Jugendarmut in Deutschland ?

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Colea: Jugendarmut in Deutschland ?
6
18.06.12 10:19
#1
Sozialstudie: Viele junge Erwachsene von Armut bedroht | STERN.DE
Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland ist nach einer statistischen Auswertung trotz staatlicher Hilfen von Armut bedroht.
mod: Nach Süddeutchland
13
18.06.12 10:23
#2
gehen und malochen.

Da werden jede Menge Leute gesucht.

H4 macht viele junge Leute einfach träge.

Mein Grossvater ist damals ca.  800 km gewandert, immer der Arbeit nach.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
rotgrün: In Afrika ist Armut
11
18.06.12 10:29
#3
in Deutschland jammern auf hohem Niveau. Sitzen halt lieber alle faul rum und warten bis Sie zum Superstar gemacht werden :-)
Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
fragen sie JP,oder tragen den Anwalt zum Apotheker
Colea: dieser Bericht kommt von der
2
18.06.12 10:31
#4
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit !
Beitrag #2 bedient leider wieder nur dümmliche Klischees .
rüganer: Die Jugend ist weitaus besser als ihr Ruf
10
18.06.12 10:33
#5
also alles wie immer.
Ich hab ne Menge mit Jugendlichen zu tun, fast alle versuchen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Sicher sind auch 10 % Faule dabei, aber das muss man hinnehmen.
Und wenn ich an meine Jugend zurückdenke, war ich auch nicht immer zielstrebig.
Auch Scheitern und Irrtum gehört zur Jugend.
rotgrün: Die Jugend ist meiner Meinung nach
3
18.06.12 10:39
#6
desillusioniert.
Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
fragen sie JP,oder tragen den Anwalt zum Apotheker
mod: Colea (zu P 4)
7
18.06.12 10:39
#7
Nicht Klischee, sondern allein intensive Erfahrung.
Natürlich ist das nur ein Minderheit, aber das sind vielfach diejenigen,
die unter P 1 fallen.
Diese unsere Gesellschaft bietet Jugendlichen so viel Möglichkeiten und
Chancen wie nie einer Generation vorher.

Jammern auf hohem Niveau.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
Crossboy: @mod: Die Großvater-Story von der
 
18.06.12 10:41
#8
Wanderung hör ich auch immer.

"...ohne Schuhe, durch zwei Meter dicken Schnee!!!"
DarkKnight: Wenn alles alternatvlos wird, dann gibt
6
18.06.12 10:44
#9
es keine Utopien mehr.

Utopien braucht man aber, sonst stimme ich rotgrün zu: man wird desillusioniert.

Dabei kann man es nur in der Jugend schaffen, für ne Utopie ausgelacht und verhöhnt zu werden ... die Beispiele in der Geschichte sind unzählig, von Leuten, die mit ihren Visionen und ihrer Hartnäckigkeit die Welt verändert haben.

angefangen von einem Christoph Columbus bis hin zu Steve Jobbs sind es Einzelne, die sich dem Druck der Konformität widersetzt haben und Dinge bewegt haben.

In einer alternativlosen welt gibt es aber keine "Chancen", dort gibt es nur noch die Anpassung oder man geht unter.
mod: Blödsinn, Herr Dipl-Kfm.,
 
18.06.12 10:46
#10
Von Arbeitsstelle zu möglicher Arbeitstelle.

In den 20ern des letzten Jahrhundert und auch in den
50er waren Mio so unterwegs.

Historisch ist hier kaum jemand - ausser Talisker und kiiwii u.a. -
gut drauf, aber sabbeln können sie alle wie die Weltmeister.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
mod: P 10 auf P 8
2
18.06.12 10:47
#11
DK könnte sich auch angesprochen fühlen (D....)
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
potemkinchen: #6 Nein. Glaub,
3
18.06.12 10:49
#12
ihnen fehlt einfach der existenzielle Druck.

Zumindest da, wo die Stabilität tradierter Lebensformen/-sichten im Werdegang fehlt.
mod: Aus einer Therapiestunde
6
18.06.12 10:55
#13
(authentisch, der Therapeut ist ein Freund):

Student: "Warum soll ich studieren oder arbeiten, wenn ich z.B. bei
"Wie werd ich Millionär" mit einem Schlag viel Geld gewinnen kann!"

"Da beziehe ich lieber gleich H4 und warte auf meine Chance.
Einer schafft es ja immer irgendwo!"

"Meine Therapie hier bezahlt ja sowieso die GKK."

"Ich komm gerne und sicher wieder."

