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Der USA Bären-Thread


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fkuebler:

Toll, die Schlitzaugen kriegen auch Landesbanken!

4
08.03.10 13:52

China banker says local govt debt may be bank risk

Chinese central banker warns heavy borrowing by local governments could pose bank risk 

Der USA Bären-Thread 7590236
On Monday March 8, 2010, 6:45 am EST

BEIJING (AP) -- China's banks might face risks if finance arms set up by local governments to invest in real estate and infrastructure projects cannot repay heavy borrowing, a deputy central bank governor said Monday.

Regulators have told banks to examine outstanding loans to such financing vehicles, said Su Ning at a news conference. He declined to give details of their debt levels but said such entities accounted for a "very high proportion" of bank lending last year.

"This could have potential risks, because some vehicles have fiscal backing from local governments but many local governments have problems with their fiscal balances. Some vehicles have no profits," Su said.

Premier Wen Jiabao warned Friday that China's banks and public finance system face growing risks after a record surge in lending last year, when state-owned banks were told to step up credit to support Beijing's stimulus.

Chinese media say the financing arms of local governments have borrowed some 6 trillion yuan ($880 billion). An American researcher, Victor Shih of Northwestern University, estimates total local government borrowing in 2004-09 at 12 trillion ($1.6 trillion).

China's banking industry, flush with cash from its economic boom, is regarded as the world's strongest after lenders avoided mortgage-related credit turmoil that battered Western institutions. But regulators worry that too much lending last year went to unneeded factories, real estate and other investments, setting the stage for a rise in bad loans.

Bank lending was a key element of Beijing's 4 trillion yuan ($586 billion) stimulus that helped China rebound from the global economic crisis. Beijing provided only about 25 percent of the total and the plan called for the rest to be spent by local governments and state companies, financed by bank lending.

State media said last month that banks were ordered to curb lending to local government financing arms and to reject projects that do not fit Beijing's development plans.

Earlier Monday, the president of Bank of China Ltd., one of the country's top four state-owned commercial lenders, said it would "strictly control the total amount of lending" to local government finance vehicles.

"This year we will change the structure of lending," Li Lihui said at a news conference.

Li said lending will focus on industries that "fit the government's industrial policies" and "nurture new growth centers," including renewable energy, oil and gas, autos and health care.

Associated Press researcher Bonnie Cao in Beijing contributed to this report.

 

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Malko07:

#58700: Der isländische Staat hätte

6
08.03.10 13:56
keine Einlagensicherung versprechen müssen. Für das Spekulieren mit Scheinwerten gibt es nun mal weltweit keine Garantien. Niemand ist gezwungen ins Casino zu gehen.
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thostar:

Ölpreis in Euro

4
08.03.10 14:06
sicherlich ist ein fallender Euro günstig für die Exporte, aber nicht für die Industrie-importe des rohstoffarmen D.
Man sieht es auch in den Bilanzen und Quartalsberichten, dass die Margen wieder schlechter werden.
Der Ölpreis in Euro macht sich bereits auf den Weg in eine neue Überhitzungsphase und könnte sehr bald die Regionen Ende 2007/Anfang 2008 erreichen.
Der USA Bären-Thread 304768
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wawidu:

malko - # 58694

4
08.03.10 14:07
"Die Aktienpreise verhalten sich momentan absolut nach Plan."

$NYSI und $NYA200R ebenfalls!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 304765
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Malko07:

wawidu, mit Plan meinte ich

 
08.03.10 14:12

mein übersichtliches Schnittmuster vom 19.2:

www.ariva.de/Der_USA_Baeren_Thread_t283343

;o)

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relaxed:

#58699 Die Isländer haben insofern über ihre

4
08.03.10 14:24
Verhältnisse gelebt als ihre Kaufkraft in Bezug zur Wirtschaftsleistung zu hoch war. Gleiches gilt für Griechen, Spanier, Portugiesen, Balten, Briten, Iren, US-Amerikaner ...

Und natürlich will jetzt keiner die Zeche zahlen, sowas machen nur die Deutschen - ich kann mich an jahrzehntelanges Kaufen überteuerter Zündhölzer erinnern ...

... und selbst heute bekommen die Deutschen noch ein nervöses Zucken, wenn jemand "Reparationen" ruft.

Wenn jemand über seine Verhältnisse lebt, ist dann das Zahlen der Schulden nicht auch eine "Reparation" ... oh je, das war jetzt politisch bestimmt nicht korrekt. ;-))
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wawidu:

Shanghai-Börse

5
08.03.10 14:25
Der Chart des Shanghai Composite Index sieht technisch alles Andere als gut aus.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 304773
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permanent:

manchmal fällt etwas, weil es fällt

5
08.03.10 16:05

Der USA Bären-Thread 7591121

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fkuebler:

Die VoWis sind mal wieder strohdoof wie immer ;-)

 
08.03.10 16:49

Kaum hatten wir gerade noch den äusserst trickreichen politischen Weiterentwicklungsprozess besprochen, wie er durch sehr subtil ausgeklügeltes wirtschaftliches Faktenschaffen vorangetrieben wird...

