95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus...

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95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Buckmaster
Buckmaster:

95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus...

 
13.04.00 15:01
#1
Schwere Zeiten für Internet-Firmen

In seiner Eröffnungsrede für das Spring Symposium der Gartner Group prophezeite Michael D. Fleischer, Chef der amerikanischen Marktforscher, den so genannten Dot.Com-Companies der Internet-Ökonomie schwere Zeiten. 95 bis 98 Prozent aller reinen Internet-Firmen würden die nächsten beiden Jahre nicht überleben, sagte Fleischer nach amerikanischen Presseberichten. Entweder verschwänden sie völlig vom Markt oder würden von einer anderen Firma übernommen. Angesichts all der Euphorie um die Start-Ups der Internet-Ökonomie eine etwas überraschende Prognose. Gestützt wurde sie auf der Eröffnungsveranstaltung des Gartner-Symposiums aber auch durch Vasant Prabhu, Manager von McGraw-Hill. Die Internet-Firmen würden den Wert von Technologie überschätzen, Technologie sei aber nicht genug, meinte Prabhu. Außerdem würden sie ihr Barkapital viel zu schnell verbrauchen.

Fleischer meinte aber auch, dass traditionelle Firmen ohne Berücksichtigung des E-Commerce ebenfalls nicht überleben würden. Es müsse eine Art Verbindung zwischen klassischen und Internet-Modellen für das Geschäft geben. Die schnelle Entwicklung von Vorgehensweisen, die traditionelle und elektronische Business-Modelle verbinden, entwickle sich zu einer dringenden Notwendigkeit für alle Unternehmen.

Angesichts des Verfalls der Kurse an der amerikanischen High-Tech-Börse Nasdaq, der unter anderem die Internet-Firmen besonders betraf, und angesichts der jüngsten Schwierigkeiten von Dot.com-Companies sind die Prognosen von Fleischer allerdings nicht ganz von der Hand zu weisen. Viele Analysten befürchten bereits, die Konzentration auf Eroberung von Marktmacht ohne Rücksicht auf Kosten und Gewinne könne für viele Internet-Firmen in eine Sackgasse führen. Die Unfähigkeit, sich steigenden Anforderungen des Geschäfts ebenso wie der Kunden anzupassen, die gewisse Dienstleistungen aus der traditionellen Ökonomie gewohnt sind, wird von einige Börsianern gegen die Internet-Ökonomie ins Feld geführt – ebenso wie die Beispiele, bei denen klassische Firmen den Dot.Com-Unternehmen schnell den Markt weggenommen haben, sobald sie zusätzlich mit E-Commerce-Angeboten ins Internet gegangen sind. (jk/c't)

Quelle: www.heise.de/ct

95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Softi
Softi:

Spinner o.T.

 
13.04.00 15:03
#2
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... $4u+me
$4u+me:

Ist vielleicht etwas übertrieben, sind wohl nur 95% o.T.

 
13.04.00 15:05
#3
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... $4u+me
$4u+me:

sorry, meinte 94% o.T.

 
13.04.00 15:06
#4
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Marius
Marius:

In USA gabs mal an die 2000 Autobauer. Und heute ? o.T.

 
13.04.00 15:11
#5
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... GrazerChris
GrazerChris:

In USA gab es mal 2 Computerfirmen, und heute? o.T.

 
13.04.00 15:15
#6
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Buckmaster
Buckmaster:

Amazon.com: Das Ende der Fahnenstange?

 
13.04.00 15:21
#7
Amazon.com: Das Ende der Fahnenstange?

Der amerikanische Online-Händler Amazon gilt als Pionier der so genannten Internet-Ökonomie. Nun hat die als Online-Buchladen gestartete Firma eine weitere Pioniertat vollbracht: Entlassungen, bislang bei den hoffnungsvollen dot.com-Companies ein kaum zu beobachtendes Phänomen. Amazon wirft 150 Mitarbeiter hinaus, zwei Prozent der bislang 7500 Angestellten.

Dies erscheint auf den ersten Blick nicht der Rede wert -- bei der Ankündigung dieser Maßnahme erklärte Amazon-Sprecher Bill Curry allerdings, dass sie nicht auf Grund von Nachfragerückgängen nach dem Weihnachtsgeschäft oder anderen, Saison-bedingten Fluktuationen ergriffen werde. Die Entlassungen seien aber kein Zeichen für eine Änderung im Geschäftskonzept von Amazon, betonte Curry: "Wir setzen unseren Weg fort, der führende Anlaufpunkt für E-Commerce zu sein, wo die Leute alles finden und entdecken können, was sie im Internet kaufen wollen."

