Bonds-Blase Deutschland nähert sich dem Ende

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Rubensrembr.: Bonds-Blase Deutschland nähert sich dem Ende
2
20.06.12 09:06
#1
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...nde-zinsen-a-839860.html

Das Bollwerk der Euro-Zone wird brüchig: Zahlreiche Anlageprofis rechnen mit steigenden Zinsen für deutsche Staatsanleihen. Sie fürchten teure Hilfsaktionen, die die Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik belasten. Die Zeit des superbilligen Schuldenmachens in Deutschland neigt sich dem Ende.
Rubensrembr.: Qualitätsminderung durch enorme Belastungen
 
20.06.12 09:10
#2
Gleiche Quelle:

"Deutschland verliert durch die zunehmenden Risiken an Qualität", sagte Andrew Bosomworth, Fondsmanager und Deutschland-Chef von Pimco. Schließlich drohten dem Bundeshaushalt durch die milliardenschweren Rettungsschirme und anderweitige Verluste enorme Belastungen. Falls Länder wie Griechenland oder Portugal ihre Kredite aus dem Rettungsfonds nicht mehr zurückzahlen, drohen Milliardenverluste.
Rubensrembr.: Blase bei deutschen Staatsanleihen
 
20.06.12 09:26
#3
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...deutschland-dran/6771338.html

Die ersten Investoren hinterfragen, ob es wirklich so schlau ist, dem deutschen Staat fast zum Nulltarif Geld zu leihen. Unter den Skeptikern: Bill Gross von Pacific Investment Management Co (Pimco) , einer der prominentesten Geldmanager der Branche. „Deutschland stellt für mich ein Kreditrisiko dar. Es ist kein attraktiver Markt“, sagt Gross. Am Markt für deutsche Staatsanleihen habe sich eine Blase gebildet. „Ich wäre bei Bundesanleihen misstrauisch, da nur wenige Szenarien bestehen, in denen sie sich gut entwickeln könnten“, erklärt er.
Rubensrembr.: Deutschland zahlt in jedem Fall
 
20.06.12 09:31
#4
Gleiche Quelle:

„Wenn es eine Fiskalunion gibt, zahlt Deutschland. Und wenn es eine Bankenunion gibt, zahlt Deutschland auch. Es ist nicht länger ein kein komplett sicherer Hafen“, sagte Bill Blain von Newedge Group in London. Die Investoren kalkulierten langsam den möglichen Schaden ein, den Deutschland erleiden könnte.
lassmichrein: FUCK IT :-)
 
20.06.12 09:33
#5
Meine Bilder kommen von photobucket.com. Lt. AGB stimmen die User der Weiterverbreitung EXPLIZIT zu.
Rubensrembr.: Erste Abstufungen
 
20.06.12 09:34
#6
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...n-verlass-mehr/6771338-2.html

Der Wirtschaftsinformationsdienst D&B, der unter anderem die Finanzkraft von Staaten bewertet, stufte Deutschland am Vormittag von DB1d auf DB2a herunter
vega2000: Och menno
2
20.06.12 09:36
#7
Und ich dachte schon in dem Thread geht es um den neuen James Bond Film (kommt noch vor Weihnachten, hoffe ich).
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr zur Hand geht
Rubensrembr.: Deutliche Wirtschaftsabschwächung erwartet
 
20.06.12 09:37
#8
Gleiche Quelle:

Der Index habe gegenüber Mai 27,7 Punkte verloren und stehe nun bei minus 16,9 Punkten, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Dies sei der stärkste Rückgang des Indikators seit Oktober 1998. Bereits im Mai hatte der Index nachgegeben
Rubensrembr.: Da kann auch James Bond nicht helfen.
 
20.06.12 09:38
#9
dupidei: Dir kann niemand helfen, gut erkannt
 
20.06.12 09:43
#10
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Einsicht,
aber sie musste ja mal kommen.

Aber das Bond Blasenschwäche hat ist scjhon ein toller Scherz, hahahah.
rightwing: hahahahahahahahaha
 
20.06.12 10:25
#11
ja, das habe ich auch gelesen. also wenn ich anleger wäre, dann würde ich mir 3x überlegen, ob ich in so einen unsicheren ort wie deutschland investiere (pruuuust).
BarCode: Vorauszusagen,
5
20.06.12 10:38
#12
dass D irgendwann in nächster Zeit wieder höhere (also einigermaßen normale) Zinsen zahlen wird, ist ungefähr so gewagt, wie vorauszusagen, dass irgendwann auch wieder die Sonne scheint. (Hier ist es grade bedeckt und regnerisch.)

Daraus irgendwelche düsteren, apokalyptischen Schlüsse zu ziehen, ist nur der Sucht nach schlechten Nachrichten geschuldet.

