daran, wie es in Island, Griechenland oder Spanien gelaufen ist.
Alte Regierungen fahren den Karren in den Dreck und werden abgewählt.
Die Nachfolger müssen dann den Scheiß ausbaden und bekommen die Waatsche dafür.
Meiner Meinung nach ist es richtig die Lehrerstellen abzubauen, weil die Lehrerstellen schlichtweg nicht mehr den Anforderungen entsprechen bzw. teils viel zu teuer sind.
Schaut man mal in die neuen Bundesländer, so gibt es immer weniger verbeamtete Lehrerstellen und Neueinstellungen werden prinzipiell nocht mehr verbeamtet.
Dementsprechend sind auch die Bezüge der Lehrer teils deutlich gesunken und als Berufsschullehrer fängt man da schnell mal mit einem Bruttoverdienst von 2500€ an, wohl für BW-Verhältnisse sicherlich undenkbar, da wird wohl selbst der Nettoverdienst über den 2500€ liegen (vermute ich mal).
Meiner Meinung nach wäre es von Vorteil, wenn man versucht die Lehrerschaft anderweitig zu unterstützen, z.B. durch unterstützende Lehrkräfte, welche eben kein Studium benötigen und somit auch für geringere Bezüge eingestellt werden können. U.a. könnte man eng mit Betrieben und Unternehmen sowie Forschung zusammenarbeiten und praxisnahe erfahrene Facharbeiter oder Ingenieure einbeziehen, die vielleicht ein mal die Woche für wenige Stunden den Untericht unterstützen und praxisnahe Projekte inintiieren.
U.a. fehlt dem Unterricht oft der Praxisbezug und als Schüler fragt man sich öfter warum man z.B. Differenzialgleichungen muss lösen oder einen Aufsatz schreiben können.
So hätte ich es als Schüler weitaus spannender gefunden über das Thema Computer oder Weltall einen Aufsatz schreiben zu können als über langweile literarische Themen.
Bildung sollte zudem modular aufgebaut werden und standardisiert sowie flexibilisiert werden, wie es teils ja schon bei Studiengängen gemacht wird.
Und da knüpft wohl auch die Aussage Kretschmanns an, die Ressourcen effektiver zu nutzen.
Wiederum bin ich Realist genug um zu wissen, dass Kretschmann hier gegen Wände rennt, weil das System sowas einfach nicht hergibt und die Menschen nicht bereit für größere mutige Veränderungen sind.