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Der USA Bären-Thread


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Pantani:

Und wie

 
27.06.09 08:54
sehen die harten Fakten aus Malko ?
Antworten
Pantani:

In unserer

20
27.06.09 09:02
Firma (Druckmaschinen) sehen die harten Fakten
nicht gut aus.
Im Juni noch 2 Maschinen verkauft,Ende.
Auftragsbestand 0.
Im Juli 60% Kurzarbeit.
Ab August Kurzarbeit 0.
Man hofft noch auf das 4. Quartal.....................
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Malko07:

Pantani, hier wird schon seit Jahren

11
27.06.09 09:23
ausführlich über die harten Fakten diskutiert. Wir kommen auch heute nicht aus einer Inflation, die mit wahnsinnig hohen Zinsen bekämpft werden muss. Nein wie sind auf dem Weg in eine Deflation die bis jetzt auch ein historisch niedriger Zins nicht aufhalten konnte. Ich würde sagen, Unterschiede zu 82 sie wesentlich sind. Geht diese Entwicklung weiter, werden noch weniger Maschinen geordert werden und die Kurzarbeit wird in eine massive Arbeitslosigkeit übergehen.
Antworten
permanent:

Daten und Termine

7
27.06.09 09:23
Wichtige Daten und Ereignisse - Woche: [29.06. - 03.07.2009]

TagRegionArt des TerminsHSBC TuBKonsensVorperiode
MoEURKonsumentenvertrauen, Juni (11.00)-29-30-31
DiDEArbeitslosenzahl (sb.), Juni (09.55)50.00040.0001.000
  Arbeitslosenquote, Juni (09.55)8,3 %8,3 %8,2 %
 EURGeldmenge M3, Mai (10.00)4,6 % gg. Vj.4,6 % gg. Vj.4,9 % gg. Vj.
  Kredite an Private, Mai (10.00)1,6 % gg. Vj.-2,4 % gg. Vj.
  Konsumentenpreise (HVPI), Juni (11.00)-0,3 % gg. Vj.-0,2 % gg. Vj.0,0 % gg. Vj.
 USHauspreise (Case/Shiller), April (15.00)-18,5 % gg. Vj.-18,8 % gg. Vj.-18,7 % gg. Vj.
  Chicago PMI, Juni (15.45)40,038,834,9
  Konsumentenvertrauen, Juni (16.00)54,555,154,5
MiJPTankan-Bericht, 2. Quartal (01.50)-45-43-58
 EURPMI Verarb. Gewerbe (final), Juni (10.00)42,442,440,7
 USADP-Arbeitsmarktbericht, Juni (14.15)-370.000-375.000-345.000
  ISM-Index, Juni (16.00)47,544,042,8
DoEURArbeitslosenquote, Mai (11.00)9,4 %9,3 %9,2 %
  EZB-Zinsentscheidung, Juli (13.45)1,00 %1,00 %1,00 %
 USNeugeschaffene Stellen, Juni (14.30)-350.000-375.000-345.000
  Arbeitslosenquote, Juni (14.30)9,6 %9,6 %9,4 %
FrEURPMI Service-Sektor (final), Juni (10.00)44,544,544,8
  Einzelhandelsumsätze, Mai (11.00)-0,2 % gg. Vm.-0,1 % gg. Vm.0,2 % gg. Vm.
Quelle: HSBC Trinkaus

Antworten
malsomalso:

@ wawidu

 
27.06.09 09:55
Danke für die Erläuterung. Das hat es noch mal klarer gemacht.
Antworten
malsomalso:

@ Pantani & Malko

9
27.06.09 10:01
Den Unterschied zwischen den frühen Achtzigern und heute sehe ich auch und ich halte den derzeitigen Reflationierungstrade für irgendetwas zwischen Augenwischerei und falscher Erwartung. Wir haben es derzeit mit einem kleinen Pullback zu tun, dem bald (halbes bis ein Jahr, meine Schätzung) die Fortsetzung der Deflation folgen wird. Ich bin da sehr auf der Linie von Mish.

