CSU fährt reines Anti-Kita-Programm

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ecki: CSU fährt reines Anti-Kita-Programm
7
14.11.11 10:41
#1

Hauptsache die Kinder kommen nicht in die Kita, denn irgendwer betreut sie ja immer.
Egal ob es die Nannys bei den Reichen ist oder ob die türkische Oma 5 Kleinkinder vor dem Turksat-Fernseher abparkt. Immer soll es künftig Geld vom Staat geben.

14.11.2011

Umstrittene Prämie
CSU will Betreuungsgeld auch für Vollzeit-Manager

Die CSU will alle Eltern mit Betreuungsgeld unterstützen - auch Vollzeit arbeitende Mütter und Väter. Einzige Voraussetzung: Man darf seine Kinder nicht in eine Krippe bringen, Tagesmütter oder Nannys bleiben aber erlaubt. Damit verkommt die Idee zu einem reinen Anti-Kita-Programm.

Berlin - Die CSU will alle Eltern unterstützen - nur Väter und Mütter nicht, die ihre einjährigen Kinder in die Krippe geben. So liest sich der jüngste Vorstoß der Christsozialen zum umstrittenen Betreuungsgeld. .....

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,797534,00.html

Alle die es sich leisten können eine individuelle Einzel- oder Kleingruppenbetreuung zu organisieren, die kriegen Geld. Wer auf Kita angewiesen ist, der soll dagegen kräftig löhnen.

demode66: Da sollte es im gleichen Atemzug doch
3
14.11.11 10:44
#2
die selbe Unterstützung für Eltern geben,
die ihr Kind in die Kita bringen!

Das heißt, eine Unterstützung von 150 € pro Monat
als Verrechnung mit den Kita Beiträgen!

Kitas sind für die soziale Entwicklung der Kinder  sehr wichtig (meine Meinung)
Mr. Gorbatschow tear down this (Fire)wall*/**!
* außer bei Heino Liedern! ** und Roberto Blanko
Grinch: Ich war nie in ner Kita!
5
14.11.11 10:46
#3
Und ich bin auch voll der soziale Typ geworden!
It´s Mafia for life, cause it´s do or die and I gonna make you cry!
Fischbroetche.: bin Dafür Eltern sollten immer noch
4
14.11.11 10:52
#4
selbst entscheiden wie sie ihre Kinder erziehen. Meine Kinder gehen auch zu Tagesmüttern und haben dadurch gute soziale Kontakcte aufgebaut. Was daran liegt, dass sich unster Tagesmuter 2 X die Woche mit 6 anderen trift und so eine Gruppe Bilden.

An den anderen Tagen hat sie intensiv Zeit sich um die anvertrauten Kinder zu kümmern was man deutlich in der entwicklung merkt.

Damit das System nicht nach hinten los geht und die Kinder verwahrlosen sollte das ganze aber von Jugendamt strickt überwacht werden damit das in der Masse funktioniert.
Im Sparmenü mit Softdrink und Pommes für 2,99
http://www.youtube.com/watch?v=l_3tdRClhfI
Grinch: Die "witzig" versteh ich nich...
 
14.11.11 10:59
#5
;(

Ihr macht euch doch hoffentlich nich lustig über mich??? ODER???
It´s Mafia for life, cause it´s do or die and I gonna make you cry!
demode66: in einem gut funktionierenden
3
14.11.11 11:02
#6
Familienumfeld ist das auch überhaupt kein Problem.

Schwieriger seh ich es aber bei sozial schwachen
Familien... Da bekommen die Kinder von den
Eltern zu Hause keine Perspektiven. Wie auch...die wenigsten
haben ja ne pädagogische Ausbildung.