AL #671: Ich glaube Schäuble drückt auf die Tube,

Malko #684: Da gibt's ein bisschen Trost:

... da äussert sich schon die Vereinigte Wirtschaftsdumpfbacken AG (Arbeitstitel SPIEGEL) mit ihren führenden nicht-denken-sondern-quatschen Galionsfiguren:

Ökonomen verwerfen Schäubles Währungsfonds-Idee

Ich könnte mir allenfalls noch vorstellen, dass Meister Schäuble schwäbisch-verschmitzt die Volksseele gegen Rettungsfonds jeder Art kochen sehen möchte, damit er wie damals Kohl beim Maastrichtvertrag bei den Nicht-Germanen den Preis in Form von scharfen Klauseln höher treiben kann ;-)

Der USA Bären-Thread 7591450
Der USA Bären-Thread 7591450Der USA Bären-Thread 7591450

08. März 2010, 16:24 Uhr

Hilflose EU

Ökonomen verwerfen Schäubles Währungsfonds-Idee

Von Anne Seith, Frankfurt am Main

Die EU wirkt in der Griechen-Krise hilflos, jetzt wollen Politiker für ähnliche Situationen vorsorgen - und planen einen Stützungsfonds für klamme Euro-Staaten nach Vorbild des IWF. Doch Wirtschaftsforscher finden ein solches Sicherheitsnetz gefährlich.

Es soll nun alles ganz schnell gehen: Bereits am Dienstag will die EU-Kommission über die Gründung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) beraten, wie Industriekommissar Antonio Tajani am Montag in Mailand verriet. Auch der neue EU-Währungskommissar Olli Rehn signalisierte Sympathie für die Idee: "Die Kommission ist bereit, ein europäisches Instrument zur Unterstützung (angeschlagener Mitgliedstaaten) vorzuschlagen", sagte sein Sprecher.

Der Plan: Über einen Europäischen Währungsfonds sollen künftige Liquiditätshilfen für schuldenbeladene Mitgliedstaaten der Euro-Zone geregelt werden. Für einen solchen Fonds hatte sich am Wochenende schon Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ausgesprochen und damit die Diskussion ordentlich angeheizt.

Die Idee klingt bestechend. Der EWF soll ein Finanzdesaster, wie es die Europäische Union derzeit mit Griechenland erlebt, künftig verhindern. Jahrelang hatte das Land weit über seine Verhältnisse gewirtschaftet, sogar Statistiken wurden gefälscht. Getan wurde nichts, zumindest nicht genug. Als dann Spekulanten auf eine griechische Staatspleite wetteten und das Land kurz vor dem Kollaps stand, machte sich Entsetzen breit: Denn Hilfsmechanismen für einen solchen Krisenfall gibt es keine. Eine Blaupause für die geordnete Insolvenz eines EU-Staates gibt es schon gar nicht. So bedrohten die Probleme des überschuldeten Staates den gesamten Euro-Raum.

Ein EWF könnte in künftigen Schuldenkrisen Liquiditätshilfen für Euro-Mitgliedstaaten geben, so die Überlegung in Berlin. Natürlich nach genau festgelegten Kriterien. Das Vorbild wäre der Internationale Währungsfonds (IWF), der diese Aufgabe schon auf globaler Ebene wahrnimmt.

Doch wie gut ist die Idee wirklich? Wie soll ein Europäischer Währungsfonds überhaupt aussehen? Und was passiert, wenn die Idee in den schwerfälligen Mühlen europäischer Entscheidungsfindung am Ende doch noch zerrieben wird? SPIEGEL ONLINE klärt die wichtigsten Fragen.

Wie könnte ein EWF konkret aussehen?

Einen Hilfsverein für Defizitsünder will niemand schaffen. Auf keinen Fall soll der EWF deshalb eine reine Unterstützungskasse werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält sich mit seinen Ausführungen zwar noch im Vagen, laut "Financial Times Deutschland" haben die Experten in seinem Haus aber den Internationalen Währungsfonds (IWF) als Vorbild für eine europäische Organisation im Auge. Sprich: Eventuelle Finanzhilfen sollen nur gegen harte Auflagen fließen.

Und die Hilfen sollen auch nicht garantiert sein: Vielmehr müsse die Möglichkeit einer geordneten Insolvenz des Schuldnerstaates bestehen bleiben, heißt es der Zeitung zufolge in Berlin. Schließlich will man weder Spekulanten noch Staatspolitiker in Sicherheit wiegen, dass im Zweifelsfall die Gemeinschaft einspringt.

Die Idee eines eigenen Europäischen Währungsfonds hat für Finanzminister Schäuble vor allem einen Charme: Schäuble will einen Einfluss des IWF in Europa verhindern. "Die Euro-Zone strebt an, ihre Probleme aus eigener Kraft lösen zu können", sagte Schäuble der "Welt am Sonntag".

Thomas Mayer, Chefsvolkswirt der Deutschen Bank, und Daniel Gros, Leiter des Centre for European Policy Studies (CEPS) sehen die Vorteile eines Europäischen Währungsfonds dagegen von der praktischen Seite. Der IWF sei relativ machtlos, wenn ein Land sein Geld nimmt, sich aber nicht an seine Vorgaben hält, argumentieren die Wissenschaftler in einem kürzlich veröffentlichten Aufsatz. Die EU dagegen könne in einem solchen Fall Strafen erteilen - etwa indem sie Mittel aus den gemeinschaftlichen Fonds für das Sünderland streicht.

