wirklich gravierend aus, sollte man meinen.   Trotzdem wurde der Konzern kreditmäßig ausgetrocknet.  Vor  Weihnachten wurde mal schnelll die Kreditlinie gesperrt.  Petroplus konnte kein Rphöl mehr kaufen.
www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...ite/6023612.html

Ja unsere Banken, durchgepampert von der EZB mit steuergeldgarantierten Geldströmen ... die kaufen doch lieber "sichere" Staatsanleihen.

Der Hintergrund wird klar , wenn man sich fragt, woher  denn die freien Tankstellen den Sprit beziehen.  Und dann dazu dieses liest:

www.zeit.de/auto/2011-05/benzinpreise-bundeskartellamt-oligopol
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Ergänzend zu meinem Beitrag #149 vom 17.1.

 
24.01.12 22:29
Zitat aus dem Post:
Schema klar?  Wo landet das Geld zum Schluss? Bei denen die die hochzinsigen Anleihen kaufen und Versciherungsprodukte darauf anbieten - Hedgefonds und Investmentbanken. Wie derzeit.

Wer verdient an der hochschießenden Volatilität der Märkte? Unter anderem die Emittenden von Derivaten, höhere Vola ->höhere Prämie beim Produkt , (OS-Pricing) höherer Profit.


die Profiteure der Krise (zumindest versuchen sie zu profitieren ) :

Hedgefonds zocken mit der Griechenpleite /Spiegel online vom 24.1.2012
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,810470,00.html
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KliP:

Mafia - natürlich immer dabei.

 
24.01.12 23:15
www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/...talien-bauernprotest


Wir befürchten", sagt Franchini, "dass hinter den Protesten die Hand des organisierten Verbrechens steckt. In den letzten Jahren ist die Mafia in der Transportbranche sehr mächtig geworden. Sie fürchtet offensichtlich um die eigene Macht."

Lo Bello teilt Franchinis Meinung. "In Sizilien und vor allem in Catania ist die Branche sehr stark von der Mafia infiltriert. Bei den Blockaden wurden auch alle bekannten Mafiosi gesehen



mit ihren Politlakaien.  Hier gehts jetzt um ihre Pfründe.
Transport, Agrar, Bau ...da hat sie sich in den letzen Jahrzehnten an den Eu-Geldern
und den Staatsgeldern gut bedient. Kein Wunder dass sie jetzt stänkert.
Das ist die Baustelle die eigentlich auch Montis Aufgabe wäre, aber was will man da erwarten. Ein Krebsgeschwür wie die Mafia
die seit Jahrzehnten überall vewurzelt ist ,  zu bekämpfem  -  ist nicht zu erwarten von einem Mann der 2 Jahre den  Krisenmanager  an der Finanzfront spielen muss.
Lieber bisschen Propaganda für einen größeren Rettungsschirm, das kommt daheim besser an ...
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KliP:

Die Antieuropäer sitzen nicht in Deutschland

 
29.01.12 10:19
sondern in Griechenland, Italien, Spanien .... und teils auch in Brüssel.

Die verantwortungslosen Politiker dort haben ihre Wähler jahrelang belogen und zu einem Scheinwohlstand auf Dauerpump verführt,  der nun das ganze Projekt Europa ins Wanken bringt.

Nicht derjenige ist Schuld, der jahrelang einigermaßen sparsam und vernünftig wirtschaftet sondern der, der hemmunglos und korrupt prasst und verschleudert und damit die "Familie Europa " in den Abgrund zieht. Und diesen Leuten immer noch mehr Spielgeld zu geben, beschleunigt nur  den Niedergang.

Das sollte von der deutschen Politik auch so klar kommuniziert werden.
Anzeichen dafür gibt es - inzwischen ermannt sich auch ein Herr Westerwelle  zu klaren Aussagen. Rösler hat man vor wenigen Wochen noch angegriffen als er dasselbe sagte.

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...le-wuensche-ab-11627391.html

Die Griechenpleite scheint mittlerweile ein realistisches Szenario, Portugal dito, der Soffin wird nicht umsonst wieder hochgefahren.

