Der reale Crash ist Resltat eines schon seit 2008 schwelenden Vertrauensverlustes, der nunmehr Fahrt aufnimmt und kurz davor ist, zu einer alles mitreisenden Lawine zu werden.
Noch ist Zeit, um Lawinenverbauungen ( zB Eurobonds ) entscheidend zu verankern. Eurobonds und die Folgen sind nichts gegen das was droht.
Diese Entwicklungsstufen sind zu befürchten:
Stufe 1: Goldpreis auf Allzeithoch - bereits erreicht
Stufe 2: Dax-Kurse auf Allzeit-Tief - bereits erreicht (siehe CoBa)
Stufe 3: Neue Liquiditätsengpäße bei gleich drei Großbanken in der EU
Stufe 4: Bundesbankpräsident an Kanzlerin: Bargeld nur noch für 2 Tage
Stufe 5: Merkel und Rößler versichern treuherzig: "Einlagen sind sicher"
Stufe 6: Die Menschen stürmen ihre Banken, um Bargeld abzuheben
Stufe 7: Die Bargeldversorgung bricht gegen Mittag zusammen
Stufe 8: Die Commerzbank schließ Ihre Filialen vorzeitig um 12.00 h
Stufe 9: Andere folgen - erste Ausschreitungen
Stufe 10 und folgende:
Bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen breiten sich aus. Neue Realität sind Firmenzusammenbrüche und Massenarbeitslosigkeit. Riesige Verluste. Private Katastrophen. 13 Millionen droht Obdachlosigkeit.
Wenn diese Kanzlerin zusammen mit Sarkozy weiter laviert, wird die Krise nur verschärft. Leider ist viel zu tun:
Die Finanzkreisläufe müssen wieder an die Kreisläufe der realen Volkswirtschaften angekoppelt werden. Die Schulden müssen mit entsprechender Besteuerung der wenigen gigantischen Supervermögen reduziert werden. Die Finanzpolitik muß zurückfinden zur Tatsache, daß im Prinzip nur der Euro ausgegeben werden kann, der in der Kasse vorhanden ist. Diese Forderung klingt reichlich abstrus - soweit sind wir entfernt von realer Mehrwertpolitik.