Am Anfang von
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,707012,00.html
schreibt der Spiegel ablenkend:
"Wie die Staatsanwaltschaft dem SPIEGEL nun bestätigt hat, ist der Manager nicht an den Folgen der Tritte und Fausthiebe von Markus Sch. und Sebastian L. gestorben, sondern an Herzversagen."
Dass der Spiegel mit dieser Formulierung ein falsches Bild erzeugt, erkennt man am Ende des Artikels. Dort schreibt der Spiegel dann:
"Die Staatsanwaltschaft München sieht die Schuld am Tod des Managers weiterhin bei den Angeklagten. "Herr Brunner ist infolge der Schläge und Tritte daran gestorben, dass das Herz stehengeblieben ist", sagte Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger am Samstag in München. Damit sei die Kausalität klar: Brunner würde nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ohne die massiven Schläge und Tritte noch leben. "
Also: Die Schläge und Tritte haben nach Meinung der Staatswanwaltschaft das tödliche Herzversagen hervorgerufen. Das ist bei einem Menschen mit vorgeschädigtem Herzen durchaus plausibel. Die vom Spiegel am Anfang als von der Staatsanwaltschaft angeblich bestätigt dargestellte Gegenposition ("Herzversagen, nicht Schläge oder Tritte") ist dann gar keine. Richtig ist nach Meinung der Staatsanwaltschaft "Herversagen wegen der Schläge oder Tritte".
Nix Sensation. Nur schlechter Journalismus.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,707012,00.html
schreibt der Spiegel ablenkend:
"Wie die Staatsanwaltschaft dem SPIEGEL nun bestätigt hat, ist der Manager nicht an den Folgen der Tritte und Fausthiebe von Markus Sch. und Sebastian L. gestorben, sondern an Herzversagen."
Dass der Spiegel mit dieser Formulierung ein falsches Bild erzeugt, erkennt man am Ende des Artikels. Dort schreibt der Spiegel dann:
"Die Staatsanwaltschaft München sieht die Schuld am Tod des Managers weiterhin bei den Angeklagten. "Herr Brunner ist infolge der Schläge und Tritte daran gestorben, dass das Herz stehengeblieben ist", sagte Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger am Samstag in München. Damit sei die Kausalität klar: Brunner würde nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ohne die massiven Schläge und Tritte noch leben. "
Also: Die Schläge und Tritte haben nach Meinung der Staatswanwaltschaft das tödliche Herzversagen hervorgerufen. Das ist bei einem Menschen mit vorgeschädigtem Herzen durchaus plausibel. Die vom Spiegel am Anfang als von der Staatsanwaltschaft angeblich bestätigt dargestellte Gegenposition ("Herzversagen, nicht Schläge oder Tritte") ist dann gar keine. Richtig ist nach Meinung der Staatsanwaltschaft "Herversagen wegen der Schläge oder Tritte".
Nix Sensation. Nur schlechter Journalismus.