Und wenn man liest, dass Portugal JETZT ERST  an die 13. und 14. Monatsgehälter  
der Beamten geht, aber nur bei über 1000 Euro Monatsverdienst,l dann ist auch klar, dass in diesen Ländern ohne den ganz großen Reset sprich Pleite  nichts voran gehen wird.   Griechenland leistete sich bis  vor wenigen Monaten
auch noch Steuerfreibeträge ("Existenuminimum")  über den deutschen Sätzen.
(und das bei niedrigeren Durchschnittseinkommen)

Einige unserer bürgerlichen Politiker haben inzwischen kapiert, dass unsere Bürger der Mittelschicht  sich das nicht gefallen lassen werden, ihre Altersversorgung und die Zukunft ihrer Kinder zu gefährden, indem sie  ständig für Alimenationes für faule und korrupte geschröpft werden.  
Und sich  dafür noch als antieuropäisch  beschimpfen lassen müssen.
 
Mappus schneller Machtverlust dient als warnendes Beispiel.
Wir reden hier nicht über Proteste von jungen Krawallmachern, die morgen schon nicht mehr wissen, wogegen sie heute randaliert haben. ;)

In der SPD ist man ja neuerdings auch nicht mehr für die Eurobonds, unsere Rückgratpolitiker Steinmeier, Gabriel und der große selbsternannte "Finanzexperte " Steinbrück sind in wenigen Monaten umgefallen. Neu erworbene  Sachkenntnis oder Angst vor der fälligen Wählerwatschen?

Wir haben ja nun auch genug Schuldenprinzen im eigenen Land, die saniert werden müssen.
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...r-der-haustuer-11619334.html

Berlin, der ewige Moloch - immer Party auf Kosten der anderen Länder. Kosten 3 Mrd. p.a. , Besserung nicht in Sicht. Hamburg , Bremen, teure Millionenprojekte zum Angeben die als Investitionsruinen enden. Die werden uns auch weiter auf der Tasche liegen. ;) Da gäbe es bei uns genug zu tun. Man könnte z.B.  damit anfangen,
Abgeordnetenbezüge und die überaus generöse Altersversorgung an den Erfolg der Entscheidungen zu koppeln. Und den Länderfinanzausgleich zeitlich limitiert und degressiv zu gestalten - z.B. beschränkt  auf 10 Jahre, jedes Jahr 10% weniger linear.  kein Land kann jahrzehntelang auf Kosten der anderen prassen.
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KliP:

Fiskalpakt , die Illusion

 
29.01.12 10:49
in Zeitungen wird darüber spekuliert, Kanzlerin Merkel könnte sich ihr Prestigeprojekt Fiskalpakt erkaufen mit der Austockung der Rettungsschirms auf 1 Bio (wie von anderen Ländern und auch vom IWF gefordert (!!) , der gleichzeitig auch mehr Geld aus Europa saugen will. ).

Eine solche Strategie ist unsinnig und extrem riskant.
Ein aufgestockter Rettungsschirm ist ein geschaffenes Faktum, das nicht mehr rückgängig zu machen ist, Deutschland weiter in die Haftung reißt. Das Geld ist weg!

Der Fiskalpakt ist dagegen nichts anderes als eine Ansammlung von Versprechen und Abichtserklärungen für die Zukunft, die in der Vergangenheit nicht funktioniert haben. Ein ungedeckter Wechsel also, der mit realem Geld erkauft wird.

Der franz. Präsidentschaftskandidat Hollande  sagt jetzt schon, dass er sich nicht an die Abmachungen halten wird als Präsident.
www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...eue-bonds-11625608.html
Der wird sich über Fiskalpakte und sonstige Abmachungen genauso locker hinwegsetzen wie Sarkozy früher über die Maastrichtkriterien. Vor allem wenn er dank unseres  Geld erst mal meint, schuldenmäßig aus der Bredouille zu sein, weil der Rettungsfonds und die EZB  Frankreich hilft (Aufkauf von Anleihen französicher Banken, Staatsanleihen usw) .

