Steuerkasse = Allgemeinheit, dazu zählen auch Unternehmen, Kinderlose, usw. , somit bezahlt man erst mal nur die 150€. Zudem halte ich es für ein Gerücht, dass 600€ zugeschusst werden, zumindest nicht bundesweit. Ich bitte hier um Quellen, wo man sowas nachlesen kann ;-)
Nö. Es stellt sich aber die Frage, was für Mutter und Kind sowie Umwelt wohl besser ist? Ich denke, Kinder die mit 2 Jahren ohne lästige Windel herumlaufen können, finden sowas sicherlich nicht schlecht. Zudem ist es ja nicht so, dass man die Kinder dazu zwingt, sondern man macht es den Kids einfach unangenehmer und zeigt den Kids, wie sie selbst entscheiden, wann sie aufs Klo gehen müssen, so dass sie selbstständig LERNEN. Zudem sei noch zu erwähnen, dass man Nachts trotzdem noch die Kids ne ganze Weile weiter gewindelt hatte, dies wäre wirklich zu viel verlangt.
Wiegesagt, die Kids werden es danken, wenn sie mit 2 Jahren ohne Windel herumlaufen können, denn es fühlt sich einfach freier und sauberer an. Man kann ja selbst mal in die Hose kacken oder pissen und nachvollziehen, wie unangenehm sowas ist.
Jo, doch diese Situation wird sich nicht entscheidend verbessern, wenn kein Geld in die Infrastruktur fließt. Daher ja auch der Vorschlag, die 150€ in die KiTas fließen zu lassen, denn dann werden sich auch Erzieher finden.
4. Brutal-Sozialistisch mag es gewollt sein, wenn Baby's nach Geburt den Eltern entrissen werden und dem Einheits-Staat zugeführt.
Eine Pauschalisierung von Jemandem, der damit gar keine Erfahrung gemacht hat. Ein Kind wird den Eltern nicht entrissen, denn es sieht seine Eltern Früh und am Nachmittag bis Abend. Zudem gehen viele Mütter in den ersten Lebensjahren ihrer Kids bevorzugt Halbtags bzw. mit reduzierter Arbeitszeit / Teilzeit, so dass sie ihr Kind nur für ein paar Stunden abgeben.
Zudem hat das Kind im Gegensatz wenn es zu Hause ist, dass es sich intensiv mit anderen Kids beschäftigen kann. Jeder der behauptet, dass er sein Kind Vollzeit beschäftigt bzw. spielt und lehrt, dem halte ich für einen Lügner. In der Realität werden viele Kids einen großen Teil des Tages daheim irgendwo in einem Laufgitter vor sich hin spielen und mit etwas Glück kommt mal die Oma und sorgt für Abwechslung.
In einer guten KiTa erlebt das Kind viele neue Dinge und wird "ausgelastet".
Negativ im Einheitsstaat war natürlich, dass man die Kids die ersten Tage von ihrer Mutter trennte, den Sinn hat kaum Jemand verstanden und an dieser Stelle war es wirklich ein "Einheitsstaat"
Doch - im Falle, Du es noch nicht geschnallt hast - Deutschland ist heute Liberal-demokratisch! Da gilt die Freiheit auch für Kinder!
Ein mal alle 4 Jahre Jahre als Legitimation einer Politik die man nicht will finde ich für wenig demokratisch, wenngleich deutlich demokratischer als in der DDR, keine Frage.
Freiheit für Kinder gab es auch schon zu früheren Zeiten in der DDR (mit wenigen Ausnahmen).
Die Menschen in der DDR waren ja nicht Alles SED-Sozialisten, denn die Wurzeln von BRD und DDR sind die Gleichen, die Menschen auf der einen Seite somit nicht klüger oder dümmer.
Es gibt auf beiden Seiten gute Entwicklungen und Erfahrungswerte.
U.a. ist ein Grund, weshalb die Wende bei den Menschen so schwierig verlaufen war, weil die BRD wie ein Konzern die DDR als kleines Unternehmen einfach schluckte, statt zu fusionieren.
Statt der angekündigten Investitionen und Investoren wurden kurz nach der Wende erst mal jede Menge Supermärkte und Möbelmärkte eröffnet, man erzählte den Leuten, dass jetzt alles besser wird und gewährte ihnen Kredite. Doch produktiv kauften Geldhaie die maroden Unternehmen auf, entließen die Arbeiter und verhökerten die Rohmaterialien und Maschinen oder schleppten sie für kostenlos in ihre Westbuden und hinterließ die Ruinen, statt darauf etwas aufzubauen.
Weiter machte man erst mal die Polikkliniken zu (Heute Ärztehäuser) und stempelte DDR-Produkte und Erfahrungen pauschal als unsinnig, kommunistisch, einheitsstaatlich ab und somit sagte man indirekte den Leuten, dass sie verblödet sind.
Dies ging Jahre später Ende der 90er weiter, als das Handwerk und die Industrie brach lag, nutzte man die Leute wiedermal aus, indem Städte in Bayern die billigen Straßenbaubuden aus Thüringen, Sachsen, usw. holten und andersrum sächsische Städte die völlig überteuerten Buden aus Bayern holten und gleichzeitig der ortsansässige Straßenbauer ums Überleben kämpfte, obwohl er gut 50% billiger war.
Letztendlich kamen mit der Wende westdeutsche Politiker ins Lande, welche die Machtpositionen besetzten und sozusagen das China in Deutschland schafften.
Fälle könnte ich wie Sand am Meer nennen und auch mich wollte man für einen Hungerlohn zur Zeitarbeit in Nürnberg zwingen als ich mal wenige Wochen arbeitslos war. Da hab ich aber abgewunken, lieber erleide ich Hunger als mich ausbeuten zu lassen.
Tja und dann meckern westdeutsche Bürger über die doch so horrenden Solibeiträge, vergessen jedoch dabei, dass auch in den Neuen Bundesländern alle den Solizuschlag zahlen und noch vor wenigen Jahrzehnten Beispielsweise Bayern Soli einkassierte.
Und man wundert sich weiter, dass in den Neuen Bundesländern nach wie vor Rechts- aber vor allem noch so viel Links gewählt wird. Doch im Grunde logisch, weil man vom tollen demokratisch-liberalen Deutschland bisher nur die häßliche Fratze kennengelernt hat und die Menschen gelernt haben, dass egal welches System sie haben, sie am Ende entweder von Parteifunktionären oder gnadenlosen Kapitalisten ausgenutzt, manipuliert und verarscht werden.
Ich finde es wird Zeit, endlich mal die DDR hinter uns zu lassen und Diskussionen fernab irgendwelcher Pauschalisierungen a la Einheitsstaat zu führen.
Zudem bin ich für indiviuellere Lösungsansätze, d.h. warum nicht in Bayern das Betreuungsgeld zahlen und in anderen BL eben z.B. direkt an die Kitas?
Denn die Menschen sind nunmal unterschiedlichen Ursprungs bzw. leben unterschiedliche Traditionen und Erfahrungswerte und ich will nicht derjenige sein, der Jemanden etwas aufzwingt, nur weil wir politisch nicht in der Lage sind, individuelle Lösungen zu ermöglichen.