Gibt es keine Atomstrom-Tarife?

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hedera: Gibt es keine Atomstrom-Tarife?
44
17.12.07 17:06
#1
Ich habe die letzte Stunde mit Online-Tarifrechnern und Tarifauswahlseiten von Stromkonzernen verbracht und fand immer nur die Auswahl zwischen Normalstrom (Mix aus Fossil, Atom und Öko) und Ökostrom. Warum ist es den letzten verbliebenen klar denkenden Menschen abseits der Öko-Hysterie nicht gestattet mit der Wahl eines reinen Atomstrom-Tarifes für die einzig sinnvolle Sache einzutreten?
Die Ökokomponente will ich rausgeworfen haben, gegen einen Preisnachlass.

Tja, gibt's leider nicht - hatte eine ähnliche Anfrage mal an meinen Stromanbieter geschickt.

Werde es noch mal tun, sollte jeder tun - sonst kommen die noch auf den Gedanken, die Mehrheit der Bevölkerung wäre komplett verblödet.

Noch besser wäre es, wenn man zusätzlich die Klimaablasskomponente bei Kohlestrom, die EEG-Komponente und die Ökosteuerkomponente rauswerfen könnte.

Dann wäre Strom auf einmal ganz billig und kein Politiker müsste mehr heuchelnd und sich echauffierend die bösen Konzerne anprangern ;-)))
Der Klügere gibt nach... dann wird allerdings nur getan was der Dümmere will... ob das so erstrebenswert ist?
soulsurfer: hat wohl keiner damit gerechnet, dass
4
17.12.07 18:00
#2

es doch noch solche ... gibt, oder zumindest zu wenige ;-)


Atomstrom ist derzeit halt ein unausweichliches Übel, aber mehr auch
nicht - die Zukunft ist leider nicht Heute sonder Morgen

Dope4you: Wieso, er hat doch recht
11
17.12.07 18:10
#3
Man kann doch sonst auch wählen, egal ob beim Obst/Fleisch/Gemüse oder bei anderen Sachen. Die Alternative günstigen Atomstrom zu beziehen würde mir auch gefallen, ob jetzt das Land mit Windrädern zugepflastert wird und die Dinger unrentabel sind und mit zig. Euro subvensioniert werden müssen, oder NEUE Kohlekraftwerke gebaut werden und damit auch der Umwelt kein gefallen getan wird ist doch eine logische Alternative günstigen Strom bei bestehenden Atomkraftwerken zu beziehen. Besonders da wir unsere sicheren Atomkraftwerke schließen und gleichzeitig in Osteuropa aus unsicheren Meilern Strom zugekauft wird.........

Gute Idee, sollte man direkt weiter verfolgen :)
lassmichrein: Der Atomstrom wird aus rein ideologischen Gründen
6
18.12.07 08:16
#4
diskriminiert und dämonisiert. :(
Hier sollte die Politik mal eingreifen um diese klaren Wettbewerbsnachteile und Diskriminierungen zu beseitigen, damit die wettbewerbsorientierten Stromkonzerne auf dem freien Strommarkt einen reinen Atomstromtarif anbieten können und dürfen.
Sonst wird ja auch wegen jedem Pillepallefurz sofort eine Antidiskriminierungskampagne gestartet und Wettbewerbsnachteile durch Regulierungs- und Quotenwut bewußt in Kauf genommen.
Die Nachfrage wäre extrem groß, wenn man erstmal die preistreibenden und hochsubventionierten Ökokomponenten komplett rausrechnet.
Die Ökokunden dürfen natürlich dann auch weiterhin ihren reinen Ökostrom beziehen. Dann allerdings zum wesentlich höheren aber dafür richtigen unverwässerten Marktpreis. ;)

blindfish: genau, lmr...
8
18.12.07 08:21
#5
und sobald ALLE kosten der atomstromgewinnung und -ENTSORGUNG da reingerechnet sind, dann schauen wir nochmal!

macht die augen auf! wir müssen (und können) weg von der atomkraft...
hedera: Arbeitet jemand bei einem Energieversorger?
2
18.12.07 12:36
#6
Der Klügere gibt nach... dann wird allerdings nur getan was der Dümmere will... ob das so erstrebenswert ist?
lassmichrein: Ach komm, blindfish...
4
18.12.07 23:07
#7
diese Kosten sind im Vergleich zum Ökowahnsinn nur verschwindend klein und minimal. Der Bergbau (Kohleverstromung) wird mit ca 6 mrd subventioniert,
Windräder und Solarstrom ca mit der gleichen Summe !

Wenn man ausländische Anbieter bei uns auf den Markt lassen würde wäre binnen kürzester Zeit der gesamte Ökomilliardensumpf trocken gelegt.
Das ist auch der Grund warum sich Linke und Grüne mit Händen und Füßen vor einem wirklich freien Markt und Wettbewerb zur Wehr setzen und ihn mit allen Mitteln bekämpfen werden, weil sonst ihre Öko- und Bioträume wie eine Seifenblase zerplatzen würden. ;)
mecano: ich hätte den gerne: billig, umweltneutral
2
18.12.07 23:24
#8
und was interessiert mich was in 1000 Jahren passiert, wenn ich Glück habe hab, werde ich 70-80 Jahre!
Wen in der Geschichte der Menscheit, hat jemals so gehandelt, dass wir was davon haben  !! nie einer

und warum sollten wir das jetzt tun ??

morgen fällt eine Komet auf die Erde, dann hat der ganze Atomverzicht überhaupt nichts gebracht!

Welche Eeltern kümmern sich jetzt schon um Uruururenkel ? keine  -  die bringen doch jetzt schon ihre Kinder um

we h rt sich jemand ?
johannah: Es gab vor gar nicht so langer Zeit die
4
18.12.07 23:33
#9
Möglichkeit Ökostrom gegen einen Preisaufschlag zu kaufen.

Ich habe mich allerdings von Anfang an gefraft, wie man in einer Stromleitung Biostrom vom konventionellen Strom trennen kann?

Offensichtlich war das aber möglich, weil etliche Verbraucher diese Angebote wahr genommen haben.