Das kann kein Weg sein.
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KliP:

Die Mär von der Schuld der Deutschen widerlegt

 
29.01.12 11:41
angeblich ist ja unsere geringer Konsum Schuld am Desaster anderen.

Siehe im Zei-Artikel unter zweitens: Anteil des Konsums am BIP in D in etwa auf europ. Durchschnitt.   Griechenland ganz krass darüber.

www.zeit.de/2012/05/Niedriglohn-Deutschland

und um es auch mal deutlich zu sagen: Unsere teure und überflüssige Schlagetot-Maschinerie  (die volkswirtschaftlich keinerlei  Nutzen hat, sondern schadet) müssten wir den Griechen nicht auch noch aufdrängen - deren Militärapparat ist eh viel zu aufgeblasen. Auf solche
Exporte sollten wir verzichten und den Griechen auch kein Militärspielzeug von anderen
Exporteuren des Todes finanzieren.

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,772250-5,00.html

Innerhalb der Europäischen Union greift das hochverschuldete Griechenland besonders häufig auf deutsche Waffen zurück, etwa bei U-Booten oder Kampfpanzern. Die wichtigsten Abnehmer für deutsche Rüstung waren in den Jahren 2006 bis 2010 laut Sipri:

Griechenland (mit einem Anteil von 15 Prozent),


www.spiegel.de/spiegel/print/d-79175758.html
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791010,00.html

4,8% vom BIP gibt Griechenland für die Verteidigung aus. OECD Durschnitt sind 1,7%.
Womit rechtfertigt sich denn das? Oder sinds die hohen Schmiergelder, die bei Rüstungsgeschäften bekanntlich immer eine große Rolle spiel(t)en?
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KliP:

Er kann den Unsinn nicht lassen- Steinmeier

 
29.01.12 11:55
..nachdem er beim den Eurobonds umgefallen ist, Meinungsschwenk in wenigen Monaten,  (siehe oben) versucht er sich nun über Forderungen
nach Aufstockung des Rettungsschirms gegen die Regierung zu profilieren.

www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/...-euro-rettungsfonds

Voraussage: Sobald die Umfragen dazu einen massiven Gegenwind der Wähler gegen den Quatsch anzeigen, wird er wieder umfallen.  Si tacuisses ..
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KliP:

Gefährliche Rolle der EZB

 
29.01.12 12:09
www.handelsblatt.com/finanzen/...olut-gefaehrlich/5951950.html


Der Euro ist nur gefährdet, weil Politiker die Europäische Zentralbank in der Schuldenkrise zu Hilfsmaßnahmen drängen, sagt der Baseler Professor Peter Bernholz. Eine höhere Inflation werde die Folge sein, warnt er.



Schon jetzt findet durch negative Realzinsen in Deutschland eine schleichende Enteignung der Sparer und Vorsorger statt.
Die Schuldenmacher dagegen werden belohnt.
Beipiel:
Schuldner:
2,5% Inflationsrate, 3,5% Hypozinssatz -> reale Kreditkosten nur 1%!
Anleger:
2,5% Inflatiosnrate, 1,5% aufs Festgeld oder Geldmarktkonto -> -1% reale Negativrendite.  

Unser Staat/Länder  macht durch die Inflation bei 2,5%  bei 2 Bio Staatsschulden
reall 50 Mrd "realplus" - um diesen Betrag sinkt inflationsbereinigt die Staatsverschuldung.

Je mehr Schuldner es gibt auf der Welt, desto lauter werden die Forderungen nach höheren Inflationraten. Brutale Nebeneffekte für die Armen und Geringverdiener, die keine
kredite bekommen, werden geflissentlich ausgeblendet. Vor allem wenn mit billigem Kreditgeld gehebelt  noch Rohstoffe weiter durch Hedgefonds hochgezockt werden.
So schafft  man das Klima für Revolutionen. ;)
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KliP:

Rochstoff-Zocken mit billigem Geld - Artikel dazu

 
29.01.12 13:24
www.faz.net/aktuell/finanzen/...-maerkte-gelockt-11626132.html


Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten noch mehr Anleger angesichts der niedrigen Zinsen, aber auch wegen steigender Inflationsgefahren in Aktien und Rohstoffe investieren werden.
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KliP:

Spanische Kartenhäuser-spekulative Exzesse

 
29.01.12 13:38
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/...hre-11629032.html

Gutes Beispiel für Fehlallokation von Kapital wenn dieses im Überschuss und zu billig
zu haben ist - gepumpter Scheinwohlstand beruhend auf Blaseneffekten. Und einige haben sich wie immer eine goldene Nase dabei verdient.


