20 Jahre Windkraft - Anfänge und Ausblicke

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denkidee: 20 Jahre Windkraft - Anfänge und Ausblicke
11
24.08.07 18:42
#1 downup
Deutschlands ältester Windpark ist seit 20 Jahren in Betrieb.
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e l a i n e: hollands ältester windpark
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24.08.07 18:47
#2 downup
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denkidee: Am 24. August 1987 ging der erste deutsche
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24.08.07 18:56
#3 downup
Am 24. August 1987 ging der erste deutsche Windkraftpark im Kaiser-Wilhelm Koog an der Westküste Schleswig-Holsteins ans Netz.
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denkidee: 32 unterschiedliche Windkraftanlagen verwandeln
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24.08.07 18:57
#4 downup
32 unterschiedliche Windkraftanlagen verwandeln den Nordseewind in Strom. Sie liefern zwischen 10 und 25 Kilowatt
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kiiwii: Windkraft-Unfälle: Rotor- Trümmerregen vom Himmel
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24.08.07 19:02
#5 downup
DER SPIEGEL 34/2007 - 20. August 2007
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,501848,00.html

ENERGIE

Rotor- Trümmerregen vom Himmel

Unerwartete Kräfte

Von Michael Fröhlingsdorf und Simone Kaiser

Brechende Rotoren, zerstörte Getriebe, rissige Fundamente - die wachsende Zahl von Schäden an Windrädern verunsichert die Öko-Branche.


Zum Thema in SPIEGEL ONLINE:
Fotostrecke: Brennende Gondeln, knickende Masten
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Es gab kein Warnzeichen, keine Möglichkeit einzugreifen. Als der Wind zulegte, riss die Spitze des Rotorblatts ab - plötzlich und mit einem lauten Knall. Das schwere Bruchstück wirbelte durch die Luft, 200 Meter weiter krachte der zehn Meter lange Propellerrest auf einen Acker im Landkreis Oldenburg.

Der Crash des 100 Meter hohen Windrads Anfang November vergangenen Jahres hat nun Folgen: Aufgeschreckt durch den Unfall ließ die Baubehörde sechs baugleiche Rotoren im Kreis untersuchen - und das Ergebnis alarmierte Landrat Frank Eger, SPD, der Mitte Juli die niedersächsische Landesregierung einschaltete: Vier der Anlagen habe er aus Sorge um die Sicherheit sofort stillgelegt, schrieb er nach Hannover. Dies sei nun schon der zweite Vorfall in seinem Kreis, womöglich drohe bundesweit Gefahr mit Anlagen dieses Typs: Ein Gutachten habe "Anhaltspunkte auf produktionsbezogene Ursachen" geliefert, es gebe da "Auffälligkeiten im Bereich der Bruchstelle".

Nach dem Boom der vergangenen Jahre machen sich Windkraftbetreiber und Experten Sorgen: Die Anlagen sind offen- bar nicht so zuverlässig und langlebig, wie die Hersteller behaupten. Tausende teils schwere Schäden sorgen mittlerweile für Ärger bei Besitzern und ihren Versicherungen: Kaum ein Getriebe im Kopf der turmhohen Mühlen etwa trotzt der Dauerbelastung länger als fünf Jahre. Mitunter entstehen schon nach kurzer Betriebszeit Risse an Rotoren oder in Fundamenten, führen Kurzschlüsse oder heißgelaufene Propeller zu Bränden. Dabei - so versprachen viele Anlagenbauer - sollten die Windmühlen angeblich 20 Jahre halten.

In "größeren Stückzahlen" hätten schon Getriebe ausgetauscht werden müssen, klagt jetzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. "Neben Generator und Getriebe sind auch die Rotorblätter immer wieder von Serienschäden betroffen", heißt es in einem Bericht über das "technische Gefährdungspotential" der Anlagen. Die Versicherungsleute reklamieren Lagerschäden, Materialermüdung und gefährliche Risse.

Die labilen Konstruktionen mancher Hersteller schaden einer Zukunftsbranche, die jahrelang nur Erfolgsmeldungen kannte. Ende Juli erst frohlockte der Bundesverband Windenergie: "Das Geschäft erreicht neue Rekorde." Die deutsche Windindustrie sei 2006 um satte 40 Prozent gewachsen, sie beschäftigt inzwischen 74 000 Arbeitnehmer.

Die Bundesrepublik ist zudem Windenergieweltmeister: Über 19 000 Rotoren drehen sich mittlerweile zwischen Flensburg und Garmisch - mehr als in jedem anderen Land. Der umweltfreundliche Ausbau der Windenergie war ein Lieblingsprojekt der rot-grünen Bundesregierung. Und auch die Große Koalition in Berlin ist stolz auf den Boom, demonstriert er doch, wie ernst Deutschland den Kampf gegen den Klimawandel nimmt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, SPD, will den Ausbau jetzt noch beschleunigen, vor allem mit Windparks in Nord- und Ostsee.

Subventionen haben dazu geführt, dass sich aus den Basteleien einiger Öko-Freaks in wenigen Jahren ein milliardenschwerer Industriezweig entwickeln konnte. Weil die Stromkonzerne die Energie zu vorgegebenen Preisen kaufen müssen, ist die Windkraft ein lukratives Geschäft.

Genau das aber führt heute zum Ärger mit der Technik: "Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren ohne Ende Anlagen verkauft", klagt etwa der Ingenieur Manfred Perkun, bis vor kurzem Schadenregulierer der R+V Versicherung, "da blieb kaum Zeit, Prototypen zu testen."

Der bayerische Windkraftsachverständige Martin Stöckl fährt pro Jahr 80 000 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland, er kennt die typischen Folgen des Baufiebers nur zu gut und kann den Betreibern doch oft kaum helfen: Nicht nur für neue Rotoren gibt es dank der weltweit enormen Nachfrage lange Lieferzeiten, vor allem Ersatzteile sind so stark gefragt, dass sie sich manchmal nur schwer beschaffen lassen. Stöckl: "Auf ein neues Lager kann man schon mal 18 Monate warten. Da steht die Anlage halt so lange still."

"Umsätze top, Service Flop", titelte jetzt das Fachmagazin "Erneuerbare Energien" über die verheerenden Ergebnisse einer Umfrage unter Mitgliedern des Bundesverbands Windenergie zur Zufriedenheit mit den Herstellern. Nur das Auricher Unternehmen Enercon schaffte ein "gut". Die Firma konstruiert Windräder ohne Getriebe, damit entfällt eine der Hauptschadensquellen.

Auch bei den Versicherungen, die in den neunziger Jahren hoffnungsvoll in den Zukunftsmarkt drängten, gilt Windkraft inzwischen als riskantes Feld: Allein die Allianz AG musste 2006 rund tausend Schäden regulieren. Bei ihren 4000 versicherten Rotoren, rechnet der Münchner Allianz-Mann Jan Pohl hoch, "muss ein Windmüller alle vier Jahre mit einem Schaden an seiner Anlage rechnen - Störungen und nichtversicherte Ausfälle sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt".