Was die derzeitige Lage in den Unternehmen anbelangt (Kurzarbeit und so): Bekannte von mir besitzen ein kleines Unternehmen (ca. 30 Angestellte) im Bereich Fertigung/Automatisierung/Qualitätssicherung. Fast alle inzwischen auf Kurzarbeit. Reicht aber nicht, da bei der derzeitigen Auftragslage die durch die Kurzarbeit NICHT aufgefangenen Kosten für das Urlaubsgeld schon zu viel sind. Folge: Zum Ende des Monats wird jetzt der erste Schwung entlassen. Und es wird nciht der letzte sein.
Antworten
Malko07:

malsomalso, kein Unternehmen wird ewig

15
27.06.09 10:32
Kurzarbeit machen können, auch wenn die Politik nochmals verlängern sollte. Wir haben, lässt man die statistischen Tricks (private Vermittler, über 58, sinnlose Schulungen, ...) außen vor, entsprechend den Zahlen der Arbeitsagentur schon über 5 Millionen Arbeitslose. Ich befürchte, dass die Zahl im Spätsommer stark ansteigen wird und im Winter zu neuen Rekorden aufschließen wird. Spätestens dann wird auch der Konsum bei uns am Boden liegen und alle Illusionen bezüglich eines baldigen Aufschwungs verfliegen. Nach den Wahlen werden dann als erstes die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und zur Krankenversicherung erhöht werden. Es wird uns wahrscheinlich stärker als Italien oder als die USA treffen. Das ist eben das Los des Exportweltmeisters oder sollte man sagen der größten Bananenrepublik Europas. An der Vernachlässigung der Binnenwirtschaft haben sich die letzten Jahrzehnte alle Regierungen schuldig gemacht. Bis heute hofft man auf den Export - wahrscheinlich vergebens.
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Stöffen:

Malko, zum besseren Verständnis

7
27.06.09 10:42
K. Singer zieht hier zwar Vergleiche zu dem Platzen der Kredit-Blase zu Beginn der 80er Jahre, kann aber eben kaum Parallelen zu der heutigen Situation finden, zur Verdeutlichung arbeitet er die Unterschiede recht präzise heraus:

"Kontrahierung in einer solchen Phase des Anleihesektors in besonderem Masse = Aktuell ist jedoch von einer solchen Entwicklung nicht viel zu sehen."

"Bewertung der Aktienmärkte = Vergleichsperiode von 1978 bis 1982 lag das KGV zwischen 8 und 11, aktuell liegt es bei über 100."

"Entwicklung CRB vs. Gold = Gegenwärtiges bevorzugen von Gold, in den frühen 1980er Jahren war keine eindeutige Präferenz von Gold im Verhältnis zum CRB festzustellen."

"Dass sich Gold und MZM gegenwärtig in etwa die Waage halten - das mag gleichermaßen als Krisen-Indiz gelten, wie die Unsicherheit hinsichtlich künftiger Inflationsentwicklung widerspiegeln."

"… in der es durchaus zu Stagflation kommen kann, aber nicht muss."

usw., usf.

Singer folgert ja dann auch eindeutig:

Das Bild der frühen 1980er Jahre stellt sich somit (bisher) nicht ein.

Evtl. stellt Singer ja noch in seinem nächsten Comment einen Vergleich mit 1929 an, wäre sicherlich interessant ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Stöffen, nur der Versuch eines Vergleiche mit

6
27.06.09 11:14
82 empfinde ich als unsinnig. Was würde man von einem Vergleichs eines Fahrrades mit einem Fußball halten?  ;o)

- Wie würde sich wohl der Anleihesektor verhalten, wenn wir bis zum September auf einen Leitzins von 20% steigen würde.

- Bei einem derartig hohen Kurzfristzins lägen die Aktien auch am Boden und hätten ein verdammt niedriges KGV.

- Gold hat in einer seriösen Untersuchung nicht zu suchen. Gold ist nichts brauchbar Reales und deshalb ändert sich die Sicht der Menschheit auf derartige Gegebenheiten. In den 70-ziger und 80-ziger gab es diesbezüglich total andere Vorstellungen.

Sollte er die jetzige Situation mit den 30-ziger vergleichen, wäre das mMn ein ähnlicher Blödsinn. Derartiges kann man nicht vergleichen und es macht auch keinen Sinn. Einer der glaubt aus früheren Krisen eine Anleitung für sein Verhalten in der jetzigen Krise zu erhalten kann sehr böse auf die Nase fallen. Wenn wir die momentane Krise hinter uns haben, können wir sie erst untersuchen. Untersuchungen vergangener großer Krisen haben bis jetzt immer festgestellt, dass sie stark unterschiedlich waren. Ich meine jetzt nicht popelige Vergleiche an Hand von einigen bunten Schnittmuster. Erfahrungen können, müssen es aber nicht, in Krisen hilfreich sein. Diese Erfahrungen lassen sich allerdings nicht mit einigen Charts und zugehörigem Fülltext transportieren.
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Stöffen:

Viele Menschen sind stets bemüht

5
27.06.09 11:27
historische Vergleiche anzustellen um die ausgelesenen Muster aus der Vergangenheit auf die Gegenwart bzw. die Zukunft zu übertragen, eben um kommende Verläufe bestimmbarer zu machen, mMn verhält es sich mit der Charttechnik ähnlich.