Was halten Ökonomen von der Idee?

Klaus Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hält wenig von der Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds. Es bringe nichts, "eine weitere Organisation einzurichten, die vor sich hin funktioniert", sagt Zimmermann zu SPIEGEL ONLINE: "Die Euroländer sollten sich stattdessen überlegen, ob sie eine gemeinschaftliche Wirtschaftsregierung mit einer gemeinsamen Fiskalpolitik etablieren."

Das sei zwar ein recht weit entferntes Ziel, räumt Zimmermann ein. Doch auch die Einrichtung eines Währungsfonds würde Jahre dauern. "Bei der aktuellen Krise Griechenlands hilft das nicht. Hier kann im Notfall nur der IWF einspringen." Der Vorteil sei, dass der IWF "die nötige Erfahrung in solchen Krisen" habe, sagt Zimmermann. Das gelte trotz aller Kritik an der Organisation. Dem IWF wird immer wieder vorgeworfen, Krisenstaaten oft eine verfehlte Fiskal-Politik aufgezwungen zu haben.

Auch Jörg Krämer, Chefsvolkswirt der Commerzbank, ist mit Blick auf die EWF-Pläne skeptisch. Er sagt: Wenn man Regeln für solide Staatsfinanzen etabliert und gleichzeitig Mechnismen schafft für den Fall, dass sie gebrochen werden, sei das ein Widerspruch. "Das macht das System von vorneherein wenig glaubwürdig", erklärt der Ökonom im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

Dieses Argument ist auch in der politischen Diskussion zu hören: FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler etwa warnt: Über einen Europäischen Währungsfonds würden Lasten eines Landes auf europäischer Ebene sozialisiert. Schaffe man ein solches Hilfenetz, könne einem anderen Land kaum mehr erklärt werden, warum es selbst mit einem harten Sparkurs seine Lage bessern müsse. "Eine Katastrophe", findet der FDP-Politiker.

Welche Alternativen gibt es?

Die Frage ist: Wenn die Idee eines EWF doch noch verworfen wird - was sind dann die Alternativen?

Der Stabilitätspakt in seiner aktuellen Form hat die Griechen-Krise nicht verhindern können. Also muss etwas getan werden - darin sind sich die meisten Beobachter einig. "Die gegenwärtige Verfassung des Euro-Raums reicht nicht aus", sagt Commerzbank-Chefsvolkswirt Krämer. "Wir brauchen in der Tat neue Regeln für die Zeit nach der Krise."

Krämer aber plädiert - wie viele Zentralbanker - dafür, "die bestehenden Regeln zu schärfen oder zu ergänzen". So könnten beispielsweise für Defizitsünder im Euro-Raum automatische Sanktionen geschaffen werden. "Der komplizierte politische Entscheidungsprozess, der solchen Strafen bislang vorangeht, sollte wegfallen", sagt Krämer. Auch DIW-Chef Zimmermann stört, dass die Politik Strafen für Staaten im Zweifel aussetzen kann, auch wenn diese die Maastricht-Kriterien reißen. "Diese Selbst-Absolution ist ein Problem."

Dennoch bleibt ein Problem bestehen: Die Union müsste auch nach einer Verschärfung der Maatsricht-Regeln bei künftigen Finanzkrisen ad hoc reagieren - und es gibt keine festgelegten Verfahrensweisen. Ökonom Krämer allerdings stört das nicht. Sein Argument: Würden die bestehenden Regeln ergänzt, "dann würde es gar nicht mehr so weit kommen".

 

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Contrade 121:

Krisenhilfe...

10
08.03.10 17:58

Die USA tun alles, aber wirklich alles um die eigenen Top-5% der Gesellschaft zu retten. Jetzt sollen die Pensionsfonds das Geld den Zockerbanken zur Rettung zur Verfügung stellen: Tja, wenn's sonst nichts ist...

Als Gegenleistung wird eine bessere Altersvorsorge versprochen. Also eine Art der Erpressung, derzeit zocken die Banken mit den Geldern der US-Pensionsfonds, jetzt sollen sie das ganze ja sogar als Anteilseignerschaft an den Kreditinstituten einnehmen.  Ich sag's Euch, Riester-Rente ist nichts dagegen ;-) 

Anbei der Artikel: 

US-Pensionsfonds könnten Pleitebanken retten

Zur Rettung von angeschlagenen Geldinstituten bringt die FDIC die Rentenbeiträge von US-Bürgern ins Spiel. Als Anreiz verspricht die Behörde den Altersversorgungsfonds bessere Konditionen und höhere Erträge als bei Geschäften mit Finanzinvestoren.

Die Rentenbeiträge der US-Amerikaner könnten zum Rettungsanker für die angeschlagenen Banken des Landes werden. Die US-Einlagensicherung FDIC wolle die öffentlichen Pensionsfonds davon überzeugen, ihr Geld direkt in die schwächelnden Kreditinstitute zu stecken, schreibt die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Sondervermögen der öffentlichen Hand verwalten mehr als 2000 Mrd. Dollar.
 
