Ist das die Zukunft? Rechtskonservative wollen ...

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Johnny Walk.: Ist das die Zukunft? Rechtskonservative wollen ...
13
13.10.09 15:41
#1
Rechtskonservative wollen Verbreitung des Islam in England stoppen

"National Defence League" trägt den Kampf gegen muslimische Extremisten auf die Straße Von Jasmin Fischer London. Sie ist neu, nationalkonservativ und mit über 3700 Mitgliedern schon jetzt extrem populär: Die "National Defence League" trägt den Kampf gegen muslimische Extremisten in Großbritannien auf die Straße. 50 Festnahmen gab es allein am Wochenende in Manchester nach gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Quelle: http://www.otz.de/otz/...ion=National&auftritt=OTZ&dbserver=1

Ist das die Konsequenz: "Doch gerade Rechtsextremisten dürften im Vorstoß der Defence League eine Chance sehen, auf die sie lange gewartet haben." ??

Wo führt das alles hin? Letzten Endes doch zum "Clash of Civilizations"?

JW

PS Also ich gehe einmal davon aus, dass die "OTZ" eine ganz normale Tageszeitung ist - odda?
Happy End: Wer ist denn nicht gegen radikale Extremisten??
 
13.10.09 15:45
#2
Also geht´s den Rechten doch um den Islam insgesamt...
Woodstore: Ist doch hier auch schon angekommen...
3
13.10.09 15:48
#3
nur egal wie nett und blumig es z.b. ein Thilo Sarrazin in Worte verpackt, es ist
verpönnt darüber zu sprechen.

Aber es muss gesagt, respektive festgestellt werden.
Links oder Rechts, rot oder Braun, völlig egal.

Am Ende steht die kulturelle Freiheit der eigenen (egal welcher)
auf dem Spiel.

Grade heute wurde doch wieder etwas mehr Islam in Deutschland
http://www.faz.net/s/...80983E126A9A1EF6DD~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
14051948Kibbu.: Die neonazistische BNP
 
13.10.09 15:53
#4
-  die "British National Party",brauner Abschaum übelster Sorte - ruft jedefalls klängst intern ihre Mitglieder und Kader zum Eintritt in diese Organisation auf.

Vermeintliche Islamkritik als bloßes Ticket,um fremdenfeindliche Ängste zu schüren ist keine notwenidige Islamkritik,sondern bleibt fremdenfeindliche und  rechtsextremistisch motivierte Hetze.
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Johnny Walk.: @Happy, was ist mit den 51 Prozent, die Sarrazin
8
13.10.09 15:55
#5
zustimmen? 51 Prozent der Deutschen geben Sarrazin Recht sueddeutsche.de

Es scheint sich also nicht um ein Thema zu handeln, das ausschließlich die "Rechten" bewegt. Es scheint eher die Mehrheit zu bewegen.

JW
Johnny Walk.: @Kibbuzim, was meint denn der Herr Broder dazu?
4
13.10.09 16:03
#6
Oder hast Du Dich jetzt dermaßen mit Herrn Kramer solidarisiert, dass Herr Broder auf der "Abschussliste" steht? Würde mich mal interessieren und btw, den Henryk find ich Klasse!

JW
thai09: wer sich nicht anpasst, ab nach Hause..Schluss!
4
13.10.09 16:13
#7
das gilt fuer mich auch selber...
Grinch: Thai... stellst du auch jeden tag schön die
 
13.10.09 16:15
#8
Räucherstäbchen in den Tempel???
Where do gangsters go when they die?

We don´t go to heaven where the angels fly!
thai09: Nein ich riech sie, von meiner Glaeubigen
2
13.10.09 16:20
#9
zu Haus in jeder (tempel)Ecke...
2 mal Weihnachten am Tag...
14051948Kibbu.: Ach JW,wie war das mit dem differenzieren....
3
13.10.09 16:24
#10
Henryk Broder zählt mit zu meinen Lieblinsautoren,polemisch und gescheit,in der aktuellen Frage hat er viel richtiges gesagt,so wie auch Sarazin nicht nur Müll geschrieben hat.
In gänze aber,das habe ich anderswo bereits ausgeführt halte ich Sarazins Äußerungen für unerträglich dumm und der Diskussion über tatsächliche Probleme eben nicht förderlich - da unterscheide ich mich z.B. von der Ansicht Broders.

