@Bafo
Zu der Frage, wohin die Milliarden gehen, braucht man nur mal
5bio.€ * 8% Rendite rechnen, was so dem Durchschnitt entspricht und kommt auf 400mrd.€
Sonst wäre dieses Wachstum wohl kaum möglich und die Eliten müssten mit einer Stagnation ihrer Vermögen rechnen ;-)
Interessant wird es nun, wenn Europa und die Welt sparen soll, wer dann die Renditen bezahlen soll?
Geld kann ja nicht aus dem Nichts entstehen und die Banken agieren ja jetzt schon am Limit und sollen zukünftig ja mehr Eigenkapital zurücklegen was bedeutet, dass sie weniger Geld schöpfen können.
D.h. es gibt folgende Möglichkeiten, entweder man nimmt der Mittelschicht und unteren Schicht dann noch das letzte Hemd weg und streicht sämtliche Sozialleistungen oder das System bricht in sich zusammen in Form einer Weltwirtschaftskrise und Rezession, denn im Grunde sind es doch die vielen neuen Schulden und das Leben auf Pump, was die Wirtschaft noch am leben hält.
Daran zu glauben, dass es der Masse nach dem Sparen besser gehen wird ist schlichtweg absurd. Besser geht es wohl erst, wenn es mal richtig gekracht hat, z.B. Geld komplett entwertet wird und alle mehr oder weniger bei Null anfangen.
Achja und nicht zu vergessen, einen wohl bald noch größeren Effekt der Umverteilung hat der Mietzins.
Vor allem die Privatisierung der Sozialwohnungen sorgt dafür, dass die Einnahmen nicht mehr zum Volke zurückfließen, sondern bei den Eliten hängen bleiben.
Lustig finde ich, dass man sich jetzt wundert, dass man zu wenig Sozialwohnungen hat und nun schon wieder überlegt, Sozialwohnungen zu bauen.
Da frage ich mich, wenn die Einwohnerzahl rückläufig ist, warum müssen dann neue Wohnungen gebaut werden?
Wie wäre es, die Immobilien- und Miethaie einfach mal an die Leine zu nehmen und zu zwingen Wohnungen zu fairen Preisen anzubieten?
Vor allem ist es ja sogar so absurd, dass Immobiliengesellschaften lieber Wohnungen leer stehen lassen als die zu günstigeren Preisen anzubieten, nur um Macht ausüben und die Mieter zu hohen Preisen zwingen zu können.
Und das Schärfste ist, dass die logischen Folgen der Privatisierung wiedermal der Steuerzahler doppelt und dreifach oben drauf zahlt, weil plötzlich wie aus heiterem Himmel die Schulden nach dem Verkauf deutlich stärker wieder ansteigen, weil man ganz unerwartet feststellt, dass die Ausgaben zwar ähnlich hoch blieben aber die Einnahmenseite deutlich zurück ging.
Lustig ist dann auch, dass man die Ursache nicht etwa auf der Einnahmenseite, sondern idiotischerweise auf der Ausgabenseite sucht.
Ähnliches passiert gerade in Südeuropa, wenn Tafelsilber verscherbelt wird und kurze Zeit später die Einnahmenseite wegbricht.
echt geiles System
Da wende ich mich doch lieber meinen Bitcoins zu, da ist die Umverteilung trotz der Early Adopters deutlich besser ;-)