Ich halte das für durchaus legitim und es wird auch in mancherlei Hinsicht zutreffend sein, nur sollte man sich nicht allzu sehr darauf verlassen, denn unwandelbar ist nur der Wandel ;-))
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permanent:

Falsche Finanzpolitik seit 25 Jahren

5
27.06.09 12:27
Falsche Finanzpolitik seit 25 Jahren
von Hubert Beyerle (Berlin)
Höhere Steuern wären nach Ansicht eines international renommierten Experten für Staatsfinanzen ein fataler Fehler. "Eine Mehrwertsteuererhöhung wäre jetzt die vollkommen falsche Entscheidung", sagt Jürgen von Hagen, Direktor des Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik der Universität Bonn.
www.ftd.de/unternehmen/...nzpolitik-seit-25-Jahren/532306.html
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Anti Lemming:

Ein Lob und ein Erklärungsversuch

14
27.06.09 12:33
Ich finde die aktuelle Diskussion hier angenehm sachlich und produktiv - trotz unterschiedlicher Standpunkte. Weiter so!

Singers neuester Text (# 45499)kommt mir - anders als frühere von ihm - etwas wirr vor. Daher wohl auch die Differenzen bei der "Auslegung". Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass man das heutige Deflations-Szenario nicht mit der starken Inflation der 1970/80-er Jahre vergleichen kann, sondern eher mit Japan nach 1990 oder USA nach 1929. In den 1970-ern stieg der Ölpreis wegen Knappheit, heute steigt er (trotz voller Lager) wegen Spekulation. Letztere geht mMn von den Chinesen aus, die eine große Inflation samt Dollarentwertung befürchten und daher in Sachwerte (Rohstoffe, Gold) flüchten. Diesen "Trade" äffen Millionen von ETF-Zockern und einige große Future-Pusher (GS) nach.

Die Befürchtungen der Chinesen sind zwar im Prinzip nicht von der Hand zu weisen, allerdings voreilig. Das Timing ist falsch. Wir dürften zunächst noch ein Weilchen (ein bis mehrere Jahre) lang Deflation sehen. Erst wenn die Wirtschaft global wieder anzieht - wovon heute nicht die Rede sein kann - ist überhaupt mit neuerlichen Inflationstendenzen zu rechnen. Die Inflation könnte dann aber schnell Überhand nehmen (ausufern), wenn die Geldflutungen nicht beizeiten und energisch (à la Volkers) zurückgefahren werden. Genau daran dürfte es mMn in USA hapern. Im Zinssenken sind die Amis schneller als im Zinserhöhen.

Hauptursache der aktuellen Rohstoff/Gold-Hausse (und der synchronen Aktien-Hausse) ist mMn das "Rohstoff-Bunkern" der Chinesen. Die stark zunehmenden Rohstoff-Importe Chinas werden fälschlicherweise als dortige Wirtschaftsbelebung interpretiert, was die Chinesen ja auch mit zweifelhaften "Konjunkturzahlen" unterfüttern. Tatsächlich ist es eine "Flucht nach vorn" - und aus dem Dollar, zu dem die Chinesen offenbar eine Sachwert-Alternative suchen. Ungeachtet dessen versuchen die BRIC-Spin-Doktoren (bei GS und Co.) der Welt mal wieder (nase)weis zu machen, dass "China boomt" und die chinesische Konjunkturlokomotive die Weltwirtschaft nun aus dem Sumpf ziehen wird. Diese BRIC-Abkopplungs-Behauptung hat sich bereits 2008 als falsch erwiesen.

Sobald sich die globale Deflation stärker bemerkbar macht und die Reflations-Phantasien als Trugschluss entlarvt, werden alle Asset-Klassen synchron Luft ablassen - wie im zweiten Halbjahr 2008. Im Rohstoffbereich zeigen sich bereits erste Risse: bei Dünger/Agrar und den zugehörigen Aktien wie Potash, K+S, Monsanto. Bald dürfte auch Öl nach unten folgen; Ölaktien schwächeln bereits. Die Öl-Pusher wagen zurzeit einen riskanten Hochseil-Akt. Nur solange die Aktien-Rallye anhält, ist die "ideologische Unterfütterung" des hohen Ölpreises (im schwammigen Reflations-Kontext) gewährleistet. Brechen Aktien ein (womit ich ab Juli rechne), werden Öl, Gold und andere Rohstoffe synchron in Sinkflug gehen. Teure Aktien sind die "Mutter aller Hoffnungen" - bis sie fallen und alles andere mit sich reißen.