Aus Schaden klug geworden, schreiben viele Assekuranzen nun sogenannte Revisionsklauseln in ihre Verträge: Die Windmühlenbetreiber müssen unter Umständen anfällige Teile, wie beispielsweise Getriebe, alle fünf Jahre austauschen lassen. Da sind freilich schnell mal zehn Prozent der gesamten Baukosten fällig - was die Kalkulation mancher Investoren über den Haufen werfen kann. Und die Versicherer kennen die gefährlichen Kandidaten: "Derzeit stehen 3000 bis 4000 ältere Anlagen zur Neuversicherung an", sagt Holger Martsfeld, Leiter Technische Versicherungen beim führenden Windkraftversicherer Gothaer, "wir wissen, dass viele davon Mängel haben."

Ganz ungefährlich sind die technischen Macken auch nicht. So

   * flogen im Dezember vergangenen Jahres bei Trier Trümmer eines geborstenen Rotorblatts kurz vor dem Berufsverkehr auf eine Kreisstraße;
   * gingen im Januar bei Osnabrück und im Havelland zwei Windräder in Flammen auf. Die Feuerwehr musste tatenlos zusehen - ihre Leitern reichten nicht bis zu den brennenden Gondeln;
   * knickte im selben Monat in Schleswig-Holstein eine 70 Meter hohe Mühle wie ein Strohhalm um - neben einer Autobahn;
   * rissen im Mai in Brandenburg in 100 Meter Höhe die Rotorblätter einer Windmühle ab, Stücke schlugen neben einer Straße in einem Getreidefeld auf.

Im Allianz Zentrum für Technik (AZT) in München werden die gebrochenen Lagerwellen, bröckelnden Zahnräder und gerissenen Rotorblätter der Wracks genauer untersucht. "Die Kräfte, die auf die Rotoren wirken, sind viel höher als ursprünglich erwartet", sagt AZT-Gutachter Erwin Bauer. Der Wind wehe halt nicht gleichmäßig genug: "Ständig gibt es Böen, Turbulenzen, Richtungswechsel."

Statt aber ihre Anlagen weiterzuentwickeln, hätten viele Hersteller nur auf noch größere Räder gesetzt. "Große Maschinen bringen zwar große Leistungen", so Bauer, "aber auch noch schwieriger zu beherrschende Belastungen."

Und die machen sogar den technisch simplen Betonsockeln zu schaffen: Vibrationen und Lastwechsel verursachen Risse, Wasser sickert in die Spalten, die Stahl-armierung beginnt zu rosten. Etliche Anlagen sind betroffen, und die Sanierung ist schwierig. "In Beton kann man nicht hineinsehen", so der Bremer Professor für Experimentelle Statik Marc Gutermann: "Deshalb nutzt es nichts, nur von oben die Risse zu schließen." Der Bauexperte vermutet konstruktive Fehler: "Die Anlagen werden immer größer", sagt er, "aber der Querschnitt der Rotormasten muss gleich bleiben, weil die Anlieferung über die Straßen enge Grenzen setzt."

Die Windenergiebranche freilich setzt darauf, kleine Anlagen durch immer größere zu ersetzen, weil es kaum mehr Flächen für neue Rotoren gibt. Immerhin könnte die Aufrüstung an Land die Hersteller vor den Gefahren der Offshore-Windparks bewahren, die es bislang in deutschen Gewässern noch nicht gibt. Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 25.000 Megawatt sollen bis zum Jahr 2030 dort entstehen, hofft Minister Gabriel.

Dabei sind schon manche Anlagen-bauer in anderen Ländern an der rauen See gescheitert: 2004 etwa musste die dänische Firma Vestas, der Marktführer weltweit, in einem ganzen Windpark an der dänischen Westküste die Turbinen wieder abbauen, weil die Anlagen den Bedingungen nicht standhielten. Vor der englischen Küste gab es 2005 ähnliche Probleme.

Dem deutschen Konkurrenten Enercon sei das "technische Risiko" des Offshore-Einsatzes grundsätzlich zu hoch, sagt Enercon-Vertriebsmann Andreas Düser. Das Geschäftsfeld sei zwar verlockend groß, aber die Firma wolle ihren Ruf nicht auf hoher See verspielen.


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MfG
kiiwii

bewertet: 4x informativ
denkidee: Der Standort gilt als eine der windigsten Regionen
2
24.08.07 20:15
#6 downup
Der Standort gilt als eine der windigsten Regionen in Deutschland. Hier startete der Schwabe Ulrich Hütter in den 50er Jahren Deutschlands ersten Windkraft-Versuch: GROWIAN, die erste große Windkraftanlage.
Quellenangabe: n-tv




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Hagenstroem: Zu Pos. 5
2
24.08.07 21:57
#7 downup
Was ist denn mit dem Spiegel los? Der findet ja so langsam wieder zu einer sachbezogeneren Berichterstattung zurück. Erste Anzeichen waren ja schon beim rot-grünen Politdesaster in den allgemeinen Bereichen der Reformen und bei der Bewertung der mitwirkenden Personen zu erkennen. Doch das konnte noch als normal gelten, weil selbst Magen- und Leibblätter der damaligen Regierung gewisse Dinge nicht mehr schön malen konnten, ohne endgültig unglaubwürdig zu wirken. Aber gleich so ausholend bei dem Zukunftsmarkt der alternativen Energien? Erst kürzlich die Umstände im solaren Bereich, sogar hinein bis in die Wirtschaftlichkeitsrechnung unterlegt mit konkretem Zahlenwerk. Gegen den Mainstream - das Bedienen und auch noch Aufbauschen vorgefasster Meinungen und Wünsche - zugunsten eines neutraleren Journalismus hat man beim Spiegel lange vermissen müssen. Die Wendung kann man beim insgesamt verkommenden Journalismus in Deutschland nur begrüßen, birgt aber die Gefahr, die aus ihren Träumen geholte Leserschaft zu verlieren. Die ist schließlich gerade bei diesem speziellen Thema mittlerweile entsprechend erfolgsverwöhnt und erwartungshungrig. Professioneller Journalismus von Anfang bleibt aber sicherlich der bessere, der ehrlichere Weg gegenüber der Leserschaft, als im Nachhinein ständig korrigieren zu müssen. Das gilt allerdings für alle Themengebiete und da besteht beim Spiegel noch Nachholbedarf, bevor man ihn wieder ernst nehmen könnte.

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Ich möchte eure Sterne nicht. Gebt sie den Bedürftigen.
bewertet: 2x interessant
denkidee: GROWIAN bestand aus einem 350 Tonnen schweren
 
24.08.07 22:04
#8 downup
GROWIAN bestand aus einem 350 Tonnen schweren Stahlrohrmast, einem 340 Tonnen schweren Maschinenhaus mit zwei riesigen, 23 Tonnen schweren Rotorblättern in 100 Metern Höhe. Die Anlage lieferte drei Megawatt - und war ein Misserfolg.
Quellenangabe: n-tv


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14051948Kibbuzim: zu 7. Hagenstroem
 
24.08.07 22:14
#9 downup
kriegst trotzdem einen,hat doch nichts mit "Bedürftigkeit" zu tun das Sternchen verteilen.
Und so richtig drauf scheißen kannst du doch erst richtig,wenn du welche bekommen hast...

