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ETF - Exchange Traded Funds

DAX
11.953
-0,93%
DAX Chart
TecDAX
1.986
-0,84%
TecDAX Chart
Dow Jones
20.480
-0,68%
Dow Jones  Realtime-Chart
Dollarkurs
1,0899
+0,93%
Dollarkurs Realtime-Chart
DAX
11.943
15:05
Hang Seng
24.204
-0,76%
Dow Jones
20.597
-0,29%
Ölpreis
50,5204 $
-0,95%
MDAX
23.271
-1,15%
Nikkei 225
18.946
-1,54%
Euro Stoxx 50
3.426
-0,54%
Goldpreis
1.260 $
+1,15%
Dollarkurs
1,0899
+0,93%
Ölpreis
50,5204 $
-0,95%
Goldpreis
1.260 $
+1,15%
Deutsche Bank Realtime-Indikation

Entwicklung Regionen

Region Ø 1 Jahr Ø 3 Jahre Ø 5 Jahre
Welt / Global +10,59% +21,59% +35,72%
Nordamerika, USA / Kanada +17,09% +50,40% +86,65%
Europa +8,68% +15,93% +43,59%
Emerging Markets +18,46% +28,68% +24,15%

Entwicklung Branchen

Branche Ø 1 Jahr Ø 3 Jahre Ø 5 Jahre
Rohstoffe +40,06% +8,58% -0,66%
Industrie +24,85% +18,16% +43,62%
Finanzen +23,50% +28,64% +75,99%
Edelmetalle +22,68% +24,08% -34,68%
Technologie +16,19% +42,45% +73,69%
Umwelt / Ökologie /Sustainability +15,44% +28,26% +61,82%
Logistik / Transport / Verkehr +14,70% +36,91% +54,32%
Life Sciences +14,68% +41,28% +110,31%
Energie +14,62% +0,02% +11,09%
Freizeit / Gastgewerbe / Konsum +10,88% +36,04% +75,05%

Top-ETFs

ETF
lfd. Jahr
1 Monat
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahre
ComStage NYSE Arca Gold BUGS UCITS ETF +9,84% +0,43% +14,16% +16,51% -48,32%
VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF - -10,93% +34,55% +21,94% -56,06%
Lyxor World Water UCITS ETF +4,34% +0,69% +14,87% +59,13% +112,68%
VanEck Vectors Gold Miners ETF - 0,00% 0,00% -0,73% -0,85%
Deka DAXplus Maximum Dividend UCITS ETF +5,61% +2,76% +12,57% +23,39% +54,01%
ComStage MSCI World TRN UCITS ETF +5,74% -1,54% +19,30% +51,23% +89,65%
iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE) +1,15% -1,85% +16,21% +41,97% +66,75%
iShares Core MSCI World UCITS ETF +3,37% -1,29% +19,30% +51,80% +91,11%
db x-tr.MSCI World Index ETF Inhaber-Anteile 1C +5,76% -1,53% +19,36% +50,96% +88,80%
Amundi ETF Leveraged MSCI USA Daily +5,53% +3,30% +46,69% +254,17% -

Vorteile von ETFs

ETFs bieten zwei große Vorteile: eine hohe Risikostreuung verbunden mit geringen Kosten. Da ETFs zumeist auf einem oder mehreren Basiswerten bzw. Underlyings basieren, bringen sie eine Diversifizierung des Portfolios mit sich. Dadurch wird das Investmentrisiko gestreut und das Ausfallrisiko minimiert. ETFs bieten also, im Gegensatz zu Aktien oder derivativen Wertpapieren, ein attraktives Verhältnis von Rendite und Risiko. Zudem kann mit ETFs, auch kurzfristig, in verschiedene Länder, Regionen oder Branchen investiert werden und somit ein breites Feld an Investmentmöglichkeiten abgedeckt werden.

Ein weiterer Vorteil von ETFs sind die geringeren Kosten im Gegensatz zum Handel mit beispielsweise Aktienfonds. Da es sich bei ETFs um passiv gemanagte Indexfonds handelt, ist kein Fondsmanager nötig, der das Portfolio aktiv verwaltet – die Verwaltungsgebühren sind deshalb niedrig.

