wie Du schreibst, in vielen Dingen einig; Was meine Vorstellungen von Geld anbelangt, kann ich nur sagen, dass ich so gut wie keine davon habe, ausser das das Geld von den jeweiligen Notenbank mit einer viel zu hohen Wachstumsrate in den letzten Jahren kam.
Was die Preisentwicklung bei Rohstoffen anbelangt, so kann ich sagen, dass die Exploration und Förderung immer schwieriger wird, und das bei gleichzeitigen weltweit wachsendem Verbrauch; das bedeutet vielleicht keine Preisexplosion aber sicher keine Deflation. Die Welt ist heute einfach zu abhängig, es leben zu viele Menschen im Wohlstand und der eben stark abhängig von allen Arten von commodities.
In der Summe ist das, dass die Geldmenge inflationiert und die Menge von Rohstoffen weniger wird.
Die Geldmenge an Dollars hat dann auch noch das Manko, dass das Land immer weniger in der Lage ist, das geliehe Geld zurückzuzahlen; da kommt ja auch dann eine gewisse Inflation nicht unpassend.
Wenn wir aber den Dollarverfall über das letzte halbe Jahrzehnt ansehen, dann ist dieser nur logisch (steigende Staatsverschuldung, utoptisch teuere Kriege und jetzt als Sahnehäubchen auch noch die Finanzkrise.
Das Vertrauen in den Dollar und damit in die USA schwindet schon seit Jahren und gewinnt mit der Finanzkrise weiter an Fahrt.
In den USA werden die Gehälter und Löhne sicher nicht zunehmen, die Preise tun das aber sehr wohl (z.B. Benzin); Wenn der Konsum weiter zurückgeht, werden die Hersteller-Firmen darunter leiden; aber die können wegen anhaltend hoher Preise nicht beliebt günstiger werden; und der oberstes Ziel der Firmen ist, nicht Umsatz zu machen, sondern Geld zu verdienen. Das wird zur Folge haben, das ein imer grösser werdender Teil der amerikanischen Bevölkerung verarmt und die sozialen Spannungen zunehmen werden.
wie Metro schreibt, schau ich damit in die Fratze weltweiten Chaos und zerstörung; ich will nicht sagen, dass es so kommen wird und vor allem kann ich nicht sagen, wann es soweit sein könnte; ich hoffe auch persönlich, dass dieser Kelch an uns vorübergeht.
Ich habe aber trotzdem Angst, dass alles viel schneller gehen könnte, als man sich das jeute vorstellen kann.
Alleine die Entwicklungen am letzten WE haben eine schon geschockt.
Die FED will mit 500 - 1.000 Mrd. Dollar, das kenternde Schiff wieder aufrichten. Wer ist sich sicher, dass dieser Betrag reicht bzw. dieses Vorgehen die beabsichtigte Wirkung erzielt.
Die Lage muss verzweifelt sein, wenn so etwas konkret ausgeplant wird.
Auch das Argument:Amerika is too big to fail ist für mich nicht nachvollziehbar, im Gegenteil: es gibt niemanden der einen bailout für die USA machen könnte geschweige denn, dass es jemand machen wollte.
Fazit: in der vergangenen Dekade hat Amerika einen Abschwung erlebt, der seinesgleichen sucht. Der Hurrikan, ist in dieser Zeit exponentiell gewachsen und die Erfahrung lehrt, dass exponentielles Wachstum immer tragisch und brutal zu Ende geht