MfG/Johannah
johannah: Zur Subvention:
5
18.12.07 23:41
#10
Jeder Arbeitsplatz in der Alternativen Stromerzeugung wird derzeit mit ca. 135.000 €/Jahr subventioniert.

Mit anderen Worten; jeder neu geschaffene Arbeitsplatz in diesem Bereich kostet dem Steuerzahler / dem Stromverbraucher einen sehr dicken Batzen Geld. So gierig war noch nicht einmal die Steinkohle in der Glanzzeit ihrer Subventionitis.

MfG/Johannah
lassmichrein: Und von den Krankenkassenkosten für
3
19.12.07 09:19
#11
die Lungenkrebserkrankten aufgrund der Kohlekraftwerke (Arbeiter dort und im (Unter)tagebau) / Anwohner.... wollen wir erst garnicht reden....
Apfelbaumpf.: Und die ganzen Toten beim Kohleabbau
5
19.12.07 10:26
#12
...die Zahl der Toten/MWh liegt Größenordnungen über der von Atomstrom, sowohl in D als auch weltweit.

Grüße
Apfelbaumpflanzer
hedera: Ein intelligenter Mann sagte:
7
19.12.07 12:02
#13
"Künftige Generationen werden sich verwundert fragen, warum die Industrienationen Anfang des 21. Jahrhunderts wegen eines weltweiten durchschnittlichen Temperaturanstiegs von einigen zehntel Grad in hysterische Panik verfallen sind und warum sie aufgrund krasser Übertreibungen höchst ungewisser Computerprognosen, die in unglaubwürdigen Schlussfolgerungen zusammengefasst wurden, erwogen haben, das Rad des Industriezeitalters zurückzudrehen."
Der Klügere gibt nach... dann wird allerdings nur getan was der Dümmere will... ob das so erstrebenswert ist?
BarCode: Ich bin froh,
7
19.12.07 12:12
#14
dass Ariva Dummheit bindet. Der gesellschaftliche Schaden ist gering. Man stelle sich vor, solche Ideen, wie sie hier reihenweise aus reiner Selbstsucht oder Unwissen vorgeschlagen werden, würden in Politik und Wirtschaft realisiert. Deutschland wäre längst in der Steinzeit angekommen...
hedera: @BarCode....wie meinen?
3
19.12.07 12:16
#15
Dein Posting, ist bestimmt nicht so unverschämt wie es klingt!?
Der Klügere gibt nach... dann wird allerdings nur getan was der Dümmere will... ob das so erstrebenswert ist?
BarCode: Ich meine es so,
2
19.12.07 12:30
#16
wie es da steht. Textexegese ist Aufgabe des Lesers...
hedera: Etwas lang aber lesenswert!
7
19.12.07 12:33
#17
Über hundert Wissenschaftler haben dem UN-Generalsekretär folgenden Brief zukommen lassen:

http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164002

Entnommen bei achgut.com hier die deutsche Übersetzung:

12. Dezember 2007

Seine Exzellenz Ban Ki-Moon
Generalsekretär der Vereinten Nationen New York, NY
Vereinigte Staaten von Amerika

Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

die UN-Klimakonferenz führt die Welt in die grundsätzlich falsche Richtung.

Es ist nicht möglich, den Klimawandel zu stoppen oder das Ausmaß zu kontrollieren, inwieweit sich unser Planet erwärmt oder abkühlt. Klimawandel ist ein natürliches Phänomen, das die Menschheit in allen Zeiten betroffen hat. Archäologische Zeugnisse, mündliche oder schriftliche Überlieferungen bestätigen alle die dramatischen Herausforderungen, denen vergangene Gesellschaften durch unvorhergesehene Änderungen der Temperatur, Niederschläge, Winde oder anderer Klimavariablen ausgesetzt waren. Wir müssen deshalb die Völker mit der Fähigkeit ausstatten, die volle Bandbreite dieser natürlichen Phänomene auffangen zu können, indem wir wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand ermöglichen.

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) der UNO hat zunehmend alarmierende Feststellungen über die klimatischen Einflüsse des menschengemachten Kohlenstoffdioxids (CO2) getroffen, einem nicht-umweltschädlichen Gas, das lebensnotwendig für die Photosynthese ist. Obwohl wir die Hinweise verstehen, die zu deren Sichtweise geführt haben, dass CO2-Emissionen gefährlich seien, sind die Schlußfolgerungen des IPCC gänzlich unzureichend, um politische Entscheidungen zu treffen, die das künftige Wohlergehen deutlich vermindern werden. Insbesondere ist es nicht nachgewiesen, dass es möglich ist, das globale Klima durch Begrenzung des Ausstoßes anthropogener Treibhausgase signifikant zu ändern.

Da der Versuch die CO2-Emissionen drastisch zu vermindern die Entwicklung verlangsamen wird, bewirkt der gegenwärtige Ansatz einer CO2-Reduktion der UNO zunächst eher eine größere Belastung der Menschheit durch den künftigen Klimawandel als eine Milderung.

Die “Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger” sind unter Politikern und Nichtwissenschaftlern die am meisten gelesenen IPCC-Berichte und die Grundlage für die meisten Gesetzesvorlagen zum Klimawandel. Jedoch werden diese Zusammenfassungen durch ein relativ kleines Autorenteam zusammengestellt und die endgültigen Entwürfe Zeile für Zeile von Regierungsvertretern freigegeben. Der allergrößte Teil der IPCC–Mitarbeiter und Gutachter und die zehntausende anderer Wissenschaftler, die qualifiziert sind, diese Angelegenheiten zu kommentieren sind nicht in die Vorbereitung dieser Dokumente einbezogen. Diese Zusammenfassungen können deshalb nicht als Konsens der Experten angesehen werden.

Im Gegensatz zu den Aussagen der zusammenfassenden IPCC-Berichte:

- sind die kürzlichen Beobachtungen von Phänomenen wie Gletscherrückzug, Meeresspiegelanstieg und Wanderung temperaturempfindlicher Spezies kein Anzeichen für einen abnormen Klimawandel, da für keine dieser Veränderungen nachgewiesen wurde, dass sie außerhalb der bekannten Bandbreite natürlicher Variabilität liegen.