ETF-Anleger profitieren von dem Spread zwischen An- und Verkaufspreis, auch Geld-Brief-Spanne genannt, der bei ETFs oft gering ausfällt. Für den Handel mit ETFs fallen zunächst die üblichen Kosten wie Depot- oder Ordergebühren an. Da ETFs meist passiv computergesteuert gemanagt werden, also nicht ständig von einem Fondsmanager aktiv betreut werden, sind ihre Verwaltungsgebühren niedrig. Für den Handel mit ETFs fällt zudem kein Ausgabeaufschlag an, da ETFs direkt über den Sekundärmarkt an der Börse und nicht über eine Fondsgesellschaft erworben werden. Viele Online-Broker bieten außerdem kostenlose ETF-Sparpläne von Vertragspartnern an. Die Kosten eines ETFs sind in einer festen Kennzahl, der sogenannten Total-Expense-Ratio (TER), dargestellt, welche die jährlichen Kosten des ETFs als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens ausdrückt.

Ein weiterer Vorteil von ETFs ist das hohe Maß an Transparenz, die diese Art von Fonds bietet. Ziel eines ETFs ist es, den ihm zugrunde liegenden Index so genau wie möglich abzubilden. Die Zusammensetzung eines ETF ist für Anleger daher – anders, als es oft bei traditionellen Fonds der Fall ist – übersichtlich und nachvollziehbar. Die Kurswerte sowie die Fondsbestandteile werden in der Regel täglich veröffentlicht. Dadurch sind immer tagesaktuelle Informationen über den ETF verfügbar und der Anleger muss nicht bis zum Quartalsende warten, um Auskunft über die Entwicklung seiner Investition zu erhalten.

Auch ihre Flexibilität macht ETFs für Anleger attraktiv. ETFs können jederzeit an der Börse gehandelt werden und ermöglichen somit eine schnelle Reaktion auf die aktuelle Marktsituation. Daher eignen sie sich sowohl für die kurzfristige als auch für die langfristige Geldanlage. Ein Nachteil: Sobald der ETF gewählt ist, ist eine Änderung der Zusammensetzung des Portfolios nur noch schwer möglich, da der ETF den zugrunde liegenden Aktienindex so exakt wie möglich abbildet. Demnach kann die genaue Zusammensetzung eines ETFs erst dann geändert werden, wenn sich der zugrunde liegende Index ändert.

ETFs bilden einen kompletten Index ab und weisen daher eine größere Risikostreuung auf als der Kauf von Einzelaktien. Je mehr Aktien in einem Index notiert sind, desto breiter fällt die Risikostreuung aus. Während beispielsweise bei einem DAX-ETF das Risiko auf 30 Einzelaktien verteilt ist, enthalten große Indizes, z.B. der S&P 500, mehrere hundert Einzelwerte.

Ein weiterer Vorteil von ETFs ist ihre hohe Liquidität: ETFs können zu den üblichen Börsenöffnungszeiten beliebig gehandelt werden. Der Investor hat somit die Möglichkeit, sein Portfolio jederzeit aufzustocken oder seine ETFs zu verkaufen – analog zum normalen Aktienhandel.

ETF-Suche

Was ist ein ETF?

ETFs sind Indexfonds, die wie Aktien schnell und einfach an der Börse gehandelt werden können. Während Aktienkäufer aber nur die Anteile eines einzelnen Unternehmens erwerben, investieren ETFs in einen ganzen Korb an Wertpapieren: ETFs bilden die Zusammensetzung und Wertentwicklung von Börsen-Indizes wie beispielsweise dem Deutschen Aktienindex (DAX) nach. Auf diese Weise machen ETFs es möglich, direkt in einen bestimmten Index zu investieren.

Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds werden ETFs nicht aktiv gemanagt, sondern passiv verwaltet – deshalb fallen bei ETFs auch kaum Verwaltungsgebühren an. Da ETFs an der Börse gehandelt werden, entstehen jedoch wie beim Aktienhandel börsenübliche Gebühren, z.B. Depotgebühren sowie Ordergebühren beim Kauf und Verkauf der Papiere.

ETF Fakten

ETFs liegt immer ein Basiswert zugrunde, z.B. ein Aktienindex. Aktienindizes bilden die Entwicklung ausgewählter Aktienkurse ab – der Deutsche Aktienindex (DAX) beispielsweise umfasst die Aktien der 30 wichtigsten deutschen Unternehmen. Ein ETF, dessen Basiswert der DAX ist, entwickelt sich genauso wie der DAX selbst. Anleger können mit einem DAX-ETF daher an der Wertentwicklung des DAX teilhaben, ohne in die im DAX notierten Einzelwerte zu investieren. Auch die Leitindizes anderer Länder, beispielsweise der amerikanische Dow Jones oder der japanische Nikkei, können einem ETF zugrunde liegen.

