Polarlichtchancen werden besser
Darauf haben Sternfreunde schon seit Jahren gewartet: Nach langer Ruhepause ist die Sonne zu neuer Aktivität erwacht. So kam es in der Nacht zum Dienstag auf unserem Zentralgestirn zu einer gewaltigen Plasmaeruption, bei der eine Wolke geladener Teilchen in Richtung Erde geschleudert wurde. Trifft sie auf das Magnetfeld der Erde, wird dieses verformt und ein so genannter geomagnetischer Sturm ist die Folge. Bei starken Magnetstürmen kann es bis in mittlere geographische Breiten zu farbenprächtigen Polarlichtern kommen.
Zuletzt war die Sonne in den Jahren 2000 bis 2003 besonders aktiv. Nach mehreren heftigen Ausbrüchen konnten damals auch in Mitteleuropa wiederholt teils spektakuläre Polarlichterscheinungen beobachtet werden. Aber auch in den folgenden Jahren gab es noch vereinzelt stärkere Plasmaeruptionen, danach trat die Sonne in ein ausgeprägtes Aktivitätsminimum ein, das erst in den letzten Monaten langsam zu Ende ging. Spektakuläre Polarlichterscheinungen waren deshalb in den vergangenen Jahren ausschließlich in polaren Breiten zu sehen
Es bleibt abzuwarten, ob die Teilchenwolke der Eruption vom Dienstag tatsächlich auf die Erde treffen und ob sie stark genug sein wird, um einen geomagnetischen Sturm auszulösen. Geschieht dies, können die Veränderungen im Erdmagnetfeld sehr plötzlich eintreten, denn die Schockwelle solcher Explosionen schlagen wie eine gewaltige Sturmfront ins Magnetfeld ein. Dabei haben die elektrisch geladenen Teilchen häufig immer noch Geschwindigkeiten von mehreren Hundert Kilometer pro Sekunde!
Aber auch wenn die Teilchenwolke diesmal vorbeiziehen sollte werden die Chancen für brillante Polarlichtnächte wie zu Beginn des letzten Jahrzehnts in den kommenden Jahren immer besser. Denn die Aktivität der Sonne nimmt voraussichtlich noch bis zum Jahr 2013 immer mehr zu, wo sie das Maximum ihres derzeitigen Aktivitätszyklus erreichen wird. Die elektromagnetischen Stürme starker Ausbrüche können dann durchaus auch zu Störungen elektronischer Anlagen auf der Erde und im erdnahen Orbit führen, katastrophal sind ihre Auswirkungen jedoch nicht
http://www.wetteronline.de/wotexte/redaktion/...ge-Sonneneruption.htm
Darauf haben Sternfreunde schon seit Jahren gewartet: Nach langer Ruhepause ist die Sonne zu neuer Aktivität erwacht. So kam es in der Nacht zum Dienstag auf unserem Zentralgestirn zu einer gewaltigen Plasmaeruption, bei der eine Wolke geladener Teilchen in Richtung Erde geschleudert wurde. Trifft sie auf das Magnetfeld der Erde, wird dieses verformt und ein so genannter geomagnetischer Sturm ist die Folge. Bei starken Magnetstürmen kann es bis in mittlere geographische Breiten zu farbenprächtigen Polarlichtern kommen.
Zuletzt war die Sonne in den Jahren 2000 bis 2003 besonders aktiv. Nach mehreren heftigen Ausbrüchen konnten damals auch in Mitteleuropa wiederholt teils spektakuläre Polarlichterscheinungen beobachtet werden. Aber auch in den folgenden Jahren gab es noch vereinzelt stärkere Plasmaeruptionen, danach trat die Sonne in ein ausgeprägtes Aktivitätsminimum ein, das erst in den letzten Monaten langsam zu Ende ging. Spektakuläre Polarlichterscheinungen waren deshalb in den vergangenen Jahren ausschließlich in polaren Breiten zu sehen
Es bleibt abzuwarten, ob die Teilchenwolke der Eruption vom Dienstag tatsächlich auf die Erde treffen und ob sie stark genug sein wird, um einen geomagnetischen Sturm auszulösen. Geschieht dies, können die Veränderungen im Erdmagnetfeld sehr plötzlich eintreten, denn die Schockwelle solcher Explosionen schlagen wie eine gewaltige Sturmfront ins Magnetfeld ein. Dabei haben die elektrisch geladenen Teilchen häufig immer noch Geschwindigkeiten von mehreren Hundert Kilometer pro Sekunde!
Aber auch wenn die Teilchenwolke diesmal vorbeiziehen sollte werden die Chancen für brillante Polarlichtnächte wie zu Beginn des letzten Jahrzehnts in den kommenden Jahren immer besser. Denn die Aktivität der Sonne nimmt voraussichtlich noch bis zum Jahr 2013 immer mehr zu, wo sie das Maximum ihres derzeitigen Aktivitätszyklus erreichen wird. Die elektromagnetischen Stürme starker Ausbrüche können dann durchaus auch zu Störungen elektronischer Anlagen auf der Erde und im erdnahen Orbit führen, katastrophal sind ihre Auswirkungen jedoch nicht
http://www.wetteronline.de/wotexte/redaktion/...ge-Sonneneruption.htm