Auch wenn in den nächsten Tagen wieder die Sonne herauskommen sollte: Wir werden nicht alle verdursten! (Aber man kann dann wieder vor kommenden Regentagen warnen.)
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
kiiwii: und den "Wirtschaftsinformationsdienst D&B" - muß
2
20.06.12 11:15
#13
man den kennen ?

btw:
mein eigener Informationsdienst "kie&wie" befasst sich demnächst in Berlin mit der Bluse "Des Mannes mit dem Geldhelm" von R.v.R.
Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
Timchen: Wir sind hier ein Börsenforum
 
20.06.12 15:39
#14
wie wäre es,
anstatt diesen unnützen Weltuntergangsnachrichten,

mit ein paar Bund Future Puts, mit denen man ein paar 100%
verdienen kann und der Aussage auch ein bischen Nachdruck verleiht.
Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
dupidei: manche verwechseln das mit facebook
 
20.06.12 15:57
#15
zum Beispiel, der Verfasser hat mit Börse und Wirtschaft überhaupt nichts am
Hut, höchstens Schankwirtschaft, hahahahahahah

der arme Kerl sitzt alleine zu Haus wie damals Kevin und möchte sich

mitteilen, hahahahahaha

Aber ein bißchen  Spaß während der Börse kann doch auch nicht

schaden, hahahahahaha, hihihihihi
Katjuscha: charttechnisch machts keinen Sinn, gerade jetzt
 
20.06.12 16:03
#16
auf steigende Zinsen zu wetten. Da würd ich eher long auf den Bund Future gehen, den man dann eng absichern kann. Allerdings ist das Niveau natürlich sehr hoch. Langfristig wirds sicher wieder runter gehen, nur wie lang ist langfristig? ...
chart_3years_euro-bundfuture.png
Dilettantenst.: die volumenanzeige bei ariva ist immer wieder
 
20.06.12 16:08
#17
ein knaller
Timchen: @katjuscha
 
20.06.12 19:29
#18
lang kann recht kurzfristig sein.
Sobald das Vertrauen an die Bonität Deutschlands sinkt,
ist mit einem Absturz Richtung 100 zu rechnen.

Was es dazu braucht, ist recht wenig.
Eine Rezession und das Handaufhalten der Italiener und französischen Banken.
Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
Juto: keine sorge
 
20.06.12 19:42
#19
zinsen bleiben unten.
so oder so:

Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf der DGZF-Pfandbriefkurve - den Pfandbriefrenditen der Deka-Bank und der Landesbanken. Diese Pfandbriefe dienen der Refinanzierung von Immobiliendarlehen und sind damit ein Indikator für die Zinsentwicklung beim Baugeld.
interhyp.png
BarCode: Es würde genauso bergab gehen,
 
20.06.12 19:42
#20
also mit den Zinsen bergauf, wenn die Bonität der anderen sich erholen würde, ohne dass sich die Bonität Ds verändern würde. Die niedrigen Zinsen/hohen Kurse sind doch Ausdruck der Unsicherheit rundum. Legte sich diese, würden die 10-jährigen bei rationalen 2,5-bis 3,5% stehen bei einem Leitzins von 1%.

Heißt: bessert sich die Lage, steigen die Zinsen in Ländern wie D, CH, Dänemark usw. Verschlechtert sich die allgemeine Lage und wird D weiterhin als (relativ) sicherer Hafen gesehen, bleiben die Zinsen eher niedrig, selbst wenn sich die Lage Ds im besonderen etwas verschlechtern würde.

Es muss schon sehr viel passieren, um die Zinsen für D über 3-4% bei gleichbleibend tiefem Leitzins zu treiben. Und das gilt für alle Richtiungen der möglichen Entwicklung. Irgendwo muss die Knete ja hin...

Es gilt also nicht nur: je schlechter die Lage sich entwickelt, desto eher steigen die Zinsen. Es gilt auch: Auch bei Entspannung der Lage steigen die Zinsen. Weil dann Fluchtgeld wieder abzieht.
Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
Rubensrembr.: Pessimistische Ausblicke
 
21.06.12 11:30
#21
http://www.welt.de/wirtschaft/article106644797/...e-zuletzt-2009.html

11:24
Einkaufsmanagerindex
Deutsche Firmen so pessimistisch wie zuletzt 2009

Deutschland ist alles andere als krisenfest: Der Optimismus der hiesigen Dienstleister ist so stark eingebrochen wie nie zuvor. Die Exportaufträge sinken, in der Industrie fallen viele Stellen weg.
Rubensrembr.: Industrie streicht Stellen
 
21.06.12 11:42
#22
http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE85K01J20120621

INDUSTRIE STREICHT STELLEN

Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie sank überraschend um 0,5 auf 44,7 Zähler. Das ist der niedrigste Wert seit drei Jahren. "Die sich verschlechternde Weltkonjunktur und die anhaltende Euro-Krise dämpfen die Exportnachfrage deutlich", sagte Moore. Die Exportaufträge gingen so stark zurück wie seit April 2009 nicht mehr. Die Industrie strich deshalb so viele Stellen wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr, während die Dienstleister noch neue Mitarbeiter einstellten - wenn auch vergleichsweise wenige.

Die Umfrage reiht sich ein in eine Serie schlechter Konjunkturdaten. Die ZEW-Konjunkturerwartungen von Anlegern und Analysten brachen im Juni so stark ein wie seit 1998 nicht mehr. Auch Exporte, Produktion und Industrieaufträge gingen zuletzt zurück. Der als zuverlässigster Konjunkturindikator geltende Ifo-Index - für den Firmenchefs befragt werden - war erstmals nach sechs Monaten rückläufig. Für Juni wird ein erneuter Rückgang befürchtet: Die Umfrage wird am Freitag veröffentlicht.

 
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