Neben Aktien-ETFs gibt es auch Renten-, Geldmarkt- und Rohstoff-ETFs sowie Immobilien-ETFs und gehebelte ETFs. Auch diesen ETFs liegt ein Index als Basiswert zugrunde – z.B. bilden Renten-ETFs die Indizes von Staats- und Unternehmensanleihen oder Pfandbriefen ab.

Während ETFs in den USA seit 1993 verfügbar sind, gibt es diese Anlageklasse hierzulande erst seit dem Jahr 2000. Der ETF-Markt wächst seitdem kontinuierlich – ein Zeichen für die gute Rendite, die Privatanleger mit ETFs erwirtschaften können. Zwar sorgt der wachsende Markt dafür, dass immer mehr Fondsgesellschaften ETFs anbieten – im Vergleich zu aktiv verwalteten Investmentfonds ist das Angebot trotzdem überschaubar.

In den Siebzigerjahren gab es im US-Markt erste Vorläufer von ETFs. 1971 gab der US-Finanzdienstleister Wells Fargo einen Indexfonds für institutionelle Anleger heraus; ab 1976 konnten auch Privatanleger Indexfonds erwerben. 1993 wurde der erste Indexfonds aufgelegt, der auch an der Börse gehandelt werden konnte. In Deutschland konnten institutionelle Anleger im gleichen Jahr erstmals Indexfonds einer Commerzbank-Tochtergesellschaft erwerben – positive Reaktionen auf das neue Produkt führten dann zu einem Ausbau des Indexfonds-Angebots.

Bei der Markteinführung von ETFs an der Deutschen Börse im Jahr 2000 waren zunächst nur sechs unterschiedliche Fonds dieser Anlageklasse erhältlich. Bis Mitte 2015 erhöhte sich diese Zahl auf rund 1400 ETFs, die zusammen ein Volumen von knapp 443 Milliarden Euro aufwiesen.

ETFs können unterschiedlich typisiert werden. Zum einen ist es möglich, ETFs nach ihren Anlageklassen zu typisieren. Darunter fallen Aktien, Anleihen, der Geldmarkt, Währungen, Rohstoffe oder Immobilien. ETFs können sich aber auch nach Renten und festverzinslichen Wertpapieren richten. Die unterschiedlichen Anlageklassen lassen sich auch noch weiter unterteilen, beispielsweise nach Laufzeit, Region, Land oder Risiko.

ETFs werden außerdem nach Indizes typisiert. Die allerersten ETFs bezogen sich zuerst nur auf marktbreite Indizes wie den STOXX Europe. Im Laufe der Zeit vergrößerte sich das Angebot allerdings, sodass ETFs sich inzwischen auch nach stärker spezialisierten Indizes richten können. Neben marktbreiten Indizes können ETFs also auch Branchenindizes, Regionenindizes oder Strategieindizes nachbilden.

Ein ETF bildet die Wertentwicklung von einem zugrunde liegenden Index ab. Bei der vollständigen Nachbildung werden sämtliche Indexbestandteile in entsprechender Gewichtung gehalten. Der ETF passt sich also genau den Index-Bewegungen an. Bei der sogenannten „Sampling“-Methode wird dagegen nur eine Teilmenge der Indexbestandteile ins Sondervermögen gekauft. Bei der synthetischen Indexnachbildung handelt es sich um Swapgeschäfte im Sondervermögen. Dabei wird ein Index nachgebildet, ohne dass es zum tatsächlichen Erwerb der darin enthaltenen Wertpapiere kommt.

Der Name eines ETFs setzt sich aus fünf Bestandteilen zusammen. Er ist aufgebaut wie ein Code und enthält die wesentlichen Angaben zu einem ETF. Die Zusammensetzung sieht dabei wie folgt aus: Anbietername – Index – Regulatorische Hinweise – Details zur Anteilscheinklasse. In einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass die Reihenfolge im Namen abweicht oder einzelne Bestandteile wegfallen. Die Namensangaben sind grundsätzlich in englischer Sprache gehalten.