Man muss da gar nicht hochtrabend mit Inflation oder Deflation argumentieren. Die Zocker zocken so lange alles hoch, bis ihnen selber schwindelig wird. Dann taumelt wieder alles zu Boden, die Zocker inbegriffen.



Franz Kafka

Der Kreisel

Ein Philosoph trieb sich immer dort herum, wo Kinder spielten. Und sah er einen Jungen, der einen Kreisel hatte, so lauerte er schon. Kaum war der Kreisel in Drehung, verfolgte ihn der Philosoph, um ihn zu fangen. Dass die Kinder lärmten und ihn von ihrem Spielzeug abzuhalten suchten, kümmerte ihn nicht, hatte er den Kreisel, solange er sich noch drehte, gefangen, war er glücklich, aber nur einen Augenblick, dann warf er ihn zu Boden und ging fort. Er glaubte nämlich, die Erkenntnis jeder Kleinigkeit, also zum Beispiel auch eines sich drehenden Kreisels, genüge zur Erkenntnis des Allgemeinen. Darum beschäftigte er sich nicht mit den großen Problemen, das schien ihm unökonomisch. War die kleinste Kleinigkeit wirklich erkannt, dann war alles erkannt, deshalb beschäftigte er sich nur mit dem sich drehenden Kreisel. Und immer wenn die Vorbereitungen zum Drehen des Kreisels gemacht wurden, hatte er Hoffnung, nun werde es gelingen, und drehte sich der Kreisel, wurde ihm im atemlosen Laufen nach ihm die Hoffnung zur Gewissheit, hielt er aber dann das dumme Holzstück in der Hand, wurde ihm übel und das Geschrei der Kinder, das er bisher nicht gehört hatte und das ihm jetzt plötzlich in die Ohren fuhr, jagte ihn fort, er taumelte wie ein Kreisel unter einer ungeschickten Peitsche.
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Stöffen:

Nun gut, Tendenzen momentan deflationär

7
27.06.09 13:00
Aber wie schauen die Konsequenzen aus, eben weil die Notenbanken und/oder die supranationalen Institutionen (IWF, Weltbank) im Ernstfall den bedrohten Banken & Staaten halt jeden Geldbetrag zur Verfügung stellen? Ist es nicht so, dass das auf längere Sicht eindeutig inflationäre Tendenzen haben muss, aber den Notenbanken und Regierungen angesichts der einmaligen Dimension der aktuellen Krise ohnehin nichts anderes übrig bleibt? Ist die Zahnpasta einmal aus der Tube heraus, so las ich kürzlich, kann man diese schwerlich wieder zurückführen. Inflationieren oder Bankrottgehen könnte ein durchaus mögliches Schicksal der Weltwirtschaft werden. Ich kann mir bei dieser Bubble-Culture kaum einen anderen Weg vorstellen.

Einen übrigens recht ausführlichen Vergleich der Situation von 1929 zu der heutigen Lage gibt es hier:

A Tale of Two Depressions

www.voxeu.org/index.php?q=node/3421
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permanent:

Rohstoffpreise werden fallen

7
27.06.09 13:28
Teilen Sie diesen Optimismus?

Nein. Ich sehe noch keine Hinweise darauf, dass die Konjunktur und mit ihr die Rohstoffnachfrage anzieht. Eher sehe ich Gefahren, dass die gestiegenen Rohstoffpreise die Erholung bremsen. Man darf sich meines Erachtens nicht blenden lassen und muss vor allem auf die richtigen Indikatoren schauen. Viele Volkswirte begründen ihren Optimismus zurzeit mit dem kräftigen Anstieg im Baltic Dry Index, der die Entwicklung der Frachtraten widerspiegelt. Für mich ist das aber kein guter Maßstab. Ich orientiere mich stattdessen an den Containerraten. Diese zeigen an, wie sich die Nachfrage nach realen Gütern entwickelt. Und hier ist nach wie vor keine Entspannung
www.handelsblatt.com/finanzen/...8,_p=16,_t=ftprint,doc_page=0
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Anti Lemming:

Alles zu seiner Zeit

16
27.06.09 13:45
Wir sehen zuerst eine (lange) Deflation, dann eine (womöglich starke) Inflation.

Die Zeitspanne bis zum Beginn der Inflation halte ich für so groß (Jahre, wenn nicht gar mehr als ein Jahrzehnt), dass man sie jetzt nicht durch voreilige Reflations-Trades vorwegnehmen kann. Alles zu seiner Zeit.

