Borussia wollte unbedingt gegen Bielefeld gewinnen. Kein Wunder, dass wir nach dem 1:1 im BORUSSIA-PARK auf VfL-Seite nur mit enttäuschten Spielern und Trainern sprachen.
Karim Matmour: Ich habe heute zwar ein Tor gemacht, genutzt hat das aber nicht sehr viel. Wir brauchen Punkte, ganz egal, ob wir nächste Woche gegen Bayern, Barcelona oder sonst wen spielen – vor allem auch, weil Energie Cottbus heute gewonnen hat. Wir müssen cleverer spielen, es ist egal, ob das schön aussieht oder nicht.
Filip Daems: Ich denke, dass es verständlich ist, dass wir riesig enttäuscht sind. Heute zählten nur die drei Punkte – und die zu holen, haben wir leider nicht geschafft. Abgestiegen sind wir aber natürlich noch lange nicht, wir haben einen Punkt Rückstand auf Bielefeld und zwei auf Cottbus. Auch, wenn es natürlich nicht leichter wird, es sind noch ein paar Punkte zu vergeben. Es ist noch alles eng beieinander, wir dürfen jetzt auf keinen Fall aufgeben.
Patrick Paauwe: Uns ist es nach dem Tor zum 1:1 leider nicht gelungen, weiter Fußball zu spielen. Es war von uns ein Spiel mit vielen Zweikämpfen und Herz, aber leider mit zu wenig Kopf. Dass ich heute gespielt habe, war für einige vielleicht ein wenig überraschend, aber manchmal tun Trainer eben nicht das, was jeder erwartet.
Marko Marin: Nach so einem Spiel fällt es ganz schwer, etwas zu sagen. Das war zu wenig von uns. Wir hätten unsere Führung nicht so leicht weggeben dürfen, wir mussten heute unbedingt gewinnen. Ich finde nicht, dass wir ängstlich gespielt haben, Bielefeld stand nach dem Ausgleichstor einfach sehr gut. Wir haben vielleicht zu viele lange Bälle gespielt. Wenn wir weiterhin keine Siege einfahren, wird es natürlich immer enger und schwerer für uns.
Oliver Kirch, Arminia Bielefeld: Nach dem Spielverlauf können wir natürlich froh sein, nach dem 0:1 wieder in die Partie zurückgekommen zu sein. Jedoch waren wir vom schnellen Gegentor nicht geschockt, das kannten wir schon aus anderen Spielen. In der zweiten Halbzeit hat Mönchengladbach viel Druck gemacht, aber wir hatten auch gute Konterchancen. Wenn wir einen davon besser ausgespielt hätten, wäre sogar ein Sieg hier drin gewesen.
Michael Frontzeck, Trainer Arminia Bielefeld: Wir sind in einer sehr komplizierten Situation nach Gladbach gekommen. Wir hatten zuletzt gut gespielt und immer verloren. Dann bekommen wir das 0:1 gegen uns, und im BORUSSIA-PARK beginnt eine Euphorie, es war sehr laut. Es war aber sehr stark, wie meine Mannschaft mit dieser Situation umgegangen ist, wir haben ein schön heraus gespieltes Tor geschossen, Kompliment an meine Jungs. Ich habe immer gesagt, es wird bis zum Schluss spannend bleiben, und heute haben wir uns nervenstark und ruhig präsentiert. Das war gut.
Hans Meyer, Trainer Borussia: Im Frühjahr durften wir uns berechtigte Hoffnungen machen, aber jetzt haben wir nach der Partie gegen Bochum wieder nicht gegen einen Mitkonkurrenten zuhause gewonnen. Wir werden die Flinte erst ins Korn werfen, wenn rein rechnerisch nichts mehr geht. Aber heute lief das Spiel nicht gerade so, war unsere Leistung nicht in der Art, dass man heute unbedingt hätte gewinnen müssen. Ich habe Anzeichen erkannt, dass wir im Kopf nicht richtig mit der Situation umgehen können. Wir hatten zu viele Pannen im Spiel, haben uns viel zu viele Stellungsfehler geleistet. Cottbus hat gezeigt, dass es immer wieder Überraschungen im Fußball gibt, vielleicht ist es für uns ganz gut, dass wir bei unserem schwierigen Restprogramm dreimal auswärts antreten müssen.
Quelle:
http://www.borussia.de/de/...sia_news_detail,185,0,newsid-170398.html P.S.: Dieser Text zerstört sich nach dem Lesen selbst.