OFF TOPIC:  Windmaster NORDEX macht mich die Tage beinahe glücklich !
bewertet: 1x interessant
denkidee: Nach vier Jahren Probebetrieb ging GROWIAN an sein
 
26.08.07 13:26
#10 downup
Nach vier Jahren Probebetrieb ging GROWIAN an seinem eigenen Gewicht zugrunde. Das 54-Millionen Euro teure Pilotprojekt war einer der größten Fehlschläge in der Geschichte der Windenergie-Nutzung. Und ein Startschuss für weitere Forschung.
Quellenangabe: n-tv




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denkidee: Ingenieure haben weitergeforscht,
 
26.08.07 15:02
#11 downup
Ingenieure haben weitergeforscht, neue Technologien entwickelt und neue Lösungen gefunden.Quellenangabe: n-tv




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denkidee: Sie haben insbesondere ein strategisches Problem
2
26.08.07 22:06
#12 downup
Sie haben insbesondere ein strategisches Problem gelöst: Eine einzelne Windenergieanlage kann nicht mit konventionellen Kraftwerken konkurrieren. Ein ganzer Park schon.
Quellenangabe: n-tv




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denkidee: Die Masse macht's: Heute werden mehrere
 
26.08.07 22:18
#13 downup
Die Masse macht's: Heute werden mehrere Windkraftanlagen zu Windparks zusammengefasst.
Quellenangabe: n-tv




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Rigomax: #12,#13: Einfach genial. Deutschland ist eben das
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26.08.07 22:35
#14 downup
Land der blitzgescheiten Ingenieure. Einfach mehrere Windräder nehmen und schon gibt es mehr Strom! Da muß man erstmal drauf kommen! Eine Meisterleistung strategischen Denkens!

Und, äh, "Wind_park_": Das stellt das ganze auch noch in das richtige Licht. Genial!

Die Leute, die die kleinen Häuschen in Massen vermieten, sollten sich da mal ein Beispiel nehmen. "Toilettenpark" - das wär doch mal was, oder?

bewertet: 1x interessant, 1x gut analysiert
denkidee: Die Windanlagen von Kaiser-Wilhelm Koog erreichen
 
26.08.07 22:53
#15 downup
Die Windanlagen von Kaiser-Wilhelm Koog erreichen so eine Gesamtanschlussleistung von 26,5 Megawatt. Sie produzieren rund 78 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Damit können 17.000 Haushalte versorgt werden.
Quellenangabe: n-tv




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Kronios: Wollen mal den Taschenrechner anwerfen...
3
27.08.07 00:24
#16 downup

Anschlussleistung = 26,5 MWh. Lieferung jährlich = 78.000 MWh.
Wollen mal rechnen: 365 Tage mal 24 Stunden mal 26,5 MWh = 232.140 MWh.

Das heisst.. es gibt nur 8 Stunden pro Tag Strom.... Ausserdem müsste man.. bevor hier die Physiker kommen .. natürlich den cos phi berücksichtigen und die Leitungsverluste.. egal...

Also liebe Freunde.. wenns um drei in Nacht WInd hat, dann könnt ihr auch kochen....
bewertet: 2x gut analysiert, 1x interessant
denkidee: Das Know-How deutscher Windanlagenbauer ist auch
 
27.08.07 19:46
#17 downup
Das Know-How deutscher Windanlagenbauer ist auch im Ausland gefragt. Für 2007 wurde eine Exportquote von 82 Prozent errechnet, 2006 lag die Quote bei 74 Prozent im Gegensatz zu nur 58 Prozent im Jahr 2003.

Quellenangabe: n-tv
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johannah: "Das Know-How deutscher Windanlagenbauer ist...."
 
27.08.07 20:17
#18 downup
überall gefragt!

Erst wird Reepower von einem indischen Konzern aufgekauft, jetzt ist Nordex dran. Alles deutsches Knom-How, mit Milliardensubventionenen hochgepäppelt und nun fallengelassen.

Die Aktionäre freut es, weil die Aufkäufe mit satten Aufschlägen ablaufen. Die Stromverbraucher schauen aber in die Röhre, weil sie erst die Subventionen bezahlen müssen und  letztendlich auch noch die höheren Strompreise zu tragen haben.

MfG/Johannah  
bewertet: 1x gut analysiert
Zelig1: Könntest du die Milliardensubventionen
 
27.08.07 20:20
#19 downup
für Nordex und Repower mal kurz belegen?

Vorsicht! Zelig!
bewertet: 1x gut analysiert
polyethylen: et kütt nix!
 
27.08.07 20:40
#20 downup
---------------------------------
Kiiwii,friewo oder das farbige Wölfchen  
bitte Korektur lesen!
          ↑
(Für alle Dumpfbacken, das gehört so!)

bewertet: 1x gut analysiert
johannah: Ich habe keine Absicht etwas diesbezüglich
 
27.08.07 20:55
#21 downup
zu belegen.

Daß auf diesem Gebiet Subventionen in Höhen fließen, die die Steinkohlesubventionen in den Schatten stellen, sollte jedem Interessierten bekannt sein.

Wenn nicht, dann bitte ich darum sich selber zu informieren.

MfG/Johannah
bewertet: 1x interessant
Zelig1: Na gut, johannah.
2
27.08.07 21:21
#22 downup
1. Direkte Steuersubventionen für die Windenergie gib t es nicht. Es wurden Bis vor einiger Zeit steuerbegünstigte Investitionsfonds gebildet. Wieviel das insgesamt kurzfristig an Steuerersparnis für die Anleger gebracht hat, weiß ich jetzt nicht. Aber durchj die erzuielten Gewinne müssen nach neuer Rechtslage, soviel ich mitbekommen habe, Gewinne nachversteuert werden.

2. Im Jahre 2006 gab es ca. 27 Mrd. kwh Windstromeinspeisung. Bei einem Durchschnittlichen Differenzbetrag zum konventionerllen Strom von 3,5 cent pro kwh kommt man für die Verbraucher auf insgesamt 900 Mio. Mehrkosten. (Dafür hat man allerdings auch Strom bezogen, der durch die Windenergie pro Haushalt insgesamt 6 Euro für das ganze Jahr 2006 teurer war.)

3. Für die Steinkohle wurde 2006 noch ca. 2 Mrd. direkte Subvention aus Steuermitteln bezahlt. (2004 3 Mrd., 2005 2,5 Mrd.) Dazu 4,5 Mrd. für Braunkohle (inkl. Umsiedlungen, Renaturierung usw.), pro Haushalt durchschnittlich also das 7-fache.

Fazit: Deine Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage.

Vorsicht! Zelig!
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johannah: Das ist eine Milchmädchenrechnung.
 
27.08.07 21:35
#23 downup
Ohne Subventionen war die alternative Stromerzeugung in DE noch nie lebensfähig. Egal, welche Zahlen du da präsentieirst.

MfG/Johannah
Zelig1: Hast du Zahlen?
2
27.08.07 21:39
#24 downup
Wohl nicht. Aber der Bauch fühlt sich sicher gut mit der Ideologie. Das reicht dir offensichtlich... Wozu also Fakten. Hauptsache, ein paar populistische Absonderungen und gut is...

Vorsicht! Zelig!
bewertet: 2x gut analysiert
johannah: Och, je! Da trifft wieder Ideologie gegen
 
27.08.07 22:04
#25 downup
die Physik an. Wer wird wohl da gewinnen?

Ich bin für die Physik.

MfG/Johannah
Lord Motz: Sag mal, Johann
 
27.08.07 22:09
#26 downup
Ist dir schonmal ein Windrad auf den Kopf gefallen, oder warum wehrst du dich gegen alles was neu ist?