Die Rentenfonds investieren ihr Geld derzeit eher über Finanzinvestoren. Das aber kostet Gebühren und wirft weniger Erträge ab. Die FDIC heiße alle Investoren willkommen, sagte eine Sprecherin der Einlagensicherung. Nach Angaben von Bloomberg verspricht sich die Behörde höhere Preise, wenn sie Vermögenswerte der Pleitebanken direkt an die Pensionsfonds verkauft.
Während die Großbanken dank ihres riskanten Investmentbankings bereits wieder Milliardengewinne einstreichen, geht es den US-Regionalbanken weiterhin schlecht. Viele Schuldner können nicht zahlen, weil sie in der Wirtschaftskrise arbeitslos geworden sind. In diesem Jahr mussten bereits 26 Regionalbanken von der Einlagensicherung aufgefangen werden, im vergangenen Jahr waren es 140 gewesen.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/...eitebanken-retten/50085674.html

 

 

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wawidu:

"Querschuss" zur Lage der deutschen Industrie

4
08.03.10 18:14
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/03/...iter-schwach.html
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permanent:

Program Will Pay Homeowners to Sell at a Loss

7
08.03.10 18:33
Program Will Pay Homeowners to Sell at a Loss
MORTGAGE WALKAWAY WELLS FARGO FANNIE MAE OBAMA SHORT SALE FORECLOSURE
The New York Times
| 08 Mar 2010 | 10:21 AM ET

In an effort to end the foreclosure crisis, the Obama administration has been trying to keep defaulting owners in their homes. Now it will take a new approach: paying some of them to leave.

This latest program, which will allow owners to sell for less than they owe and will give them a little cash to speed them on their way, is one of the administration’s most aggressive attempts to grapple with a problem that has defied solutions.

More than five million households are behind on their mortgages and risk foreclosure. The government’s $75 billion mortgage modification plan has helped only a small slice of them. Consumer advocates, economists and even some banking industry representatives say much more needs to be done.

 

For the administration, there is also the concern that millions of foreclosures could delay or even reverse the economy’s tentative recovery — the last thing it wants in an election year.

Taking effect on April 5, the program could encourage hundreds of thousands of delinquent borrowers who have not been rescued by the loan modification program to shed their houses through a process known as a short sale, in which property is sold for less than the balance of the mortgage. Lenders will be compelled to accept that arrangement, forgiving the difference between the market price of the property and what they are owed.

“We want to streamline and standardize the short sale process to make it much easier on the borrower and much easier on the lender,” said Seth Wheeler, a Treasury senior adviser.

The problem is highlighted by a routine case in Phoenix. Chris Paul, a real estate agent, has a house he is trying to sell on behalf of its owner, who owes $150,000. Mr. Paul has an offer for $48,000, but the bank holding the mortgage says it wants at least $90,000. The frustrated owner is now contemplating foreclosure.

To bring the various parties to the table — the homeowner, the lender that services the loan, the investor that owns the loan, the bank that owns the second mortgage on the property — the government intends to spread its cash around.

Under the new program, the servicing bank, as with all modifications, will get $1,000. Another $1,000 can go toward a second loan, if there is one. And for the first time the government would give money to the distressed homeowners themselves. They will get $1,500 in “relocation assistance.”

 

Should the incentives prove successful, the short sales program could have multiple benefits. For the investment pools that own many home loans, there is the prospect of getting more money with a sale than with a foreclosure.

For the borrowers, there is the likelihood of suffering less damage to credit ratings. And as part of the transaction, they will get the lender’s assurance that they will not later be sued for an unpaid mortgage balance.

For communities, the plan will mean fewer empty foreclosed houses waiting to be sold by banks. By some estimates, as many as half of all foreclosed properties are ransacked by either the former owners or vandals, which depresses the value of the property further and pulls down the value of neighboring homes.

If short sales are about to have their moment, it has been a long time coming. At the beginning of the foreclosure crisis, lenders shunned short sales. They were not equipped to deal with the labor-intensive process and were suspicious of it.

The lenders’ thinking, said the economist Thomas Lawler, went like this: “I lend someone $200,000 to buy a house. Then he says, ‘Look, I have someone willing to pay $150,000 for it; otherwise I think I’m going to default.’ Do I really believe the borrower can’t pay it back? And is $150,000 a reasonable offer for the property?”

Short sales are “tailor-made for fraud,” said Mr. Lawler, a former executive at the mortgage finance company Fannie Mae.

 

Last year, short sales started to increase, although they remain relatively uncommon. Fannie Mae said preforeclosure deals on loans in its portfolio more than tripled in 2009, to 36,968. But real estate agents say many lenders still seem to disapprove of short sales.

Under the new federal program, a lender will use real estate agents to determine the value of a home and thus the minimum to accept. This figure will not be shared with the owner, but if an offer comes in that is equal to or higher than this amount, the lender must take it.

