Jämmerliche Oppositionsparteien
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Mit miesen Umfragezahlen verabschiedet sich die schwarz-gelbe Koaliation in die Sommerpause. Union und FDP wissen nichts mehr miteinander anzufangen – außer sich zu zanken.
Unionisten und Freidemokraten flüchten mit miesen Umfragezahlen in die Sommerpause und hoffen, der Urlaub möge niemals enden. Bloß nicht zurück in dieses Koalitionsgefängnis. Denn sie wissen nichts mit sich anzufangen. Sie wissen nur, dass noch zwei Jahre zu überstehen sind. Nur wie?
Rang fünf nur noch für Angela Merkel in der Beliebtheitsskala, keine Chance im Direktvergleich mit den Genossen Steinbrück und Steinmeier. Gelassen bleibt da keiner im schwarz-gelben Lager. Aber gemeinsame Projekte sind nicht in Sicht.
Es spricht Bände, dass mit dem Atomausstieg das größte Projekt dieser Koalition darin besteht, jenes Projekt zu kassieren, das bis dahin ihr größtes war: die Verlängerung der Reaktorlaufzeiten. Auch die abermals angekündigte fragwürdige Steuersenkung zeugt nicht von neu erwachter Zuneigung. Nicht einmal auf eine konkrete Summe konnten sich die Koalitionäre verständigen. Im Sommer werden sich deshalb die Hinterbänkler über die Größenordnung streiten, im Herbst dann die Parteigrößen – immerhin darauf ist Verlass. In der Union sehen sie in der Zusage der CDU-Chefin eine Art Gnadenbrot für die FDP. Und nicht mal das gönnen viele dem dahinsiechenden Partner. ....
http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/...d-ueble-nachrede
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