Wir haben bereits das worst-case Szenario - und was sehe ich in der Bilanz - Gewinn hmmmm. Ich finde die heutige Welt übertreibt schon leicht. Man spricht von Gewinnwarnungen wenn man Mrd. einfährt. Sogar das abschalten der Kraftwerke 2022 ist im Preis enthalten. Übrigens auch ein Luftschloss - ich glaube nicht daran. Wer das Handelsblatt hat, kann sich den Artikel heute durchlesen. Off-shore sag ich nur :). Der Bund bekommt gar nichts gebacken und die kommen wieder so angekrochen wie sie denen das Tuch gereicht haben. Ohne know how keine Energiewende. Ohne Erfahrung a la E.on kein know how. Ohne E.on keine Investitionen in erneuerbare im Inland - wer soll sie bauen wer soll sie planen wer soll sie anschließen ? Gut man könnte sich natürlich auf neuem Terain bewegen a la Berlin Airp... ich wage nicht mehr zu sagen oder Stuttgart 2...
Hier ein kurzer Auszug aus dem Beitrag: (nachzulesen nur mit Abo soviel ich weiß):
Der Ausbau der Offshore-Windkraft
hinkt dem Zeitplan der
Bundesregierung hoffnungslos
hinterher. Damit bricht eine Stütze
der Energiewende weg. Belegt
wird die Entwicklung durch eine Studie,
die dem Handelsblatt vorliegt.
Sie listet auf, welche Projekte welchen
Verzug haben oder ganz abgesagt
wurden. Es bestehe eine „nicht
mehr zu erfüllende Erwartungshaltung
zur Ausbaugeschwindigkeit“,
heißt es in der Studie des Beratungsunternehmens
Offshore Management
Resources. Gleichzeitig geht
aber der Netzausbau auf hoher See
rasch voran. Die Gefahr „verfrühter
oder verfehlter Investitionen in Netzübertragungssysteme“
sei groß,
heißt es in der Studie.
Ursache für die Verzögerungen
beim Bau der Windparks auf hoher
See sind technische Hürden und Finanzierungsprobleme.
Außerdem
hat die Bundesregierung zuletzt mit
ihren – zwischenzeitlich zurückgezogenen
– Plänen für Einschnitte in das
Erneuerbare-Energien-Gesetz für
Verunsicherung in der Branche gesorgt.
Ohne die geplanten zehn Gigawatt
(GW) installierter Offshore-Windkraft
bis 2020 – das entspricht der
Leistung von zehn Kernkraftwerken
– sind die Ziele der Bundesregierung
beim Umbau des Energieversorgungssystems
nicht zu erreichen.
Bislang sind erst wenige Hundert
MW in Nord- und Ostsee installiert.
Die Offshore-Branche räumt die
Probleme ein: „Es geht niemand
mehr davon aus, dass die von der
Bundesregierung angestrebten zehn
GW installierter Offshore-Kapazität
bis 2020 Realität werden. Uns erscheinen
sechs bis sieben GW realistisch“,
sagt Ronny Meyer, Geschäftsführer
des Offshore-Netzwerks WAB.
Die Autoren der Studie sind noch
pessimistischer. Sie halten allenfalls
5,9 GW bis 2023 für machbar.
Noch vor einem Jahr hatte es so
ausgesehen, also würde der Ausbau
der Windkraft scheitern, weil es an
Netzanbindungen an das Festland
fehlte. Damals stand der Netzbetreiber
Tennet im Zentrum der Kritik.
Die Deutschland-Tochter des staatlichen
niederländischen Netzbetreibers
ist für die Anbindung
sämtlicher
Offshore-Parks in der Nordsee
zuständig. Mittlerweile haben sich
die Verhältnisse geändert. Netze und
Anschlussplattformen sind vorhanden,
es fehlen die Windparks. „Wir
werden in der Nordsee in Kürze fast
dreimal mehr Anschlusskapazitäten
als Windparks haben“, sagte Tennet-
Geschäftsführer Lex Hartman dem
Handelsblatt. Tennet hat die Studie
in Auftrag gegeben.
„Es ist volkswirtschaftlicher Unsinn,
Netzanschlüsse auf Vorrat zu
bauen“, sagte er. Die Verbraucher
müssten jährlich dreistellige Millionenbeträge
aufbringen, hätten aber
nichts davon. Er kündigte an, auf die
Offshore-Branche zuzugehen, um
gemeinsam mit den Unternehmen
einen Plan zur besseren Synchronisation
des Netzausbaus mit dem
Windparkausbau zu erarbeiten.
P.s. sorry für die schlechte Lesbarkeit war im Blocksatz getippt und will nicht alle Tabs manuell entfernen.