Mr. Paul, the Phoenix agent, was skeptical. “In a perfect world, this would work,” he said. “But because estimates of value are inherently subjective, it won’t. The banks don’t want to sell at a discount.”

 

There are myriad other potential conflicts over short sales that may not be solved by the program, which was announced on Nov. 30 but whose details are still being fine-tuned. Many would-be short sellers have second and even third mortgages on their houses. Banks that own these loans are in a position to block any sale unless they get a piece of the deal.

“You have one loan, it’s no sweat to get a short sale,” said Howard Chase, a Miami Beach agent who says he does around 20 short sales a month. “But the second mortgage often is the obstacle.”

Major lenders seem to be taking a cautious approach to the new initiative. In many cases, big banks do not actually own the mortgages; they simply administer them and collect payments. J. K. Huey, a Wells Fargo vice president, said a short sale, like a loan modification, would have to meet the requirements of the investor who owns the loan.

 

“This is not an opportunity for the customer to just walk away,” Ms. Huey said. “If someone doesn’t come to us saying, ‘I’ve done everything I can, I used all my savings, I borrowed money and, by the way, I’m losing my job and moving to another city, and have all the documentation,’ we’re not going to do a short sale.”

But even if lenders want to treat short sales as a last resort for desperate borrowers, in reality the standards seem to be looser.

Sree Reddy, a lawyer and commercial real estate investor who lives in Miami Beach, bought a one-bedroom condominium in 2005, spent about $30,000 on improvements and ended up owing $540,000. Three years later, the value had fallen by 40 percent.

Mr. Reddy wanted to get out from under his crushing monthly payments. He lost a lot of money in the crash but was not in default. Nevertheless, his bank let him sell the place for $360,000 last summer.

“A short sale provides peace of mind,” said Mr. Reddy, 32. “If you’re in foreclosure, you don’t know when they’re ultimately going to take the place away from you.”

Mr. Reddy still lives in the apartment complex where he bought that condo, but is now a renter paying about half of his old mortgage payment. Another benefit, he said: “The place I’m in now is nicer and a little bigger.”

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wawidu:

Arbeitslosigkeit und Bildungsgrad

3
08.03.10 18:48
www.calculatedriskblog.com/2010/03/...t-rate-and-level-of.html
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pfeifenlümmel:

Schwarze Gelbe Koalition bröckelt

7
08.03.10 19:17
Die Gelben verlieren und ziehen die Schwarzen mit ins "Verderben".
Der USA Bären-Thread 304841
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Malko07:

Aprilscherz

7
08.03.10 20:02

Beteiligung

Deutsche geben Islands Banken einen Korb

Islands von der Finanzkrise gebeutelte  Banken werben um den Einstieg deutscher Geldhäuser, um ihre  Verbindlichkeiten zu begleichen. Doch die zeigen ihnen die kalte  Schulter. Ein Banker spricht gar von einem vorgezogenen Aprilscherz.

Frankfurt am Main - Die Antwort kam prompt - und sie war eindeutig:  Die Deutschen Banken halten nichts von einer Beteiligung an  krisengeschüttelten  isländischen Finanzhäusern. Ein Einstieg stehe überhaupt  nicht zur Debatte, hieß es am Montag aus mehreren deutschen Instituten,  die in dem nordischen Land engagiert sind.

Der USA Bären-Thread 7592788

Wirtschaftsminister Gylfi Magnusson hatte es laut "Handelsblatt" als  sinnvoll bezeichnet, "wenn sich ausländische Institute bei

isländischen Banken

einkaufen  würden". Hierbei handle es sich wohl um einen vorgezogenen April-Scherz,  kommentierte ein deutscher Banker. "Wer derzeit in Island Eigenkapital  investiert, dürfte arge Probleme mit seinen Eigentümern bekommen."

Den Vorschlägen zufolge sollen deutsche Banken einen Teil ihrer  Forderungen in Eigenkapital umwandeln. Für die isländischen Häuser würde  sich so die Schuldenlast reduzieren und sie bekämen einen starken  Finanzpartner. "Es wäre wünschenswert, wenn die Deutsche Bank sich an  uns beteiligt", sagte beispielsweise der Chef der Bank Arion, Finnur  Sveinbjörnsson, dem "Handelsblatt". Das Haus ist das Nachfolge-Institut  der Kaupthing Bank. Die Deutsche Bank äußerte sich nicht dazu.

Deutsche Institute sind insgesamt mit rund 16 Milliarden Euro in dem  klammen Inselstaat engagiert und gehören damit zu den Hauptgläubigern -  der größte Teil davon sind allerdings Kundengelder. Ihre Island-Anleihen  haben die meisten Häuser bereits weitgehend abgeschrieben.

Isländer wollen Guthaben nicht ersetzen

Am Samstag hatte der Staat in einer Volksabstimmung gegen eine  milliardenschwere Rückzahlung britischer und niederländischer  Sparguthaben bei der zusammengebrochenen Icesave-Bank gestimmt.

Trotzdem rechnet der isländische Zentralbankchef Mar Gudmundsson,  dass es in den kommenden Wochen zu einer Lösung des Problems kommen  könnte. Dann wäre der Weg frei für Hilfsgelder des Internationalen  Währungsfonds(IWF) und der nordischen Staaten, sagte Gudmundsson. Sobald  diese Hilfen zur Verfügung stünden, benötige Island keine weitere  Unterstützung mehr.

