Kanther nur Bewärungsstrafe ! Schweinebande!

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satyr: Kanther nur Bewärungsstrafe ! Schweinebande!
 
18.04.05 11:21
#1 downup
Hoch lebe die deutsche Justiz.
Solange solche Vögel frei herumlaufen und manche noch Ministerpräsident
werden,geht es zuende mit Deutschland.
bewertet: 1x gut analysiert
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BeMi: K.B., wer hat hier so etwas je behauptet? o. T.
 
18.04.05 14:12
#26 downup
Karlchen_I: @kiiwii.
 
18.04.05 14:14
#27 downup
Da steht oben was davon, dass Kanther das Gericht als freier Mann verlassen könnte.
kiiwii: BeMi, vielen Dank; hab ich noch gar nicht gesehen
 
18.04.05 14:19
#28 downup
Das frag ich mich auch, wofür ich da wieder "Schwarze" kassiert habe.

Immer dasselbe: Mobbing. Null Toleranz. Keine Argumente.
Ausserdem bin ich von "Mehlwurm" Jimmy am Abend davor übel beschimpft worden; d h. wenn Beleidigung (was es aber nicht ist), dann wär sie sogar noch "verdient".

Hinweis an Ariva-Team:
Den Moderatoren gehört die Mod-Eigenschaft wegen Mißbrauchs ein für alle Mal entzogen.


MfG
kiiwii

.
BeMi: Wieso, kiiwii, die werden
 
18.04.05 14:24
#29 downup
doch von den Obermods der Ariva-Mafia gedeckt.
Aber tröste Dich, dieser Laden hat nur eine sehr
geringe Öffentlichkeitswirkung, nur wenige User sorgen
für höhere Klickraten.
Eigentlich ist Ariva ein exzellentes Board, aber die
"Mafia" will unter sich bleiben, also werden andere
Meinungen durch "Schwarze" weggeklickt.
Das ist hier schon seit Jahren so.
Forget it.

Viele Grüße
B.  
ottifant: Und Ciao.
 
18.04.05 14:31
#30 downup
.
Talisker: Klempos her!
 
18.04.05 14:32
#31 downup
Mensch BeMi, was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen, wo bleibt der "Spaß im virtuellen Raum"? (hahaha)
Da gibts doch genügend (praktizierte) Strategien gegen diese elendige "ariva-Mafia". Und, s. Widerspruchsmöglichkeit, sogar "legale"!

Ich fänd es ja echt schade, wenn du dem Board untreu werden würdest und es mit Missachtung strafen täterätest. Solche messerscharfen Analysen wie #18 und #24 würden mir fehlen.
Gruß
Talisker
bewertet: 1x gut analysiert
Karlchen_I: modeste wird schon bleiben o. T.
 
18.04.05 14:34
#32 downup
MadChart: Na, Ihr habt aber mal wieder Probleme :-) o. T.
 
18.04.05 14:36
#33 downup
Talisker: Kanther kämpft weiter!
 
18.04.05 14:54
#34 downup
Kanther will Bewährungsstrafe anfechten
18. Apr 11:16, ergänzt 14:36, netzeitung.de


Im Prozess um die hessische CDU-Finanzaffäre hat das Wiesbadener Landgericht sein Urteil verkündet. Der frühere Bundesinnenminister Kanther erhielt eine Bewährungsstrafe, kündigte jedoch Revision an.


Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther will seine Verurteilung im CDU-Schwarzgeldprozess anfechten. Der 65-Jährige kündigte Revision gegen die am Montag vom Wiesbadener Landgericht verhängte Bewährungsstrafe von 18 Monaten an. Die Kriminalisierung 22 Jahre zurückliegender Vorgänge sei abwegig, sagte Kanther. «Ich bin zuversichtlich, dass der Bundesgerichtshof das alles zurechtrücken wird.» Sein Mitangeklagter Horst Weyrauch hat nach Angaben seines Verteidigers noch keine Entscheidung getroffen.

Kanther war wegen Schwarzgeldkassen der hessischen CDU zur einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Das Wiesbadener Landgericht befand den 65-Jährigen am Montag der Untreue für schuldig. Außerdem muss er 25.000 Euro an die Staatskasse zahlen.


Der Finanzberater Horst Weyrauch wurde wegen Beihilfe zur Untreue zu einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen je 170 Euro, also 61.200 Euro, verurteilt. Das Gericht verhängte damit deutlich höhere Strafen als von der Staatsanwaltschaft verlangt. Diese hatte für Kanther eine Geldstrafe von 72.000 Euro und für Weyrauch eine Geldstrafe von 36.000 Euro gefordert.