- fällt die von Satelliten während des 20. Jahrhunderts gemessene mittlere Erwärmungsrate von 0,1 – 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt, in den natürlichen Bereich von Erwärmung und Abkühlung in den letzten 10 000 Jahren.

- räumen führende Wissenschaftler einschließlich einige ehemalige IPCC-Verantwortliche ein, dass die heutigen Computermodelle das Klima nicht voraussagen können. In Übereinstimmung damit und ungeachtet der Computervorhersagen eines Temperaturanstiegs gab es seit 1998 keine globale Nettoerwärmung. Die Tatsache, dass das gegenwärtige Temperaturplateau einer späten Wärmeperiode im 20. Jahrhundert folgt ist in Übereinstimmung mit einem aktuell fortlaufenden natürlichen Zyklus über Jahrzehnte und Jahrtausende.

Neue bedeutende, begutachtete Untersuchungen ließen eher noch mehr Zweifel an der Hypothese der gefährlichen menschengemachten Globalen Erwärmung aufkommen, was in völligem Widerspruch zu der oft wiederholten Feststellung steht, dass die Wissenschaft zum Klimawandel einen erfolgreichen abschließenden Stand erreicht hat. Da aber die IPCC-Arbeitsgruppen im Allgemeinen angewiesen wurden, nur die veröffentlichten Arbeiten bis zum Mai 2005 zu berücksichtigen, sind diese wichtigen Erkenntnisse nicht in ihren Zusammenfassungen enthalten, d.h. die IPCC-Zustandsberichte sind im Wesentlichen schon veraltet.

Die UNO-Klimakonferenz in Bali wurde organisiert, um für die Welt erhebliche CO2-Einschränkungen festzulegen ohne Rücksicht auf das offensichtliche Scheitern des Kyoto-Protokolls, den chaotischen Zustand des europäischen CO2-Handelsmarktes und die Ineffektivität anderer kostenintensiver Initiativen zur Drosselung der Treibhausgasemissionen. Ausgewogene Kosten/Nutzen-Analysen zeigen keine Notwendigkeit weltweit Maßregeln zur Verhinderung des Energieverbrauchs einzuführen, um die CO2-Emissionen einzuschränken. Weiterhin ist es unvernünftig das Nachhaltigkeitsprinzip anzuwenden, da viele Wissenschaftler klimatische Erwärmung und Abkühlung als realistische Möglichkeiten einer mittelfristigen Zukunft erkennen.

Die gegenwärtige Zielrichtung der UNO, den Klimawandel zu bekämpfen, wie im Entwicklungsprogramm der UNO vom 27. November „Human Development Report“ erläutert, lenkt die Regierungen von der Anpassung an die unvermeidlichen natürlichen Klimaänderungen ab, wie sie auch immer aussehen werden. Nationale und internationale Bemühungen für solche Veränderungen sind notwendig, um den gefährdetsten Bürgern zu helfen, sich an die kommenden Bedingungen anzupassen. Versuche den globalen Klimawandel zu verhindern sind aussichtslos und stellen eine tragische Verschwendung von Ressourcen dar, die besser für die tatsächlichen und dringlichen Probleme der Menschheit verwendet würden.

Hochachtungsvoll

Liste der Unterzeichner im Anhang (http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164004)

Kopie: Staatsoberhäupter der Länder der unterzeichnenden Personen
Der Klügere gibt nach... dann wird allerdings nur getan was der Dümmere will... ob das so erstrebenswert ist?
BarCode: Und?
6
19.12.07 12:46
#18
Wer sagt dir, dass sie Recht haben? Wenn diejenigen, die den Klimawandel als menschengemacht ansehen - ebenfalls alle kluge Leute - nicht in der Lage sind, etwas vorauszusehen, warum sind dann die Unterzeichner dazu in der Lage?

Außerdem vergessen sie etwas Wichtiges: Klimawandel hin oder her - der Ressourcenverbrauch durch Verbrennung fossiler Energien muss eh reduziert werden, da auf mittlere Sicht zu teuer wegen Verknappung. Alternativen sind eh nötig. Ob man das unter dem womöglich "falschen" Motto "Klimawandel verhindern" beschleunigt oder unter dem Aspekt "wir brauchen andere Energiequellen für die Zukunft" ist doch egal, wenn das Ergebnis richtig ist.

Aber in einem haben sie recht: Egal wer von den beiden Gruppen recht hat, der Klimawandel vollzieht sich. Und man sollte sich mehr mit der vorsorge für die Folgen beschäftigen.

BarCode: Ich bin für den reinen Atom-Tarif
8
19.12.07 13:39
#19
unter der Voraussetzung, dass folgende eingesetzte öffentliche Mittel und Subventionen der Kernkraft auf den Preis draufgerechnet werden (bei den alternativen Energien werden fast alle Kosten eingepreist, da nicht durch öffentliche Mittel, sondern den Einspeise-Preis subventioniert):

Bau von Forschungsreaktoren  ca. 20 Mrd. €

Öffentlicher Finanzierungsanteil an gescheiterten Projekten („Schneller Brüter“ Kalkar, WAA Wackersdorf, THTR Hamm-Uentrop, AKW Mülheim-Kärlich)  ca. 9. Mrd. €

Castor-Transporte ca. 3 Mrd. €

Staatliche Mittel für den Abbau von Atomanlagen in Deutschland (Auswahl):

Sanierung Urantagebaugebiet Wismut  6,6 Mrd. €

Stilllegung und Rückbau von Atomanlagen  2,5 Mrd. €

Abriss Versuchsreaktor Jülich  0,5 Mrd. €

Betrieb und Stilllegung Atommülllager Morsleben  1,2 Mrd. €

Alle hier aufgeführten Summen sind nur die eingesetzten öffentlichen Mittel.

Für die Entwicklung und Subvention der Kernkraft wurden seit 1950 insgesamt weltweit ca. 1000 Mrd. US$ an staatlichen Mitteln verpulvert...