Geschweige denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung.
Mr. Gorbatschow tear down this (Fire)wall*/**!
* außer bei Heino Liedern! ** und Roberto Blanko
ecki: Arbeitgeberpräsident kritisiert Betreuungsgeld
 
02.01.12 17:28
#7

02. Januar 2012

Arbeitgeberpräsident kritisiert Betreuungsgeld

Berlin - Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt fordert einen Verzicht auf das sogenannte Betreuungsgeld für Eltern, die keinen staatlich geförderten Krippenplatz in Anspruch nehmen. Mit dem Geld setze die Bundesregierung "falsche Anreize", sagte Hundt der Nachrichtenagentur dapd. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fügte hinzu: "Wenn wir die Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen und den Frauenanteil in Führungspositionen steigern wollen, ist das Betreuungsgeld kontraproduktiv."

Eltern, die berufstätig sein und sich weiterentwickeln wollten, seien vor allem auf eine gute Kinderbetreuung angewiesen. Daran fehle es aber weiterhin.

http://www.net-tribune.de/nt/node/90687/news/...t-Betreuungsgeld?cp=1

BarCode: Keiner will es. Nur die CSU will es allen
 
16.04.12 22:12
#8
aufdrücken. Ich finde, dann sollte Bayern auch die laufenden Kosten für dieses shwachsinnige Betreuungsgeld allein berappen...
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
gate4share: Sollen die Bayern (CSU) doch in ihrem Lande
 
17.04.12 02:35
#9
allein machen!

Dieses Geld schadet mehr Kindern , als es anderen Kindern bzw. deren Eltern nützt!

Soviele Kinder aus sozial schwachen Familien, bildungsfernen Gesellschaften und auch viele aus Migrationsfamilien, werden dann aus finanziellen Überlegungen der Eltern dann nicht die Krippen oder Kitas besuchen.
Das schadet diesen Kindern so sehr. Hiermit verfestigt die Gesellschaft die Benachteiligung dieser Kinder noch stärker.

Es mag sein, dass es Familien gibt, wie die Kinder auch genauso gut zuhause von den Eltern, oder auch dritten, oder tagesmüttern etc. betreut werden könnten.
Doch der Nutzen den diese Eltern aus diesem Zuschuss haben, macht nicht den Schaden vieler Hundertausender Kinder weg, die diese für ihr ganzes Leben haben werden.

Wenn die CSU das schon unbedingt will , warum macht sie es nicht einfach nur in Bayern?
Vielleicht ist ja auch der Anteil der Kinder die Schaden nimmt,wenn sie nicht öffentliche Kindereinrichtungen gehen, kleiner - im Verhältnis.
Talisker: Dieses Gesetz ist der Höhepunkt
4
17.04.12 10:42
#10
des Kasperletheaters dieser Hochleistungstruppe in Berlin seit der Hotelsteuer.
Eine Regionalpartei will es, um ihrer konservativen Landbevölkerung ein Bonbon zu verschaffen, quasi niemand sonst. Und bekommt das im Tausch (wofür eigentlich?) serviert. Es ist kontraproduktiv (siehe Erfahrungen in Thüringen) und steht eigenen, früheren Positionen entgegen - beim Bildungspaket für Hartzer war es noch des Teufels, Bargeld auszuzahlen.
Und das Schönste - letztlich verantwortlich dafür ist die größte Graupe dieser Truppe, die fleischgewordene Kompetenz:

In der Defensive

16.04.2012 ·  Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat angeblich eine Meinung zum Betreuungsgeld, aber sie will sie derzeit nicht äußern. Es zeugt nicht nur von politischer Schwäche, wenn Worten keine Taten folgen, sondern auch, wenn auf Schweigen keine Tat folgt.
Von Stephan Löwenstein, Berlin
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...-defensive-11720086.html

Manchmal ist Politik echt ein Trauerspiel. Wie lange muss Deutschland noch den komischen Ansinnen einer Splitter- und einer Regionalpartei ausgeliefert sein?
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
gurkenfred: traurig aber wahr, talisker.....
 
17.04.12 10:55
#11
der realitätsverlust dieses haufens ist nur noch durch die zonenregierung in ihrem endstadium zu überbieten.....