Es geht aber weder um Broder,noch um Kramer,noch um Sarazin als Personen,sondern um den inhalt und die angeblich beabsichtigte Diskussion (ich unterstelle Sarazin,daß es ihm darum nicht ging,und wenn doch,ist er dümmer,als ich dachte).

Reicht das,oder muß auf Teufel komm raus mal wieder der Zentralrat der Juden in Deutschland in den Focus geschoben werden.....
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Fillorkill: Kibbuz,,
 
13.10.09 16:39
#11
gibt dir das nicht manchmal zu denken, dass das Feindbild Islam (= das nichtidentische) in der deutschen Geselllschaft klar mehrfeitsfähig ist ? Der ZR sieht hier jedenfalls antisemitische Stereotype zur Anwendung kommen - ganz im Gegensatz zu deinen Freunden.
...it' s cool to know nothing...
14051948Kibbu.: Ganz ehrlich fillor
3
13.10.09 16:49
#12

Ich finde das Thema tatsächlich zu komplex um es hier in diesem Forum,so wie hier diskutiert wird,gebührend zu diskutieren.

Ansonsten darfst du dir gerne merken,daß ich eine ganz und gar eigene Meinung habe zu all diesen Dingen und auch nicht wissen will,was du mit meinen reunden meinst.

Ich haße Islamisten,ich kritisiere auch tatsächlich den Islam als solöches,weil ich mich sehr mit seiner Ideologie und Geschichte beschäftigt habe und auch die aktuellen Probleme die dararus resultueren,im Islam angelegt zum Teil angelegt sind.

Ich wehre mich gegen alle vorschnellen Versuche der notwendigen Kritik als "Islamophobie" abzutun oder gar demagogische Parallelen zum Antisemitismus zu behaupten.

Ich wehre mich aber auch gegen jeden erkennbaren Ansatz,eine angebliche "Islamkritik" als Ticket im Sinne Adornos zu benutzen, um ganz andere Ziele zu verfolgen.

Ich kann dummen Äußerungen,wie denen Sarazins (wenn man es in Gänze liest,nicht einzelne Passagen oder usssagen) nichts abgewinnen und ich halte derlei für Kontraproduktiv um einer Gesellschaft näherzzukommen,in der die Menschen zusammen,nicht neben- oder gar gegeneinander leben.

 

Ich verweigere mich hier,und das immer stärker,noch weiter offen und ausführlich meine Meinung zu posten,wenn im esultat doch nur die einen irgendetwas finden um zu melden,andere von falscher Seite Beifall klatschen und...jaja der arrogante Kibbuzim...; die Mehrheit gar nicht checkt,was ich meine.

 

Thats it.

 

 

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Fillorkill: Ich finde,
2
13.10.09 17:07
#13
dass du hier immer wieder mutig Stellung beziehst. Versteh nur nicht, wieso du dich so abhängig machen willst von denen, die sowieso nur Müll abladen wollen....


Freunde: Broder zB. Er hat Sarrazin sehr gelobt und den ZR heftigst kritisiert.



Falscher Beifall: Genau den meine ich.
...it' s cool to know nothing...
quantas: In der Schweiz ein heisses Eisen
5
13.10.09 17:25
#14

www.svp.ch

"Wir leben Zürich und Bangkok"
rightwing: parolen
3
13.10.09 17:53
#15
im prinzip habe ich überhaupt nichts gegen plakative äusserungen a la sarrazin, ganz im gegenteil - ich bin der meinung, dass man migranten auch etwas abverlangen sollte, bzw. ihnen toleranzgrenzen aufzeigen sollte - da waren die beispiele der schnellen integration von ostasiaten gar nicht so schlecht gewählt. allerdings ist das ein dünnes eis und die schwelle zur rigiden intoleranz gegenüber einer anderen religion wäre schnell überschritten, wenn wir uns an allgemeinen symbolen aufhalten und hinter jedem koranbuch bin laden sehen - wer schweinegrippe, sars, hiv und vogelgrippe mit 100%iger sicherheit ausmerzen möchte, fängt am besten damit an, dass er alle potentiellen träger tötet - also alle.
Fillorkill: Entsetzlich !
 