Noch 2006 wurde mit dem Bau von fast 800.000 Wohnungen begonnen, mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen.
Das spanische Kartenhaus
Viele dieser Projekte wären ohne Bestechung nicht entstanden, insofern bildet die Korruption einen integralen Bestandteil des Systems. Ob in Marbella oder Kantabrien, auf den Kanaren oder den Balearen, in ungezählte spanische Immobilienskandale sind Bürgermeister und lokale Baubehörden verstrickt. Viele von ihnen haben Baufirmen und Investoren den Weg geebnet, indem sie nicht bebaubares Gelände gegen Schmiergeld in Bauland umwidmeten. Mit den illegal errichteten Wohnanlagen an Spaniens Küsten ließe sich ein opulenter Bildband füllen


Leerstehene Immobilenruinen schaffen nun mal keine Arbeitsplätze ... und faulende kredite vergiften die Banken ;)
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KliP:

70 Milliarden Euro für Märchen und Lügen

 
30.01.12 20:30
- welchen Sinn macht eine EU Kommision und eine Prüfungstroika  wenn sie sich von den Griechen immer wieder auf dieselbe Weise verarschen lässt?  Es ist ja nicht das erste Mal dass die mit erfundenen  Zahlen Gelder ergaunern. Man bekommt den Eindruck, dass die EU-Kommision nur einen Vorwand sucht  um unsere Steuergelder zu verplempern.  Dieses Umverteilungs-System ist so krank, dass es nicht sanierungsfähig ist.
Es schafft nur Probleme, löst aber keine.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,812081,00.html
Griechen legten Erlösversprechen auf gut Glück fest

Der griechische Finanzminister sprach vom "größten Privatisierungsprogramm der Welt", in nur vier Jahren wollte die Regierung 50 Milliarden Euro einnehmen. Doch der Verkauf des Staatsbesitzes läuft katastrophal. Der Behördenchef gab jetzt zu, dass die Zahlen "auf gut Glück" festgelegt wurde
er Knackpunkt dabei ist, dass Griechenlands Finanzplanung bis 2015 maßgeblich auf den Privatisierungserlösen in Höhe von 50 Milliarden Euro basiert. Kommt das Geld nicht zusammen, muss es an anderer Stelle reingeholt werden. Nur so bleibt das Land mit seinen immensen Schulden handlungsfähig. Andernfalls sind die Haushaltsplanungen bis 2015 Makulatur - und zwar unabhängig davon, wie hoch der geplante Schuldenschnitt nun letztlich ausfällt.

Als der Chef der Privatisierungsbehörde erklären soll, weshalb das ursprüngliche Einnahmeziel und seine neue Schätzung so weit auseinander klaffen, tut Koukiadis so, als sei dies das Normalste auf der Welt. "Die Zahlen, die genannt worden sind, können auf keinen Fall verwirklicht werden. Im Übrigen sind diese Zahlen auf gut Glück festgelegt worden."

Das ist schon ein starkes Stück. Was Koukiadis nicht sagt: Die Vorgaben sind auch ihm seit spätestens August vergangenen Jahres bekannt. Da übernahm Koukiadis auf Wunsch von Venizelos den Chefposten der neuen Behörde. Protestierte er gegen die unrealistischen Zahlen? Mitnichten.
...

Ein Ziel erreichte die griechische Regierung mit der gewagten Zusicherung jedoch sofort. Die Troika überwies Athen umgehend die fünfte Tranche aus dem ersten Kreditpaket von insgesamt 110 Milliarden Euro. Ohne die Kapitalspritzen der internationalen Partner wäre Griechenland längst bankrott.