Die Verteidigung verlangte für beide Angeklagten Freispruch.

Das Verfahren gegen den mitangeklagten früheren CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz Wittgenstein war am 15. März aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt worden.

Parteienfinanzierung

Das Gericht hatte bereits Anfang Februar in einer Zwischenbilanz erklärt, dass es von einem schuldhaften Verhalten Kanthers und seiner Mitangeklagten ausgeht. So sei es als Untreuetatbestand zu werten, dass die CDU wegen der schwarzen Kassen rund 21,1 Millionen Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung habe zurück zahlen müssen.

Kanther und Wittgenstein hatten Ende 1983 angeordnet, 20,8 Millionen Mark (10,61 Millionen Euro) aus dem Parteivermögen der hessischen CDU in der Schweiz zu verstecken. Der Auftrag sowie die anschließende Verwaltung des Vermögens wurden von Weyrauch durchgeführt. Die zuständigen Gremien erfuhren erst im Januar 2000 von der Existenz der schwarzen Kassen. Das Auslandsvermögen war 17 Jahre lang in allen Rechenschaftsberichten der CDU verschwiegen worden. (nz)
Nassie: Kanther ist aus meiner
 
18.04.05 15:33
#35 downup
Sicht das Bauernopfer der CDU um Roland Koch und andere in ihrem Amt zu erhalten.
Das ist alles eiskalt kalkuliert worden.
Stören tut mich nur das der Obersaubermann wenn er selbst betroffen ist eine andere
Rechtsauslegung erwartet. Da wäre er besser seinem bisherigen Sendungsbewußtsein treu geblieben.
Nun ist er vorbestraft und das ist auch richtig so.
kiiwii: Falsch: Er ist bisher nicht vorbestraft !
 
18.04.05 15:48
#36 downup
Kanther will Urteil anfechten


Das Landgericht Wiesbaden hat Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther der Untreue für schuldig befunden. Im Prozess um die Schwarzgeldaffäre der hessischen CDU verurteilte ihn das Gericht zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten sowie einer Geldstrafe - und lag damit über dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Kanther wird gegen das Urteil Revision einlegen.


Ex-Innenminister Kanther: Haft auf Bewährung


Wiesbaden - Kanther, einst Generalsekretär der hessischen CDU, muss 25.000 Euro an die Staatskasse zahlen. Der Finanzberater Horst Weyrauch wurde wegen Beihilfe zur Untreue zur einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen je 170 Euro, also 61.200 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte für Kanther eine Geldstrafe von 72.000 Euro und für Weyrauch eine Geldstrafe von 36.000 Euro gefordert. Die Verteidigung hatte für beide Angeklagten Freispruch verlangt.


Das Verfahren gegen den mitangeklagten früheren CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz Wittgenstein war am 15. März aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt worden.


Das Gericht hatte bereits Anfang Februar in einer Zwischenbilanz erklärt, dass es von einem schuldhaften Verhalten Kanthers und seiner Mitangeklagten ausgeht. So sei es als Untreuetatbestand zu werten, dass die CDU wegen der schwarzen Kassen rund 21,1 Millionen Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierung habe zurückzahlen müssen.


Kanther und Wittgenstein hatten Ende 1983 angeordnet, 20,8 Millionen Mark (10,61 Millionen Euro) aus dem Parteivermögen der hessischen CDU in der Schweiz zu verstecken. Der Auftrag sowie die anschließende Verwaltung des Vermögens wurden von Weyrauch durchgeführt. Die zuständigen Gremien erfuhren erst im Januar 2000 von der Existenz der schwarzen Kassen. Das Auslandsvermögen war 17 Jahre lang in allen Rechenschaftsberichten der CDU verschwiegen worden.


Kanther will gegen das Urteil Revision einlegen. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Bundesgerichtshof dies alles zurecht rücken wird", sagte er.

"Die heutige Kriminalisierung 22 Jahre alter Vorgänge halte ich für völlig abwegig", kritisierte er die Richter.

Nachdem sie das Verfahren 2002 zunächst abgewiesen hätten, seien sie nun offenbar doch dem  D r u c k  der Medien gefolgt.



Genau so isses



MfG
kiiwii

.
kiiwii: Noch skandalöser: SPD und Grüne sind Nutznießer
 
18.04.05 22:29
#37 downup
der hessischen CDU-Parteispenden-Affäre; sie erhalten 12 Millionen Euro aus den CDU-Strafzahlungen an Thierse !