Der IWF und die nordischen Länder hatten Island rund 4,5 Millionen  Dollar zugesagt. Der größte Teil des Geldes wurde wegen des Streits um  das Icesave-Gesetz aber noch nicht ausgezahlt. Auch die Ratingagentur  S&P mahnte eine möglichst rasche Einigung an. Andernfalls drohe eine  Herabstufung der Kreditwürdigkeit  Islands. Trotz der Ablehnung des  Icesave-Gesetzes werde die Bonitätsnote BBB-/A-3 und der Status  "Creditwatch" aber vorerst beibehalten.

mik/Reuters

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,682448,00.html


Zu viel Aquavit bekommt einem nicht.

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pfeifenlümmel:

Befürchte,

 
08.03.10 20:12
dass die Waale demnächst einen weiten Bogen um Island schwimmen müssen. Die Isländer scheinen ein lustiges Völkchen zu sein, vielleicht zu heiß gebadet?
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Malko07:

Immer mehr Ratten verlassen das sinkende Schiff.

7
08.03.10 20:15

 

 

Atomstreit Öl-Konzern tritt Rückzug aus Iran an

08.03.2010, 17:31

Von

P.-A. Krüger

Der größte Öl-Händler der Welt, Vitol, liefert nicht länger an das  Regime in Teheran. Ganz freiwillig geschieht das allerdings nicht.

Die größte private Öl-Handelsfirma der Welt zieht sich aus dem Geschäft  mit Iran zurück und liefert dem Land künftig kein Benzin mehr. Eine  Sprecherin der Vitol Group mit Sitz in Genf und Rotterdam sagte der Süddeutschen  Zeitung: "Seit Beginn des Jahres haben wir bewusst entschieden, uns  nicht mehr an Ausschreibungen von Treibstoffimporten nach Iran zu  beteiligen."

Sie bestätigte damit einen Bericht der Financial  Times, laut dem auch der Konkurrent Trafigura aus Luzern in der  Schweiz seine Geschäftsverbindung zu Iran beendet. Die  Unternehmensgruppe Glencore aus dem Schweizer Baar hatte bereits im  vergangenen Jahr den Rückzug angetreten, wollte dazu aber nicht Stellung  beziehen. Damit haben drei der wichtigsten Benzinhändler aufgehört,  Iran zu beliefern.

..........................

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/159/505360/text/


Die deutschen Firmen (Siemens, Münchner Rück., ...) sind schon etwas früher raus. Späte Einsicht oder Warnung?

 

Antworten
wawidu:

Financial Conditions

2
08.03.10 20:28
Am 22.02.10 hat eine Arbeitsgruppe renommierter Volkswirte unter dem Titel "Financial Conditions Indexes" eine brisante Studie veröffentlicht, die von den Mainstream-Medien völlig "übersehen" wurde. Dieser Arbeitsgruppe gehören an: Hatzius (Chefvolkswirt Goldman Sachs), Hooper (Chefvolkswirt Deutsche Bank USA), Mishkin (Columbia University/National Bureau of Economic Research), Schoenholtz (New York University) und Watson (Princetown University/National Bureau of Economic Research). Als Fazit der Untersuchung von 44 Finanzindikatoren haben die Analysten den HHMSW Index gebildet. Die folgende Abbildung stammt von financialarmageddon.com.
Der USA Bären-Thread 304857
Antworten
Anti Lemming:

Produktions-Index: -31,2 % seit Hoch im April 2008

6
08.03.10 20:31
Daten für das deutsche produzierende Gewerbe. Aktuell sind sie auf dem tiefsten Stand seit August 2003 - aus Querschüsse, Link in # 58711:
(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 304858
Antworten
wawidu:

Financial Conditions (2)

 
08.03.10 20:39
In der o.g. Studie ist auch folgender Chart zu finden: "Ausgabe von (oder besser wohl: Käuferinteresse an) Asset-Backed (oder Mortgage-Backed) Securities immer noch dürftig".
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 304860
Antworten
Anti Lemming:

Shark: Chart-Tautologien

 
08.03.10 20:48

The Market Is Discounting Endless Upside

By Rev Shark
Street.com Contributor
3/8/2010 2:06 PM EST


One explanation for the market strength I've heard a number of times recently is that the market is looking ahead and is pricing in a better economy that is sure to keep stocks elevated. We started pricing in this better economy last March, and now a year later stocks are still pricing in the anticipated economic revival.

Does it really make sense to view the market as a forecasting tool? What exactly was the S&P 500 forecasting in October 2007 when it was 1575 or in March 2009 when it was at 666? The market forecast is always wrong at major turning points.

It is completely illogical to say that the market is a good forecaster of its future prices. It is nothing more than a tautology to say the market is going higher because it has been going higher.

Actually, that's what momentum is all about -- it is an expectation that a trend has a tendency to continue. It is obviously illogical to believe that a trend will never end, but that is exactly what you are doing when you use the logic that a strong market is an indicator that strength will continue.