Gib es zu, du bist Pförtner im AKW?
bewertet: 1x gut analysiert
polyethylen: johannah
 
27.08.07 22:16
#27 downup
du hast ja noch nicht einmal den Arsch in der Hose, einen "witzig Stern" so zu lassen. Der muss natürlich in "interessant" umgewandelt werden.  lol

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Kiiwii,friewo oder das farbige Wölfchen  
bitte Korektur lesen!
          ↑
(Für alle Dumpfbacken, das gehört so!)

bewertet: 1x gut analysiert
kiiwii: Windräder sind nicht neu
 
27.08.07 22:16
#28 downup
...is son alter holländscher Kram...

...und sie werden "subventioniert" wie Sau - in dem man die Versorger zwingt, den Windstrom jahrzehntelang zum Zwei- bis Dreifachen ihrer normalen Gestehungskosten anzukaufen (je nach Energiemix zwischen Kohle, Nuklear und Wasserkraft)

(von Bio und Photostrom nicht zu reden)

sub"vent"ion kommt aus dem Französischen (von le vent = der Wind)


MfG
kiiwii

Lord Motz: Ach kiiwii
 
27.08.07 22:22
#29 downup
Und Atomstrom nicht?

Ich würde gerne mal eine detailierte Gegenrechnung sehen? Aber mit allem! Erstellung, Transporte, Arbeitsplätze, Endlager und Restrisiko!

Falls alternative Energie verlieren sollte , bitte ich darum, dass Tschernobil eingerechnet bzw berücksichtigt wird. Hast du das drauf? Oder bist du auch nur ein Lobbyquasselkopp?
bewertet: 1x gut analysiert
denkidee: Nach Erhebungen des Deutschen Windenergie-Institut
 
27.08.07 22:24
#30 downup
Nach Erhebungen des Deutschen Windenergie-Instituts kletterte die deutsche Produktion an Windkraft-Anlagen und -komponenten im vergangenen Jahr um 40 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.
Quellenangabe: n-tv

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kiiwii: Lobbyquasselkopp?
 
27.08.07 22:28
#31 downup
nö - du?

oder ohne Lobby- ?


MfG
kiiwii

Lord Motz: Ist klar
 
27.08.07 22:31
#32 downup
Heisse Luft, wie immer wenns drauf ankommt!
Ich habe die starke Vermutung, dass schon selbst dein Spiegelbild grinst, wenn es dich sieht.
Zelig1: kiiwii, mit Zahlen hast dus auch nicht so.
3
27.08.07 22:33
#33 downup
Mit rechnen erst recht nicht. Durchschnittlicher Preis für konventionellen Strom 2006 an der Strombörse: 5,5 cent. Einspeisevergütung für Windenergie: durchschnittlich 9 cent. Das 2- bis 3-fache?
Für neue Anlagen gabs 2006 noch 8,19 cent. 2010 werden es noch 6,24 cent sein. Bis dahin dürften sich die Preise also in etwa angeglichen haben. Es war schon immer etwas teurer, wenn man sich neuer Techn ologien bedient. Ein Flachbildschirm hat vor wenigen Jahren auch noch das Vielfache des heutigen Preises gekostet. Hat da jemand von Subvention gesprochen?
Vorsicht! Zelig!
bewertet: 3x gut analysiert
kiiwii: Flachkopfschrauben mit Kreuzschlitz werden immer
 
27.08.07 22:35
#34 downup
teurer...

man verkauft sie jetzt grammweise


MfG
kiiwii

kiiwii: 8,19 cent für die nächsten 20 Jahre
 
27.08.07 22:36
#35 downup

MfG
kiiwii

Lord Motz: Und wieder eine kiiwiische
 
27.08.07 22:38
#36 downup
Fachkompetenz, winde dich:-)
bewertet: 1x gut analysiert
kiiwii: was ist falsch, motz? tell me
 
27.08.07 22:41
#37 downup

MfG
kiiwii

Lord Motz: Beantworte meine Frage, danach bin ich dran,
 
27.08.07 22:42
#38 downup
soviel Höflichkeit muss sein!
kiiwii: für Gegenrechnungen sind andere zuständig
 
27.08.07 22:44
#39 downup
nämlich die, die immer behaupten, konventioneller Strom sei in Wahrheit viel teurer - nur beweisen konnte es noch nie einer...

Atomstrom ist nämlich der billigste...
ham sogar die Chinesen erkannt

MfG
kiiwii

bewertet: 1x witzig
Lord Motz: Wieso wusste ich bloss, dass genau sowas
 
27.08.07 22:47
#40 downup
oder Ähnliches kommt?
Toll gemacht, war wohl auf der Schnelle nichts zu ergooglen?
bewertet: 1x gut analysiert
kiiwii: is zu kompliziert für dich
 
27.08.07 22:57
#41 downup
...man soll die Leute nicht überfordern

(hab ich in der Politik gelernt)


MfG
kiiwii

Lord Motz: Ja genau, auch das passt wieder:-)
 
27.08.07 22:58
#42 downup
Und dafür hast du solange gebraucht, es scheint echt ein erbärmliches Winden zu sein:-)
kiiwii: man hat eben eine soziale Verantwortung für
 
27.08.07 23:01
#43 downup
Mitbürger wie Herrn Motz

MfG
kiiwii

kiiwii: das dauert wieder, bis der Motz heute fertig hat,
 
27.08.07 23:04
#44 downup
dabei wollte er schon vor ner halben Stunde gehen


MfG
kiiwii

johannah: Komische Berechnnungen kommt immer wieder vor.
2
27.08.07 23:09
#45 downup
Der Ökostrom ist ein Nischenprodukt, nicht mehr.

Über das Vorhaben, Strom in 2015 zu 30% aus alternativen Quellen zu erzeugen, lachen mittlerweile noch nicht einmal die Hühner.

Ab 2012, nach der übernächsten Wahl, werden wir neue AKW Made in China aufbauen.

MfG/Johannah
bewertet: 1x interessant, 1x gut analysiert
Lord Motz: Da kannste mal sehen wie du etwas auffasst!
 
27.08.07 23:09
#46 downup
Lese es nochmal in Ruhe durch, ich habe keine Uhrzeit genannt.
Was für mich nicht lange ist, kannst du bestimmt nicht bestimmen.
So zwei, drei Knüppel werfe ich noch in deine Speichen. Irgendwann weiss selbst der Letzte, was du für ein Pappenheimer bist, ich helfe da gerne mit. Auf ein Paar Minuten kommt es mir darauf nicht an. Immer wieder gerne.
kiiwii: schwach
 
27.08.07 23:10
#47 downup

MfG
kiiwii

 
27.08.07 23:15
#48 downup
Megastark und genau wie es ist! Sorry, aber Konservation ist nicht mein Ding, und Arschkriechen schon gar nicht!
johannah: Ist Arschkriechen die Steigerung von
3
27.08.07 23:19
#49 downup
Konservation?

MfG/Johannah
bewertet: 3x gut analysiert
Lord Motz: Wahrscheinlich, sogar Höchstwahrscheinlich
 
27.08.07 23:22
#50 downup
kiiwii: ganz bestimmt sogar
 
27.08.07 23:25
#51 downup

MfG
kiiwii

Lord Motz: Wenn sich damit einer auskennt, dann
 
27.08.07 23:29
#52 downup
du.