Die rekordtiefe Industrieauslastung in USA (weit unter 70 %, Stand von 1967) spricht am stärksten gegen Inflation. In einem solchen Umfeld investiert kaum jemand in neue Maschinen, kaum jemand baut solche Maschinen, die Industriearbeiter werden arbeitlos, konsumieren weniger und achten immer mehr auf den Cent. Wenn es "kein Auskommen mit dem Einkommen" gibt, kommt auch kein inflationärer Preisdruck auf, sondern im Gegenteil ein deflationärer "Sonderangebots-Druck" seitens der krisengebeutelten Hersteller, die froh sind, überhaupt noch was abzusetzen. Wegen der Absatzschwäche sinkt die Industrieauslastung dann noch weiter. Bis diese Abwärtsspirale einen Boden gefunden hat, kann man Inflation "vergessen".

Die Fed druckt in 2009 zwar 2000 Milliarden, aber sie verteilt das Extra-Geld nur in geringem Umfang (über Steuererstattungs-Schecks) an die Bevölkerung. Das meiste geht dan die Banken, die damit ihre Finanzlöcher stopfen. Damit werden Exzesse der Vergangenheit beglichen, aber nichts Neues produziert.

USA hat im Zuge der Globalisierung einen Großteil der Industrie ins billige  Ausland verlagert. Die aufgeblähte Finanzindustrie sollte sie ersetzen. Letztere ist nun fast Pleite. So bleibt den Amis nichts anderes übrig, als die Industrie "zurückzuvholen". Das ist ein schwieriger und aufwändiger Prozess, der Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern kann (siehe Buffett-Zitat oben).
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daiphong:

der direkte Vergleich mit der großen Depression

5
27.06.09 16:28
führt wohl nicht weiter. Damals hatten wir eine Überschuldung in Europa und eine Überproduktion in den USA.

Der Welthandel war noch schwach, Industrie und Dienstleistung völlig anders aufgebaut  usw usf.
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Stöffen:

1929 - Aktien zu Altpapier

10
27.06.09 17:21
Interessant finde ich, dass entgegen dem damalig in 1929 vorherrschendem Credo, nämlich dass die größten Gefahren für die Konjunktur immer von Inflation und Staatsverschuldung ausgehen und dem radikal entgegengesteuert werden musste, eben beruhend auf den Erfahrungen der Hyperinflation von 1923, heutzutage von den Regierungen und Notenbanken fast exakt das Gegenteil praktiziert wird. Hat man damit nun den Königsweg beschritten??

1929 – Aktien zu Altpapier

Man sagt ihm nach, er habe Menschen in den Selbstmord getrieben. Er wurde gehasst. Hunger und Verderben habe er über die Welt gebracht. Der Wall-Street-Crash von 1929 ist der Inbegriff der Börsenkatastrophe, der folgenschwerste Einbruch der Aktienkurse, den es je gegeben hat – und er wird trotzdem zu oft überschätzt.

Der Absturz der Kurse, der im Oktober 1929 seinen Anfang nahm, war radikal, umfassend und von Dauer. Panische Verkäufe ließen den Dow-Jones-Index schon in den ersten vier Wochen um ein Drittel seines Wertes fallen. Die Stars des vorangegangenen Aufschwungs, Aktien eines Hi-Tech-Booms um Radio, Kühlschrank und Staubsauger, waren danach nur noch Altpapier. Wer glaubte, Anlagen in Aktien würden sich langfristig immer rentieren – das ist auch heute oft zu hören –, war für das nächste Vierteljahrhundert erst einmal heftig im Minus.

Volkswirtschaften auf Crashkurs

Zum Inbegriff der wirtschaftlichen Katastrophe wurde der Crash jedoch erst durch das, was sich abseits des Börsenparketts daran anschloss. Fotos aus dieser Zeit zeigen gezeichnete Menschen, in Lumpen, vor verfallenden Häusern oder unter löchrigen Planen, und es fällt schwer zu glauben, dass diese Bilder aus modernen Industriestaaten stammen. Der Crash war zur Weltwirtschaftskrise geworden. Nach vier Jahren der Talfahrt war in den USA mehr als ein Drittel der werktätigen Bevölkerung arbeitslos, in Deutschland stieg die Quote noch höher: auf unglaubliche 44 Prozent. Seither erwacht, wenn die Aktienmärkte außer Kontrolle geraten, jedesmal die Angst, die globale Katastrophe könnte sich wiederholen – und dass es vielleicht nun soweit ist.