Wir brauchen mehr Guidos!!!
Talisker: Ich liebe Quellen,
 
18.04.12 16:09
#12
die das Unerklärbare erklären, dem Unsinnigen einen Sinn geben wollen.
Eine Verteidigung des Betreuungsgeldes, eher noch eine Kritik an der Kritik:

Der Fischer und seine Frau

17.04.2012 ·  Beim Betreuungsgeld geht es ums Ganze: Der Streit eskaliert und die Gegner haben schweres Geschütz aufgefahren. Dabei besteht die Gefahr, dass Familienplanung als solche in Verruf gerät.
Von Christian Geyer
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/...und-seine-frau-11721219.html

Allerdings ein wenig durchsichtig, da wird übertrieben, um die Übertreibung zu geißeln, sowie darauf verwiesen, dass andere Maßnahmen doch viel schlimmer seien (stimmt!).
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
Eichi: In der heutigen Zeit
 
18.04.12 21:30
#13
können sich viele Eheleute finanziell keinen Kindergarten leisten, zumindest in Bayern ist das so und das weiß Herr Seehofer.

Deshalb ist das Betreuungsgeld dringend erforderlich.
Griechenland verlässt die Eurozone
Talisker: War klar,
 
20.04.12 17:10
#14
es gibt noch einen Verteidiger des Betreuungsgelds:

Subvention einer Sehnsucht

Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

Das Betreuungsgeld zementiere die traditionelle Rollenverteilung, heißt es. Aber wo steht denn, dass nur Frauen in den Genuss dieser Wohltat kommen können? Tatsächlich steckt hinter der Kritik ein anderes Problem: das heimliche Verlangen nach einem ruhigen Leben zu Hause.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,828718,00.html

Der is immer wieder schön abstrus.
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
Kritiker: Zum Betreuungsgeld zeigt sich wieder
 
20.04.12 17:26
#15
die totale dt. Intoleranz und Polemik der Opposition.
Wieder werden total unpassende Behauptungen und Zusammenhänge zu einer Ablehnung geformt, ohne logische Folgen zu betrachten.

Käme der Vorschlag von den Sozi's, würden Jubelstürme ausbrechen.

1.) bewußt wird stets die "Kita" mit der Krippe verwechselt und sofort auf soziales Erlernen hochgeschraubt.
2.) Wird das Kleinkind (Baby) seiner Mutter und Famile beraubt.
3) dem Staat irre Kosten aufgebürdet, die mit jedem-Kind-in-einer-Krippe unerfüllbar wären, abgesehen davon, dass die benötigten ausgebildeten Kinderschwestern gar nicht zur Verfügung stünden.
4) die Staatskasse enorm entlastet würde, weil ein Krippenplatz das ca. 6-fache des Betreuungsgeldes kostet.

Hier geht es nur um CSU-bashing - nichts weiter!
Tony Ford: amüsant...
 
20.04.12 19:09
#16

1.) bewußt wird stets die "Kita" mit der Krippe verwechselt und sofort auf soziales Erlernen hochgeschraubt.

Je früher ein Kind in soziale Kontakte tritt, desto besser ist es, desto früher lernt es den Umgang.  U.a. muss ich Beispielsweise immer wieder schmunzeln, wenn ich höre, dass Kinder mit 3 Jahren noch Windeln tragen. In der DDR waren die Kids nach 1 bis 1 1/2 Jahren zumeist sauber. Und ein Nuckel gab es dann auch nicht mehr. Sowas erleichtert das Leben enorm.

2.) Wird das Kleinkind (Baby) seiner Mutter und Famile beraubt.

Sowas ist Schwachsinn, es ist ja nicht so, dass ein Kleinkind seine Eltern nicht mehr sieht. Im Gegenteil, es freut sich, wenn es mit anderen Kindern spielen kann und will meist gar nicht nach Hause, weils so viel Spaß macht. Vorausgesetzt die KiTa ist gut. Hierbei hilft es, einfach mal mit Kindererzieherinnen zu sprechen.