Beispiele: „iShares Core (Anbieter) – DAX (Index) – UCITS ETF“ (Regulatorische Hinweise) oder auch „db x-trackers (Anbieter) – S&P 500 (Index) – UCITS ETF (Regulatorische Hinweise) - (DR) 1C (EUR hedged)“ (Details zur Anteilscheinklasse)“

Bei ETF-Anbietern handelt es sich meist um Tochtergesellschaften großer Banken oder Vermögensverwalter. Der Bestandteil „Index“ verweist auf den durch den ETF abgebildeten Index. „Regulatorische Hinweise“ beziehen sich auf den Anlegerschutz, weshalb hier häufig die Abkürzung „UCITS“ zu finden ist. Diese bezieht sich auf die UCITS-Richtlinien für Anlagefonds in Europa. Auch die Bezeichnung „ETF“ ist ein regulatorischer Begriff, um ETFs deutlich von anderen Anlageformen abzugrenzen. Die „Details zur Anteilscheinklasse“ enthalten dagegen häufig noch Angaben zur Höhe der Gebühren, zur Währung oder zur Ertragsverwendung. Die verwendeten Abkürzungen können von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein.

ETFs sind ein immer beliebteres Mittel zum Sparen beim mittel- oder langfristigen Vermögensaufbau. Insbesondere in der privaten Altersvorsorge gewinnen sie an Bedeutung: Wegen der Rentenlücke und anhaltend niedrigen Zinsen setzen immer mehr Sparer auf langfristige Anlagen mit guten Renditechancen. Ein ETF-Sparplan funktioniert im Wesentlichen so: Ein Sparer legt jeden Monat einen festen Geldbetrag zurück. Die Bank oder Fondsgesellschaft, die dieses Geld erhält, investiert den Betrag dann in ETF-Anteile.

ETF-Sparer profitieren von einer breiten Risikostreuung, da sie nicht von der Kursentwicklung einzelner Aktien abhängig sind. ETF-Sparpläne machen sich zudem den sogenannten „Durchschnittskosteneffekt“ zunutze: Da jeden Monat der gleiche Betrag gespart wird, variiert die Zahl der ETF-Anteile, die von diesem Betrag gekauft werden. Bei niedrigen Kursen werden somit mehr Anteile, bei hohen Kursen weniger Anteile erworben – so ergibt sich ein niedriger Durchschnittspreis.

Oftmals scheitern die Manager aktiv verwalteter Fonds an ihrem Anspruch, den Vergleichsindex zu schlagen. Statt auf die individuellen Entscheidungen von Fondsmanagern zu setzen, investieren ETF-Sparer in einen breit gefächerten Markt. Ein Nachteil von ETFs ist jedoch, dass sie jede Index-Bewegung mitmachen – also auch Kursrückgänge. Auf der anderen Seite punkten sie dafür in Phasen des wirtschaftlichen Aufschwungs auf ganzer Linie.

Beim Handel mit ETFs sollte beachtet werden, dass es sich bei diesen trotz all ihrer Vorteile immer noch um spekulative Investmentinstrumente handelt. Die Gefahr eines Kapitalverlustes besteht daher – ebenso wie bei Aktien, Renten oder Derivaten – zu jeder Zeit. Da ETFs an die Entwicklung eines Vergleichsindex gebunden sind, sind sie auch den Schwankungen der jeweiligen Märkte und damit einem Kurs- und Marktrisiko ausgesetzt. Desweiteren sollten vor allem kurzfristige Anleger beim Handel mit ETFs den sogenannten Tracking Error beachten: Der Tracking Error gibt Auskunft darüber, wie genau ein ETF den Vergleichsindex abbildet – mitunter kann die Zusammensetzung und Entwicklung eines ETFs von dem ihm zugrunde liegenden Index abweichen.

Bei einer synthetischen Replikation eines ETFs, die über ein Tauschgeschäft (Swap) mit einem Finanzinstitut (Kontrahent), meist einer Bank, erfolgt, besteht ein Kontrahentenrisiko, d.h. ein Ausfall des jeweiligen Finanzinstituts. Ein solcher Ausfall kann aber im Vorfeld besichert werden. ETFs gelten außerdem als Sondervermögen und werden daher nicht in die Insolvenz einer Bank oder Fondsgesellschaft einbezogen. Per Gesetz ist die Besicherung eines solchen Ausfalls bis zu maximal zehn Prozent des Fondsvermögens möglich.