Das ist der Gipfel des Skandals. Das Geld müsste an die Bundestagsverwaltung abgeführt oder meinetwegen gemeinnützigen Zwecken vorbehalten werden, aber doch nicht den anderen Parteien zugute kommen! Oder kommen die Gewinne und Dividenden der SPD-Industriebeteiligungen auch dem politischen Gegner zugute ??  
Die wahren (doppelten) Nutznießer sind SPD und Grüne.



CDU geht bei Ex-Minister Kanther leer aus


von Jens Tartler, Berlin

Die CDU sieht keine Möglichkeit, den verurteilten früheren Bundesinnenminister Manfred Kanther wegen dessen schwarzer Parteikassen auf Schadensersatz zu verklagen - unabhängig vom Ausgang des Revisionsverfahrens vor dem Bundesgerichtshof (BGH).


Anders als vom Magazin "Der Spiegel" berichtet, sieht CDU-Generalsekretär Volker Kauder keine Anspruchsgrundlage gegen den früheren hessischen Generalsekretär Kanther, sondern - wenn überhaupt - gegen den Ex-Schatzmeister der Bundes-CDU, Walther Leisler Kiep.


Die von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse verhängte Strafzahlung von 21 Mio. Euro wegen falscher Rechenschaftsberichte der CDU hat sowohl den hessischen Landesverband als auch die Bundespartei finanziell in schwere Bedrängnis gebracht. In der CDU werden aber die Chancen, nennenswerte Beträge bei den Protagonisten der Schwarzgeldaffäre einzutreiben, als gering eingeschätzt. Wenn es Klagen geben sollte, hätten sie eher die Funktion, den Gerechtigkeitssinn der Parteibasis zu befriedigen.


CDU darf nichts unversucht lassen


Nach dem Urteil des Wiesbadener Landgerichts gegen Kanther hielt sich die CDU am Montag mit Kommentaren zurück. Parteichefin Angela Merkel wollte sich gar nicht äußern. Ein Parteisprecher sagte nur: "Das ist Sache der hessischen CDU." Deren Generalsekretär Michael Boddenberg erklärte lediglich: "Mit der heutigen Ankündigung von Manfred Kanther, Revision gegen das Urteil beim Bundesgerichtshof einzulegen, geht das Verfahren in die nächste Instanz. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie der Bundesgerichtshof entscheidet."


Doch selbst wenn Kanther auch vom BGH schuldig gesprochen werden sollte, sieht man in der CDU keine Möglichkeit, den ehemaligen hessischen Generalsekretär in Regress zu nehmen. Bei Ex-Schatzmeister Kiep stünden die Chancen zwar besser, er gilt zudem als vermögender Mann. Ob bei ihm aber auf juristischem Weg Millionen zu holen sind, ist mehr als zweifelhaft.


Andererseits darf die Partei nichts unversucht lassen. Schließlich müssen die Kreisverbände eine Art Solidaritätsbeitrag von 50 Cent pro Monat und Mitglied an die Bundespartei abführen. Der Zuschlag war zwar schon im April 2000 eingeführt worden, weil die Partei generell in einer finanziellen Zwangslage steckte und die Folgen der Spendenaffäre schon damals absehbar waren. Doch auf dem Parteitag 2004 wurde der Solidaritätsbeitrag noch einmal bis 2008 verlängert. Der hessische Landesverband zahlt wegen seiner besonderen Schuld sogar bis 2011.


"Wir sind ohnehin doppelt gestraft"


Der Zuschlag wird generell anstandslos gezahlt, wenn auch mit Murren. Nur zwei Kreisverbände aus Baden-Württemberg hatten sich zwischenzeitlich geweigert. Doch die Landesparteien müssen für ihre Kreisverbände finanziell einstehen. So war der Aufstand schnell vorbei.


Die CDU hatte gegen die Strafzahlung von 21 Mio. Euro geklagt, war aber 2004 letztlich vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Die Bundespartei und der hessische Landesverband hatten sich die Strafe geteilt. Die Hessen konnten noch über rund 8 Mio. Euro aus den Schweizer Konten verfügen. Rund 2,5 Mio. Euro brachten sie durch einen Kredit auf, für den sie ihre Landesgeschäftsstelle in Wiesbaden beleihen mussten.