Antworten
Hermanos:

70 Milliarden Euro für Märchen und Lügen

 
30.01.12 21:44
Wer verarscht hier wen????

Die Eu- vertreten bei den Vehandlungen durch diese Troika - verlangt von Griechenland einen Stellenabbau bei staatlichen Arbeitsplätzen bis 2015 in Höhe von 150.000 Leuten!!!

Also Klartext, 150.000 Menschen soll die Existenz und die Zukunft kaput gemacht werden.
Ungeachtet dessen, welch irreparablen Schaden diese Dinge wirtschaftlich dem Land zufügen werden.

Und das alles nur um ein marodes Bankensystem zu retten.

Also WER VERARSCHT HIER WEN???
Antworten
KliP:

150000 die selten zur Arbeit kommen,

 
31.01.12 09:14
maximal unproduktiv sind und ständig streiken ..... kurzum durchgefüttert werden von den anderen Europäern.  Es sind aber eher einige Millionen als 150000.

Alleine das erste Hilfspaket für Griechenland hat 110 Milliarden - pro Kopf 10000 Euro für jeden Griechen, in 1,5 Jahren. Auf deutsche Verhältnisse mit 80 Mio Einwohnern umgerechnet wäre das mehr als EIN KOMPLETTER BUNDESHAUSHALT!
Und das als Griechen-Hilfe in nur 1,5 Jahren!!!

Beispiele und Belege für irrsinnige Privilegien oben im Thread - Handelsblatt.  Da ist der Rausschmiss von 150000 ein Klacks.

Gewerkschaften mit zigtausend gar nicht arbeitenden Bonzen die von staatlichen Firmen finanziert werden und auch noch unglaubliche Privilegien genießen - und durch Streikorganisation (Elektrizitöt/Bahn) ständig das halbe Land lahmlegen etc.
Stuerbeamte mit 40/40/20 usw.

All dieses hat über Jahrzehnte den breiten Aufbau international konkurrenzfähiger Industriestrukturen in Griechenland verhindert, bzw. sogar wo vorhanden beseitigt.  Die Zahl der Faulenzer und Parasiten ist dagegen jährlich angewachsen.
Neueres Beispiel:
www.handelsblatt.com/politik/international/...ben/5873764.html

Weitere:
www.handelsblatt.com/politik/international/...nkt/3569834.html

www.handelsblatt.com/politik/international/...zer/6077224.html
(Vermutlich von Lobbyisten Schmiergeldgetriggertes Geschäft )

Gierige Abgeordnete :
www.handelsblatt.com/politik/international/...ion/6003014.html

Subventionierte Exhibitionisten und Pädophile in Griechenland:
www.handelsblatt.com/politik/international/...ile/6055636.html

Wenn du noch weitere Beispiele für in durch und durch krankes, dekadentes und  korruptes System brauchst, dann sag mir Bescheid, Hermanos!   Solche Krebsgeschwüre beseitigt man nicht mit noch  mehr Geld  der Dummen und netten Worten.

Eine HARTE Griechenpleite hätte einen unbezahlbaren  Lehreffekt für ähnlich dekadente Staaten und vor allem für unverantwortliche Geldgeber. Die Geldpumpe, die die EZB jetzt
wieder anwirft, wird genau das Gegenteil bewirken. 1% für EZB Kredite gezahlt , 6%-7%
für Italienanleihen eingestrichen - das Risiko auf die Steuerzahler abgewälzt - goldenes Geschäft für die Banken.

P.S. Ich spende gerne für Suppenküchen für wirklich Bedürftige in GR.  Ähnlich dem Modell der Tafeln im angeblich so reichen Deutschland. ;)
www.tafel.de/die-tafeln.html
Antworten
KliP:

Geldpumpe EZB , jetzt brechen alle Dämme.