Gleichzeitig aber warnte Amazon wieder davor, dass die Umsätze im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres zwar gestiegen seien, die Verluste aber sogar wachsen würden. Den vollständigen Geschäftsbericht will Amazon am 2. Februar 2000 vorlegen. Gewinn hat Amazon noch nie seit seinem Bestehen gemacht -- bislang vertritt Amazon-Chef Jeff Bezos die Ansicht, die Verluste seien kein Problem. Erst müsse investiert werden, um den Markt zu besetzen, dann könne man über Gewinne nachdenken: "Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir werden später über den Ausgleich der Konten nachdenken", erklärte Bezos schon einmal kategorisch.

Marktbeobachter scheinen allerdings davon auszugehen, dass diese von den meisten Neugründungen der Internet-Ökonomie verfolgte Strategie an ihre Grenzen stößt. Bislang konnten die Aktienkurse der reinen E-Commerce-Firmen stetige Steigerungen verbuchen, obwohl kaum ein Unternehmen schwarze Zahlen schrieb. Diesen Wechsel auf die Zukunft möchten die Börsianer nun offensichtlich langsam eingelöst sehen. Der Kurs des Amazon-Papiers fiel fast um die Hälfte auf rund 61,7 US-Dollar seit dem Höchststand von 113 US-Dollar im Dezember.

Neben Amazon kündigten einige andere Online-Shops wie Beyond oder Value America in den letzten Tagen Restrukturierungen an -- in der Regel ein Euphemismus für Entlassungen und den Versuch, finanzielle Probleme in den Griff zu bekommen. Analysten befürchten nun, dass der Internet-Ökonomie eine Gesundschrumpfung bevorsteht. Die Entlassungen bei Amazon interpretieren Börsianer daher bereits als deutliches Signal: "Investoren sollten darüber erfreut sein", kommentierte Tom Wyman von J. P. Morgan laut AP. "Ich betrachte dies als sehr positives Zeichen, dass das Management-Team darauf vorbereitet ist, unangenehmen Entscheidungen zu treffen." Wyman verwies dabei explizit auf Amazons neuen Finanzmanager Warren Jenson, der früher für Delta Airlines und die TV-Company NBC arbeitete. (jk/c't)

Quelle: www.heise.de/ct

95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... deUhwastehner
deUhwastehn.:

Bedarfsprognose Computer weltweit (USA, Ende 40er): 5 Stc.

 
13.04.00 17:07
#8
deshalb lohne sich der bau von computern nicht! und wieviel maeuse konnte man mit computer aktien in den 80ern machen? eine ganze menge!
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... short-seller
short-seller:

Genau das ist der Unterschied !

 
13.04.00 17:19
#9
Die Computerbauer und Händler verdienten mit ihren Produkten GELD. Das ist genau der Unterschied zu vielen I-Nets.

Nur alle Firmen über einen Kamm zu scheren ist sicherlich auch falsch. Es gibt schon heute Unternehmen die mit dem I-Net Profit machen. Genau diese werden es sein, die in einigen Jahren noch existent sind, da sie den längeren Atem haben werden.

95-98 % halte ich dennoch für maßlos überzogen. Sagen wir mal eher so 70-80%. Und diese Zahl wird nicht nur aus Pleiten resultieren, sondern auch aus der Übernahme der Kleinen.

Grüße
Shorty
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... brontal
brontal:

deUhwa...

 
13.04.00 17:21
#10
Stimmt, hab ich auch schon mal gelesen. Gleich im nächsten Satz stand, daß beim Erscheinen der ersten Festplatte im IBM PC/XT mit einer Kapazität von 8 MB (!!!) viele die Köpfe geschüttelt haben, wozu man denn so viel Speicher brauche, das wären ja so und so viel Bücher auf einmal.

Vor drei Monaten hat jeder Furzladen die Analysten zu Jubelstürmen verleiten lassen, jetzt sollen 98 % überflüssig sein!

Die Börse kennt kein Vernunftsmaß, entweder übertreiben oder untertreiben und beides total extrem ! So ist das nun mal.
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Kicky
Kicky:

AMD hat statt erwarteter 0,58$/share 1,15$ im ersten Quartal verdient Ku.

 
13.04.00 17:25
#11
von mehreren Analysten angehoben,KGV ist sensationell niedrig,wenn es weiter so läuft(habe was von 15 gelesen)
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Andiman
Andiman:

und die Moral von der Geschicht: keiner weiß, was das Internet für G.