3) dem Staat irre Kosten aufgebürdet, die mit jedem-Kind-in-einer-Krippe unerfüllbar wären, abgesehen davon, dass die benötigten ausgebildeten Kinderschwestern gar nicht zur Verfügung stünden.

Ebenfalls wieder Schwachsinn. Es kostet des Staat momentan viel mehr, wenn Eltern nicht arbeiten gehen können.  Zudem gibt es Beispielsweise in den Neuen Bundesländern seit Anbeginn ausreichend Erzieherinnen, warum sollte sowas nicht auch in den alten Bundesländern funktionieren bzw. ausbaubar sein?

4) die Staatskasse enorm entlastet würde, weil ein Krippenplatz das ca. 6-fache des Betreuungsgeldes kostet.

Wieder Schwachsinn, ein Krippenplatz kostet bei mir 150€ im Monat. Wenn natürlich keine "Infrastruktur" aufgebaut werden will, dann sorgt die hohe Nachfrage für hohe Preise. Wiegesagt in den Neuen Bundesländern existiert eine funktionierende Struktur, warum diese Struktur und Erfahrungswerte nicht einfach mal übernehmen und daraus lernen?

 

Eichi: Die strikte Forderung des bayerischen
 
21.04.12 05:14
#17
Ministerpräsidenten Seehofer nach dem Betreuungsgeld, mit der Unterstützung der Kanzlerin Merkel kann er rechnen, bringt die CSU in Bayern zusätzlich in ein Stimmungshoch bei der Wählerumfrage (liegt jetzt bei ca. 46 %) und überholt damit die Herausforderer SPD/Grüne/FW.

Griechenland verlässt die Eurozone
Monti Burns: @Tony Ford
2
21.04.12 05:31
#18
Zum Betreuungsgeld vs. Kita kann man stehen wie man will.

Aber bitte verschone mich mit angeblich positiven Beispielen,
welcher Art auch immer, aus einem in jeder Hinsicht gescheiterten
"Staat" !  

Danke schön
Tony Ford: @Monti...
 
22.04.12 10:07
#19
Aber bitte verschone mich mit angeblich positiven Beispielen,
welcher Art auch immer, aus einem in jeder Hinsicht gescheiterten
"Staat" !  

Der Staat ist gescheitert, doch die Menschen selbst sind es nicht.
So verwundert es auch nicht, dass es viele Dinge gibt, welche sich mittlerweile auch in den alten Bundesländern durchsetzen, weil eben die Menschen auf der anderen Seite aus schwierigen Rahmenbedingungen teils viel daraus gemacht haben, es gab ja nicht nur Parteifunktionäre in der DDR ;-)
Ich erwähne hierbei nur mal die Ärztehäuser, welche in der DDR die Regel waren und sich heute aus Kostengründen und zum Vorteil der Patienten immer mehr durchsetzen bzw. entstehen.

Daher frage ich mich, warum nicht die positiven Erkenntnisse beider Seiten nutzen?


Bezüglich des Betreuungsgeldes denke ich treffen zwei gänzlich unterschiedliche Welten aufeinander, eben die konservative Welt vor allem in Süddeutschland, bei dem eben Kinder in der Familie groß gezogen werden, bei dem jedoch auch teils nur Mutter oder Vater arbeiten gehen muss, weil eben das Lohnniveau doppelt so hoch wie Beispielsweise in MeckPomm ist.
Auf der anderen Seite eben Familien in Regionen niedriger Löhne leben, bei dem Beide wieder frühzeitig arbeiten gehen müssen, weils sonst finanziell einfach nicht funktioniert und/oder aber auch vor allem aus den neuen Bundesländern, man mit der frühzeitigen Betreuung gute Erfahrungen gemacht hat. Zudem muss man bedenken, dass je länger man aus dem Berufsleben bleibt, desto schwieriger wird es den Anschluss wieder zu finden, desto schwieriger wird es für Unternehmen eine verlässliche Planung zu bekommen, desto mehr wird es dazu führen, dass junge Frauen gar nicht erst eingestellt werden.