Deshalb werde ich deine Einschätzung so stehen lassen.
Wer dir huldigt(sich bei dir einschleimt) ist dein bester Freund, vollkommen unkritisch, Hauptsache Huldigung:-)

Wie sagst du immer so schön?  Muhahahahaha
Lord Motz: Nimm die Luft aus den Backen
 
27.08.07 23:31
#53 downup
Gute Nacht
johannah: es ist
 
27.08.07 23:32
#54 downup

Windkraft < Arschkriechen < Konservation

(< ist hier als mathematisches Zeichen gemeint und bedeuter so viel wie "kleiner als")

 

MfG/Johannah

kiiwii: du postest so pausbackig heute, Herr Motz
 
27.08.07 23:36
#55 downup
wie kömmts?


MfG
kiiwii

johannah: motz(e) nich so herum.
 
27.08.07 23:37
#56 downup
Und wenn du es tust, dann achte bitte darauf, wen du ansprechen willst.

MfG/Johannah
Rigomax: Zelig (#22): Mal kurz nachgerechnet:
 
27.08.07 23:42
#57 downup
Du schreibst in #22:

"2. Im Jahre 2006 gab es ca. 27 Mrd. kwh Windstromeinspeisung. Bei einem Durchschnittlichen Differenzbetrag zum konventionerllen Strom von 3,5 cent pro kwh kommt man für die Verbraucher auf insgesamt 900 Mio. Mehrkosten. (Dafür hat man allerdings auch Strom bezogen, der durch die Windenergie pro Haushalt insgesamt 6 Euro für das ganze Jahr 2006 teurer war.)"

Pro Haushalt 6 EUR teurer? Und insgesamt 900 Mio. EUR? Wirklich?

Haben wir 150 Mio Haushalte in Deutschland? Bei rund 80 Mio Einwohnern?


Zelig1: Häng ne 0 dran. Dann stimmts
 
27.08.07 23:45
#58 downup
Vorsicht! Zelig!
kiiwii: und ich dachte noch, alle können rechnen
 
27.08.07 23:47
#59 downup
außer mir...

Vorsicht! Zelig rechnet...!


MfG
kiiwii

Rigomax: Endlich mal jemand mit sinnvoller Signatur!
 
27.08.07 23:51
#60 downup
Zelig1: Ich lasse rechnen...
 
27.08.07 23:51
#61 downup
aber tippen muss ich selber...
Vorsicht! Zelig!
kiiwii: machs umgekehrt
 
27.08.07 23:52
#62 downup

MfG
kiiwii

johannah: Die Berechnung von Zelig in (#22) kann aber
 
28.08.07 00:04
#63 downup
immer noch nicht stimmen.

Der Strom aus konventioneller Erzeugung kostet ca. 3-5 cent/KWh, je nach Tagespreis. Der Durchschnittliche Differenzbetrag (der Windkraftanlagen) zum konventionellen Strom soll bei 3,5 cent/KWh liegen.

Somit soll der Windkraftstrom nach Zeligs Berechnung max. 8,5 cent/KWh kosten.

Dieser Preis ist definitiv falsch. Strom aus Windkraft ist bedeutend teuerer.

Deswegen zahlt der Durchschinnsverbraucher auch seine ca. 40 cent / KWh (einschließlich ca. 42% Abgaben)

MfG/Johannah
Hagenstroem: Interessante Rechnerei
 
28.08.07 00:24
#64 downup
Nur wirklich vergleichen kann man es kaum. Ist praktisch der bekannte Äpfel mit Birnen Vergleich.

Da wäre bei den herkömmlichen Energieträgern (und der Name sagt es schon) die gespeicherte Energie im Medium selbst. Bei den fossilen Energieträgern z.B. hat die Sonne die entsprechende Vorarbeit geleistet. Deshalb ist diese Form der Energiegewinnung so praktisch. Sie kann durch entsprechende Anlagentechnik relativ schnell an den jeweiligen Verbrauch angepasst werden.

Dies können die Alternativen Wind und Solar nicht. Hier ist jeweils nur das gerade vorherrschende natürliche Potential in Teilen umsetzbar. Anders ausgedrückt, ohne die herkömmliche Energiegewinnung sind die Alternativen nicht denkbar und somit müssten die Kosten der konventionellen Energiegewinnung teilweise auf die alternative umgelegt werden.

Sollte es jemals gelingen, den gesamten Energiebedarf über die Alternativen zu decken, dann müsste diese Energiemenge in großen Teilen speicherbar sein, denn die Verbrauchsmenge variiert zu den unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten. Die Speicherung solcher Energiemengen ist nicht mal im Ansatz technologisch machbar und würde nebenbei wohl jede wirtschaftliche Rechnung sprengen. Zur Erinnerung, diese Speicherung ist bei den herkömmlichen Energien praktisch eine kostenlose, natürliche Zugabe.

Dann wäre da noch die Infrastruktur. Die Alternativen nutzen hier ebenfalls größtenteils die vorhandene mit. Hier müßte zum Vergleich ebenfalls ein entsprechender Teil umgelegt werden.

Und dann haben wir noch den unterschiedlichen Ansatz der Abrechnung. Auf der einen Seite die Bezahlung an der Quelle und zum anderen die Abrechnung über den Endverbrauch. Bisher war es relativ einfach, den Endverbrauch einer Volkswirtschaft zu ermitteln, nämlich über die reichlich vorhandenen Zähluhren beim Verbraucher. Dies in Realation gesetzt zu den umgewandelten Energieträgern ergibt den Primärenergieverbrauch und gleichzeitig anhand der machbaren Technologien auch die jeweils benötigte Menge an Energieträgern.

Mit der Vergütung an der Quelle der Energieerzeugung wird es jetzt bedeutend schwieriger. Überhaupt bleibt völlig im Dunkeln, wieviel der produzierten Energie denn überhaupt tatsächlich verbraucht wird und damit zu Vergleichszwecken herangezogen werden kann.

Ob unter diesen Voraussetzungen überhaupt ein (preislicher) Vergleich möglich ist, möchte ich stark bezweifeln. Und ganz ehrlich, ich glaube kaum, dass dieser von Teilen der Politik oder von Betreibern der Alternativen überhaupt gewünscht wird.

--------------------------------------------------
Ich möchte eure Sterne nicht. Gebt sie den Bedürftigen.
Zelig1: Es geht um Preise. Nicht um Kosten.
 
28.08.07 00:45
#65 downup
Die sind ermittelbar. Und 2006 lag der Strompreis durchschnittlich bei 5,5 cent an den Strombörsen. Der Windenergiepreis ist festgelegt durch das EEG. Das ist auch ein Durchschnittspreis, da je nach Alter der Anlagen unterschiedlich vergütet wird. Die ältesten kriegen noch für ca. 4 Jahre ca. 18 cent.
Die neueren deutlich weniger. 2006 war das durchschnittlich 9 cent. Daher die Differenz von 3,5 cent.
Diese Durchschnittszahlen können sehr wohl ziemlich genau ermittelt werden.

Und natürlich gibt es nie 100% regenerative Energie. Eben wegen der Grundlast, die durch Wind und Sonne nicht sichergestellt werden kann. Aus dem hohlen Bauch schätze ich mal, dass mehr als 15%-20% Wind und Sonne das Maximum sein dürften. Der Rest muss gezielt steuerbar sein nach Bedarf.