 
31.01.12 09:32
31.01.2012

Neue EZB-Kreditspritze
Banken wollen sich eine Billion Euro leihen
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,812341,00.html

Wie gerade eben geschrieben:
Die Geldpumpe, die die EZB jetzt
wieder anwirft, wird genau das Gegenteil bewirken. 1% für EZB Kredite gezahlt , 6%-7%
für Italienanleihen eingestrichen - das Risiko auf die Steuerzahler abgewälzt per Haftung für die EZB-WP-Pensionsgeschäfte -> goldenes Geschäft für die Banken.


Und wo ist das Geld der Target Kredite der Bundesbank geblieben?
Um die zu "retten" war ja angeblich die erste Pumpaktion im Dezember nötig ..
 www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-in-der-klemme-11630038.html

Wohin das Geld letztlich geflossen ist, kann der Professor Westermann auch nicht sagen.
Aber wenn die alleine die Griechen alleine 2011 laut Statistik der griechischen Notenbank 40-50 Milliarden alleine in die Schweiz transferiert haben (sicher auch in andere "sichere Häfen" wie D, aber eben als Privatanleger ) dann bekommt man eine Ahnung von den möglichen  Geldflüssen.


Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, hat als Erster die Bedeutung dieser Entwicklung erkannt, als er sie als Zahlungsbilanzkrise innerhalb Europas interpretierte. Was sich hinter dem Auftürmen von Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Notenbanken verbirgt, ist der Umstand, dass in den letzten Jahren der Zentralbankkredit praktisch vollständig in den Krisenländern vergeben wurde. Da dort aber gar keine Binnennachfrage nach Geld bestand, wurde ein großer Teil davon in andere Länder Europas überwiesen. Da die Bundesbank gleichzeitig ihre Kredite an Banken reduzierte, konnte sie die Überweisungen ausführen, und die Geldmenge in der Eurozone blieb insgesamt weitgehend konstant.
Antworten
KliP:

Fiskalpakt - Merkels Augenwischerei

 
31.01.12 09:52
für die deutschen Wähler.
www.wiwo.de/politik/europa/...-merkel-ihre-regeln/6130262.html

Dieser "Fiskalpakt" ist das Papier nicht wert.  Im Ernstfall ausgehebelt durch Hintertüren.
Eu-Kommision ohne Klagerecht usw.

Abzuhaken unter: Sand in die Augen der deutschen Wähler ... man gaukelt eine Scheinaktivität vor ;)
Wird aber nichts nützen.
Nach den nächsten Wahl in Frankreich schmeißt Hollande alles wieder  um.  :D
www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...eue-bonds-11625608.html

Und/oder auch SPD und Grüne in Deutschland.  Wie in NRW schon vorexerziert.
Antworten
KliP:

Wenn die EZB Unternehmen finanzieren wollte

 
31.01.12 10:38
dann könnte sie ja ohne weiteres Unternehmensanleihen als Sicherheiten gegen Kredite an die Geschäftsbanken verlangen. Anstatt dubioser, ratingfreier  Papiere
die  von den Banken auf sich selbst emittiert würden. Dann  wäre die Banken gezwungen Anleihen von Unternehmen zu kaufen. Noch besser wäre es, die EZB würde den Unternehmen direkt
WP-Pensionsgeschäfte anbieten, z.B. koordiniert durch staatliche Banken wie KfW.
Und damit einen direkten Zugang zum Krediten eröffnen. ohne exclusive Zwischenverdiener wie die Geschäftsbanken.

Gerade in Deutschland läuft viel zu viel Unternehmensfinanzierung über Bankkredite (laut Draghi s 80% gegenüber 30% in den USA).

Das ermöglicht den Banken bei uns  ihre Macht voll auszuspielen und Bürger und Politik zu erpressen: Spielt ihr nicht nach unseren Regeln (sprich garantiert ihr unsere Geschäfte nicht mit Steuergeldern) , dann drehen wir der Wirtschaft  den Geldhahn zu (kreditklemme)  und bremsen das Wachstum.  Wachstumsdellen kosten bekanntlich Wählerstimmen und Arbeitsplätze.

