Die Goldrasierten sollen nun Einhörnchen spielen


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The Pope:

Die Goldrasierten sollen nun Einhörnchen spielen

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26.09.11 14:56

Die Stunde der Eichhörnchen

26.09.2011 11:17

 

Die Goldrasierten sollen nun Einhörnchen spielen 11689556

Was für ein Blutbad bei Gold Gold und Silber! Die einen rufen „Mist!“ Die anderen „Danke!“ Den meisten ist es aber ohnehin (noch) egal. Innerhalb von 48 Stunden brachen die Kurse um zehn Prozent beim Gold und 25 Prozent beim Silber ein. Der schwache Euro dämpfte zumindest hierzulande den Absturz etwas. Doch beim Aufprall brach dem einen das linke, dem anderen das rechte Bein. Wo ist der Unterschied? Die im Derivatemarkt spielenden Zeitgenossen erlebten wohl schon wieder ein weiteres Amargeddon, als alle KO-Schwellen brachen. War nur Papier...

Am Morgen geht das Debakel weiter. Die Kurse in Euro fallen unter die Marke von 20.
 

Vor Entsetzen habe ich die Schatzkiste auf den Tisch gestellt und nachgezählt. Seltsam. Es waren genauso viele Münzen drin wie vorher. Und noch seltsamer: Sie wogen auch noch soviel wie davor. Rechnet man die Verluste in USD oder in Euro dann auf dem Papier aus, tut es richtig weh, vor allem bei denjenigen, die Ende April auf dem Hoch in den Markt eingestiegen waren, vielleicht aus Sorge um die Zukunft, vielleicht aber auch, weil sich alle so sicher waren, die Rakete wäre in Richtung Mond unterwegs. Und dann versagte plötzlich die letzte Raketenstufe. Die meisten Investoren agieren ohnehin prozyklisch und mit der Masse.

Ich musste erneut kurz nachdenken. Man berechnet sein Vermögen, indem man die Kurse mit der Anzahl der Unzen multipliziert. Das Ergebnis in Euro lässt einen dann ruhiger oder weniger ruhig schlafen. Merkwürdig. Diejenigen, die Gold und Silber als Versicherung gegen die schon aufgetretenen und kommenden Schwierigkeiten im Papiergeldsystem gekauft haben, rechnen ihr Vermögen in der Währung, aus der sie geflüchtet sind. Und dann fühlen sie sich wohler oder weniger wohl. Hmmm....

 

Danke, COMEX!

Was hat die Kurse abstürzen lassen? Es ist eine Melange aus mehreren Faktoren und weniger Zufällen. Edelmetallhändler berichteten nicht von großen Schlagen von denjenigen, die das Metall verkaufen wollten. Sind sie Märkte wieder geworden? Ist Papiergeld geheilt? Es sind Schlagen von Leuten, die ihre Verrechnungseinheiten in etwas Beständiges tauschten wollen und die aktuellen Kurse zum Kauf nutzen. Eine Goldunze kostete am Freitag 120 Euro weniger als eine Woche zuvor und beim Silber wurden die Stücke um sieben Euro billiger. Der Druck kam wieder einmal aus dem Papiermarkt von den dicken Jungs mit den dicken Taschen und den noch größeren Hebeln. Diesmal haben sie einen Wasserfall ausgelöst und die auf steigende Preise am Terminmarkt aus selbigem gekegelt. Kann es weiter runter gehen? Warum nicht? Können die Kurse jemals wieder steigen? Vielleicht. Ach, was ist das denn? Am Dienstag ist Verfalltag für Optionen bei Gold und Silber am Terminmarkt. Welch ein Zufall!

Ein weiterer Anlass war, dass US-Notenbankchef Ben Bernanke vorerst kein neues Geld liefert, sondern eine Umtauschaktion raus aus kurzfristigen Anleihen und hinein in länger laufende Papiere. Das als „Operation Twist“ bezeichnete Tänzchen brachte den Märkten Übelkeit. Sie wollten neuen Stoff und neue Kredite, aber kein Gewackel mit der Hüfte von Bernanke.