As I write, it does indeed look like this market will never go down again. We had some slight selling this morning but the buyers jumped back in and have us near the highs of the day. Breadth keeps improving and we are seeing no notable sector weakness anywhere.

If this market is looking forward, then we must be going much higher -- it sure is optimistic about the future today.

Antworten
Palaimon:

Mein letztes Posting in diesem Monat,

17
08.03.10 20:54

da ich Donnerstag für 3 Wochen nach China fliege.  Die meiste Zeit werde ich in Shanghai verbringen, an einer Schiffstaufe und einem Stapellauf in Nantong teilnehmen und mich ein paar Tage in einem Hotel auf der Hudong-Zhonghua-Werft aufhalten (müssen), die zwar zu Shanghai gehört, jedoch ca. 100 km vom Zentrum entfernt liegt. Aber zwischendurch will ich schon mal bei meinem Mann sein. Ansonsten butscher ich - wie immer - allein durch die Gegend oder werde hin und wieder mal umhergefahren.

Ich wünsche Euch bis dahin gute Trades.

Hier nun zu China  (for a change) ;-)

 

China Draws Plan to Reduce Risk While Continuing Economic  Growth
Chinese Premier Wen  Jiabao on Friday pledged to maintain economic growth of at least 8% in 2010,  while gradually drawing down government spending and taking measures to guard  against inflation and potentially devastating asset bubbles.

The remarks  came during Wen's annual report to the National People's Congress in Beijing -  which is the equivalent of the United States' State of the Union speech - and  they highlight the central government's determination to promote responsible  levels of growth.

The call for 8% annual economic growth is the same goal  that has been maintained since 2005 - and one that was easily passed last year  with the implementation of a sprawling $586 billion stimulus package.
 

China's economy expanded by 10.7% year-over-year in the fourth quarter as most  of the world continued to struggle with the aftermath of 2008's financial  crisis. For the full year, the nation's gross domestic product (GDP) grew 8.7%.   

That easily topped the government's 8% target and dwarfsd the economic  growth posted by other economies around the world. Wen championed this  achievement, but he also made it clear that the central government is aware of  the risks posed by the very lending that fuelled the economy's growth.  

"Latent risks in the banking and public finance sectors are  increasing," he said.

Lending, which was spurred by the nation's  massive stimulus, soared out of control as the nation rebounded from the world's  strident economic downturn - particularly in the first six months of 2009.  China's banks lent out about $1.08 trillion (7.37 trillion yuan) in the first  half of last year, nearly double the total loans extended throughout all of  2008. A record total of $1.4 trillion (9.59 trillion yuan) was lent out for the  whole of 2009.

That surge in lending fuelled China's rapid growth in  2009, but now it risks overheating the economy, leading to a rise in inflation,  and adding fuel to a real estate sector that is already on fire.

China's  consumer price index (CPI) fell 0.7% last year but this year is targeted to rise  by 3.0%. Economists predict it could peak at 4.4%, with the full-year rate  around 3.4%. Wen's goal is to remain under a 3.0% target.

"Three percent is a fairly aggressive target and it suggests that  the government will need interest-rate increases and price controls to achieve  it," said Ma Jun, a Hong Kong- based chief China economist at Deutsche Bank  AG, to Business Week.

China is well aware of  concerns and has already taken measures to manage rising inflation. In  January, the People's Bank of China drained a net $20.1 billion (137 billion  yuan) from the money market through its open-market operations.

But  inflation isn't the government's only concern. Wen also must put a lid on real  estate prices, which are being pushed sharply higher by investor speculation and  sowing the seeds of an economic bubble.

China's home prices in 70 large-  and medium-sized cities, a housing price trend barometer, climbed 9.5% in  January from a year earlier - the fastest growth in 19 months. January's  property price climb was the highest in 21 months.

"When you sit down with a table of businessmen, the story is  usually how they got lucky from a piece of land," Andy Xie, an independent  economist who once worked in Hong Kong as Morgan Stanley's (NYSE: MS) top Asia analyst, told  BusinessWeek.

However, escalating land prices  are making homes unaffordable for the middle class. So the central government  this year is seeking to reduce new loans by 22% to $1 trillion (7.5 trillion  yuan).

"We will resolutely curb the precipitous rise of housing prices in  some cities and satisfy people's basic need for housing," said Wen.  

China also will be reducing the debt of local governments, who usually  do not carry debt, but had set up investment vehicles to borrow from banks to  further contribute to the economy's growth. 

"We will strengthen the  fiscal management system at and below the provincial level, set up a mechanism  to ensure basic funding for county governments and carry forward reforms that  place county finances directly under the management of provincial governments,"  said Wen.

Government spending will rise 11.4% -- only half as much as  2009.  Healthcare, education and social security spending will all rise at lower  levels than last year, and China warned that project start-ups would be strictly  controlled.