Trotzdem werden die Windkraft-Anlagen in wenigen Jahren konkurrenzfähig sein, was den Einspeisepreis angeht. Sonnenenergie dürfte auf Dauer teurer bleiben als die anderen Formen. Biogas kann wahrscheihnlich auch nur einen kleinen Prozentsatz abdecken, ist aber immerhin konstant. Endgültige Alternativen sind das sicher nicht. Aber sie werden trotzdem gebraucht werden. Aus politischen Gründen wg. der politischen Klimaziele.
Neue AKWs sind sauteuer (aus diversen Gründen, die alle schonmal genannt wurden) und auch keine billigere Alternative. Also wird die Energie insgesamt teurer werden, da die alten Anlagen nicht ewig laufen werden und alle neueren Technologien  - seien es bessere Kohlekraftwerke oder was auch immer - alle nicht mehr so billig produzieren können, wie bisher.

Vorsicht! Zelig!
johannah: Ich geb dir keinen Grünen, wie gewünscht,
 
28.08.07 00:47
#66 downup
obwohl, wenigstens, der letzte Absatz deines Postings mindestens ein "sehr interessant" verdient hätte.

Den letzten Absatz möchte ich allerdings gerne ergänzen. Den Betreibern der Alternativen traue ich zu, daß sie den Zusammenhang durchschauen. Dem verantwortlichen Politiker jedoch nicht.

MfG/Johannah
 
28.08.07 00:55
#67 downup
klar ist Wind,wie alle anderen neuen oder regenierbaren Energieformen ein Nischen Segment.
Aber was heißt das,und vorallem,warum ist das denn so ?
Ich hab in der Anti-AKW Bewegung der 80er oft genug Argumente in Diskussionen eingeworfen,daß "Atomstrom" eben nicht billig ist. Zu der Meinung kann man aber nur kommen,wenn man sich die Anfänge dieser Technologie anschaut mit Atomminister Franz Josef Strauß und den MASSIVEN staatlichen Subventionen zur Durchsezung dieser Technologie.
Dem militärischen Aspekt des Kernbrennstoff - Kreislauf darf man nicht fahrklässig aus den Augen verlieren,erinnert sei an die Versuche der CDU Rechten um Dregger & Co. den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen und selbst der noch in den 80er Jahren gestartete parlamentarische Versuch einen Atomwaffenverzicht ins Grundgesetz aufzunehmen stieß auf hysterische Ablehnug seitens eines Herrn Genscher - Tabu Thema.

Zurück zu den Kosten: Wie billig ist doch das Argument vom preisgünstigen Atomstrom, bei dem die Kosten für Sicherheit,Schutz,Transport und der LAGERUNG der Endprodukte des Brennstoffkreislaufs mal eben auf die Gesamtgesellschaft aller Steuerzahler un auch der künftigen Generationen abgewälzt werden,während die Energie-Monopolisten,die so lange vom Reichswirtschaftsgesetz 1935 profitiert haben,und ihre vorherrschende Marktposition schamlos benutzen um nurmehr ihre Schrottmeiler vom Typus Brunsbüttel, Biblis etc. länger am Netz zu laßen,weil sie Netto Cash zum Unternehmensergebnis beitragen.
Eine Technologie wie die auf Kernspaltung beruhende Energiegewinung bedarf einem hohen Maß an Verantwortlichkeit,das ist das eine und der andere Punkt eben jener,wieviel Subventionen dem  Monopolkapital auf Kosten der Steuerzahler in den Hintern geschoben wurde.

Rein ökonomisch,hätten die privaten Versorger ohne die staatliche Flankendeckung in Sachen Finanzen,Sicherheit und politisch wohlwollender Entscheide,diese Technologie nicht entwickelt.
Das staatliche,letztlich militärische Interesse,war der Motor.

Ich fang jetzt gar nicht an spekulative Szenarien zu entwickeln,wo Deutschland mit einem vernünftigen Energiemis stehen könnte,wenn auch nur annähernd den "Neuen Energien" soviel Zuwendung zu Gute gekommen wäre.
Das seit wenigen Jahren der Wind sich dreht,Deutschland in der Solar Branche weltweit sehr gut dastehtund generell mit der Energiewende vorsichtig einen Kurs eingeschlagen hat,dem im Gegensatz zur alten Technologie der AKWs die Zukunft gehört, sollte man nicht permanent als "Nischenmärkte" kleinreden,sondern auslotem,was sinnvoll getan werden kann,das Nischen Image abzulegen.
Die bescheidenen staatlichen Hilfen zur Durchsetzung dieser Technologien stehen in keinem Verhältnis zu den Unsummen und Milliardengräbern,welche die Kerntechnologie verschlungen hat.

Wenn also hier über Preise diskutiert wird,bitte schön alle Gesamtgesellschaftlichen Kosten und Subventionen für die Kerntechnologie miteinbeziehen,rein ökonomistisch.

Das noch schwierigere und ungelöste Problem mit der Zwischen- und Endlagerung des ewig strahlenden Mists (und auch damit verbundenen Kosten) mal ausgeklammert
Ebenso wie die Sicherheitspolitischen Gefahren durch die  aktuelle Brisanz möglicher Terrorangriffe direkt bzw. indirekt durch die Entwicklung der Proliferation dieser Technologie in Regionen und Staaten;die wie am Beispiel Iran ein ernsthaftes Problem schaffen,welches schlußendlich auch teuer politisch-diplomatisch oder militärisch gelöst werden muß.

Also weiterhin: WIND, SONNE, WASSER, GEOTHERMIE, GEZEITEN etc. - das ist Zukunftstechnologie !!!
bewertet: 1x interessant
johannah: Mir geht es primär um Kosten,
 
28.08.07 01:16
#68 downup
nicht um die Preise.

Was EEG (dieses Kürzel kenne ich nicht) festlegt, ist mir eigentlich wurscht. Mich interessiert der Preis, der auf meiner Stromabrechnung steht. Und der liegt bei ca. 40 cent/KWh.

Es mag schon sein, daß neue AKW "sauteuer" sind. Das waren sie aber auch schon damals, als man sie gebaut hat. Dafür liefern sie heute den billigsten und umweldfreundlichsten Strom. Und das werden sie auch die nächsten 20 jahre tun, wenn nicht irgend ein Polit-Idiot aus persönlichen Gründen diese Dinger abstellen will.

Uran hat nichts mit der Ökobilanz des Planeten zu tun und ist im Prinzip reichlich vorhanden. Deswegen bin ich dafür, daß auch in DE AKW der 3. Generation (die wir maßgeblich entwickelt haben) oder auch die der 4. Generation, sobald sie einsatzfähig sind, aufgebaut werden.

Kohlekraftwerke können nicht besser werden. Egal, wie hoch ihr Wirkungsgrad ist, müssen sie fossile Energieträger verheizen. Der CO2 Ausstoß pro verbranntem kg Kohle bleibt immer gleich.

MfG/Johannah



bewertet: 1x interessant
Hagenstroem: Volkswirtschaftlich betrachtet dürften sich
3
28.08.07 01:26
#69 downup
die Subventionen für Atomstrom selbst in der BRD deutlich gerechnet haben. Hätte man den so erreichten technologischen Vorsprung wirtschaftlich noch weiter genutzt, z.B. durch den Export weiterer Kraftwerksanlagen, dann wäre die Erfolgsrechnung nicht nur finanziell, sondern auch auf der Arbeitsplatzseite noch viel deutlicher ausgefallen. Heute machen andere (selbst s.g. Entwicklungsländer) das Geschäft und produzieren trotz der angeblich so hohen Kosten vergleichweise günstigen Atomstrom.