Der „Twist“ soll die Zinsen drücken und die Leute verführen, ihre alten Fehler zu wiederholen, indem sie weitere Kredite aufnehmen, um damit die Wirtschaft anzukurbeln. So heißt es offiziell. Ganz nebenbei ist es eine Manipulation gigantischen Ausmaßes und eine Leimspur, auf der die jetzt ohnehin schon umgekippten weiter kriechen sollen. Doch so einfach scheint es nicht zu funktionieren. Kommen Regierungen und Notenbanken mit dem, was sie tun und was sie als Rettung verkaufen durch? Es würde bedeuten, dass sie sich über ökonomische Gesetze stellen. Soweit in Erfahrung zu bringen war, ist das noch nie auf Dauer gelungen. Und so wird es auch diesmal sein, wenn sich der „Markt“ als der Stärkere herausstellen wird. Doch das dauert noch etwas.oder die Gläubiger?jetzt auch offiziell ins Negative gefallen ist. Man macht also Verluste, wenn man Anleihen kauft. Schaut man auf die Geschwindigkeit, in der die Geldmengen M1 und M2 weltweit wachsen, hat sich hier ein Potential aufgebaut, das Auswirkungen erst auf die Anlagemärkte und später auf die Preise im Alltag hat, wenn die gigantischen Geldmengen in Bewegung bekommen. Misstrauen gegenüber den Papierversprechen würden diesen Prozess beschleunigen wie die eine dritte Raketenstufe. Noch ist es aber nicht so weit. Vielleicht ist der Einbruch an den Finanzmärkten auch eine Nebelkerze und ein gigantischer Umverteilungsprozess. Wer weiß?- ein perfektes Umfeld für Edelmetalle. Das haben sich auch die Eichhörnchen gesagt, die seit Monaten auf den Bäumen Herren Bernanke & Co. und vielleicht auch auf die Herren an der COMEX gewartet haben - in der Hoffnung, sie werfen Nüsse auf den Boden. Nach allem, was man im Internet lesen kann und was sich bei den Edelmetallhändlern nach dem Kursrutsch gerade abspielt, scheint ein Sturm der Eichhörnchen auf diese Nüsse losgebrochen zu sein – nicht nur in Deutschland. Sie haben es eilig, denn der Winter steht auch noch vor der Tür. Und sie treffen auf inzwischen fast geräumte Lager.http://www.cashkurs.com/...;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=10692

„Wenn Schulden das Problem sind, warum wollen Sie davon immer mehr?“ fragte der US-Abgeordnete Ron Paul in einer Rede. Weil es früher immer so funktioniert hat? Weil es in den Lehrbüchern so steht? Bernanke und seine Kollegen werden wahrscheinlich nie wieder die Zinsen anheben. Nicht, dass sie nicht wollen, sondern weil sie es nicht mehr können. Amerikas offizielle Schulden belaufen sich nach offizieller Lesart auf nunmehr fast 15 Billionen US-Dollar. Da müssen die Zinsen unten bleiben – koste es was es wolle. Und Europas Staatsschulden türmen sich inzwischen zu einem Berg mit einer Höhe von 9.3 Billionen Euro auf. Täglich wächst die Schuldenlast allein aus den auflaufenden Zinsen bei einem Zinssatz von freundlichen drei Prozent um 657 Millionen Euro. Im Jahr erhöht sich der Schuldenberg trotz Schuldenbremsen und guten Absichten zu sparen so um 279 Milliarden Euro. Ein Prozent höhere Zinsen ließen den Schuldenberg um weitere 70 Milliarden Euro anwachsen. Und wo ist eigentlich der Guthabenberg? Beschützt man heute eigentlich

Nicht pleite zu gehen ist die große Devise. Dabei sind wir es schon – selbst wenn man es schafft, noch ein paar Nullen an die Zahlen anzuhängen.

 

Die Lunte am Pulverfass

Bei Zinsen nahe der Null-Linie und steigenden Preisen der Güter im Alltag, kann man sich leicht ausrechnen, dass Sparformen nur noch wenig rentierlich sind und die

Inzwischen liegen die Renditen für Anleihen unter der offiziellen

 

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The Pope:

das erinnert mich an diesen Fregel

 
26.09.11 15:02
bitte alle Goldinvestierten ganz anschauen !!!


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biomuell:

du meinst jene bedauernswerten Seelen

 
26.09.11 15:05
die sich dumm und arm geshortet haben in den letzten Jahren mit Gold ;0))
Jedes Jahr kommen 10-20 % an neuen USD und EUR dazu - aber nur 1,7 % an neuem Gold
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The Pope:

ach, ich finds nich tragisch

 
26.09.11 15:19
es ist eine Investment auf lange Sicht, erst verliert man um die Massen zu mobilisieren.......wenn sie dann alle aufgesprungen sind, gibt man denen das Gefühl vor mit Futures etwas dagegen tuen zuwollen. Umso mehr glauben dann an eine Verschwörung und kaufen.

Was diese Lete nicht wissen das der Golpreis der Geldmenge sich immer anpasst....ich höre letzte Zeit nur "Schulden" was Guthaben heisst haben die Massen schon vergessen. Deshalb ist für mich das Gold ganz klar eine mit Absicht gebildete Blase. Und ich sag nicht das die nicht mehr steigen wird .....aber plazen wird sie ....und dann fezt es Leute die sich in Sicherheit geübt haben......sie werden mit leeren Händen dastehen.

Da geb ich euch mein Wort drauf ...wann es sein wird, ich werde es euch schreiben.
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sonnenschein.:

glücklich die, die bereits in der

 
26.09.11 15:21
Ölblase bei 150$ auf "stetig steigende Ölpreise" gesetzt haben, ne biomuell?
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die7zwerge:

2011:

 
26.09.11 15:45
DAX -25%
Gold + 15%

keine Frage, hartes Jahr für Goldbesitzer
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