Zahlen ergoogelt. Diverse Quellen. Wen es interessiert: Selber googlen macht schlau.



kiiwii: nö, Wismut abba nich
5
19.12.07 13:44
#20
...Uranabbau für russische Bomben... tststs


(und btw: was is mit die Kohlesubventionen...??)
MfG
kiiwiipedia

...nochmal ein Würstchen ?
johannah: zu #19: "bei den alternativen Energien werden
7
20.12.07 21:02
#21
fast alle Kosten eingepreist, da nicht durch öffentliche Mittel, sondern den Einspeise-Preis subventioniert)"

Das ist eine Milchmädchenrechnung. Dem Bürger ist es letztendlich wurscht, ob er über den Umweg der Subvention zahlen muß, oder direkt, auf Grund der falschen Energiepolitik. Der gewaltige Unterschid liegt jedoch darin, daß ihn die Energiepolitik früher wesentlich weniger gekostet hat, als sie es heute tut.

Die Investition in die Forschungsreaktoren hätte sich mehrfach gelohnt, wenn wir nicht auf die Idee gekommen wären auszusteigen. Immerhin war diese (unsere) Technologie noch vor 10-15 Jahren weltweit Maßstabgebend. Heute bauen die Chinesen, nach unseren Blaupasen, die modernsten AKW.

Warum sind die Castor-Transporte eigenlich so teuer? Doch nur deswegen, weil alle Paar Meter ein Polizist stehen muß um diese Transporte vor den ideologischen Kamikaze´s zu schützen.

Viele Reaktoren und Lagerstätten hätten gar nicht abgebaut, sondern modernisiert werden sollen. Dann wären auch die Kosten des Abbaus wesentlich geringer ausgefallen.

Wismut? Das ist lachhaft.

Für die Entwicklung und Sobventionen der Eisenbahnen wurden im 19. Jahrhunder, und für das Automibil im 20. Jahrhundert um Faktoren höhere Kosten aufgewendet. Waren denn diese Ausgaben auch falsch? Aus der Sicht der Pferdekutscher waren sie es definitiv!

Die Franzosen sind uns in nicht vielen technischen Bereichen voraus. In Bezug auf die Nutzung der Kernenergie allerdings sehr weit. Deswegen produzieren sie heute wesentlich weniger CO2 und haben deutlich niedrigere Stromkosten als wir.

Das alles wurde übrigens nicht ergooglet.

MfG/Johannah



Energie: ich finde Leute die näher als 10 km
6
20.12.07 21:11
#22
an so nem  Atomkraftwerk wohnen sollten den Strom umsonst kriegen.

johannah: Vor etlichen Jahren habe ich in der Nähe eines
3
20.12.07 21:26
#23
Braunkohlekraftwerkes gewohnt (nicht in der DDR). Ich wäre damals sofort dafür gewesen, dieses Kraftwerk gegen ein AKW einzutauschen.

Ich habe aber auch damals schon gewußt, das die überwiegend meisten Todesfälle im eigenen Haushalt zu beklagen sind. Deswegen habe ich mich, zumindest damals, strikt dagegen geweigert ein Kind in die Welt zu setzen. Ich wollte das Neugeborene auf keinen Fall den unkalkullierbaren Gefahren des Haushaltes aussetzen.

MfG/Johannah

 
Dautenbach: "strikt dagegen geweigert"
5
20.12.07 21:30
#24
was ist das denn?

und

"den unkalkullierbaren Gefahren des Haushaltes"
Harz IV oder was...

Bin doch zu blöd für dieses Board.
quantas: ich bin für Atomenergie!
8
20.12.07 21:39
#25

Weil sie sauber und kalkulierbar ist.

MfG

quantas

I be de Schacher Seppeli im ganze Land bekannt.
Be früener s'flottischt Bürschtli gsi, jetzt bin i e Vagant,
Bi z'friede wenni z'Nacht im Stroh,am Tag mis Schnäpsli ha...
johannah: @Dautenbach, was bist du denn für ein Knilch?
2
20.12.07 21:41
#26
Machst du hier etwa auf Korrekturlesen?

Ich habe mal gehört, daß so mancher Hartz IV-ler intelligenter sein soll als als einer, der ein Brotlose-Kunst-Diplom in der Tasche hat (oder habe ich das etwa im TV bei Jauch gesehen?).

Ich grüße dich.
Du Intelligenzbestie
Dautenbach: Der Knilch
2
20.12.07 21:44
#27
hat den Sinn nicht verstanden.

Für das Korrekturlesen sind hier andere zuständig.

Entschuldige, dass ich Deine Ehre verletzt habe.

Gruß und Kuss
gruenelinie: #1 Ökostrom ist Atomstrom. ;o)
4
20.12.07 23:15
#29
johannah: Ich bin für Atomenergie,
3
20.12.07 23:17
#30
weil sie CO2 frei ist (zumindest in Relation zu allen möglichen alternativen Energieträgern), weil sie billig und jederzeit verfügbar ist (zumindest in FR) und, was eigentlich das wichtigste ist, die Brennstoffe aus Gegenden stammen, deren Politiker uns den Hahn nicht nach Gusto abdrehen können/werden/wollen.

MfG/Johannah

 
johannah: CO2 neutrale Methoden zur Energiegewinnung
 
20.12.07 23:45
#31
(abgesehen von der AKW) gibt es (noch) nicht.

Als einziger Kandidat dafür bietet sich die Wasserkraft an. In DE ist sie aber nicht realisierbar weil dazu das Potential fehlt, und der Ausbau des vorhandenen Potentials aus Ökologischen Gründen verhindert wird (anderswo sind/waren allerdings z.B. Idaipu/Dreischluchtendamm machbar).

Fossile Kraftwerke, die das erzeugte CO2 in den Untergrund pumpen, wären ein weiterer Kandidat. Wer will aber auf einer CO2 Blase sitzen? Bürgerinitiativen dagegen sind jetzt schon vorprogrammiert.

Off Shore Windkraftanlagen werden selbst von den Windkraftbauern als unwirtschaftlich eingestuft.

Welche Alternativen haben wir überhaupt?

MfG/Johannah
Knappschafts.: #5 Hallo blindfish,
5
21.12.07 09:42
#32
so schnell kommen wir zum Thema Subventionen. Beim Atomstrom war es wohl der Staat und damit alle Steuerzahler die diese Subventionen getragen haben und bei den erneuerbaren Energie zahlt nur noch der Endverbaucher die Subventionen über seine Stromrechnung!