Die Verwässerung in Folge von ungeklärter Endlagerung, Wiederaufbereitung, Transport usw. kann man dabei nicht mal der Kerntechnolgie anlasten. Denn diese waren aus technologischer Sicht längst geklärt. Der politische Part hat diese Kosten verursacht.

Schlichte Begründung: Angst! Kann man ernst nehmen, muss man aber nicht. Ob Angst jemals ein guter Berater sein kann? Die Frage muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Wäre jedenfalls schön, wenn man sie dann auch als politisch bindend in einer Demokratie abbilden könnte und nicht Minderheiten hier eine Richtung bestimmen können.

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Ich möchte eure Sterne nicht. Gebt sie den Bedürftigen.
bewertet: 1x interessant, 1x informativ, 1x gut analysiert
johannah: #67:
 
28.08.07 01:35
#70 downup
1.:
..."die Versuche der CDU Rechten um Dregger & Co. den..." Das Thema wird mir hier zu politisch und kann bei ARIVA schnell abdriften die in dämlich rechts-links Zerfleischuing.

2.:
Die Kosten für Sicherheit, Schutz, Transport und LAGERUNG sind nur aus politischen Gründen so hoch. Würden wir mit diesem Thema genau so gelassen umgehen, wie es andere Nationen auch tun, blieben die Kosten in einem vernünftigen Rahmen.

3.:
Was hat das Reichswirtschaftsgesetz von 1935 mit "Schrottmeiler vom Typus Brunsbüttel, Biblis etc. " zu tun?

4.:
Jetzt mag ich nicht mehr weiter lesen.
Dein Posting wird immer konfuser.

MfG/Johannah


 
johannah: Mensch! Hagenstroem!
 
28.08.07 01:50
#71 downup
Warum fängst du so spät an zu posten?

MfG/Johannah
bewertet: 1x witzig
iXRaeL: johannah, halt durch *g*
4
28.08.07 01:52
#72 downup
__________________________________________________
der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
bewertet: 4x witzig
johannah: noch alle Tassen im Schrank?
 
28.08.07 01:57
#73 downup
iXRaeL: du schaffst das, ich glaub an dich!
 
28.08.07 01:58
#74 downup
__________________________________________________
der user kiiwii wird gebeten, einen mindestabstand von 3 postings einzuhalten.
bewertet: 1x gut analysiert
denkidee: Am weltweiten Gesamtumsatz von 15,4 Milliarden Eur
 
28.08.07 06:07
#75 downup
Am weltweiten Gesamtumsatz von 15,4 Milliarden Euro hatten deutsche Hersteller und Zulieferer 2006 einen Anteil von 37 Prozent. Als Marktführer lagen sie damit vor den USA, Spanien, Indien und China. Anlagen im Wert von 4,16 Milliarden Euro wurden exportiert.
Quellenangabe: n-tv




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bewertet: 1x interessant
661/983
1057/3066
denkidee: Mit einer Windenergie-Leistung von 20.622 Megawatt
 
28.08.07 08:36
#76 downup
Mit einer Windenergie-Leistung von 20.622 Megawatt liegt Deutschland mit Abstand auf Platz eins der weltweit erzeugten Windenergie.
Quellenangabe: n-tv

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bewertet: 1x interessant
661/983
1057/3066
denkidee: Die Kraft des Windes erzeugt mit 43 Prozent
 
28.08.07 08:58
#77 downup
Die Kraft des Windes erzeugt mit 43 Prozent den Löwenanteil des Stroms aus erneuerbaren Energien - neben Solarenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Energie aus Biomasse. Das sind rund fünf Prozent des gesamten deutschen Stroms.
Quellenangabe: n-tv




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denkidee: Wind ist als erneuerbare Energie praktisch
 
28.08.07 09:13
#78 downup
Wind ist als erneuerbare Energie praktisch unerschöpflich. Das Problem dieser Energieform: Windkraft ist abhängig von den Windverhältnissen.
Quellenangabe: n-tv

Angehängte Grafik: 843298_src_path16.jpg
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denkidee: Abhilfe schaffen Pumpspeicherwerke,
 
28.08.07 10:29
#79 downup
Abhilfe schaffen Pumpspeicherwerke, in denen die überflüssige Energie "gelagert" werden kann. Allerdings sind die Ausbaumöglichkeiten in Deutschland aus topografischen und Naturschutzgründen weitgehend erschöpft.
Quellenangabe: n-tv




Angehängte Grafik: 843298_src_path17.jpg
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denkidee: Wegen der Unvorhersehbarkeit des Windes kann Wind
 
28.08.07 15:23
#80 downup
Wegen der Unvorhersehbarkeit des Windes kann Windenergie nur eine Säule im Energiemix sein.
Quellenangabe: n-tv




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denkidee: Wenn die Windräder still stehen, müssen normale
 
28.08.07 17:07
#81 downup
Wenn die Windräder still stehen, müssen normale Kraftwerke für das Stromaufkommen einspringen.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path19.jpg
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14051948Kibbuzim: zu 70 johanna
 
28.08.07 18:26
#82 downup
eine Rechts - Lnks Diskussion ist nicht nötig,historisch fakt aber bleibt,daß die allgemein als rechte CDU/CSU Fraktion um Dregger,Strauß und Co. massiv versucht haben die BRD davon abzuhalten den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen.
Die Option auf einen Zugriff auf eigene dt. Atomwaffen ist von grundsätzlichem Belang, weil,wie ich versucht hab darzuustellen,dieser militärische Aspekt von Beginn an,der entscheidende war zur Entwicklung und Durchsetzung der Technologie  -- nicht die Aussicht auf billigen Strom oder gar saubere Umwelt.
Das Reichsenergiewirtschaftsgesetz von 1935 galt nun mal bis in die jüngste Vergangenheit,erst die Rot-Grüne Regierung hatr dieses Gesetz abgeschafft/geändert.
Was dies mit Schrottmeilern zu tun hat.
Entschuldigung,aber ohne ein solches Gesetz,eine politische Vorgabe,die das Entstehen von Energie Monopolisten,gegen jede Marktwirtschaftliche Logik,hat erst die Möglichkeiten geschaffen,daß es in Deutschland weder einen vernünftigen Mix an Energieformen noch an verschiedensten Versorgern gibt.De facto beherrschen 4 - 5 Konzerne nach wie vor den Markt,damit auch die Preise und sie sind in der Lage enormen politischen Druck auszuüben,sich solche Frechheiten zu erlauben,daß man selbst für Schrottmeiler,die vor Jahren schon vom Netz gehört hätten,längere Laufzeiten gefordert werden,weil sie Netto Rendite einfahren.
Und diese Monopolisten haben eine entsprechende politische Lobby (quer durch die Parteien),eben weil sie Monopolisten sind,eben weil sie seit 1935 in Deutschland die gesetzlichen Grundlagen vorgefunden haben,die sie zum Nutzen ihrer Marktbeherrschenden Stellung benutzten.
Mag ja spät gewesen sein und es ist nicht immer übersichtlich,verschiedene Aspekte in ein Posting zu packen,aber so konfus war es auch nicht - ich könnte dir im selben schlechten Umgangsstil ja dann auch mangelnde Bereitschaft vorwerfen dich mit conträren Meinungen angemeßen auseinander zu setzen - tue ich aber nicht...
Schöne Grüße
denkidee: Der Stromanteil aus Windkraft ist im Inland jedoch
 