Doch der Börsencrash von 1929, so heftig er auch war, hat den ökonomischen Super-GAU nicht hervorgebracht. Zwar lahmte bereits das Wirtschaftswachstum, als die Kurse einknickten, und die Wertvernichtung an der Börse brachte eine heftige Rezession in Gang – gespeist von der Verunsicherung, die das Chaos an der Wall Street auslöste.

Aber jenseits der gefühlten Bedrohung war die Reichweite des Crashs begrenzt. Nicht einmal zwei Prozent der US-Bevölkerung besaßen Aktien und war direkt von den Kursverlusten betroffen. Die wirtschaftliche Depression hingegen entfaltete globale Wirkung und blieb nicht auf Staaten beschränkt, in denen Unternehmen die Börse nutzen, um sich mit Kapital zu versorgen: Die Krise erreichte selbst jene fernen Gegenden der Welt, für die der Begriff "Entwicklungsland" noch nicht einmal erfunden war. Für den globalen Niedergang der Wirtschaftstätigkeit, quer durch Landwirtschaft, Handel und Industrieproduktion, musste etwas anderes als nur der Kursverfall von Aktien verantwortlich gewesen sein.

Eine Krise des Glaubens

Dass es so dauerhaft abwärts ging, war eine Frage des Glaubens. Denn Dogmen und Glaubensartikel entfalten in der Wirtschaftspolitik manchmal eine verheerende Wirkung. Politiker und Professoren verband ein gemeinsames Credo: dass die größten Gefahren für die Konjunktur immer von Inflation und Staatsverschuldung ausgehen. Nach den Erfahrungen der Hyperinflation von 1923, in der das Geld buchstäblich von Tag zu Tag seinen Wert verlor und die Ersparnisse des Mittelstandes zunichte gemacht wurden, war eine solche Haltung zwar verständlich, aber gefährlich. Denn in der Weltwirtschaftskrise stiegen die Preise nicht, sondern fielen in rasendem Tempo: Das traf die Kaffeebohne aus Übersee, deren Preis binnen eines Jahres um 60 Prozent absackte, genauso wie jedes Industrieprodukt – und wenn sich ein Erzeugnis nicht mehr kostendeckend verkaufen lässt, dann macht der Erzeuger Bankrott.

Die Wirtschaftsweisen jener Tage hielten das für ein Übergangsphänomen, einen Korrekturprozess, der Überkapazitäten vernichte. Und das sei gut so. Denn wenn man den "normalen Liquidationsprozess" behindere, befand beispielsweise der renommierte konservative Ökonom Friedrich von Hayek, dann würde das die Depression und den Preisverfall nur wesentlich verlängern.

Für den Staat, da waren die Mehrheit der Fachleute und die Politik einer Meinung, gab es in Zeiten sinkender Steuereinnahmen und wachsender Zahlungen an Hilfsbedürftige vor allem eine Aufgabe: zu sparen. Dem amerikanischen Präsidenten Herbert Hoover, in dessen Amtszeit der rasante Abschwung fiel, war der Gedanke an ein Defizit ein Gräuel, und sein deutscher Kollege Heinrich Brüning glaubte, die Krise am besten mit einem eisernen Sparkurs bekämpfen zu können. Was das praktisch bedeutete, beschreibt der Beiname, den Brüning sich mit dieser Politik einhandelte: Er war der "Hungerkanzler".

Weniger Panik durch mehr Urlaub

Dennoch konnte selbst die strikteste Haushaltspolitik, für sich allein, die Wirtschaft nicht kaputt sparen. Dort, wo die Depression am heftigsten wütete – in Deutschland und den USA –, war eine besonders sensible Branche in schweres Fahrwasser geraten. Auch heute macht sie die Finanzwelt schnell nervös: Wenn es bei den Banken kriselt, wird es eng.

Dass es den Geschäftsbanken schlecht ging, hatte meist denselben, einfachen Grund: faule Kredite. Durch die Rezession waren ihre Schuldner in Schwierigkeiten geraten, und es kam bei so mancher Bank der Verdacht auf – manchmal auch nur das Gerücht –, dass sie nicht mehr zahlungsfähig sein könnte. Eine solche Bank bekam schnell Besuch von ihren Kunden, und zwar von allen auf einmal. Denn nur, wer zuerst am Schalter war, hatte noch eine Chance, an seine Einlagen zu kommen. In den USA, wo es viele kleinere Banken gab, machte der panikartige Ansturm auf die Wackelkandidaten binnen vier Jahren sage und schreibe 9096 Banken den Garaus.