Und Gegener irgendeiner Stromgewinnung sehe ich auch überall. Die neben dem Biokomposthaufen leben sind gegen diese Form der Stromgewinnung, genauso derjenigen der neben dem Windrad lebt und bei Atomstrom ist es auch nicht viel anders. Und wenn ich jetzt so lese wie die Menschen sich gegen die neue Kohlkekraftwerke zur wehr setzen die diese Dinger vor die Nase gesetzt bekommen dann kommt man zwangläufig zum Schluss eigentlich wollen die Deutschen keinerlei Risiken mehr eingehen weil ja jeden Tag einem der Himmel auf den Kopf fällt und man ist sowie gegen alles.

Deutschland steckt zur Zeit in einem sehr großen Dilemma das die Politik verschuldet hat, man macht auf Umweltschutz und baut hinten dem Rücken der Wähler neue Kohle- und Braunkohlekraftwerke und wundert sich wenn man von der EU wegem dsem CO2 so richtig abgewatscht wird wie es der Bayer so schön sagt.

Und überall wo in den Energiegremien nicht mehr die Forscher und Ingenieure sitzen und das sagen haben sondern nur noch die Parteisoldatenn egal welcher farbe herrscht in meinen Augen der pure Polulismus, weil man sein Pöstchen im Aufsichtsrat und seinen lukrative Nebenbeschäftigung rechtfertigen muss.

Glaubst Du wirklich das es noch einen einzigen Politiker in Deutschland gibt, egal welchen couleur, der es blickt oder noch ehrlich meint?

In kürzen werden wir in Deutschland hungern müssen oder für überteuerte Preise was zum Essen bekommen, weil das nachwachsende Produkt nicht mehr für den hunger da ist, sondern nur noch für ein paar neue Energiefürsten.


Bali war in meinen Augen ein Treffen der Umweltsäue und genauso haben sich alle dort verhalten. Oder ist dort auch nur einer einziger mit den Rad, zu Fuss und mit Segelschiff angereist?

Was ist zutun?: Man muss weiter mehr Forschung betreiben die nicht politisch gesteuert ist und damit wertefrei ist, aber das wird dann in Zukunft wieder zu einer Energieart führen die wieder mit Risiken verbunden ist und man wird wieder dagegen sein.



Fazit: Ist es nicht geil wenn wir in Zukunft immer mehr Menschen auf dieser Welt verhungern lassen damit noch ein paar Auserwählte von grüner Kinetik sprechen dürfen. In Zunft fährt das Mobil nicht mit PS oder KW, nein sondern nach den Brennwert der Menschen die verheizt wurden.
MfG

Knappschafftskassenvampir
blindfish: @knappschaftskassen...
4
21.12.07 09:59
#33
ja, ich stimme dir in vielen punkte schon zu - insbesondere sehe ich ebenfalls keinen politiker, der es ehrlich meint... meine position ist:

1. atomkraft hat ein geringes risiko - aber WENN was passiert, wird es umso schlimmer sein... denn fehler werden immer passieren! dann ist europa, und wer weiß was noch, verseucht... wenn mal ein windrad (ich bin kein freund von windenergie, und wenn nur homöopathisch) umfällt, sind die auswirkungen marginal... egal, wie klein das risiko der atomkraft auch sein mag - es ist zu hoch gemessen an den möglichen folgen... und mir fällt bei KEINER anderen energie ein ähnlich gravierendes risiko ein...
2. wenn die steuerzahler die atomkraft aufgebaut haben - warum werden die gewinne daraus dann nicht jetzt für die erforschung der neuen energiequellen verwendet!? das volk wurde enteignet, die gewinne streichen einige wenige ein, und das volk wird jetzt wieder enteignet... pervers...
3. die atomkraft ist ersetzbar! und unabhängig von jeder klima- oder sonstwas- diskussion brauchen wir auf absehbare zeit andere energiequellen! denn die aktuellen sind endlich...
4. mit dem biosprit stimme ich dir zu...
5. ich stimme dir zu: die menschen werden vorne und hinten nur noch ausgebeutet! und zwar egal, wie man es dreht und wendet - ein pro-argument für die atomkraft ist es jedenfalls nicht...

gruss :-)
Depothalbiere.: frohe weihnachten !
 
21.12.07 10:10
#34
mix it, baby!

akw sind keinesfalls co2-neutral.

wieviele zigtausend tonnen entstehen wohl bei deren errichtung?

Knappschafts.: Depothalbierer ,
3
21.12.07 10:23
#35
es gibt keine einzige Energiegewinnung die CO2 frei ist egal was wir machen.
MfG

Knappschafftskassenvampir
Knappschafts.: 19 Für russische Atombomben und deren
5
21.12.07 10:35
#36
Folgeskosten in Wismut soll mal Putin und die Linkspartei mit Lafontaine und Gysi  aufkommen!





Was wenige wissen, die DDR gehörte nach den USA und Kanada zu den bedeutendsten Uranproduzenten der Welt. Grund für die Uranförderung in Erzgebirge, Thüringen und Vogtland war das atomare Wettrüsten. Nach dem der geheime Wettlauf um die Atombombe von den USA gewonnen war und die Amerikaner damit die militärische Welt-Vormachtstellung hatte, setzte die Sowjetunion alles daran, den Vorsprung wieder wettzumachen. Unter der Aufsicht von Lawrenti Berija wurde 1945 ein Sonderkomitee für Atomfragen gegründet.  
 
Uran für die Bombe
Größtes Problem für die Sowjetunion war der Mangel an Uranerz. Damit gerieten die Uranminen in Böhmen und dem angrenzenden Sachsen ins Blickfeld. Gemäß der Aushandlung der Besatzungszonen im Herbst 1944 zogen die Amerikaner sich Ende Juni 1945 aus dem besetzten Erzgebirge sowie Thüringen und Böhmen zurück. Sie waren der Überzeugung, dort keine Uranerz finden zu können. Vieles spricht dafür, dass auch die Sowjets nichts dergleichen vermuteten, konzentrierten sie sich doch zunächst auf die Uranförderung im tschechischen Jáchymov. Bereits am 23. November 1945 wurden Verträge unterzeichnet, womit sich die Tschechen verpflichteten 90 Prozent der Uranerze an die Sowjetunion zu verkaufen.
 