Die Bundes-CDU zahlt seit Ende 2003 rund 1 Mio. Euro pro Jahr an die Bundestagsverwaltung zurück. Im Wahljahr 2006 ist die Zahlung ausgesetzt, um die Partei im politischen Wettbewerb nicht zu sehr zu schwächen. "Wir sind ohnehin doppelt gestraft", sagt der Sprecher der Hessen-CDU. Die Partei müsse nicht nur den Betrag an Thierse zahlen. Hinzu komme, dass die wieder einkassierten Zuschüsse nach dem Parteiengesetz an die anderen Parteien ausgeschüttet würden. So habe die  S P D  mehr als 8 Mio. Euro bekommen, die  G r ü n e n  hätten 4 Mio. Euro erhalten.


Die Herkunft des Geldes, das die hessische CDU 1983/84 in die Schweiz geschafft hatte, ist bis heute nicht geklärt. Es wird vermutet, dass es sich um Reste aus der Spendenwaschanlage "Staatsbürgerliche Vereinigung" gehandelt hat. >HR/>


Aus der FTD vom 19.04.2005



MfG
kiiwii

.
Happy End: kiiwii, kiiwii, kiiwii
 
18.04.05 22:41
#38 downup
Was soll an der Regelung der Skandal sein - so ist nun einmal das Parteiengesetz. Dies statt der kriminellen Machenschaften von Kanther & Co als "Gipfel des Skandals" zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.

Beschäftige Dich lieber wieder mit dem Visa-Erlass und der internen Nachrufregelung im AA anstatt den Verteidiger für Recht und Ordnung und Kanther zu spielen - es wird immer peinlicher....
kiiwii: Beschäftige Dich lieber mit Deinen Zertis
 
18.04.05 22:44
#39 downup
Was ich als Skandal empfinde und bezeichne, kannst getrost mir überlassen.

Das Parteiengesetz ist im übrigen ein sehr schlechtes Gesetz.


MfG
kiiwii

.
satyr: Deshalb mit Verlaub, möchte ich es nochmal
 
18.04.05 22:47
#40 downup
wiederholen: Schweinebande !!!
Weil es ja mir überlassen wird wen oder was ich für eine Schweinebande halte.
Happy End: kiiwii, ganz schwach...
 
18.04.05 22:48
#41 downup
Mit #37 hast Du Dich aber wenigstens geoutet - soweit dies noch nötig war...
kiiwii: Wenn´s scheee macht...
 
18.04.05 22:50
#42 downup

MfG
kiiwii

.
54reab: wenn kiiwii meint ein gesetz sei schlecht,
 
18.04.05 22:50
#43 downup
dann braucht es nicht beachtet zu werden. so ist das eben in einem RECHTsstaat.

salute
kiiwii: Sag das mal Herrn Eichel zum "Stabilitätspakt"
 
18.04.05 22:52
#44 downup
MfG
kiiwii

.
Happy End: kiiwii als die tragische Figur *lol*
 
18.04.05 22:57
#45 downup
Der große Kämpfer gegen Gesetzesanwendungen und interne Nachrufregelungen und der große Verteidiger solch Krimineller wie Manfred Kanther. Eine interessante Kombination.


PS @5reab: Stimmt, das hatte ich ganz vergessen *g*
 
quantas: @Happy End
 
18.04.05 23:24
#46 downup
Was Herr Kanter gemacht hat, ist nicht mit dem Gesetz vereinbar und ich billige seine Handlungsweise auch nicht.

Ich kann aber einiges nicht reimen an der ganzen Sache.

Tatsache ist, Manfred Kanter hat der CDU schweren Schaden zugefügt, über den die Partei aber inzwischen hinweggekommen ist und wieder den Tritt in alte Stärke zurückfindet.

Tatsache ist aber auch, dass Du Manfred Kanter als "Kriminellen" verurteilst, obwohl kein rechtsverbindliches Urteil besteht und ihm der Weg zur nächst höheren Instanz offen steht.

Das ist das traurige an Deiner Aussage "Krimineller"! Die endgültige Vorverurteilung ohne endgültigen Richterspruch.

Aber das passt ja ins Lagerdenken!

Noch kann dieser Richterspruch gekippt werden, ich wünsche es nach dem diese Sache bald 22 Jahre zurückliegt. Kanter ist nämlich kein Gewaltverbrecher und hier muss die Justiz andere Massstäbe ansetzen.

salute quantas

Karlchen_I: Nee nee - bilanz. So einfach ist das nun auch
 
18.04.05 23:30
#47 downup
wieder nicht.