Diese Macht den Banken weiterhin zu geben nach der katastrophalen Historie  mit Fehlallokationen ohne Ende, Hunderte Milliarden teuren Bankrettungen etc. ist schicht und ergreifend verantwortungslos von der Politik.  

Der drohende credit squeeze ist also nur vorgeschoben von der EZB.
In Wirklichkeit geht es ihr eher um eine Staaten- und Bankenfinanzierung.
(Sie könnte übrigens  auch höhere Negativzinsen für  bei ihr  geparkte Gelder (Angstkasse)  verlangen.  )
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,812341,00.html
Antworten
KliP:

Trügerischer Euroschein

 
31.01.12 13:54
in der WiWo im Kommentar  nochmal einiges zusammengefasst was man auch in meinen vorigen Posts lesen kann:
-----------------------------------------
Die Italienisierung der Europäischen Zentralbank hat sich schon gelohnt: Die Euro-Krise verlängert ihren Weihnachtsurlaub bis Ostern.


blog.wiwo.de/chefsache/2012/01/28/trugerischer-euroschein/
Antworten
KliP:

gefährliche Geldpumpe EZB ausführlich

 
31.01.12 21:04
im Handelsblatt - mit allen Zahlen zu bisherigen Risiken  soweit bekannt.
Die EU-Verträge zum Euro sind nur noch Makulatur, Draghi bricht sie immer ungenierter.

Alleine mit den vetragswidrig aufgekauften Anleihen sitzt die EZB schon bei einer Pleite Portugals und Griechenlands  soweit im Dreck (würde vermutlich Erhöhung des Eigenkapitals durch die Euro-Staaten erzwingen) , dass sie jetzt das Risiko maximal  ausweitet um
die reicheren Länder  unter Druck zu setzen.  

Bei weiteren Schuldenschnitten und starken Kursverfällen der Anleihen
(gekaufte und als WP-Pension genommene, besonders die von Banken ) - z.B. wenn Italien wieder massive Probleme bekommt -
dürfte die EZB in eine Schieflage geraten, die für die Eurostaaten nicht mehr aufzufangen ist.  Das Eigenkapital ist jetzt schon knapp. Der Crash des Gesamtsystems wird dann greifbar.  Das weiß Draghi und er baut es gezielt als Drohkulisse auf.
Die italienische Schuldenproblematik wurde also erfolgreich vor allem auf Deutschland
abgewälzt.  

www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...leusen/6130980.html

Portugal zunehmend unter Druck
www.handelsblatt.com/finanzen/...sier-der-anleger/6131836.html

Derweil verteilt  Goldman Sachs neuerdings Euroland-Beruhigungspillen. Jim O'Neill, Volkswirt und inzwischen  oberster Asset Manager  bei GS, Der wird noch long sein, und den profitablen Exit suchen, dazu braucht er natürlich noch  Käufer nach dem Anstieg.
 
www.handelsblatt.com/finanzen/...n-abgrund-ziehen/6126732.html

Vor einem halben  Jahr las sich das von demselben Fritzen
noch ganz anders (da war er vermutlich gerade short , bzw suchte günstige Einstiegskurse ) ..Sorgenerfüllter Dackelblick , Italien "lauerte" etc. Überschrift: "Das Geld ist verloren" (ok, stammt vom Handelsblatt)

www.handelsblatt.com/finanzen/...lse&p=4&a=false#image
Zitat

Griechenland ist nicht das einzige Land mit Problemen. Neben Irland und Portugal gibt es da noch Spanien mit seinen Immobilienschwierigkeiten und allem was dazu gehört. Und im Hintergrund lauert Italien, dessen Verschuldung mit 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes groß genug ist um wichtige globale Probleme verursachen, wenn es in diese Situation verwickelt werden sollte.“


Nun hat ja sein Ex-Kollege Mario Draghi geliefert ..da kann man wieder guten Mutes sein, dass die Geldpumpe auch für GS weiterläuft.