Er fällt jetzt unter P 1
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
Colea: wie schon gesagt, dümmliche Klischees !
3
18.06.12 10:59
#14
Oder soll ich sagen; erlogene ...
mod: Colea
2
18.06.12 11:02
#15
In welcher Welt lebst du?
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
mod: Zum Glück
2
18.06.12 11:04
#16
sind es allerdings nur - wohlgemerkt und bereits oben angeführt -
Minderheiten.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
Börsenfan: #1 naja, Armut ist übertrieben.. in Afrika
5
18.06.12 11:15
#17
herrscht Armut, hier das ist oft Klagen auf hohem Niveau..
PKW-Pickerl endlich auch auf deutschen Autobahnen !!
rightwing: tssss
15
18.06.12 11:16
#18
so, da suchen um mich herum also händeringend unternehmen nach ausbildungswilligen lehrlingen und dann höre ich da ein stöhnen wegen unserer hungernden jugend. ich arbeite in einer werbeagentur und hatte noch nie derart viele personal- und ausbildungsanzeigen zu bearbeiten.
es wurde nominell noch nie derart viel in soziales investiert wie heute, es gab seit dekaden nicht so viele offene stellen, im vergleich zu meiner jugend ist die klassengrösse geradezu traumhaft (ich hatte in meiner gymni-zeit 43 schüler in einer klasse), alleinerziehende bezogen nie so viel hilfe ... mal blöd gesagt: was für eine welt hättet ihr denn gern? eine in der man gar nicht erst malochen muss, sondern die flocke gleich so überwiesen bekommt? so mit gebratenen tauben, die in den mund fliegen? eine in der jemand, der nicht rechnen und schreiben gelernt hat trotzdem zum bankkaufmann ausgebildet wird, weil er so ein netter kerl ist? eine in der die arbeitgeber zum ausbildungssuchenden ziehen, denn deren familien ist ja nicht zuzumuten aus dem schönen sachsen-anhalt in die fremde zu ziehen?

also ich kenne da einige pappenheimer, die in ihrem leben so ziemlich jeden denkbaren fehler begangen haben - miese schule, falsche partnerwahl, unbeweglich in strukturschwachem gebiet geblieben, keine fortbildung ... egal was sie fabrizieren, schuld ist immer das "system", seit einiger zeit wieder das "kapital" ... und die partei, die ihnen nach dem mund redet gibt es ja auch schon wieder -  ich hoffe inständig, dass solche leute nie wieder irgend etwas bei uns zu sagen haben, scheissegal wieoft die mediendippl frau wagenknecht in die maske schicken
Börsenfan: #18 du hast vollkommen Recht mit deinem Beitrag..
 
18.06.12 11:20
#19
...Schuld ist oft "nur" das System.
PKW-Pickerl endlich auch auf deutschen Autobahnen !!
15
18.06.12 11:39
#20
"normal faulen" jugendliche sind meist nicht von armut betroffen....es sind jugendliche aus sozialschwachen familien, die meist auch nichts gescheites vorgelebt bekommen haben. wenn man die umprogrammieren will, müßte eigentlich eine persönliche 1 zu 1 betreuung her...kann und darf nicht sein, daß eine familie schon in 2. generation von stütze lebt.

wo ist das schamgefühl und der nestinstinkt den kindern gegenüber? wie kann es sein, daß soviele kinder morgens nicht mal ein frühstück zubereitet bekommen...so arm kann kein mensch in deutschland sein, daß er sich kein brot leisten kann.
neben der stütze gibt es spenden von caritativen einrichtungen die nicht angerechnet werden dürfen....man kann beispielsweise bei diakonie, kinderschutzbund und anderen gleichzeitig klamotten, möbel, sonderzeugs-anträge stellen. ich kenn eine besondere einrichtung die junge mütter unterstützt u. teilweise überzogene konten ausgleicht. bei kartei der not in augsburg kann man für stromforderung, schulbedarf usw alles mögliche an spenden beantragen. die "tafel" verteilt kostenlos lebensmittel....
aber es fehlt meiner meinung nach der gedanke, daß eine durststrecke nicht ewig dauern sollte...man irgendwann wieder selber für seine familie einsteht...
auch wenn jemand wirklich nicht arbeiten kann, kann er zumindest seinen kindern ein anständiges wertesystem weitergeben...nicht "kein bock aufzustehen, geh halt hungrig in die schule"...
meine meinung: versucht der staat finanziell auszugleichen bleibt die angebliche jugendarmut bestehen, weil es sowieso größtenteils nicht bei den kindern landet...
andererseits (und das ist meine erfahrung) werden jugendliche die aus schwierigen familien raus wollen kaum unterstützt...ohne rückendeckung sind sie oft der willkür von ämtern ausgeliefert...aber das ist ein anderes thema.
badtownboy: ' 18 abenteuerliches Posting
4
18.06.12 11:47
#21
nah einem ersten interessanten Ansatz abzudriften und auf das alte Feindbild der Linken zu kommen, was hier mit dem Thema gar nichts zu tun hat.