Auch an sich solvente Kreditinstitute hatten keine Chance, wenn eines Tages ihre Kunden vor der Tür standen und ihr Geld zurückverlangten. Die Situation geriet außer Kontrolle. Als der kleinste Anlass genügte, um nervöse Anleger zum Sturm auf die Banken ansetzen zu lassen, griff man zu radikalen Gegenmaßnahmen: Man machte Ferien. Nachdem in Deutschland die erste große Bank zusammengebrochen war, wurden die darauf folgenden Tage kurzerhand zu "Bankfeiertagen" erklärt, damit die Gemüter sich etwas beruhigen konnten. Auch jenseits des Atlantik musste man sich in bank holidays retten: Auf dem Höhepunkt der Krise kamen Bankgeschäfte in den USA zeitweilig komplett zum Erliegen.

Horten für den Untergang

Um für den nächsten Ansturm gewappnet zu sein, hielten die überlebenden Banken ihre Kassen möglichst gut gefüllt. Die Angst vor zahlungsunfähigen Schuldnern tat ein Übriges: Die Institute gaben eine ihrer Kernaufgaben, die Kreditvergabe, allmählich auf, und verwandelten sich in Geldverwahrungsanstalten. Die Konsequenzen waren fatal. Denn wenn Banken das Geld, das ihnen überlassen wird, nur noch horten, dann ziehen sie es de facto aus dem Verkehr. Das Ergebnis war Inflation mit umgekehrten Vorzeichen: Deflation. Genauso, wie die Preise steigen, wenn immer mehr Geld gedruckt und in Umlauf gebracht wird, so fallen sie auch, wenn sich die Geldmenge verringert. Die Krise der Banken brachte den Niedergang der Preise erst richtig in Fahrt.

Man drehte sich im Kreis, besonders in den USA. Fallende Preise ruinierten Betriebe; insolvente Betriebe gefährdeten die Zahlungsfähigkeit der Banken, die ihnen geliehen hatten, und die nun unter dem Ansturm nervöser Kunden zusammenbrachen. Die verbliebenen Banken schränkten die Kreditvergabe immer mehr ein, die Menge umlaufenden Geldes ging zurück, und die Preise fielen weiter. Um diesen Zyklus zu stoppen, hätten die Zentralbanken der betroffenen Länder die Geldmenge wieder vergrößern und große Mengen druckfrischer Scheine in Umlauf bringen müssen – um zu ersetzen, was in den Tresoren der Banken als Reserve für die nächste Panik verschwand. Doch das benötigte Geld, es wurde nicht gedruckt.

Gold für Papier

Stattdessen beschäftigten sich die führenden Köpfe in Zentralbanken und Ministerien damit, die Illusion einer harten Währung aufrecht zu erhalten. Man misstraute dem beliebig vermehrbaren Papiergeld, es sollte von Gold gedeckt und in Gold umtauschbar sein. Die Goldwährung war der Inbegiff von Seriosität. Wer daran festhielt, genoss den Respekt der Finanzwelt – und verantwortete den Niedergang seiner Volkswirtschaft. Denn wo jede Banknote durch Gold gedeckt sein musste, ließ sich Geld nicht nach Belieben nachdrucken und der Verfall der Preise nicht bekämpfen. Der gemeinsame Glaube an das Gold band den Zentralbanken weltweit die Hände.

Dass man darauf verzichtete, den sinkenden Preisen entgegenzuwirken, hat das Firmensterben andauern und die Krise eskalieren lassen. Der Konsens in Politik und Wissenschaft war von der Wirklichkeit längst überholt, bevor er erstmals in Frage gestellt wurde. Die damals herrschende Lehrmeinung, selbst die dramatischste Wirtschaftsentwicklung würde sich langfristig wieder von selbst einpendeln, quittierte der Reformer John Maynard Keynes sarkastisch mit dem Hinweis, dass wir langfristig vor allem eines sind: nämlich tot. Wenn es an der Börse kracht, ist das nicht nur der mögliche Auftakt zu einer Krise – sondern auch das Signal, die aktuell gültigen Wahrheiten noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Bevor der Markt es tut.

einestages.spiegel.de/static/.../1347/aktien_zu_altpapier.html
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AngelaF.:

Verbalakrobaten

15
27.06.09 17:35
Die "besser - als - erwartet - Masche" ist ausgelutscht.

Jetzt kommen die richtigen Kracher. Also das ist kein Verbalmüll mehr, sondern Verbalsondermüll.

„Wir glauben, dass ein Anstieg der Arbeitslosigkeit eigentlich etwas Positives sein könnte, da er signalisieren könnte, dass entmutigte Arbeiter wieder in den Arbeitsmarkt drängen und nach Jobs suchen“, sagte Phil Orlando von Federated Investors.

www.handelsblatt.com/finanzen/...ren-nach-bestaetigung;2399401
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Stöffen:

Ein neuer Bullenmarkt

7
27.06.09 18:03
wenn man allein nur den Chart betrachtet.