Der Herr Kanther ist zwar noch nicht rechtskräftig verurteilt, weil noch eine Revision offen ist - gleichwohl hat er nun mal erst eine Freiheitsstrafe an der Backe.

Und das Ganze ist nun mal nicht 20 Jahre her, sondern durch seine Tricksereien wurden gerade die Erkärungen der CDU Hessen für die Jahre 1997 und 1998 hinfällig.

Was vom Herrn Kanther immer noch aussteht: Wo kam die ganze Kohle her?
satyr: Ja Karl fragen wir mal weiter,woher kam die Kohle?
 
19.04.05 00:33
#48 downup
Und vor allem was musste man für die Kohle tun?
Wer oder was hat profitiert von den Zahlungen?
Und wer wird weiter profitieren wenn was Gott verhindern möge,
die CDU ab 2006 regiert.
Waren die Zahlungen Bestechungsgelder?
Was kostet wohl Rolli Koch ?
Oder gibt es den im Sonderangebot als Muster ohne Wert?
denkidee: Parteispenden sollten verboten werden
 
19.04.05 06:30
#49 downup
Die Parteien sollen sich nur von ihren Mitgliedsbeiträgen finanzieren.
Der Staat finanziert den Parteien einen Fernsehsender ähnlich wie Phönix.
Dort können alle Parteien täglich 24 Stunden der interessierten Bevölkerung erklären, was sie besser machen würden.
Sahne: Später Sieg der Rechtsstaatlichkeit
 
19.04.05 07:28
#50 downup

kommentar

Die schwarzen Kassen der CDU sind geleert, die Gründe für ihr Bestehen aber geblieben

Na bitte, anderthalb Jahre auf Bewährung für Manfred Kanther wegen Untreue. Als Kavaliersdelinquent, der die Schwarzgeldkonten in der Schweiz gänzlich uneigennützig und nur zum Besten seiner Christdemokraten (und damit der Demokratie) unterhielt, kann Kanther jetzt nicht mehr posieren. Dennoch mag sich ob dieses späten Siegs der Rechtsstaatlichkeit keine so rechte Freude einstellen.

Es ist der hessischen CDU in den vergangenen fünf Jahren gelungen, die Schwarzgeldverschieber Kanther, Wittgenstein und Weyrauch als Dreierbande zu stilisieren, von deren Umtrieben die Parteileitung nicht den kleinsten Schimmer gehabt habe. Bis heute ist ungeklärt, aus welchen Quellen letztlich jene Gelder stammten, mit denen die CDU ihre Wahlkampferfolge bestritt. Für den Tatbestand der Untreue, begangen an der CDU (sie musste schließlich 21 Millionen Strafgeld bezahlen), mag diese Frage unerheblich scheinen. Für das Ansehen der parlamentarischen Demokratie ist sie es nicht.

Womit wir bei Exbundeskanzler Helmut Kohl gelandet wären, dem mittlerweile wieder hoch geehrten, dessen Ehrenwort seinerzeit die Aufklärung über die Quellen seiner schwarzen Kasse so wirksam behinderte. Nach wie vor ist der Verbleib von Akten, die Vernichtung von Daten vor dem Machtwechsel von 1998, ungeklärt. Ermittlungsergebnisse der französischen Justiz in Sachen Bestechungsgelder des Ölkonzerns Elf Aquitaine wurden in der Bundesrepublik nicht aufgegriffen. Die ganze Affäre wurde schließlich zu den verschwundenen Dokumenten ad acta gelegt.

Sicher, selbst schwungvollen Grabungsunternehmungen zur Aufdeckung der Wahrheit geht mit der Zeit die Luft aus, wenn so effektiv blockiert wird wie im Fall der Parteispendenaffären. Was bleibt, ist der Bodensatz, ein um sich greifender Generalverdacht gegen die korrupte politische Klasse. Dem gegenüber wäre weiter auf der Frage zu insistieren, welche Reformen des Parteienstaates notwendig sind, um demokratische Mitwirkung und Kontrolle in den versteinerten Parteienorganisationen Deutschlands durchzusetzen. Mag sein, dass das System der schwarzen Kassen für absehbare Zeit zu riskant geworden ist. Aber die Gründe, warum dieses Finanzierungssystem so lange funktionieren konnte, sind nicht beseitigt. Sie finden sich in jenen abgeschlossenen Bezirken, wo demokratische Legitimation nichts zählt gegenüber dem Einfluss der ökonomischen Machteliten.

CHRISTIAN SEMLER

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