Heute: Die Heckenrose
Die Blüte ist umgeben von fünf rosa bis purpurnen Kronblättern.
Insekten werden vom süßen Nektar angelockt. An ihren Härchen bleiben Pollen hängen, den sie an der Narbe der nächsten Blüte wieder abstreifen. So tragen sie zur Befruchtung bei.
Nach der Bestäubung wächst sie heran, die Hagebutte (Rosa canina) – Wie entstand der Name Hagebutte?
Ihren Namen bekam die Hagebutte, die auch Hundsrose genannt wird, von den mittelhoch- deutschen Wörtern "Hag" (dichtes Gebüsch) und "butte". Dies ist das Gefäß, in dem die Samen sitzen.
Der Strauch wächst bis zu 5 Meter hoch und hat charakteristische rosa- farbene Blüten. Für diese typisch sind die nach dem Verblühen nach unten geschlagenen Kelchblätter. Bis zum Herbst reifen die Blüten zu leuchtend roten Hagebutten heran.
Die Hagebutten werden im Herbst geerntet, von den Kernen befreit, kleingeschnitten und verschieden verwendet (Mus, Marmelade, trocknen für Tee).
Im Winter sind die noch am kahlen Strauch hängenden Hagebutten eine wertvolle Nahrung für die Vögel.
Im Inneren der rot glänzenden Hülle sind viele gelbbraune Nüsschen - die Samen der Heckenrose.