Entnommen aus

Tax Revenues Slump as the US Budget Deficit Soars

jessescrossroadscafe.blogspot.com/2009/06/...dget-deficit.html
(Verkleinert auf 71%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 241539
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Anti Lemming:

4 weitere Banken-Pleiten in USA

8
27.06.09 19:29

Die Kapitalerhöhungen der Großbanken sind durch, da gab es einen vorübergehende "Pleite-Stau" zur Euphorieaufbesserung, der nun abgebaut werden kann.

Four banks fail, bringing 2009 tally to 44

By John Letzing, MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Four banks in Georgia, Minnesota and California were closed by regulators Friday, as the ongoing credit crisis continued to claim victims.

Villa Rica, Ga.-based Community Bank of West Georgia and Newman, Ga.-based Neighborhood Community Bank were closed, as were Irvine, Calif.-based MetroPacific Bank and Pine City, Minn.-based Horizon Bank. The closures brought the national tally this year to 44, and marked the ninth so far in Georgia.

 

Antworten
Stöffen:

Anti, du bist nicht auf dem Laufenden

9
27.06.09 19:31
Gib' mir Fünf ;-))

Now 5 banks... picking up steam!

Mirae Bank, Los Angeles, CA
MetroPacific Bank Irvine, CA
Horizon Bank, Pine City, MN
Neighborhood Community Bank, Newnan, GA
Community Bank of West Georgia, Villa Rica, GA

www.fdic.gov/
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Anti Lemming:

Stöffen, da kommen laufende welche nach

2
27.06.09 19:41
Wenn Du im letzten Posting von mir den Link anklickst, steht in der URL was von 42 Pleiten in diesem Jahr. Mit "Deiner" sind es nun schon 45.
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 515 Keine Inflation?

 
27.06.09 20:01
"Die Fed druckt in 2009 zwar 2000 Milliarden, aber sie verteilt das Extra-Geld nur in geringem Umfang (über Steuererstattungs-Schecks) an die Bevölkerung. Das meiste geht dan die Banken, die damit ihre Finanzlöcher stopfen. Damit werden Exzesse der Vergangenheit beglichen, aber nichts Neues produziert."

Wer Geld ohne neue Wertschöpfung ausgibt handelt bereits inflationär.
Antworten
pfeifenlümmel:

Auf, ihr Bürger,

7
27.06.09 20:05
beteiligt Euch mehr in Politik und Wirtschaft, so tönt es jetzt aus Münterferings Munde. Überraschend nur, dass jetzt der Bürger gefragt ist, nachdem die Karre voll in den Dreck gefahren worden ist.
Antworten
Anti Lemming:

Divergenz Ölpreis zu Ölaktien - Öl down?

5
27.06.09 20:08

Look for More Crude Downside
By Ron Insana
Street.com Contributor
6/22/2009 1:37 PM EDT

I remain bearish on oil amid the widening divergence between oil stocks and the price of crude.

Friday's late break in oil below $70 a barrel is indicative of a few things:

    * Crude has been rising amid some renewed weakness in the U.S. dollar, n
ot because demand is increasing wildly around the world. In fact, energy supplies have been building, despite the view that the worldwide recession is abating. That may be true in the U.S. and China (ha ha ha, A.L.), but the rest of the oil-consuming world continues to weaken.

    * China has likely stopped restocking its commodity stockpiles, from copper to crude, which could weaken raw materials prices in recent weeks.

    * OPEC and the Russians have been openly talking about global supply limitations that will eventually make accurate the cartel's call for much higher prices. Russian oil officials maintain that $250-a-barrel oil will in the long run be realized. In the short term, I expect a significant pullback in oil, particularly because short-term supplies are more than ample.

    * The entire energy complex has weakened of late. Natural gas prices nose-dived last week as Shell Oil (RDS.A) uncovered the biggest natural gas find in 12 years in the Norwegian Sea, equal to the entire yearly supply of gas produced by all of Norway!

    * Gasoline prices are reaching their summer peaks and even heating oil declined, at a time when energy traders begin to shift their attention to winter.

I am not certain how aggressive to be here. One can purchase crude oil puts, sell calls on energy stocks or short the commodity and the sector outright, or one could use one of the many ETFs out there.

In any event, I believe lower oil prices will be the surprise of coming weeks.


Exxon Mobil vs. Crude (Daily)

Wall Street Journal

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