"The bottom line is that China's leaders are focusing on  financial-crisis solutions..." said Money Morning  Chief Investment Strategist Keith Fitz-Gerald. "If anything, the moves that  China is making amid so much criticism are actually going to solidify the  long-term future of the world's No. 3 economy."
 

moneymorning.com/2010/03/08/china-controls-growth/
 

 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
pfeifenlümmel:

zu #714 Überraschung heute

 
08.03.10 21:23
Was mich heute überraschte, ist die Gegenläufigkeit von Gold und WTI. Anscheinend wollen die Zocker den Ölpreis nochmals an die 83 hoch treiben, glaube aber nicht, dass es ihnen gelingen wird ( Gold ).
Antworten
Anti Lemming:

Läuft China in die "Alles ist gut"-Falle?

11
08.03.10 21:34
Chinas  Wirtschaft boomt im wesentlichen wegen der gigantischen chinesischen Stimuli. Werden sie zurückgefahren, droht Ungemach. Das Gleiche gilt für USA und vermutlich auch für Europa.

Manche Spötter meinen, der Auschwung in China rühre u. a. daher, dass einige Chinesen Löcher ausheben und andere diese wieder zuschaufeln; beide erhalten dafür Geld vom Staat oder die Aktion läuft als Staatsauftrag. Der wirtschaftliche Nutzen ist zwar Null, aber es herrscht "Vollbeschäfigung" - und die Löhne für das Löcherausheben fließen in den Konsum. Andere sprechen von "Brücken nach Nirgendwo" (wie sie auch in Japan zur Stimulation nach dem 1990-Crash massenweise gebaut wurden).

Wie auch immer: Die Crux ist, dass eine mit Staatsknete losgetretene Scheinblüte kein Garant dafür ist, dass ihr ein selbsttragender Aufschwung folgt. Im Rausch der positiven Umfrage- und Wirtschafts-Daten mögen viele Politiker - in China wie USA - dem Irrglauben verfallen, der Stimulus könne jetzt zurückfahren werden, weil ja "Alles so schön wächst".

Dagegen hat u.a. Ökonom Krugman in der NYT gewettert, der - wie Roubini - in USA weitere Stimulation für unverzichtbar hält. Auch A. Evans-Pritchard (Telegraph) ist bezüglich GB der Meinung, dass die Stimulation in voller Höhe weiterlaufen muss, um Deflation zu verhindern.

Les ich nun aber den Artikel von Palaimon, scheinen die Chinesen die mit Staatsgeld herbeigezauberte Scheinblüte für bare Münze zu nehmen - oder zumindest zu hoffen, dass ihr ein selbsttragender Aufschwung folgt.:

Chinese Premier Wen Jiabao on Friday pledged to maintain economic growth of at least 8% in 2010,  while gradually drawing down government spending

Nur dann  könnten die Stimuli wirklich gefahrlos zurückgezogen werden. China hängt als neuer Exportweltmeister aber auch stark von USA und dem dortigen Konsum ab, den es kaum beeinflussen kann.

Die Japaner haben in den 1990-er Jahren einen vergleichbaren Fehler gemacht. Nach jeder Staats-Stimu-Hilfe kam eine kurze Scheinblüte. Die Stimuli wurden daraufhin wegen des "Erfolgs" zurückgefahren. Kurz darauf fiel die Wirtschaft jeweils in das nächste (deflationäre) Schwarzes Loch.

Der resultierende Chart des Nikkei ab 1990 ist ein wild-volatiler, auf mittlere Sicht fallender Wellen-Verlauf, der bei 40.000 anfing und heute - 20 Jahre später - um 10.000 dümpelt.

Sieht man sich Wawidus heute geposteten Chart des China-Index SSE an, werden Erinnerungen an den Nikkei-Chart in den Jahren 1990/91 wach: Blase - Echoblase ..... (in Japan folgte ein L-Boden). An Japans Niedergang hatte auch die Auflösung der zuvor festen Bindung des Yen an den US-Dollarkurs seinen Anteil. Selbiges Planen die Chinesen nun auch:

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...er-dollar-bindung/50085518.html

Das sind womöglich zu viele Baustellen auf einmal...
Antworten
Anti Lemming:

P.S.

8
08.03.10 22:00
Die Immobilien-Blase in China, die die chinessische Regierung für ein Überhitzungs-Syndrom und Inflationssignal hält, scheint mir eher eine Folge des zu unspezifisches "Geldregens" - oder vornehmer: unzureichend zielgerichteter Kapital-Allokation - zu sein.

Sie ist auch ein indirektes Deflations-Symptom, weil die von der Zentralbank verteilten Geldmassen wegen Überkapazitäten in der Industrie nicht sinnvoll investiert werden können. Also fließt es in Immoblien, Sachwerte, Rohstoffe, Aktien. (Ähnlich läuft es in USA und sonstwo).

Provozierend könnte man sagen: Sachwert-Inflation entsteht, wenn eine Übermenge an künstlich geschaffenem Geld nicht mehr sinnvoll in der Wirtschaft investiert werden kann.

In China wird die Inflation zudem durch den Dollar-Peg des Yuan geschürt. Wäre der Yuan frei konvertierbar, würde er wegen der hohen chinesischen Leitzinsen deutlich zum Dollar (mit seinen Nullzinsen) steigen.

Womöglich in ähnlicher Weise, wie der Austral-Dollar (4 % Zinsen) zum Dollar gestiegen ist:
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 304884
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