28.08.07 20:13
#83 downup
Der Stromanteil aus Windkraft ist im Inland jedoch mittlerweile rückläufig. Anlagenbetreiber sehen die Politik in der Verantwortung.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path20.jpg
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denkidee: Insbesondere politische Hemmnisse für die
 
28.08.07 21:16
#84 downup
Insbesondere politische Hemmnisse für die Modernisierung älterer Anlagen an Land, für die Offshore-Produktion in Ost- und Nordsee und den Netzausbau müssten angepackt werden, damit Windräder künftig Hochleistung bringen, so die Betreiber.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path21.jpg
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denkidee: Windkraftanlagen sollen sowohl an Land als auch zu
 
28.08.07 22:03
#85 downup
Windkraftanlagen sollen sowohl an Land als auch zu Wasser weiter ausgebaut werden. Geplant ist, den Anteil der Windkraft an der deutschen Stromerzeugung auf bis zu 35 Prozent zu steigern.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path22.jpg
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denkidee: Mit dem Ausbau von Windenergieanlagen gibt es aber
 
29.08.07 10:22
#86 downup
Mit dem Ausbau von Windenergieanlagen gibt es aber auch immer mehr Kritiker. Hauptargumente gegen die "Verspargelung der Landschaft" sind der Vogelschutz und die Belästigung durch Lärm, Schatten und Blinklichter
Quellenangabe: n-tv




Angehängte Grafik: 843298_src_path23.jpg
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denkidee: Die Hersteller und Betreiber wollen bestehende
 
29.08.07 13:20
#87 downup
Die Hersteller und Betreiber wollen das bestehende Windkraftanlagen darum leiser werden.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path24.jpg
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denkidee: Beim so genannten "Repowering" werden alte
 
29.08.07 18:57
#88 downup
 Beim so genannten "Repowering" werden alte Anlagen, Windräder aus den 90er Jahren, durch größere und leistungsfähigere ersetzt. Dadurch sollen Insgesamt weniger Anlagen notwendig werden.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path25.jpg
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denkidee: Zudem würden die Standorte für Windanlagen
 
29.08.07 21:18
#89 downup
Zudem würden die Standorte für Windanlagen wesentlich sorgfältiger ausgewählt als früher, sagen die Betreiber.r.
Quellenangabe: n-tv




Angehängte Grafik: 843298_src_path26.jpg
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denkidee: Die größte Leistungssteigerung wird durch den
 
30.08.07 06:10
#90 downup
Die größte Leistungssteigerung wird durch den Aufbau von Offshore-Windparks erwartet, denn Windanlagen auf See arbeiten - langfristig gesehen - effizienter als die auf dem Land.
Quellenangabe: n-tv





Angehängte Grafik: 843298_src_path27.jpg
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denkidee: Mit Hilfe moderner Anlagen und immer weiter
 
30.08.07 08:14
#91 downup
Mit Hilfe moderner Anlagen und immer weiter entwickelter Technik sollen die Kosten für Strom aus Windkraft enorm gesenkt werden.

Quellenangabe: n-tv




Angehängte Grafik: 843298_src_path28.jpg
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denkidee: Zurzeit kostet Strom aus Windkraft
 
30.08.07 09:43
#92 downup
Zurzeit kostet Strom aus Windkraft zwischen 7 und 10 Cent pro Kilowattstunde und damit deutlich mehr als konventioneller Strom aus Kraftwerken.
Quellenangabe: n-tv




Angehängte Grafik: 843298_src_path29.jpg
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denkidee: Experten sind jedoch der Meinung, dass Strom aus
 
30.08.07 11:09
#93 downup
Experten sind jedoch der Meinung, dass Strom aus Windenergie bis spätestens 2020 mit Strom aus Kraftwerken konkurrieren kann.
Quellenangabe: n-tv



Angehängte Grafik: 843298_src_path30.jpg
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denkidee: Dann müsste zumindest der Strom der an Land
 
30.08.07 14:06
#94 downup
Dann müsste zumindest der Strom der an Land stehenden Anlagen nicht mehr staatlich gefördert werden.
Quellenangabe: n-tv




Angehängte Grafik: 843298_src_path31.jpg
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denkidee: Mit wachsender Nachfrage wird auch die Zahl der
 
30.08.07 21:58
#95 downup
Mit wachsender Nachfrage wird auch die Zahl der Angestellten in der Windindustrie steigen. Aus 73.800 Beschäftigten 2006 sollen 112.000 im Jahr 2020 werden. (Alle Bilder: dpa)
Quellenangabe: n-tv


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Kicky: Urteil zu nächtlichen Lärmbelästigungen
 
31.08.07 00:08
#96 downup
durch Windenergieanlagen (-na das ist wirklich sensationell!)
Leipzig - Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat sich in einem nun verkündeten Urteil mit mehreren Fragen zu Lärmbelästigungen durch Windenergieanlagen insbesondere in der Nachtzeit befasst und erstmals die grundsätzliche Bedeutung der Lärmschutz-Vorschriften hervorgehoben. Ein Windparkbetreiber war gegen zwei Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Koblenz und des rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgerichts in Revision gegangen. Die Gerichte hatten einer Klage Anwohners gegen die Windenergieanlage in 340 Metern Entfernung von dessen Hof stattgegeben. Der Kläger hatte insbesondere eine zu hohe Lärmbelästigung durch die Windräder bei Nacht kritisiert.(zulässig sind nach der TA Lärm nur 45 dB(A)nachts,und dies bei offenem Schlafzimmerfenster,daran dürften einige Standorte scheitern...)

Nach dem am vergangenen Mittwoch vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig veröffentlichten Urteil (BVerwG 4 C 2.07 vom 29. August 2007) ist die "Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm" (TA Lärm) nicht nur verbindlich für Behörden, sondern ist genauso als Gesetz zu verstehen. Die Richter stellten insbesondere auch klar, dass die Küche der Hofanlage ein gegen Lärmeinwirkungen zu schützender Platz sei. Er diene nicht nur dem Zubereiten von Mahlzeiten, sondern auch dem allgemeinen Aufenthalt der Bewohner. Somit sei dies ein schutzbedürftiger Raum im Sinne der TA Lärm (Nr. A.1.3 TA Lärm in Verbindung mit einer DIN-Norm).
http://www.iwr.de/wind/archiv/07/08/3004.html
bewertet: 1x informativ
Kronios: Kicky
 
31.08.07 00:17
#97 downup

mir ist jetzt nicht ganz klar, ob Du das Urteil gut oder schlecht findest...

45 dBA ist in der Nacht immerhin nicht grad wenig.

Normale Unterhaltung,
1 m entfernt 2 · 10-3 - 6,3 · 10-3 Pa 40 - 60 dB

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schalldruckpegel

Na, dann schlaf mal schön, wenn sich vor Deinem offenen Fenster die ganze Nacht zwei Leute normallaut unterhalten.

Im übrigen hast Du leider nicht geschrieben, wieviel dBA tatsächlich anlagen.
Und das schöne Geräusch des Getriebes liegt auch noch in dem Bereich, in dem Menschen besonders empfindlich sind, insbes. Frauen.

Für alle interessierten: Einfach mal nachts sich 500 m entfernt von nem Windrad ganz ruhig hinsetzen und vor sich hinträumen... Aus dem Traum wird nix.

bewertet: 1x interessant
597/983
Highway Star: Auch bei kratzenden Platten
2
31.08.07 05:13
#98 downup
kann man träumen--aber nur wenn man will :-))))
Gruss Jimmy
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