D.h. das Betreuungsgeld hilft im Grunde weitestgehend nur vielen Familien in Bayern, aber weniger den Familien in z.B. den Neuen Bundesländern bzw. gefährdet sogar die Existenz der Kitas sowie das Wohl der Kinder.

Aber bei allem Streit um das Geld, warum nicht regional unterschiedliche Modelle fahren?
Soll doch in Bayern das Betreuungsgeld gezahlt werden und in Restdeutschland eben direkt in die Tagesstätten fließen. Dann ist die Mehrheit zufrieden und viele KiTas werden in Dtl. aufgebaut und die Betreuungssituation deutlich verbessert, was ja beim kommenden Fachkräftemangel wohl sehr wichtig sein wird. In Bayern werden wegen des Betreuungsgeldes wohl weniger KiTas aufgebaut werden und es könnte sich später dann evt. mal rächen, aber wer weiß dies schon, bis dato fuhr Bayern mit ihrer Politik bisher so schlecht nicht.
king charles: ja was denn nun?
 
22.04.12 10:17
#20
beim Betreuungsgeld geht es beschlossene Vereinbarungen

nun steht einmal eine Partei zu ihrer Aussage und ist auch nicht richtig?
Grüsse King-charles
Tony Ford: Politik...
 
22.04.12 20:22
#21
kommt mittlerweile an ihre Grenzen.
Es fehlen einfach Systeme, welche weniger starr, pauschal und zentral funktionieren, denn die Bedürfnisse in Bayern können ganz Andere sein als z.B. in Brandenburg, so dass eine pauschale Entscheidung an einigen Stellen produktiv aber an anderen Stellen evt. kontraproduktiv ist.
Kritiker: @ # 16 - Toni Ford - Bitte, zuerst denken -
 
23.04.12 18:13
#22
dann erschließt sich auch für Dich Schwachsinn!

1.   Nur Blauäugige glauben, dass sie mit € 150,- mtl. die Krippe voll bezahlen.
Da schießt die Steuerkasse noch ca. 600,oo zu !

2.  Klar, im Osten waren die Sozialisten-Kinder schon mit 18 Monaten windelfrei?
Waren vermutl. andere Rasse?

3.  ErzieherInnen arbeiten im Kindergarten ab 3 Jahre - fehlen z.Zeit fast überall!
(Für Dich Toni extra: meine Frau ist ErzieherIn dort!!)

4.  Brutal-Sozialistisch mag es gewollt sein, wenn Baby's nach Geburt den Eltern entrissen werden und dem Einheits-Staat zugeführt.

Doch - im Falle, Du es noch nicht geschnallt hast - Deutschland ist heute Liberal-demokratisch! Da gilt die Freiheit auch für Kinder!
Monsieur Hul.: Antiintegrationsgeld
2
23.04.12 20:12
#23
würde besser passen. Zumindest bei den vielen Kleinen, die mit der deutschen Sprache erst in der Schule konfrontiert werden und damit zwangsläufig chancenlos sind.

Das gibt dann später wieder einen guten Grund, die Polizei aufzurüsten :-(
Tony Ford: @Kritiker...
 
24.04.12 15:01
#24

dann erschließt sich auch für Dich Schwachsinn!

1.   Nur Blauäugige glauben, dass sie mit € 150,- mtl. die Krippe voll bezahlen.
Da schießt die Steuerkasse noch ca. 600,oo zu !