AG Wismut – größtes Reparationsunternehmen des 20. Jahrhunderts

1946 begann eine Einheit des sowjetischen Geheimdienstes mit dem Abbau von Uran im Erzgebirge. In der Anfangsphase trug die Organisation des Uranbergbaus Züge des sowjetischen Straflagersystems (Gulag) – so waren die meisten der Belegschaft zwangsverpflichtete. Viele von ihnen flüchteten und schließlich gab es massive Gewerkschaftsproteste und um 1948 herum wechselte man die Strategie und lockte nun mit Prämien und überdurchschnittlicher Lebensmittelversorgung. Vor allem für Vertriebene und Heimkehrer bot sich hier eine schnelle Gelegenheit der beruflichen und sozialen Integration in die SBZ/DDR. Der Preis dafür war allerdings hoch, denn wer zwischen 1946 und 1955 zum Uranabbau kam, wurde über Strahlenrisiken nicht informiert. Auch waren Massenunfälle in den frühen Jahren Alltag, zudem wurde lange an gesundheitsschädigenden Produktionspraktiken wie dem Trockenbohren (führt mit der hohen Staubentwicklung zur Staublunge und Krebs) festgehalten. Als man es Mitte der 50er Jahre verbot, war es für viele Bergleute zu spät.

Am 10. Mai 1947 kam es zur Bildung der Aktiengesellschaft (AG) Wismut, wobei der Name „Wismut“ ein Tarnname für den Uranabbau war. Die Wismut AG war das größte Reparationsunternehmen des 20. Jahrhunderts. Bis Ende 1953 befand es sich komplett in sowjetischer Hand. Unumschränkter Herrscher der Wismut AG war der NKWD-General Mitrofanowitsch Malzew, der sich vor allem mit hohen Produktionsraten brüsten wollte. Zwischen 1947 und 1950 lag der von der AG Wismut geförderte Anteil am gesamten Uranaufkommen der Sowjetunion bei 70 bis 75 Prozent.
 
Drittgrößter Uranproduzent DDR mit dem „Staat im Staate“
Schnell entwickelte die Wismut AG sich zum größten Industrialisierungsprojekt ganz Deutschlands. Ende der 40er Jahre waren mehr als 200.000 Menschen im Uranbergbau beschäftigt. Langsam zog die Sowjetunion sich zurück. Im Jahr 1954 wurde die Sowjetisch-deutsche Aktiengesellschaft SDAG Wismut gegründet. Das Unternehmen selber entwickelte sich zu einer Art „Riesenkombinat“: Es gab zahlreiche Betriebe für Bergwerksanlagen, für technische Ausrüstungen, Bergarbeiterkleidung bis hin zu Wohnungsbaubetrieben. Dazu kam eine wismuteigene Polizei, eine eigene Gerichtsbarkeit, Handelsorganisation, ein Feriendienst, soziale Einrichtungen und die Wismut Sozialversicherungskasse (seit 1948) . Kein Wunder also, dass die Wismut Ag vom Volksmund auch „Staat im Staate“ genannt wurde. Wirtschaftlich und betrieblich gesehen. gelten die 60er Jahre als die besten. Am 7. Dezember 1962 wurde zwischen der Sowjetunion und der DDR ein neues Abkommen geschlossen, das bis 1991 in Kraft blieb. Die DDR konnte mehr Einfluss nehmen und verbesserte die technische Ausstattung sowie den Gesundheits- und Strahlenschutz. Die DDR wurde zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt.
 
Die Sanierung durch die Wismut GmbH
Das schnelle Tempo, mit dem sich der Uranbergbau entwickelte, brachte auch eine der größten Umwälzungen für die Region mit sich. Landschaften, Dörfer, Stadtteile wurden dem Bergbau geopfert, der allerdings den Familien einen gewissen Wohlstand brachte. Für die Beseitigung der Abraumhalden wiederum fehlten Zeit und Geld. Ideologisch war der Uranabbau so gut wie nicht antastbar, galt er doch als Beitrag für den Frieden, bzw. Beitrag zur Verteidigung. Erst nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl überdachte die Sowjetunion ihre Atompolitik neu und wollte die Förderung zurückfahren, was natürlich den Interessen der DDR widersprach, die die Beschäftigung aufrechterhalten musste.

Nach der Wende wurde die SDAG Wismut umgewandelt in die Wismut Gmbh, die für die Sanierung der Halden und Minen verantwortlich ist. Die Sowjetunion gab 1991 ihren 50-prozentigen Anteil an der Wismut per Staatsvertrag ab und wurde von den Kosten der Sanierung freigestellt. Bei einem Sanierungszeitraum von 10 - 15 Jahren wurden die Sanierungs-Kosten mit über 10 Milliarden DM veranschlagt. Dabei standen 1500 km² Bodenflächen im Verdacht der Verstrahlung, galten als radioaktiv verseucht und durch Schwermetalle vergiftet.
 
http://www.mdr.de/nah_dran/1365020-hintergrund-1362545.html
MfG

Knappschafftskassenvampir
NoTax: @johannah, DIR würde ich auch kein Neugeborenes
4
22.12.07 14:25
#37
anvertrauen, DU würdest es glatt verstrahlen lassen.
Asteroid: Das ganze Leben ist unsicher
5
22.12.07 15:12
#38
es führt immer zum Tod
kernkraft.jpg
blindfish: @asteroid... @johannah
4
22.12.07 17:30
#39
@johanna
die atomkraft ist keineswegs CO2-neutral, wenn man alles mitberechnet... solarstrom wäre dies aber schon - jedenfalls dann, wenn zur herstellung von solarmodulen ebenfalls solarstrom eingesetzt wird...