Mod und rightwing haben beide zwar recht, wenn sie anmerken, dass es unter den Jugendlichen, wie auch dem Rest der Bevölkerung , Menschen gibt, die den Arsch nicht hochkriegen und es zu diesem Zweck in Deutschland eine - vielleicht nicht perfekte- aber sicher recht gute Jugendsozialarbeit gibt.

Das ist aber zuallererst nicht das Thema des eingestellten Artikels, bei dem geht es nicht um vermeintliche Drückeberger, sondern gerade auch zum Teil hochmotivierte Jugendliche- Generation Praktikum- die Schwierigkeiten haben einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Das Engagement dieser Jugendlichen muß ggf. auch schützend durch den Gesetzgeber derart honorierend werden, dass sie auf dem Arbeitsmarkt fair behandelt werden und eine Perspektive entwickeln können.
rightwing: sagen wir es doch mal ehrlich
6
18.06.12 11:54
#22
es gab, gibt und wird immer leute geben,
die geistig minderbemittelt auf die welt kommen
oder in assige verhältnisse hineingeboren werden
deren familien in multikultureller naivität bei uns
geradewegs ihren stiefel weiterfahren konnten,
deren eltern zu blöd sind, sie anständig zu begleiten,
geschweige denn ihnen etwas beizubringen ...
für diese menschen muss ein platz da sein, eine förderung,
eine ausbildung, ein auskommen.
das alles ist sicher nicht opulent, aber alles in allem passabel ausgestaltet.

dass aber die interessen dieser schicht zum mass aller dinge erhoben
werden, heisst nichts anderes als dass der schwanz mit dem hund wedelt.
im kern unserer interessen steht die optimale förderung derer, bei denen
sie etwas bewirkt. dass man die mittelschicht qua umverteilung derart abrippt,
dass sie ihre kinder eben nicht im ausland studieren lassen können,
ist exakt der falsche weg.
mod: Bist du sicher?
2
18.06.12 11:54
#23
"Unter Jugendarmut verstehe die Arbeitsgemeinschaft nicht allein ein Einkommen, das mehr als 60 Prozent unter den deutschen Durchschnittswerten liege.
«Wir fassen auch andere Arten von Unterversorgung und Benachteiligung darunter», sagte Rapp. Dazu gehörten auch emotionale, soziale und kulturelle Armut. Als Gründe für Jugendarmut nennt Rapp vor allem fehlende Schulabschlüsse, Ausbildungen und Billigjobs ohne Perspektiven.
(...)
Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass sich Jugendarmut in West- und Ostdeutschland eher als städtisches Phänomen zeigt.
Die höchsten Quoten gibt es laut Monitor in Bremerhaven (22,1 Prozent), Gelsenkirchen (21,8 Prozent) und Berlin (rund 21 Prozent).
Den niedrigsten Landeswert hat Bayern mit 3,8 Prozent.
Doch auch dort stechen Städte wie Nürnberg mit Quoten um die 11 Prozent hervor.
(...)
Viele junge Männer und Frauen müssten als Hartz-IV-Bezieher mit weniger als 300 Euro im Monat auskommen, erläuterte Rapp.
Jugendliche könnten aber bereits durch eine Reihe unbezahlter Praktika in relative Armut abrutschen."
http://www.stern.de/politik/deutschland/...armut-bedroht-1841263.html

Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
mod: alice.im.börsenland
2
18.06.12 11:58
#24
hat natürlich den Kern in ihrem P 20 aufgezeigt, aber die
Gesellschaft kann die unfähigen Eltern nicht ändern, sondern
höchstens hoheitliche Massnahmen ergreifen und finanzielle
Anreize setzen.
Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod
rightwing: @btb
2
18.06.12 11:59
#25
reden wir über "irgendwasmitmedien" oder über klimamechatroniker?
kein politiker kann etwas dafür, wenn jugendliche bei ihrer berufswahl
die realität aussen vor lassen - wer heute bei völligem überangebot fotograf, modedesignerin, historiker, journalist oder kunstkurator werden möchte hat ein problem ... aber das sollte bitte auch sein ganz persönliches problem sein und nicht das der bösenbösen gesellschaft

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