Steuerkasse = Allgemeinheit, dazu zählen auch Unternehmen, Kinderlose, usw. , somit bezahlt man erst mal nur die 150€. Zudem halte ich es für ein Gerücht, dass 600€ zugeschusst werden, zumindest nicht bundesweit. Ich bitte hier um Quellen, wo man sowas nachlesen kann ;-)



2.  Klar, im Osten waren die Sozialisten-Kinder schon mit 18 Monaten windelfrei?
Waren vermutl. andere Rasse?



Nö. Es stellt sich aber die Frage, was für Mutter und Kind sowie Umwelt wohl besser ist? Ich denke, Kinder die mit 2 Jahren ohne lästige Windel herumlaufen können, finden sowas sicherlich nicht schlecht. Zudem ist es ja nicht so, dass man die Kinder dazu zwingt, sondern man macht es den Kids einfach unangenehmer und zeigt den Kids, wie sie selbst entscheiden, wann sie aufs Klo gehen müssen, so dass sie selbstständig LERNEN. Zudem sei noch zu erwähnen, dass man Nachts trotzdem noch die Kids ne ganze Weile weiter gewindelt hatte, dies wäre wirklich zu viel verlangt.



Wiegesagt, die Kids werden es danken, wenn sie mit 2 Jahren ohne Windel herumlaufen können, denn es fühlt sich einfach freier und sauberer an. Man kann ja selbst mal in die Hose kacken oder pissen und nachvollziehen, wie unangenehm sowas ist.




3.  ErzieherInnen arbeiten im Kindergarten ab 3 Jahre - fehlen z.Zeit fast überall!
(Für Dich Toni extra: meine Frau ist ErzieherIn dort!!)



Jo, doch diese Situation wird sich nicht entscheidend verbessern, wenn kein Geld in die Infrastruktur fließt. Daher ja auch der Vorschlag, die 150€ in die KiTas fließen zu lassen, denn dann werden sich auch Erzieher finden.



4.  Brutal-Sozialistisch mag es gewollt sein, wenn Baby's nach Geburt den Eltern entrissen werden und dem Einheits-Staat zugeführt.



Eine Pauschalisierung von Jemandem, der damit gar keine Erfahrung gemacht hat. Ein Kind wird den Eltern nicht entrissen, denn es sieht seine Eltern Früh und am Nachmittag bis Abend. Zudem gehen viele Mütter in den ersten Lebensjahren ihrer Kids bevorzugt Halbtags bzw. mit reduzierter Arbeitszeit  / Teilzeit, so dass sie ihr Kind nur für ein paar Stunden abgeben.



Zudem hat das Kind im Gegensatz wenn es zu Hause ist, dass es sich intensiv mit anderen Kids beschäftigen kann. Jeder der behauptet, dass er sein Kind Vollzeit beschäftigt bzw. spielt und lehrt, dem halte ich für einen Lügner. In der Realität werden viele Kids einen großen Teil des Tages daheim irgendwo in einem Laufgitter vor sich hin spielen und mit etwas Glück kommt mal die Oma und sorgt für Abwechslung.



In einer guten KiTa erlebt das Kind viele neue Dinge und wird "ausgelastet".



Negativ im Einheitsstaat war natürlich, dass man die Kids die ersten Tage von ihrer Mutter trennte, den Sinn hat kaum Jemand verstanden und an dieser Stelle war es wirklich ein "Einheitsstaat"



Doch - im Falle, Du es noch nicht geschnallt hast - Deutschland ist heute Liberal-demokratisch! Da gilt die Freiheit auch für Kinder!



Ein mal alle 4 Jahre Jahre als Legitimation einer Politik die man nicht will finde ich für wenig demokratisch, wenngleich deutlich demokratischer als in der DDR, keine Frage.



Freiheit für Kinder gab es auch schon zu früheren Zeiten in der DDR (mit wenigen Ausnahmen).



Die Menschen in der DDR waren ja nicht Alles SED-Sozialisten, denn die Wurzeln von BRD und DDR sind die Gleichen, die Menschen auf der einen Seite somit nicht klüger oder dümmer.



Es gibt auf beiden Seiten gute Entwicklungen und Erfahrungswerte.