 
13.04.00 17:34
#12
hervorbringt, keiner weiß, mit welchen man dauerhaft Geld verdienen kann, keiner weß, ob "alte" Firmen es schaffen E-Commerce in ihre Strategien/Abläufe einzubauen oder ob es eine echte "new" economy geben wird. So ists nun mal, wenn irgendetwas die Welt verändert, man nennt das Pionierzeit. Und das Schöne ist: einige verlieren, einige gewinnen, so daß man hinterher dann endlich weiß, ob man richtig geschätzt hat.
Grüße
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... HUSSI
HUSSI:

Also wieder karteikarten auf Vorrat kaufen ! Und Murmelm als Gelders.

 
13.04.00 18:12
#13
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Buckmaster
Buckmaster:

Forrester Research sieht das Ende vieler eCommerce-Plattforme.

 
14.04.00 19:50
#14
Forrester Research Predicts The Imminent Demise Of Most Dot Com Retailers

Cambridge, Mass., April 11, 2000 . . . The combination of weak financials, increasing competitive pressures, and investor flight will drive most of today's Dot Com retailers out of business by 2001. According to a new Report from Forrester Research, Inc. (Nasdaq: FORR), to survive in the online retail battleground, firms will need to redirect extravagant branding investments into three categories of hard assets, defined by scale, service, and speed.

"It's time to face facts: Online retail's honeymoon is over," said Joe Sawyer, senior analyst at Forrester. "The difficulties that firms like CDnow and Peapod now face will only become more widespread. Financial turbulence and new competition will dry up venture funding and accelerate the Dot Com shakeout as the year progresses."

Forrester believes that consolidation will occur in three waves. First, firms selling commodity products that have been successful since the Net's early days -- such as books, software, and flowers -- will consolidate by the fall of 2000 amid slowing annual growth rates. Second, the plethora of merchants selling undifferentiated products at razor-thin margins -- including pet supplies, toys, and consumer electronics -- will collapse before marketing expenditures ramp up for the next holiday season. Finally, online merchants selling heavily branded, high-style products like apparel and furniture will remain stable until 2002.

To survive consolidation, online retailers must anchor themselves by building sustainable assets that will attain scale, service, and speed. Leaders will need to focus on hard assets that support high sales volumes and lower costs per transaction: a large, loyal customer base; in-house fulfillment capabilities; and a rock-solid internal organization. Online retailers must strike back at brand confusion and product duplication by distinguishing themselves through customer service. Presence across multiple channels and platforms, exclusive manufacturer deals to carry specific products, and a range of delivery options will help to build lifetime relationships. Speed will keep retailers ahead of rivals, but it will also require a flexible business foundation. Retailers should adopt technologies and strategies that adjust to unforeseen competitive forays and customer demands.

Several leaders will prevail following the wave of retail consolidation. Brick-and-mortar retailers will regain their footing, leveraging assets like customer history, product selection, fulfillment, and strong manufacturer relationships. Catalog hybrids will also survive, given their large customer base, proprietary product lines, and solid fulfillment.

"Among all the online-retail pioneers, only Amazon can claim a balanced set of assets that guarantees its leadership," added Sawyer. "Pure plays with few hard assets beyond solid, full-function sites will fall by the wayside, unable to keep up with their multichannel peers."

For the Report "The Demise Of Dot Com Retailers," Forrester surveyed 50 leading retailers representing a mix of product categories and backgrounds. Eight-six percent of respondents identified growth as their No. 1 strategic priority in 2000, followed by improved site design, increased brand recognition, and raised customer satisfaction.

Forrester Research is the leading independent Internet research firm, analyzing technology change and its impact on business, consumers, and society. Forrester's "Whole View" of the Internet economy enables clients to weave together Internet commerce initiatives with eBusiness technology to satisfy customers' changing needs. Clients receive continuous research and analysis through Forrester's unique eResearch™ Reports, an array of advisory services, bit products, and topical events. Established in 1983, Forrester is headquartered in Cambridge, Mass. Forrester's European Research Center is located in Amsterdam, Netherlands, and its UK Research Centre is located in London. Additional information about Forrester Research can be found at www.forrester.com.
95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus... Null Ahnung

Re: 95 - 98% aller reinen Internetwerte droht das Aus...

 
#15
Ich denke, dass wir alle gar nicht einschätzen können, was stimmt und was nicht. Analystenmeinungen sind nie das Maß aller Dinge, weil die auf gute Investor Relation Manager und smarte Vorstände reinfallen, die eine Geschäftsidee gut verkaufen können. Ohne interne Kenntnisse ist eine reale Unternehmenseinschätzung sowieso nicht möglich. Daher befürchte auch ich, dass die ganzen wer weiss wie hoch KGVS und KUVS kurz bis mittelfristig vom Markt verschwinden werden. Und sein wir mal ganz ehrlich: Auch die Marktkapitaliesierung von Blue Chips wie EM-TW ist jenseits von gut und böse.


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