13.10.09 18:10
#16

Chinatown New York  Wie in fast jeder großen amerikanischen Stadt gibt es natürlich auch in New York einen ganzen Stadtteil der größtenteils von Chinesen bewohnt wird, Chinatown. Hier leben mittlerweile über 150000 Chinesen.    Die Strassenbeschilderung ist für Urlauber und Touristen kaum zu lesen oder zu verstehen, da hier fast alles in chinesischen Schriftzeichen abgebildet ist....  Wenn Sie Chinatown besuchen möchten, fahren Sie mit der U-Bahn bis zur Canal Street und gehen dort wenige Schritte Richtung Osten. Nach kurzer Zeit sehen Sie schon die ersten chinesischen Schriftzeichen an den Geschäften und Häusern....

 

...it' s cool to know nothing...
Johnny Walk.: Fillorkill, das ist nicht vergleichbar!
2
13.10.09 18:19
#17
Die sozialen Bedingungen sind in den einzelnen Städten, Regionen und Kontinenten grundverschieden. Heutzutage bewirkt eine zunehmende Assimilation, dass viele Viertel ihre einheitich chinesische Charakteristik und Bevölkerung verlieren. Es entsteht eine Gentrifizierung. Einige Chinatowns haben sich zu modernen Vierteln mit vollständig ausgebauter Infrastruktur und starker Wirtschaft entwickelt, aber ebenso gibt es viele ärmliche Chinatowns, die unter verheerenden Mißständen leiden. Der Tourismus, hat vielerorts die Lebensqualität in den Vierteln erheblich verbessert. Allerdings führt er auch zur Verfälschung und künstlichen Übersteigerung der asiatischen Akzente.

...

Die Chinatown von New York City mit ihren rund 300.000 Einwohnern ist heute die größte chinesische Siedlung außerhalb Asiens. Gleichzeitig entstand eine breite chinesisch-amerikanische Mittelschicht mit hohem Bildungsniveau und ebenso hoher gesellschaftlicher und kultureller Assimilation. Die Mehrzahl der chinesischen Amerikaner lebt heute in Wohngebieten, wie sie auch von der nicht-asiatischen Mittelschicht bevorzugt werden, etwa in den Vororten großer Städte. Die Chinatowns mit ihren bedrängten und unmodernen Wohnverhältnissen bieten heute nur noch einer kleinen Minderheit von Chinesen Unterkunft, die oftmals kein Englisch sprechen – darunter viele arme Alte. Darüber hinaus dienen die Chinatowns – mit ihrer Infrastruktur aus Geschäften, Restaurants, Kirchen, Theatern, Kinos usw. – der chinesisch-amerikanischen Gemeinschaft als wirtschaftliches, kulturelles und soziales Zentrum, das auch solche Chinesen regelmäßig aufsuchen, die in den Vorstädten leben. Eine Rolle spielen die Chinatowns von jeher auch als Touristenattraktionen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinatown
Fillorkill: Johnny W,
2
13.10.09 18:31
#18
die Grundfrage ist doch die, ob ich Leute, die aus egal welchem Grund anders sind als ich, als Bedrohung oder als Bereicherung erlebe.
...it' s cool to know nothing...
Johnny Walk.: @rightwing, es geht nicht um "ausmerzen" o. ä.
3
13.10.09 18:39
#19
Es geht darum, dass die Gesellschaft über diese Dinge reden muss, ohne dass gleich ein Herr Kolat "Volksverhetzung" ruft oder ein Herr Kramer den "Göring, Goebbels und Hitler"-Vergleich bemüht. Es geht um die Frage, was schief gelaufen ist, in Bezug auf "Integration" und wie die daraus resultierenden Probleme, die offensichtlich sind, eine langfristige Lösung erfahren, damit das gesellschaftliche Leben auf Dauer funktioniert.

Dazu bedarf es keiner muslimischen, jüdischen oder buddhistischen Feiertage, es braucht keine neuen Kleiderordnungen in Hallenbädern und es kann nicht sein, dass eine Doppelmoral vorherrscht, die einerseits Frauen als Huren abstempelt, andererseits in "Ehrenmorden" gipfelt u. v. a. m.

Es braucht keine Parallelgesellschaften, keine Einschränkung unserer Freizügigkeit, keine "sakralen" Bauten etc. etc. Was wir brauchen, das ist der Diskurs, der geführt werden muss, ohne Verdrängung, Verkleistern und Schönreden. Es müssen Fakten auf den Tisch und es müssen konstruktive Ideen her, darüber darf und sollte dann auch gestritten werden - ohne irgendwelche "Keulen" zu schwingen.

JW

 
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