@asteroid
müsste das nicht heißen: das ganze leben ist SICHER - es führt immer zum tod!? ;-) aber zum thema nochmal: ein fehler bei wind oder solar ist lokal begrenzt - bei der atomkraft nunmal nicht... und ich gehe jede wette ein: irgendwann passiert ein gravierender fehler...
lehna: Stülp eine Käseglocke...
8
22.12.07 17:47
#40
über ein Kohlekraftwerk und 1 Stunde später sind alle Menschen innerhalb tot, das ist Fakt, beim Kernkraftwerk ist das zumindest net der Fall.
Nach uns die Sintflut, die lässige globale Verteilung von CO2 wird den Homo Sapiens vielleicht irgendwann ausrotten, denn wir geben sowieso eher keine Ruhe bis alle fossilen Rohstoffe in die Atmosphäre gedonnert worden sind.
Quo Vadis???






Asteroid: @blindfisch ich schlage dich zum Nobelpreis vor
3
22.12.07 17:58
#41
@
CO2-neutral, wenn man alles mitberechnet... solarstrom wäre dies aber schon - jedenfalls dann, wenn zur herstellung von solarmodulen ebenfalls solarstrom eingesetzt wird.

sauber also ein "Perpetuum Mobile"

http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_Mobile

as
blindfish: @asteroid...
2
23.12.07 02:37
#42
das ist keineswegs ein perpetuum mobile! scheinbar hast du die definition nachgelesen - aber nicht verstanden... denn natürlich führst du bei der produktion energie zu! dass eine solarzelle inzwischen in der lage ist, mehr (neue) energie aus sonnenlicht zu erzeugen, als bei ihr für die produktion eingesetzt wurden, ist eine ganz andere frage...
hedera: Auweia! Energie-Ausschreibung nicht gemacht!
4
30.12.07 17:10
#43
Ab 422 000.--€ von den Kommunen EU-weite Energieausschreibungen, seit 1999, gemacht werden MÜSSEN. Das ist Gesetz. Siehe 2, Abs. 1. http://www.gesetze-im-internet.de/vgv_2001/__2.html

Die Sache ist heiss. Den nur Berlin hat diese gesetzlichen Ausschreibungen gemacht. Weil die kurz vor dem Konkurs standen. Alle anderen haben dann einen Erklärungsnotstand, gegenüber den Wählern. Runter bis zu einem jeden Gemeindebürgermeister.
Ich krieg das nicht in die BILD & Co. Zum einen die Wirtschaftsmacht der grossen Energiekonzerne. Zum anderen haben die Politiker seit sieben Jahren ihre Arbeit nicht gemacht. Und damit ein grossses Problem. Von Norddeutschland bis nach Bayern.
Da geht keine Zeitung mehr dran. Die Sache ist heiss.
Der Energieskandal des Jahrzehnts. Oder: Faule Energiepolitiker.

Es wurde jetzt Dienstaufsichtbeschwerde(per Gerichtsvollzieherzustellung) gegen den Münchner Oberbürgermeister Ude gestellt.
Den München hat 50% Anteil an der Erdgas Suedbayern (ESB), GmbH. E.on Ruhrgas auch 50%. Beide machen damit gute Gewinne. Auf Kosten des Verbrauchers.

Wir brauchen Hilfe
Die Sache muss Bekannt gemacht werden.
Durch die vier Energiemonopole steigen die Energiepreise sonst noch weiter hoch.
Signaturen sind überflüssig, wer dies liest langweilt sich und hat viel zu viel Zeit!

http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY
Knappschafts.: #43 Das ist die bequemlichkeit der Politik,
8
31.12.07 11:00
#44
das voll die Masse und der Wäler ist nur lästig wenn man auf den gehaltslisten der Konzerne steht da genügt es wenn man ein oder zwei Ansprechpartner hat. Solche Politiker sind auch an die überhöhten Managergehälter schuld und an der Ausplünderung der Bürger weil sie gegen Geld alle Interessen des Bürger verkaufen dabei werden sie vom Volk bezahlt und mit Luxusrenten überschüttet.

Es ist an der Zeit ein totales Nebentätigkeitsverbot an alle Politiker vom Bundestag, über die Lantag bis hinuter in die Gemeideräte zu erlassen und selbst nach Ende des Mandat dürfen Politiker in den darauffolgende 2 Jahren nicht zu ihre Kontaktpersonen wechseln. Schröder hat gezeigt was es bedeutet wenn der Bundeskanzler eines Landes ein gekauftes Schwein des Kremel ist!
MfG

Knappschaftskassenvampir
Energie: sorry den hatte ich zu früh gegeben:-)
2
31.12.07 22:56
#45
hedera: Frage zu E.O.N. Werbespot.......
6
01.01.08 12:48
#46
Kann mir mal bitte jemand erklären, wie man Gezeitenkraftwerke auf dem Meeresboden installiert?
Das wird in diesem Reklamespot ständig behauptet, damit keiner denkt, EON ist nicht umweltfreundlich und setzt sich nur fuer AKW´s ein.
Nein, sie wollen auch Turbinen auf dem Meeresboden installieren.
Dass das für ein Gezeitenkraftwerk keinen Sinn macht, ist dabei wohl völlig egal. Sind die Bürger so blöd und glauben alles.
Signaturen sind überflüssig, wer dies liest langweilt sich und hat viel zu viel Zeit!

http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY
Knappschafts.: Hallo hedera,
4
01.01.08 13:03
#47
es läuft nicht so gut wie uns die gierigen Energiemanager verkaufen wollen. Es geht hier nur darum sich die Taschen vollzustopfen, die Leute zu Blenden und eigene und überhöhte Managergehälter zu rechtfertigen!



Die Wirklichkeit sie nachfogenden Daten das Missprodukt der EU auf den Azoren ist noch nicht mal dabei erwähnt.

Ein weiteres Gezeitenkraftwerk mit allerdings nur 20 MW befindet sich in Annapolis Royal an einer Nebenbucht der Bay of Fundy in Nova Scotia, Kanada. Es wurde 1984 errichtet und dient in erster Linie der Forschung und Entwicklung. Es arbeitet im Ein-Richtungs-Betrieb und nutzt nur den Ebbstrom.