U.a. ist ein Grund, weshalb die Wende bei den Menschen so schwierig verlaufen war, weil die BRD wie ein Konzern die DDR als kleines Unternehmen einfach schluckte, statt zu fusionieren.



Statt der angekündigten Investitionen und Investoren wurden kurz nach der Wende erst mal jede Menge Supermärkte und Möbelmärkte eröffnet, man erzählte den Leuten, dass jetzt alles besser wird und gewährte ihnen Kredite. Doch produktiv kauften Geldhaie die  maroden Unternehmen auf, entließen die Arbeiter und verhökerten die Rohmaterialien und Maschinen oder schleppten sie für kostenlos in ihre Westbuden und hinterließ die Ruinen, statt darauf etwas aufzubauen.



Weiter machte man erst mal die Polikkliniken zu (Heute Ärztehäuser) und stempelte DDR-Produkte und Erfahrungen pauschal als unsinnig, kommunistisch, einheitsstaatlich ab und somit sagte man indirekte den Leuten, dass sie verblödet sind.



Dies ging Jahre später Ende der 90er weiter, als das Handwerk und die Industrie brach lag, nutzte man die Leute wiedermal aus, indem Städte in Bayern die billigen Straßenbaubuden aus Thüringen, Sachsen, usw. holten und andersrum sächsische Städte die völlig überteuerten Buden aus Bayern holten und gleichzeitig der ortsansässige Straßenbauer ums Überleben kämpfte, obwohl er gut 50% billiger war.



Letztendlich kamen mit der Wende westdeutsche Politiker ins Lande, welche die Machtpositionen besetzten und sozusagen das China in Deutschland schafften.



Fälle könnte ich wie Sand am Meer nennen und auch mich wollte man für einen Hungerlohn zur Zeitarbeit in Nürnberg zwingen als ich mal wenige Wochen arbeitslos war. Da hab ich aber abgewunken, lieber erleide ich Hunger als mich ausbeuten zu lassen.



Tja und dann meckern westdeutsche Bürger über die doch so horrenden Solibeiträge, vergessen jedoch dabei, dass auch in den Neuen Bundesländern alle den Solizuschlag zahlen und noch vor wenigen Jahrzehnten Beispielsweise Bayern Soli einkassierte.



Und man wundert sich weiter, dass in den Neuen Bundesländern nach wie vor Rechts- aber vor allem noch so viel Links gewählt wird. Doch im Grunde logisch, weil man vom tollen demokratisch-liberalen Deutschland bisher nur die häßliche Fratze kennengelernt hat und die Menschen gelernt haben, dass egal welches System sie haben, sie am Ende entweder von Parteifunktionären oder gnadenlosen Kapitalisten ausgenutzt, manipuliert und verarscht werden.



Ich finde es wird Zeit, endlich mal die DDR hinter uns zu lassen und Diskussionen fernab irgendwelcher Pauschalisierungen a la Einheitsstaat zu führen.



Zudem bin ich für indiviuellere Lösungsansätze, d.h. warum nicht in Bayern das Betreuungsgeld zahlen und in anderen BL eben z.B. direkt an die Kitas?



Denn die Menschen sind nunmal unterschiedlichen Ursprungs bzw. leben unterschiedliche Traditionen und Erfahrungswerte und ich will nicht derjenige sein, der Jemanden etwas aufzwingt, nur weil wir politisch nicht in der Lage sind, individuelle Lösungen zu ermöglichen.

ecki: Ramsauer bremst Seehofers Lieblingsprojekt
2
31.05.12 19:46
#25
Ramsauer legt sich quer bei Mehrkosten für Betreuungsgeld - SPIEGEL ONLINE
Neuer Ärger um das Betreuungsgeld: CSU-Verkehrsminister Peter Ramsauer meldet gegen das Lieblingsprojekt seines Parteichefs Seehofer Bedenken an. Auch Finanzminister Schäuble stellt sich quer. Hauptstreitpunkt ist die ungelöste Frage, wer das Vorhaben bezahlen soll.

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