Peinlich oberflächlicher Artikel im Spiegel über den "Starökonom"  (Hintergründe recherchieren die wohl nicht mehr?)
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,812345,00.html

Immerhin richtiger Schlussatz. Das Abrutschen Europas in zunehmende globale Bedeutungslosigkeit liegt aber leider daran, dass die aufstrebenden Staaten in einem beeindruckenden Tempo vorbeiziehen. Asien, Südamerika ..da gab es halt keinen erweiterten "Länderfinanzausgleich" wie in Europa. der faules Konsum-Leben   in nicht mehr kokurrenzfähigen Industrie-Strukturen jahrzehntelang zementierte. Die mussten sich selber hocharbeiten.
Antworten
KliP:

Artikel in der Süddeutschen von heute Abend (!)

 
31.01.12 21:22
zu den EZB Aktionen.
Manche Forumulierungen und Beispiele kommen mir doch  merkwürdig vertraut vor.
Kann es sein, dass die hier mitlesen? :D Aber egal, Hauptsache das gefährliche VaBanque Spiel der EZB wird thematisiert in den Medien, auch wenn der Artikel m. E. zu kurz greift und in den Hintergründen sehr vage bleibt.


EZB verleiht Milliarden
Wenn Banken ohne Risiko Geld scheffeln
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...iko-geld-scheffeln-1.1272209

Die Rechnung geht so: Eine Bank zahlt für den EZB-Kredit ein Prozent an Zinsen. Sie nimmt das Geld und kauft eine italienische Staatsanleihe. Die wirft derzeit rund sechs Prozent ab. "Das ist geschenktes Geld, die Banken können allein an dem ersten EZB-Kredit in Höhe von 490 Milliarden Kredit rund 50 Milliarden Euro verdienen", sagt Jochen Felsenheimer, Geschäftsführer der Assenagon Credit Management. Der renommierte Finanzprofi beobachtet an den Märkten, dass Banken mit dem billigen Notenbankgeld spekulieren und irische sowie portugiesische Anleihen kaufen. Da seien Renditen von elf Prozent und mehr drin.
....
Billiges Geld begünstigt gefährliche Blasen

Eigentlich sollen die EZB-Kredite die Verspannungen am Interbankenmarkt auflösen. Institute trauen sich seit Monaten nicht mehr, einander Geld zu leihen. Doch die Lage bessert sich kaum. Banken parken ihr Geld entweder über Nacht bei der EZB oder heizen eine neue Spekulationsblase an. "Die billigen EZB-Kredite führen dazu, dass die Preise für Vermögenswerte steigen, das ist gefährlich", sagt Felsenheimer. Schon nach dem Platzen der Internetblase ab 2000 führte die Geldschwemme der amerikanischen Notenbank Fed dazu, dass sich die Immobilienkrise und überzogene Aktienpreise an den Finanzmärkten aufbauten. Billiges Geld führt in aller Regel zu Fehl-Investitionen.

Die EZB hat seit Mai 2010 rund 220 Milliarden Euro in griechische, italienische und spanische Staatsanleihen gesteckt. Nun sollen die europäischen Banken bei den Staats-Bonds wieder zugreifen, was angesichts der möglichen Gewinnmarge für die Institute attraktiv erscheint. Zumal die EZB und damit der Steuerzahler schlussendlich immer haften würde, wenn etwa italienische Staatspapiere ausfallen sollten.
Antworten
KliP:

Die Chinesen machen sich schon über uns lustig

 
31.01.12 22:19
genauer über die Schwäche des Euro und die Bettelei um chinesische Kohle ..und man kann es ihnen nicht einmal übelnehmen.  :))  Wenn der chinesische Mp dann bei seinem nächsten Deutschland Besuch auch so locker und lustig  auf kritische Demonstrationen und Karrikaturen reagiert, und nicht die  beleidigte Leberwurst wie bisher  spielt, dann sind wir uns wieder ein gutes  Stück demokratisch näher gekommen.  :D

www.welt.de/politik/ausland/...el-klopft-an-Chinas-Pforte.html
Antworten
KliP:

Das Ende des Euro als Neuanfang?

 
01.02.12 22:24
lesenswert :
www.teleboerse.de/nachrichten/dossier/...g-article5273666.html
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