Seit längerem wird an der Bay of Fundy auch ein großes Gezeitenkraftwerk von 5.000 MW Leistung geplant, aufgrund der hohen Investitionen wurde es aber bisher nicht realisiert. Daneben bestehen auch Bedenken über die Auswirkungen eines derartigen Projektes; neben ökologischen Folgen (die Bay of Fundy ist ein wichtiges Fischereigebiet) wird auch befürchtet, dass der Gezeitenhub an der Gegenseite der Bucht durch einen Kraftwerksdamm verändert würde und dadurch Städte wie Boston überflutet werden könnten. Weitere kleinere Gezeitenkraftwerke gibt es in Russland bei Murmansk mit 0,4 MW und in China. Das größte chinesische Gezeitenkraftwerk befindet sich bei Jiangxia in der Provinz Zhejiang. Es wurde 1986 fertiggestellt und hat 10 MW Leistung. Das größte Gezeitenkraftwerk mit 10 Turbinen zu je 26 MW (gesamt 260 MW) wird zur Zeit in Sihwa Südkorea, südlich von Seoul, gebaut.
Knappschafts.: Die große Lüge!
6
01.01.08 13:31
#48

 

Hier werden an groß KW Leistungen verkauft, aber die Umweltverbände sind zu feige zu erklären wieviel Strom in KW/h erzeugt wurde, wieviel Lagerschäden es gabe und was alles so verrottet ist in lauf der Zeit.  Hier werden dreckige Lüger und Blender aus  der Universtität auf kosten der Steuerzahler durchgefüttert. Lügenbericht erstellt und Bilanzen manipuliert. Arbeiter vor Ort werden durch Erpessungen und durch durch Arbeitsplatzverlust gefügig gemacht und dürfen die Wahrheit nicht verbreiten.  Die Europäische Union verschweigen mit der Uni Leipzig das wahre Ausmaß des versagen auf  dem -OWC  der Azoren-Insel Pico vom Instituto Superior Técnico Lissabon betrieben.

 

 

 

 

 

Abbildung 7: ISLAY-OWC (Foto von T. Miyazaki)

 

 

 

Nach folgend muss noch erwähnt werden das es eine Datenbank der Uni- Leipzig gibt aber dass ist mehr ein Schandmal als ein wissenschaftliches Auswertung und zeigt mir das ganze Versagen dieser Wissenschaftler und Professoren.

 

 

hedera: Merci für die Infos.......sehr aufschlussreich!
6
01.01.08 13:37
#49
Signaturen sind überflüssig, wer dies liest langweilt sich und hat viel zu viel Zeit!

http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY
johannah: zu #39: Blindfisch, würde man alles, was zur
2
04.01.08 18:19
#50
Herstellung von Solarstrom notwendig ist aus dem Strom der Solaranlagen herstellen wollen, vom Anschubenergieeintrag abgesehen, dann gäbe es diese Energieform immer noch nicht. Oder glaubst du etwa, daß z.B. SolarWorld seine Module aus selbst erzeugtem Strom erzeugt?

MfG/Johannah
hedera: RWE/Großmann warnt vor mehrtägigen Stromausfällen.
6
27.02.08 18:17
#51
Zitat:
HAMBURG (Dow Jones)--Der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann warnt vor Engpässen bei der Energieversorgung in diesem Sommer. Er befürchte mehrtägige Stromausfälle, sollten die Monate heiß und trocken werden, sagte Großmann der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. "In ganz Europa wird Strom knapp, weil Kraftwerke fehlen", zitiert die Nachrichtenagentur ddp den Manager.

Großmann sagte, mittlerweile genüge bereits das Zusammentreffen eines trockenen heißen Sommers mit wartungsbedingten Ausfällen einiger Kraftwerke, um die Versorgungssicherheit zu gefährden. "Hier drohen im europäischen Netz mehrtägige Stromausfälle schon in diesem Jahr, die auch Deutschland hart treffen können", sagte er.

Um Stromengpässe künftig zu verhindern, verlangte Großmann mehr Genehmigungen zum Bau neuer Kraftwerke. "Dazu müssen Politik und auch die Bürger ihren Widerstand gegen den Neubau von Kraftwerken aufgeben - sonst drohen Engpässe und Blackouts", sagte Großmann. Außerdem müsse die Politik auch künftig auf Braunkohle und Kernkraft zur Energiegewinnung setzen. Dadurch würden einseitige Abhängigkeiten vermieden. Auch neue Stromleitungen seien nötig.

Großmann schloss weitere Strompreis-Erhöhungen in diesem Jahr aus. "In 2008 wird es bei RWE keine Erhöhung geben», versicherte der Manager.

Quelle: http://www.finanzen.net/nachricht/RW...n__Bild_683168

Nachdem in den letzten Jahren mehrere unabhängige Studien zu dem Ergebnis kamen das wir in Deutschland langsam aber sicher auf eine Energiekrise zusteuern wird es ernst.

Während zum Teil die Energiekonzerne für die Misere verantwortlich gemacht werden können, ist auch die Politik nicht unschuldig. Man hat den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen ohne ausreichend Alternativen zu schaffen. In Deutschland rebellieren die Menschen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken und tragen zu diesem Energieproblem bei.

Haben wir bald amerikanische Verhältnisse hier in Deutschland? Wenn es so weiter geht, muss man diese Frage wohl bejahen;-(
Mit rasender Geschwindigkeit in den Abgrund, mit aufgeblendeten Scheinwerfern ins Verderben, und
niemand zuckt auch nur mit der Wimper.
hedera: Aktueller Strommix in der BRD:
7
27.02.08 18:21
#52
Mit rasender Geschwindigkeit in den Abgrund, mit aufgeblendeten Scheinwerfern ins Verderben, und
niemand zuckt auch nur mit der Wimper.
fjodormensch: Atomstrom ist billig ...
 
13.07.12 19:23
#53

 ... unter anderem, weil einige der Folgekosten in unseren reichen Industrieländern meist nicht sichtbar werden. Eine Ausnahme bildet die Wismut: hier wird seit Jahrzehnten und für weitere Jahrzehnte mit Milliarden saniert.

Hier ein etwas ausführlicherer Artikel zum Thema:

http://statistik-dresden.de/archives/3115


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